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Wer will schon brave Frauen? Liebchen, die dem Mann die Pantoffeln bringen, ihn bekochen, Staub putzen und ansonsten unauffällig bleiben?
Nun, es gibt zu solchen Frauen einen Gegenentwurf: Die Zicke.
Was Männern passieren kann, wenn sie in die Fänge einer Zicke geraten, wie sie sich dann verhalten und ob sie Möglichkeiten haben sich wieder zu befreien, das schildert Guido Eckert in seinem Ratgeber:
Zickensklaven. Wenn Männer zu sehr lieben.
In einem Interview auf TELEPOLIS schildert er kurz die Beweggründe und Erfahrungen:
Zicken und ihre Partner ziehen sich magnetisch an, oftmals glauben sie sogar, es sei die Große Liebe. Gerade beruflich erfolgreiche Männer glauben oft: diese Frau, die auf den ersten Blick so selbstbewusst wirkt, so erotisch, mit einem angenehm zynischen Humor, die ist die richtige. Umgekehrt werden sie von ihrer Zicke zu Beginn geradezu wie ein Heiliger verehrt. Wenn das dann alles umschlägt, bis in puren Hass, dann erweist sich, dass gerade diese beruflich erfolgreichen Männer sich in Partnerschaftsfragen wie kleine Jungs benehmen.
...
Theoretisch könnte man zwar mit Zicken auskommen, indem man immer bei sich bleibt, niemals nachgibt, nicht mal in Kleinigkeiten, auf jede Provokation mit sachlicher Grenzziehung reagiert - aber die Frage ist doch: Wozu das Ganze? Es gibt doch auch nette Frauen. Das ist übrigens die Frage an uns Männer: Warum wollen wir keine netten Frauen? Sondern lieber Zicken.
Das erste Buch für Männer, die sich mit Zicken einlassen. Und für Frauen, die unter Zicken leiden – als Freundin, Arbeitskollegin oder Feindin.
Erstmals erklärt ein Buch, was genau in den Köpfen von Zicken vorgeht. Jenen Wesen, die mehr und mehr zum dominanten Ideal moderner Weiblichkeit werden – und in so mancher (Männer-)Seele Spuren der Verwüstung hinterlassen. Es wurde Zeit für ein Buch, das das Weltbild und die Strategien moderner Zicken entlarvt.
...
Aber weshalb laufen Männer sehenden Auges ins Messer und verharren trotz Demütigung und beständigem Liebesentzug in destruktiven Beziehungen zu zickigen Frauen? Worin besteht die Faszination, die Zicken auf andere Menschen ausüben? Und wie werden Mann und Frau mit ihnen fertig?
Guido Eckert hat mit ihnen gesprochen. Mit Männern, mit Frauen – und auch mit Zicken. Seine Erkenntnisse überraschen, seine Analysen entzaubern den Mythos. Karrierefrau als Schönheitsideal, Kalte Sexualität oder Schleichende Unterwerfung des Mannes sind nur einige brisante Aspekte, die sein Buch beleuchtet.
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"Durch eine bei vielen Frauen übererfüllte Emanzipation kehren sich manche Muster um und der Mann wird zum Opfer. Dieses Phänomen wurde bislang noch nicht ausreichend thematisiert."
"Erstmalig werden auch die gesellschaftlichen Umstände aufgezeigt, die dazu geführt haben, dass es immer mehr Zicken gibt. Und warum sie von unserer Gesellschaft sogar noch gefördert werden." Es handelt sich bei Objekten dieser Art um Phänomene, die äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ding haben, was wir 'Buch' nennen. Und verkauft werden sie in Geschäften mit Regalen, die man bei nur flüchtigem Hinsehen für Buchhandlungen halten könnte. Kriegst Du %e, Streifzug, oder ist es die Lust an der Provokation? |
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@ Streifzug - Stößts Böckchen??
meisterfalk -"Es handelt sich bei Objekten dieser Art um Phänomene, die äußerlich eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ding haben, was wir 'Buch' nennen. Und verkauft werden sie in Geschäften mit Regalen, die man bei nur flüchtigem Hinsehen für Buchhandlungen halten könnte." Wenn Streifzug Dich zu solchen herrlichen Passagen inspiriert, dann hat es schon wieder einen Sinn. |
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Och, ich dachte rote Schuhe passen gut zu irgendwie links ;)
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Meinst du das ernst, Streifzug...? Adelsdünkel?
upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5f/Louis_XIV_of_France.jpg |
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@meisterfalk, während der Zeit, wo du dich in finsteren Artikelabgründen kommentierend rumtreibst, bin ich eben produktiv schaffend ;)
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@Cassandra,
es gibt natürlich auch männliche Zicken, sogar in der heutigen Politik. |
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@Cassandra,
die Schuhe sind dann doch etwas zu muffig. |
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Rote Pantoffeln |
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@Cassandra,
das ist ja wie im wirklichen Leben, fast wie daheim :) (Heine ist toll) |
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Bei diesem Lui kathors hat mich schon als Schüler gewundert, wie das geht: Stiefelt einerseits jeder Frau hinterher und läßt sich andererseits als Übertunte malen.
Wahrscheinlich hielt man damals dergleichen für majestätisch. Ach, wie ich oft seufzen muß, daß man dem sechzehnten Lui die Rübe abgetrennt hat und nicht dem vierzehnten. Geschichte ist oft so grausam. Ciao Wolfram |
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Wolfram Heinrich, ganz deiner Meinung.
Sein armer Enkel war bloß ein Tölpel, und dazu, so Stefan Zweig in "Marie Antoinette" absolut (beziehungs- und Regierungs-)unfähig. |
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@ Cassandra
Der Heine, liebe Cassandra, den kannte ich noch nicht und den danke ich dir deshalb besonders. Wiewohl auch ein wenig eifersüchtig, muss ich gestehen, ist er doch eigentlich meiner. Düsseldorfer Altstadtjongs, wir beide. Die Bolkerstraße, in der er geboren und um deren Ecke ich in jugendlichen Jahren gelebt: heute "Die längste Theke der Welt". Und das hat er vorausgesehen, der Filou: "Das Licht der Welt erblickte ich an den Ufern jenes schönen Stromes, wo auf grünen Bergen die Torheit wächst und im Herbste gepflückt, gekeltert, in Fässer gegossen und ins Ausland geschickt wird - Wahrhaftig, gestern bei Tische hörte ich jemanden eine Torheit sprechen, die Anno 1811 in einer Weintraube gesessen, welche ich damals selbst auf dem Johannisberge wachsen sah. - Viel Torheit wird aber auch im Lande selbst konsumiert, und die Menschen dort sind wie überall: - sie werden geboren, essen, trinken, schlafen, lachen, weinen, verleumden, sind ängstlich besorgt um die Fortpflanzung ihrer Gattung, suchen zu scheinen, was sie nicht sind, und zu tun, was sie nicht können, lassen sich nicht eher rasieren, als bis sie einen Bart haben, und haben oft einen Bart, ehe sie verständig sind, und wenn sie verständig sind, berauschen sie sich wieder mit weißer und roter Torheit". (Heine, Heinrich, Das Buch Le Grand, Kapitel 5) |
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"Sein armer Enkel war bloß ein Tölpel,"
Ich dachte auch jahrhundertelang, das wär der Enkel vom 14. Ludwig gewesen, mußte mich aber belehren lassen, daß er der Urururenkel war. (Ich weiß jetzt auf die Schnelle auch nicht, wie die soviele Generationen in dieser relativ kurzen Zeitspanne produzieren konnten. Ciao Wolfram |
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Heine war kurze Zeit auch Göttinger Student und begann von hier aus seine Harzreise...
"Die Stadt Göttingen, berühmt durch ihre Würste und Universität, gehört dem Könige von Hannover, und enthält 999 Feuerstellen, diverse Kirchen, eine Entbindungsanstalt, eine Sternwarte, einen Karzer, eine Bibliothek und einen Ratskeller, wo das Bier sehr gut ist. (...) Die Stadt selbst ist schön, und gefällt einem am besten, wenn man sie mit dem Rücken ansieht." Wir sind ihm bis heute dafür "dankbar"... |
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schrieb am
30.10.2009 um 09:23
Lieber Friedland, nimms dem Heinrich nicht zu übel. Über welche nennenswerte Stadt wäre so oder ähnlich nicht geschrieben worden? Ich bin einer Stadt verbunden, nicht soo weit von Göttingen, über die ein anderer Literat schrieb, dass das Beste an ihr der Bahnhof sei, weil man über ihn sie verlassen könne...
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Ach, in Hamburg war er auch, der Heinrich. Sein Onkel Salomon, ein reicher Banker, lebte an der Elbchaussee und der Neffe lebte trefflich auf seine Kosten. Dann verliebte er sich in dessen Tochter, die ließ ihn abblitzen. Nehm`ich die andere, dachte er sich, aber auch die ließ sich lieber mit einem reichen Banker ein (und konvertierte zum christlichen Glauben).
Hamburg hat dem Onkel viel zu verdanken, denn er rettete die Stadt vor dem Bankrott. Dabei durfte er als Jude damals gar keine eigenen Besitztümer haben, schon verrückt. Seine Tochter liegt auf unserem wunderschönen Friedhof begraben, unweit der Elbe. Und Heinrich nehme ich heute noch übel, dass ich mal eine Seminarsarbeit über "Deutschland, ein Wintermärchen" schreiben musste. Mensch, habe ich mich gequält. War auch nur `ne drei oder vier, glaube ich. Soviel Bildungsbürgertum für heute und in Vorbereitung auf einen langweiligen Text, den ich gleich schreiben muss Euch einen schönen Tag, Anna |
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@ meisterfalk: Re von nah?
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schrieb am
30.10.2009 um 14:42
"Re von nah?" - ?? - Friedland, diesmal kann ich Deinem Witz, der noch lakonischer ist als sonst, falls das geht, nicht folgen. :))
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Lies es rückwärts wie der Schwitters...
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Louis Capet Danke für den Hinweis, Wolfgang Heinrich, irgendwo in meinem Kopf lief gerade ein Déjà-écouté-Erlebnis ab. |
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...natürlich Wolfram Heinrich...
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Georg Heym wäre übrigens heute 122 Jahre alt geworden, wäre er nicht bereits vor beinahe 99 Jahren auf solch tragische Weise ins Eis eingebrochen...
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@ cassandra,man bedenke mantel, kissen und stuhlbezug sind aus einem guss, DIE schuhe kommen wieder
herrlich :-) |
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Liebe Anna,
Heine, sein "Wintermärchen" und das Bildungsbürgertum. Dazu hätte ich dir so viel schreiben mögen, dass der Platz hier nicht ausreichte. Ich denke daran, wenn ich mich besonnen habe, ein eigenes Blog dazu zu machen. Schöne Grüße hinters Eisentor oranier P.S. Aber fühl' dich da nich so sicher (Schau dir mal das Bremer Wappen an)! P.P.S. Der "Oranier" hat weder mit den protestantischen Faschisten (?) in Nordirland zu tun noch mit dem niederländischen Königshaus, obwohl dies sich vielleicht aufgrund meiner Familienherkunft denken ließe. Der Name hat einen Bezug zu meiner Person, der, wenn ich deutlicher würde, diese ggf. identifizieren helfen könnte, und dann schließt du vielleicht deinen Kussmund für alle Zeiten. |
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@ Oranier
Warum, lieber Oranier, mir das Wissen um dieses Gedichtchen neiden, ist es nunmehr doch auch deins, und nicht nur dies. Nein, zudem besitzt du doch noch dein ganz eigenes Verbindungsband zum Herrn Dichter, das ich auch durch eifrigstes Bemühen niemals werde erhalten in der Lage sein werde. Demnach, mein Lieber, wäre es im Falle des Falles wohl vielmehr an mir eine passende Neid-Farbabstufung zu erdenken. Doch werde ich dir und mir die Mühe sparen, brächte sie doch nichts als einen leichten Grünstich im Gesicht, auf den ich mit dem allergrößten Vergnügen verzichten kann... |
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Liebe Cassandra,
wiewohl ausgesprochener Liebhaber Heines, nicht nur, weil Heimat- und Gesinnungsgenosse, reiche ich mit meinem bescheidenen sprachlichen Ausdrucksvermögen bei weitem nicht an ihn heran, und an Sie zu meinem Leidwesen ebenfalls nicht, Madame, was mir nun ein weiterer Grund zur Eifersucht sein könnte. Aber seien Sie gewarnt, dass hier ganz andere als der gutmütige Oranier ihr Wesen treiben, und bei denen könnten Sie in der Tat durch Ihren ausgeprägten Sprechanismus, mit dem Sie mich doch wohl zumindest toppen, wenn nicht gar ein wenig persiflieren wollen, oder? - denken Sie ja nicht, ich merke das nicht! - bei denen könnten Sie also einen Brechanismus-Anfall nach dem anderen auslösen, wobei so viel giftgrüne Galle gespuckt würde, dass sich meine leichte Gesichtsfärbung dagegen wie das erste zarte Grün des jungen Frühlings ausnähme, welchen unser Dichter, der Romantischste unter den Antiromantikern, so gerne und mit so eingängigen Bildern besungen hat. Bei mir dagegen, liebe Cassandra, kann in Wirklichkeit entgegen meiner ursprünglichen unpasenden Wortwahl von Eifersucht keine Rede sein, "Beschämung" vielmehr, ob meiner Unkenntnis, würde mein Gefühl viel eher treffen, und die hast du ja nun behoben, wofür ich dir bei Gelegenheit die Füße küssen werde, in der Erwartung, du versteckst sie nicht hinter ehernen Stadttoren. Gegen die Eifersucht hat man dagegen in Heines und meiner Heimat etwas anderes Ehernes gesetzt, die Regel nämlich: "Mer muss ooch jönne könne!" Getreu diesem Wahlspruch sagen wir also mit Heine: Es wächst hienieden Brot genug Für alle Menschenkinder, Auch Rosen und Myrten, Schönheit und Lust, Und Zuckererbsen nicht minder. Ja, Zuckererbsen für jedermann, Sobald die Schoten platzen! Den Himmel überlassen wir Den Engeln und den Spatzen. Herzliche Grüße oranier |
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"Aber seien Sie gewarnt, dass hier ganz andere als der gutmütige Oranier ihr Wesen treiben, und bei denen könnten Sie in der Tat durch Ihren ausgeprägten Sprechanismus, mit dem Sie mich doch wohl zumindest toppen, wenn nicht gar ein wenig persiflieren wollen, oder? "
Meine Güte, wie kann man so verdeckt gehässig sein und noch andere versuchen, reinzuziehen. Ich bin wenigstens direkt. Übel sowas. Kann ich nur verachten. |
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@ Magda
Den "Sprechanismus" habe ich halt bei Cassandras Beitrag unmittelbar assoziiert und spontan karikiert. Aber wenn meine ironische Bemerkung als Gehässigkeit und Andere-mit-Reinziehen ankommt, nehme ich die Kritik an. Sorry an dich und an die Reingezogene und nichts für ungut! Grüße oranier |
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Der Autor, Eckert, hat also tatsächlich solche weiblichen Exemplare aufgespürt, die das vielzitierte Klischee erfüllen, ich dachte schon, die gibt es nur als Schriftzug auf T-shirts.
"Schleichende Unterwerfung des Mannes" klingt vielversprechend, ich werde mir das Buch zumindest mal anschauen... Grüße von W. aus B. |
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@Wiedehopfin,
das Buch ist ja auch ein Ratgeber ;) |
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""Schleichende Unterwerfung des Mannes" klingt vielversprechend, ich werde mir das Buch zumindest mal anschauen..."
Das finde ich auch erstrebenswert. Männer beschleichen und dann runterwerfen. |
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schrieb am
30.10.2009 um 08:24
Vor dem Runterwerfen lässt sich aber auch die eine oder andere Position noch genüsslich auskosten...
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Ist jedenfalls kein Lesen-Muss-Forum
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Oh, ich liebe Ziegenkäse, am besten aus Rohmilch. Ich besitze ein paar Schuhe (nein, keine roten) aus Ziegenleder. In meiner Jugend benutzte ich beim Trampen als Tasche einen sog. 'Affen', einen Tornister mit Ziegenfellbesatz.
Also, nichts gegen Zicken!!! |
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Manche sagen ja, sie würden stinken. Ich fand das nie.
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Mmm; Meisterfalk, ich liebe Ziegenkäse auch. Esse fast gar keinen anderen mehr.
Herzlich, Anna |
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Meisterfalk, Anna, frisch oder gebacken? Der Käse. Gib ihn 5 - 10 Minuten in den Ofen, dann ganz feinhackten Rosmarin drüber, Honig auch, wieder kurz in den Ofen. Dazu Baguette, Rotwein. Dann weiß man, was man an den Zicken hat.
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schrieb am
29.10.2009 um 22:04
Danke, weinsztein, erwärmt erhöht sich auch der spezifische olfaktorische Faktor...
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Ganz genau, meisterfalk... jener irre Duft von frischer Zicke, der uns Kerle kirre macht...
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Lieber Weinsztein;
gut, dass wir endlich wieder auf die wirklich wichtigen Dinge des Lebens zu sprechen kommen. (Nicht ironisch.) Welchen Ziegenkäse meinen Sie denn mit dem Rezept? Ich esse gern Ziegenkäse in dieser Frischkäserolle (aber nicht überreif), Ziegengouda, Ziegencamembert, gern auch mit etwas Kümmel... Mit Ziegenfrischkäse gibt es tolle Rezepte, z.B. daraus eine Soss mit etwas Dijon-Senf und Zucchini zubereiten, parallel Gnoccis zubereiten, diese in kochendem Wasser 1 Minute ziehen lassen und danach in einer Pfanne in einem Esslöffel frisch geriebenen Parmesan rösten - und die Sosse darüber... Köstlich. Und ganz kalorienarm. Genaues Rezept auf Anfrage. Siehste, Streifzug, das haste nun davon. Wer sich in den Ziegenstall begibt.... |
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Anna, ich mag auch den Käse von Ziegen ;)
In vielerlei Darreichung. |
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Ich hab dich auch lieb, Streifzug. :)))
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Liebe Anna,
diesen kleinen runden Käse meinte ich, also Zickenfrischkäse. Da wir gerade beim Schwelgen sind. Nehmen Sie ein Stück Munster (Käse aus dem Elsass), unbedingt aus Rohmilch, reißen sie es mit zwei Gabeln hier & da auf, geben doppelt soviel gute creme fraiche darüber. Mit Folie abdecken, für eine Nacht in den Kühlschrank geben. Jetzt wachsen die Pilzsporen vom Käse in die creme. Dann mit reichlich Schnittröllchen verfeinern. Schüssel in die Mitte, alle sitzen drumrum und stippen mit Baguettestückchen da rein. Sie ahnen ja nicht, wie viel man davon essen kann. Liebe Grüße weinsztein |
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Klingt wunderbar, lieber Weinsztein! Ich bin sicher, wir werden uns hier noch oft vergnügt austauschen - übers Kochen und auch sonst, im Zickenstall oder anderswo.
Ihnen einen herzlichen Gruß, Anna |
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schrieb am
30.10.2009 um 08:28
Ja, wunderbar, Ziegenkäse an Ruccola und Tomaten. Oder in Schinkenstreifen eingerollt kurz angebraten, dazu Salat...
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A propos Ziegen und Schinken - hier gibt's noch ein Buch...
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Ihr seid so gemein. Diskutiert hier die leckersten Sachen ganz ohne mich. Also bei der FreitagsParty muß unbedingt Ziegenkäse her, ich liebe den nämlich auch heiß und innig, am liebsten pur auf Schwarzbrot. Hmmmh...
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Erstmals erklärt ein Buch, was genau in den Köpfen von Zicken vorgeht.
Aha. Kennzeichnend für die histrionische Persönlichkeitsstörung, früher als hysterische Persönlichkeitsstörung bezeichnet, sind Übertreibung, theatralisches Verhalten, Tendenz zur Dramatisierung, Oberflächlichkeit, labile Stimmungslage, gesteigerte Beeinflussbarkeit, dauerndes Verlangen nach Anerkennung und der Wunsch, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen, erhöhte Kränkbarkeit, sowie ein übermäßiges Interesse an körperlicher Attraktivität. |
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"Menschen mit histrionischer Persönlichkeitsstörung haben die Tendenz zu lügen, erfinden besonders extreme Geschichten oder selbst erlebte Abenteuer, um die Aufmerksamkeit anderer zu erzwingen. Von ihrem Umfeld werden diese Personen manchmal als unglaubwürdig eingeschätzt."
Sehr viele Feldherren sind solche personlich Gestörten. |
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Unser Autor braucht dringend einen guten Psychater. Auf ihn trifft beinahe jedes Wort der Definition zu. Auf manche Politgrößen bzw. GröFaZ-Eingebildete natürlich ebenfalls.
Da ist das Buch natürlich noch das kleinere Übel. Hoffentlich geht er nicht noch in die Politik. |
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Unser Streifzug, aus der Wolke gefallen, tanzt doch perfekt auf jeder Hochzeit. Zickenexperten braucht das Land und wer kauft schon bei der Katze Pantoffeln?
Gruß BW |
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nix gefallen, gesprungen ;)
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zum falschen Zeitpunkt.
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Kaufen, Laufen, überall lauern Katzen, findet man Mauern in den verschiedensten Modellen, Farben, Ausführungen. Oftmals handgemacht, manchmal hat man machen lassen. Jedes Modell ein Unikat.
»Ach«, sagte die Maus, »die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, daß ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, daß ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, daß ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« – »Du mußt nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie. |
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@Bildungswirt, genau der richtige Zeitpunkt.
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@Cassandra,
ich werd den Eindruck nicht los: du bist die Katze :) |
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Auf den Ausspruch hatte ich gewartet.
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@streifzug
nö, weil h.yuren dich aufs Wölkchen setzte, obwohl doch alles Nebel war. Aber wenn's der Community-Mehrheit gut tut, mit und ohne Zicken- und Bockterror, streichen wir doch alles, lösen diese Wolke und noch viel mehr Nebelbildungen einfach auf. |
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@Bildungswirt,
eine erstaunliche Gabe hast du. Weißt besser als die Akteure worum es geht, ohne sie gefragt zu haben. Beneidenswert. |
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Ich hatte h.yurens Aufforderung und deine Antwort gelesen.
Da du es offensichtlich besser weißt, dann mal Klartext, ohne Zicken. Gruß BW |
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Potztausend, woher Meister Merdeister so etwas immer weiß? Schicke Zicken, aber schlau.
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Männer, die sich über sogenannte "Zicken" aufregen - also der Autor dieses unsäglichen Buches - tun dies nach meiner Erfahrung zu 99,9%, weil sie bei einer bestimmten Frau nicht landen konnten - eine, die bestimmte Attribute der sog."Zicke" hatte. Dumm gelaufen, lieber Guido...
Leute mit geringem Selbstwertgefühl müssen sich dann aus gekränkter Eitelkeit rächen... Na, immerhin konnte der Autor seinen Frust in Geld verwandeln - wollen wirs mal für ihn hoffen. (Ichs habs schon vor längerer Zeit angelesen - eine Seite oder so. Alles andere ist Zeitverschwendung). Mäh! Anna |
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Ach ja, und dazu:
"Wer will schon brave Frauen? Liebchen, die dem Mann die Pantoffeln bringen, ihn bekochen, Staub putzen und ansonsten unauffällig bleiben?" Einige Männer verlieben sich in eine sog. "Zicke" - da fühlen sie sich so richtig als Eroberer, um die müssen sie kämpfen. Und wenn sie sie dann erobert haben, wollen sie partout, dass sie sie sich in ein braves Frauchen verwandelt, s.o. Irgendwie schizophren... |
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liebe anna,
lass mich dir sagen, dass dieses buch lediglich die niveauvolle variante eines feministischen machwerks ist. ;) mfg mh |
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Liebe Anna,
von deinen Erfahrungen mit von "Zicken" geschmähten Herren wüsste ich zu gern mehr.-p Und zu 99,9 % zicken die dann selbst rum? Und wie reagieren die ungezwickten Zicken darauf? Hochachtungsvoll weinsztein |
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Anna, lese ich da ein wenig Neid auf Zicken raus? Oder Verachtung für Männer, die mit starken Frauen nicht umgehen können? Oder beides :)
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Lieber Weinsztein;
aus dem Nähkästchen plaudern? :) Sie wissen doch sicher von Freunden oder Bekannten, dass es eben Männer gibt (Frauen wahrscheinlich auch, ich weiss aber nicht, wie die dann Männer nennen), die mit einer Niederlage nicht umgehen können. Wobei, nicht wiedergeliebt oder -begehrt zu werden, ist ja gar keine - das ist eben so. Lässt sich nicht erzwingen. Aber diese in meinen Augen etwas gestörten und nicht ganz erwachsenen Männer reagieren beleidigt. Bestenfalls schmollen sie. Beschimpfen die Frauen als Zicken. Das ist lästig, aber noch harmlos. Schlimmer sind die Dauer-Anrufer. Und die Stalker. Die sich selbst natürlich nicht so sehen. Sondern nur noch mal "reden" wollen. Das aber ausgerechnet dort, wo die "Zicke" mit ihren Freundinnnen oder ihrem Freund auftaucht. Die bei der Arbeit auftauchen. Oder nachts um zwei vor der Haustür. Und das sind eben nicht die, bei denen man sich das ja noch vorstellen könnte - sondern ganz andere. Bei denen man sich das nie vorgestellt haben könnte. Und die anderen auch nicht. Das ist dann schon beängstigend. Da sind mir die einfach Beleidigten und "Zicken raus!" Rufer lieber. Das kann man ja einfach an sich abperlen lassen. Herzlich, Anna |
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"Bei denen man sich das nie vorgestellt haben könnte."
Bei denen man sich das nie vorgestellt haben könnte, muss es heissen. Und wie ich darauf reagiert habe? Auf die "Rumzicker"? Ach, meistens beruhigen sie sich von selbst. Wenn sie ein neues Opfer gefunden haben, für das sie sich in die Bresche werfen. |
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Lieber Streifzug;
Verachtung? Warum? Nur, dass sie es nicht können, sollten Sie den Frauen nicht ankreiden. Und Neid? Worauf, warum? Siehe mein Beitrag unten. Liegt immer im Auge des Betrachters, also war jede Frau schon mal eine Zicke. Wenn sie nicht so will, wie der andere, z.B. Nicht pflegeleicht ist (entsetzliches Wort). Den Erwartungen nicht entspricht. So gesehen, gibt es nur Zicken oder - Opfer. Dann doch lieber Zicke, zehnmal lieber. Starke Frauen, schwache Frauen - das sind so Schubladen... Trifft auch auf Männer zu. Wenn es drauf ankommt, kann jeder über sich hinauswachsen, denke ich. Immer für ´nen "Schlag"abtausch zu haben, Anna |
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Keine Opfer. Weder Stier, noch Schaf bzw. Widder oder Ziege (Ziegenopfer im Kalitempel).
Von daher sind Einladungen in andere Länder (als sporadische Ziege) auch mit Vorsicht zu genießen. Als Hamburgerin kennst du bestimmt den halben Schlag oder Halbschlag. |
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Oha! Streifzug, da kämen wir ja gleich ins Fachsimpeln...
Ich mag besonders den Webeleinstek. Wenn Du mal nach HH kommst, segeln wir `ne Runde. Du musst aber mein Fockaffe sein, bei der Gelegenheit. Nur einer kann Kommandos geben... Ree! Anna |
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Die Zicke und ihr Fockaffe.
Traumhaft. Davon hab ich schon immer heimlich geträumt. Der Artikel hat seinen Zweck erfüllt ;) |
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@ Anna
"Bei denen man sich das nie vorgestellt haben könnte." "Bei denen man sich das nie vorgestellt haben könnte." Was genau, bitteschön, ist der Unterschied zwischen zwischen den beiden Sätzen? Und wie wäre es stattdessen mit: "Bei denen man sich das nie hätte vorstellen können?" Herzlich oranier |
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Oranier, Du hast Recht. Es war schon spät, und ich nicht mehr so helle.
(Warum eigentlich Oranier?) |
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Eigentlich sind Zicken nützliche Haustiere, die nur einen Stall brauchen, die alles fressen, nicht nur Grünes, sondern gleich den ganzen Busch und wenn sie fett genug sind laden sie auf dem Grill.
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Ein guter Anlass für eine derFreitag-Community-Grill-Party :)
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Ja, sachichma, ungeteilt würzen, in Alufolie wickeln und laaange grillen. Dafür braucht einen Doofen, der das Tier stundenlang über dem Feuer dreht. Hätten Sie da evtl. eine Idee?
Streifzug, so ne Community-Grillparty am besten hier bei mir in der Türkei. |
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@weinsztein,
wenn es dort einen Baum gibt, mit einem Mäuerchen drum rum, aus schönen alten Steinen, eine Stelle, schon stark abgesessenen, von der aus man die Sonne auf und untergehen sehen kann, im Meer, gerne. |
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@Streifzug,
genau davon hätte ich reichlich zu bieten. Auch Blicke auf Olivenhaine. Auch Rufe des Muezzins, frühmorgens sängerisch begleitet von Hunden, Hähnen, Eseln. Dabei geht die Sonne hinter den Bergen auf, wir trinken den Rest Wein und gehen schlafen. Am nächsten Abend. Die junge Ziege dreht sachichma über dem Feuer, Stunde um Stunde, mit schier unendlicher Geduld. Wie gut, dass wir ihn haben. Anna putzt den Salat, immer wieder schweift ihr Blick ab. Die Sonne versinkt, hinterstrahlend Kalymnos. Wir nehmen Platz auf der Dachterrasse. Meisterfalk schaut gütig, bricht das Brot. Der junge Herr Kabisch reicht die Vorspeisen, Augstein schenkt uns den Wein ein. Das Mahl beginnt. Cassandra schaut glücklich, es kam alles doch nicht so schlimm. Merdeister stimmt ein rheinisches Volkslied an, Magda wiegt sich in den Armen von MH4711. Die Luft ist lau und die Nacht wird sehr lang sein. |
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Lieber weinsztein;
wunderbare Szene, die da durch Ihren Kommentar vor meinem Auge entsteht - ich war noch nicht verreist in diesem Jahr, und habe ohnehin seit einiger Zeit Tagträume von blauem Meer, sanftem Wind... (Magda in den Armen von MH4711, das hat mir besonders gefallen.) Nur zwei Fragen bwz. Einwände habe ich - eben echt Zicke: Ich würde lieber das Fleisch marinieren oder einen köstlichen Nachtisch zaubern - für Salat bin ich nicht so zu haben. Und meine Frage zur Aufgabenverteilung: Was macht STREIFZUG? Herzliche Grüße, Anna |
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Ich grille Zicken.
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Liebe Anna,
Streifzug spielt später in der Nacht traurige Weisen auf seiner Panflöte. Gut, ich habe Sie nun fürs Dessert vergesehen, aber dann sollten wir uns doch lieber duzen. Die Ziege sollten wir nicht marinieren. Ich rate, sie mit grünen Bohnen, zwei Handvoll Knoblauchzehen und Rosmarinzweigen zu füllen. Ist sie fast gar, sollten wir sie mit einer Emulsion aus Olivenöl, Rotwein, Senf und etwas Honig wieder & wieder bepinseln. Liebe Grüße weinsztein |
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Brandy muss noch an die Emulsion. Pardon
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schrieb am
30.10.2009 um 08:49
Alles schön und gut auf der ägäischen Dachterrasse, aber dass eines klar ist: meisterfalk SCHAUT NICHT GÜTIG!!! Guckt ihn Euch doch mal an... Der Brot-Job ist okay.
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Merdeister singt lieber Shantys mit Anna, im Rheinland ist er nämlich nur Gast.
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Au ja, merdeister. "Rolling home, rolling home" to my old Hamburg, you know. Shantys mit Blick aufs südliche Meer - das rockt. Ich bin dabei...
Dir `nen schönen Tag, hier scheint die Sonne!! Anna |
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schrieb am
30.10.2009 um 09:05
Anna, Du willst lieber Fleisch marinieren? Hast Du nicht neulich erst Jörn Kabisch angezi..., äh, ich meine kritisiert wegen deftiger Fleisch-Propaganda?!
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Gelegentlich esse ich gern Fleisch. Nur, er pries das für meinen Geschmack etwas zu sehr - in Deutschland wird sowieso viel Fleisch gegessen, das muss man nicht noch extra bewerben... Und dann lag mir diese neue Zeitschrift "Beef!" bzw. deren Inhalt noch schwer im Magen...
Wenn ich bei dem Fleischer meines Vertrauens an der Theke stehe und sehe, was die Leute so kaufen - als hätten sie alle 12köpfige Familien zu versorgen. Da werde ich immer sehr nachdenklich... So meinte ich das. Ansonsten mag ich seinen Blog sehr. |
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Wow! Und das am frühen Morgen... Streifzug, bist Du das, der Bärtige?
Anna |
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@alle
Wenn hier Bilder reingestellt werden -wie vorhin von Streifzug -, sehe ich nichts als Weiß. Helft mir! |
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Das ist ein Film.
Du hast möglicherweise Scripte verboten. Es reicht, wenn du für derFreitag eine Ausnahme machst. |
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ich hab gar nichts verboten. Was kann ich tun?
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Welchen Browser benutzt du?
Bei Firefox wird gerne NoScript benutzt. |
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Moin, moin, verehrte Shanty-SängerInnen,
also meine Frau ist eine gestandene Stute, keine Zicke. Sie weiß was sie will und sagt, was sie denkt und das ist, ob Mann oder Frau, ganz nach meinem Geschmack. Manchmal auch bißchen bissig, aber das kann ich ab. Da komm ich mit klar. Kennen Sie das Buch "Macciavelli für Frauen"? Nachdem sie das gelesen hatte, fürchtete ich einige Zeit um meine mühsam erarbeiteten Privilegien (Fußball, Pferderennen, Stammtisch etc.), aber sie blieb souverän und gönnt mir meine Freiheiten - so wie ich ihr ihre lasse. Apropos, kennt Ihr den Witz: Horst erzählt seinem Kollegen, "wir haben jetzt eine Ziege". "Ach," sagte der, "habt ihr denn einen Stall?" "Nee", antwortet Horst, "sie wohnt im Schlafzimmer". "Ach herrje", schüttelt sich der Kollege, "und der Gestank ?!" Darauf Horst "Och, da gewöhnt sie sich schon dran..." |
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schrieb am
30.10.2009 um 09:41
Gehen solche Ziegen eigentlich in die Küche? Ich meine, da türmt sich doch das schmutzige Geschirr.
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Ich sag nur: Geschirrspülmaschinen. Ein Segen der Menschheit!
Dass erkannte auch mein Vater vor... ich weiss nicht, wieviel Jahren. Die ersten Geschirrspüler waren gerade auf dem Markt. Er kaufte eine für meine Mutter zu Weihnachten, als Geschenk. Wir Kinder waren natürlich glücklich darüber, fiel das doofe Abtrocknen weg. Sie aber sprach daraufhin drei Tage nicht mit ihm. Daraus hat er gelernt. Die nächsten Jahre gabs wieder Pelze und Pretiosen. Merke: Frauen freuen sich nicht unbedingt über Kochherde, Bügeleisen etc. - es sei denn, sie hätte sich Haushaltsgeräte ausdrücklich gewünscht... Warum ich so redselig bin? Ich drück mich, glaube ich, gerade vor dem Arbeiten. Anna |
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Pelze und Pretiosen finde ich aber auch langweilig. Im Zeichen des Tierschutzes und überhaupt. Dann doch lieber ein richtig scharfes (Küchen)messer.
Anna |
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schrieb am
30.10.2009 um 09:55
Mensch Harry, der Witz ist so alt, den hat schon mein Opa erzählt...
um nicht zu sagen, der hat doch einen ellenlangen Zickenbart. Wenn der passende Bock parat ist, wär ich gerne Zicke - sonst nicht ! denn nichts ist schlimmer als ein Zicken-Überschuss, also wenn die gesunde Durchmischung mit Böcken fehlt. Oder wie seht ihr das, liebe Geschlechtsgenossinnen? |
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Mein Universalküchenmesser kostete 80 cent. Es stammt aus Thailand, gibt's im gut sortierten Asialaden. Aber man muss es regelmäßig schleifen, braucht also einen Wetzstahl.
Nirgends auf der Welt wird so viel Bohei (Tam Tam) um Küchenmesser gemacht wie in Japan und Deutschland. Warum nur? |
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Anna, dann noch das für dich:
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Zickenüberschuss, Felicitas? Wo?
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Lieber Weinsztein;
80 Cent? Ist das wirklich so ein großes, schweres? Dann bitte beim nächsten Deutschland-Besuch mitbringen. Mein jetziges kostete 8 Euro. Ich bin ganz zufrieden, es ist aber schnell stumpf geworden. Das nervt. Soviel Bohei wird drum gemacht, weil alle Promi-Köche ein GUTES Küchenmesser beschwören ("Sparen Sie nicht!") Ach, und ich wollte endlich mal so schneiden können wie diese Profi-Köche. Du weisst schon, "Klack-Klack-Klack", mit diesem Affenzahn. Ich bin schon ganz gut. Unser Pflasterverbrauch ist in dieser Zeit allerdings angestiegen... Viele Grüße, Anna |
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schrieb am
30.10.2009 um 10:31
@ weinsztein, geh zum Beispiel mal in ein Germanistikseminar, eine Psychologievorlesung oder auch einen Kreativ-Kurs an der Volkshochschule.
Schön sind auch "Körperarbeit" und "Kochkurse", manchmal auch "Kicherkurse" sowie Kosmetikabteilungen. Da wirst du hoffentlich einen Zicken-Überschuss antreffen... |
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@Felicitas
Danke Danke, das ist echte Lebenshilfe einer Samariterin. Ich bin entzückt. weinsztein |
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Liebe Anna,
mein Messer ist leicht. Mit Affenzahn trau ich mich damit an keine Zwiebel ran. Aber ich kann damit sehr fein schneiden, richtige julienne und brunoise. Ich sah schon etliche fingerbepflasterte Köche. So richtig speed legen die beim Schnibbeln an den Tag, wenns Fernsehn da ist. Liebe Grüße weinsztein |
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Damit mir die Speisen gelingen, haben meine Messer so Klingen aus Solingen...
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Ach, lieber gleich der ganze Text
Zickenschulze aus Bernau Nahm sich schon die vierte Frau. Und so hab'n wir dann die Nacht Auch der Hochzeit mitgemacht. Ach, wie war es da gemütlich, Haben wir uns wohlgefühlt, Gegessen und getrunken Und auch verrückt gespielt. Geknutscht mit kleinen Mädchen, Getanzt mit schönen Frau'n, Und zwischendurch da hab'n sich Auch mal ein paar gehau'n. Schulzens Tante Lieselott Fiel'n die Zähne ins Kompott, Und ihr Mann aß seinen Fisch Halb im Dusel unterm Tisch. Und ich hab mir unentdeckt Zwölf Zigarren eingesteckt. Gerne hätt ich ja noch mehr, Bloß die Kiste, die war leer. Schulzens Schwiegermutter steppte mit Herrn Bock, Und verlor dabei ihr'n wollnen Unterrock. Und der Großvater hat wie verrückt gejapst Und dabei ist ihm die Hosennaht geplatzt. Bei der Hochzeitstafel dann Fing der Feez erst richtig an. Denn der Klempnermeister Rau, Der war schon gehörig blau. Dauernd schrie er hoppsassa - Spiel'n sie mal "Valenzia"! Olle, komm, du kannst was lern', Ich tanz jetzt mit dir modern. Da wollt er rechts rum tanzen, Da hat es nicht geklappt. Da wollt er's links probieren, Da hat er Pech gehabt. Ein Blech mit Pflaumenkuchen, Schön delikat und frisch, Blieb ihm am Gehrock hängen Und fiel dabei vom Tisch. In demselben Augenblick Rutscht der Klempner dann zurück Übern Pflaumenkuchen aus Und macht Marmelade draus. Haut er dann im Angstgefühl, Weil er sich wo halten will, Einem Kellner, der da stand, Einen vollen Milchtopf aus der Hand. Und die ganze Milch - Es war direkt zum Schreien - Floß der Klempnersfrau In'n Busenausschnitt rein. Und ich fand das gar nicht mal verkehrt, Denn die Milch, die wußte, wo sie hingehört. Nach dem Pflaumenkuchenfall Gab's ein anderen Krawall: Zicken-Schulze schrie vor Schreck, Kinder, meine Frau ist weg! Und dann suchten alle Mann, Und im Garten war sie dann, Wo sie heimlich ungeniert, Mit dem Schwager rumpoussiert! Voller Wut nahm Zicken-Schulze eine Latte von dem Zaun Und hat damit den Schwager und auch die Frau verhau'n. Und alle Hochzeitsgäste, Die nahmen nun Partei Und binnen zwei Minuten, Da gabs die schönste Keilerei. Als ich nun sah, wie alles knufft, Denk ich: Hier ist dicke Luft! Und ich schlängelt mich wie'n Aal Seitlich-rückwärts in den Saal, Vorsichtshalber an die Wand, Wo das volle Bierfaß stand. Und ich dachte, haut euch man, Ich fang hier zu picheln an. Doch bald herrschte wieder Einigkeit im Saal. Und nun freu'n sich alle schon aufs nächste Mal. Wenn sich Zicken-Schulze wieder scheiden läßt, Kinderchen's, denn gibt's nochmal so'n schönes Fest. |
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Schön Magda, da hab ich doch auch was für dich:
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einen hab ich noch
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Ach, den Otto Reuter, den habe ich in jungen Jahren sogar selbst manchmal "vorgetragen". Das war richtig lustig.
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Ja, als du jung warst, hat er sich das noch gefallen lassen.
Hast du das auch mit dem Übrrrzieher vorgetragen? Später hatten diese Dinger ja so ordinäre Bezeichnungen wie Gummimantel usw.. |
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Zickenlink(s)
Zicke wissenschaftlich www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/psychologie_aid_50157.html nach Meinungsforschungsinstitut www.dalank.de/male/zicken.html enzyklopädisch www.stupidedia.org/stupi/Zicke Zickentest www.testedich.de/persoenlichkeit-personality-tests-quizzes.php?katb=04J0 aus der zickenfreien Zone kamelopedia.mormo.org/index.php/Zicke @Magda hier hat Zicken-Schulze gefeiert www.hotel-bernau.de/ und astro-logisch members.kabsi.at/Kurzgeschichten/zicken-horoskop.htm |
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Du bist ja ein ausgesprochener Fachmann. Nennt man dich Zickenluggi ;)
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Nee Alter, den, den du meinst ist Zickenluhie. Ich stehe mehr auf lustige Untergrundkämpferinnen. Zicken sind für einen kleinen Erdarbeiter unerreichbar. Außerdem kann ich mit meinen Augen eine Streifzicke nicht von einem Zugbock unterscheiden. :--))
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Lecker sind Zicken allemal.
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Wie jetzt,
allemal oder alle mal, verstehe ich nicht, bin ja auch kein Zweibeiner wie auf dem Grill. |
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Mhm, sieht mir mehr nach einem knusprigen Gold-Broiler aus...superlecker.
Wie hast du das Feuerchen hingekriegt, streifzug? |
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luggi, das spricht für dich!
Ich halt mich auch an meinesgleichen, und kenne meine Grenzen. Schade eigentlich. So ein Maulwurf hat auch was für sich... |
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P.S. mein letzter Kommentar bezog sich auf luggi, zitat
"Zicken sind für einen kleinen Erdarbeiter unerreichbar." : ) |
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Ehem Gold-Broiler???
Wo hat denn der Streifzug das zickige DDR-Huhn her? |
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Ach...echt?
Dachte, das wär ein würziges Hähnchen oder ein Gockel... |
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Nach meiner untergründlichen Kenntnis war es so:
-gegrilltes Federvieh in BRD kam aus "Wienerwald" und ähnlichen Bruzzelbuden und hieß auf keinen Fall Broiler -gegrilltes Federvieh in DDR kam aus "Zum Goldbroiler", oder MITROPA oder anderen gastronomischen Erlebniseinrichtungen und hieß Broiler. Die Bestellung eines Hehndls hätte bei vielen Kellnern in DDR ein nonverbales Verständnisproblem erzeugt (außer Interhotel und andere schnieke Valutabuden). |
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Lieber Oranier,
nachdem Magda noch vor kurzem bedauerte, dass wir uns nicht zu ihrem Plaisir weiterstreiten wollten, bin ich jetzt meinerseits einigermaßen enttäuscht, dass Du Dir von ihr gerade hast so kurzerhand das Fell über die Ohren ziehen lassen. |
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@ oranier - "bin ich jetzt meinerseits einigermaßen enttäuscht, dass Du Dir von ihr gerade hast so kurzerhand das Fell über die Ohren ziehen lassen"
Fell hin oder her. Es bringt nichts. Also Entschuldigung nach oben zu oranier, damit hier nichts anbrennt und Dir ein Mitgefühl für die entgangene Spannung. Nix Öl ins Feuer, sondern Öl auf Wogen, aber das ist natürlich ökologisch bedenklich. LG Magda |
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Wenn mich aber die Zicke übermannt, könnte ich auch sagen, vielleicht will er mich bestrafen...:-))
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...sagt der Bock, das klingt verzickt. :-))
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tjaja, tjaja,
mit den Zicken ist es wie mit den Spießern (und den Ideologen): Es sind immer die anderen welche. was sich ganz trefflich träfe mit der Schuld am eigenen Unglück, Missgeschick oder wie immer -ck wir es nennen: auch hier sind immer die anderen (dran) (Schuld) Meckmeckmeck, meckmeckmeck, denn das ist sein Lebenszweck. Zickzackzuck, zickzackzuck, geht nix vor und nichts zuruck. |
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Ich bin der Schneider Meckmeckmeck, Meckmeckmeck, Meckmeckmeck,
bin der Schneider Meckmeckmeck, nähe die Röck'. Lange Röck', kurze Röck', breite Röck', schmale Röck', bin der Schneider Meckmeckmeck, nähe die Röck'. |
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Ja ääh, wie lautete doch gleich die Frage bzw. was war das Thema?
Ach ja, Schneider, Röcke, Böcke, Macker und Zicken... Möchte gern daran erinnern, dass in so mancher Zicke (Dunkelziffer unbekannt) ein verschmustes Kätzchen steckt. Und auch in so manchem Macho oder Möchtegern-Macker ein schnuffeliger Hausmann. Wie schön, dass sich die wirkliche (Gefühls-) Welt innerhalb der extremen Pole abspielt und es so wundervoll viele Mischformen gibt. Aber schön auch, dass es Autoren gibt, die so herrlich polarisieren. P.S. Habt ihr auch schon mal das Gerücht vernommen, dass Männer in Führungspositionen sich nach Feierabend ganz gern von der Domina ihres Vertrauens herumkommandieren lassen - zum Ausgleich ?! |
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@ Felicitas:
"Habt ihr auch schon mal das Gerücht vernommen, dass Männer in Führungspositionen sich nach Feierabend ganz gern von der Domina ihres Vertrauens herumkommandieren lassen - zum Ausgleich ?!" Ist kein Gerücht. Die Huren hier auf und neben der Reeperbahn - resp. die Dominas - können ein Lied davon singen. |
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schrieb am
02.11.2009 um 11:41
Anna,
okay, du hast also die Dominas singen hören. Mich interessiert aber mehr die unentgeltliche Variante, also die, wo nicht eine Leistung für Geld gekauft wird, sondern wo die Vereinbarung zwischen Frau und Mann stillschweigend, freiwillig und/oder womöglich unbewusst geschlossen wird. (und sich auch nicht in den allseits bekannten plakativen Klischees mit schwarzem Lack und Peitsche abspielt). Nein, was mich interessiert, ist das, was sich jenseits von der professionellen SM-Szene abspielt, sozusagen am Arbeitsplatz, zu Hause, im Ehebett, am PC und so weiter... Schöne Grü?e nach HH Feli |
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Davon kann ich ein Lied singen.
Ich muss den Müll rausschleppen und beim gemeinsamen "Einkaufsbummel" werde ich regelmäßig als Packesel angetrieben. |
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@ Felicitas:
Jetzt verstehe ich, was Du mit der "Domina seines Vertrauens" meinst... Oh, da habe ich ein schönes Beispiel, live miterlebt: Hier bei uns im Mercado, einem Einkaufszentrum, glaubt der Edeka-Markt nicht auf Wachpersonal verzichten zu können. Dies positioniert sich grundsätzlich breitbeinig, mit grimmigem Blick, zwischen Ausgang und Eingang (es gibt keine Türen). Neulich wollte ein sichtbar angetrunkener Mann den Markt betreten. Gorilla tritt vor und herrscht ihn an, er soll verschwinden. Mann will aber Milch holen und sieht das nicht ein, geht weiter. Gorilla, ohne langes Federlesen, stürzt sich auf ihn und wirft ihn mit einiger Gewalt zu Boden, und brüllt ihn an, Gesicht wird dabei ganz rot. Andere Kunden schreiten ein, Polizei wird geholt etc. Nach einiger Zeit steht der Gorilla, als wäre nichts gewesen, wieder vor dem Markt. Eines Tages sehe ich ihn IM Markt, beim Einkaufen mit seiner Freundin. Die wiederum ist ÄUSSERST herrisch. Als er ein paar Bananen holt, die ihr nicht gefallen, blafft sie ihn, für alle Umstehenden gut hörbar, an: "Oooh, bist Du zu blöd zum Bananenaussuchen?! Die sind doch schon braun. Hol neue!" Und er, ganz zahm, mit einer Stimme wie ein kleiner Junge: "Ja, Schatz. Du hast Recht, Schatz, Nee, is klar, Schatz"... Herzlich, Anna |
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schrieb am
02.11.2009 um 14:55
Och armer Streifzug... dein Lied war hier nur ganz schwach zu hören, mehr ein wispern, deine Stimme hat wohl gelitten.
Dabei finde ich das mit dem Müll und Einkaufstütenatragen - ohne deine Leiden bagatellisieren zu wollen - nicht so schlimm. Sachen wie den Partner verbal demütigen oder auch gefühlsmäßig erniedrigen oder ihm das Wort abschneiden, ihm ständig reinreden, mit Alleswissen glänzen und am schlimmsten: immer Erster sein, das sind Sachen, über die ich Lieder schreiben könnte. Und, Anna, ja das ist ein schönes Beispiel, der Kraftprotz, der zum Hündchen mutiert. Allerdings gibt es da ja noch ganz andere "obere Hierarchien" der Führungspositionen, die nach entsprechend spezifischem Gegenpol verlangen, oder? Wie zum Beispiel der Chefarzt, der sich zum "Spiel" als Säugling gebärdet, üüühhh. Naja, will euch aber nicht den Tag verekeln, LG Feli |
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Felicitas,
immer mehr Männer in Führungspositionen weisen Persönlichkeitsstörungen auf. Ihre defekte soziale Komponente ist nicht auf die Arbeit beschränkt, sondern zeigt sich ebenso in einer Beziehungsunfähigkeit. Für die notwendige Funktionsfähigkeit sorgt dann nicht nur die entsprechende "Tablette" sondern auch die gern genommene "Muschi-Pille". |
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@feli
"Sachen wie den Partner verbal demütigen oder auch gefühlsmäßig erniedrigen oder ihm das Wort abschneiden, ihm ständig reinreden, mit Alleswissen glänzen und am schlimmsten: immer Erster sein, das sind Sachen, über die ich Lieder schreiben könnte." Von welcher Seite aus betrachtet? |
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schrieb am
02.11.2009 um 21:47
hallo luggi,nach
gründlicherem Überlegen: von der Seite der "selber Tuenden" als auch der, der das "angetan" wird. Also von beiden Seiten. Schön ist beides nicht... |
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schrieb am
02.11.2009 um 21:52
hallo Streifzug,
aha. Und weiter? Was hat das, und was hat die "Muschi-Pille" (Viagra?) mit dem von dir vorgestellten Buch zu tun? |
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Nix Viagra. Häufiges "Beisammensein" mit Frauen, ohne wirkliches Interesse an der jeweiligen Person = "Muschi-Pille". Gibt es auch umgekehrt, heißt dann auch anders. Ist aber ein eigenes Thema, daher Punkt :)
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schrieb am
04.11.2009 um 11:31
Punkt?
Schade, gerade wurde es richtig spannend. Bin nämlich auf der Suche nach einem geeigneten Mittel gegen Depressionen, da hätte mich diese Pille interessiert. Aber Leute, ich weiß auch ganz genau, dass Pillen, Drogen und "Medizin" oder andere Süchtlingsaktivitäten eine Weile die Symptome lindern - aber nie an die Ursachen rankommen. Nachdem ich mein letztes sogenanntes "Hafer-Ergänzungsmittel" abgesetzt habe, sind die Hürden, Blockaden und Depressionen nur um so stärker zurückgekommen. Im Trab... Zum Glück haben meine Stute und ich doch zumindest etwas Interesse aneinander, aber auch und gerade deswegen haben wir manchmal keine Gelüste zum "Beisammensein". Dann grase ich einsam meine Weide ab, die jungen Stuten nebenan sind zwar niedlich, aber das bringt mir nicht wirklich was. Okay, Streifzug, du hast einen Punkt gesetzt, den sollte ich respektieren. Schnaub und scharr, werde mal meinen Stall ausmisten! |
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Tja, Lieber Streifzug, Liebe Anna,
Das Eingangsposting und die ganze nachfolgende "Debatte" sind - mit Ausnahme der netten kleinen Heinrich-Heine-Sideshow in der Mitte der Kommentarwurst - leider mal wieder ein Beispiel für die neulich tolldreist von mir vetretene und von Euch ausführlichst gebashte These von der tendenziellen bis strukturellen Redundanz der Bloggerei. Mal ehrlich: Pro 7 hätte (oder: hat?) eine lesens- sowie sehenswertere Annotation dieses soft-antifeministischen Bullshits hingekriegt. |
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Lieber vomSehen;
ein Wort gibts, das kann ich hier NICHT mehr hören, und das ist Redundanz. :(( ("abgenutztes" Fremdwort!!) Was Heine angeht, hätte ich Ihnen da noch eine Menge zu bieten. Aber geballtes Bildungsbürgertum ist schrecklich langweilig, weil so vohersehbar, finde ich. Dann doch lieber eine Annotation oder wie das Zeugs heisst...:) "Denk ich an anti-femnistischen Bullshit in der Nacht bin ich um den Schlaf gebracht." (frei nach H.Heine) Herzlich, Anna |
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Der erste wird der letzte sein. Hier noch ein Posting zum Thema, leicht machoistisch angehaucht...
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"Das erste Buch für Männer, die sich mit Zicken einlassen. Und für Frauen, die unter Zicken leiden – als Freundin, Arbeitskollegin oder Feindin."
Also, ich schau z.B. gern Zicken...ähm, Frauenfußball: |
Ausgabe 10/10
11.03.2010
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