Das Trainerkarussel in der Top-Liga dreht sich unaufhörlich weiter. Nun hat auch Stefan Mappus in Japan einen 2 Jahresvertrag unterschrieben. Als Vorstandsvorsitzender einer Ich-AG wird Mappus die schmelzenden Reaktoren des abstiegsbedrohten TEPCO-FutschiYamaha kühlen.
"Ich bin glühender Verehrer der Brennstabtechnik", so Mappus strahlend auf der Pressekonferenz. "Es hat sich wohl bis nach Japan herungesprochen, dass ich große Kompetenz entwickelt habe, die brennendsten Probleme der Zeit mit Wasserwerfern zu bekämpfen".
Und in der Tat: über den Vertragsinhalt vereinbarten beide Seiten Stillschweigen, doch wenn Mappus erfolgreich ist - und daran wird wohl niemand ernsthaft zweifeln - winkt ihm ein lukrativer Anschlußauftrag: die Tieferlegung der Anlage. "Das ist nicht wirklich schwer" meinte Mappus und führte weiter aus: "hat doch seinerzeit bei meinem Manta auch funktioniert - und geht auch bei Bahnhöfen - also fast".
Pardon - die News-Ticker überschlagen sich - es wird wohl doch keine Ich-AG - Tanja Gönner macht die Buchhaltung.
Ja und Pressereferent wird - nein nicht der Steffen Seibert - wer anders als Rainer Brüderle.
Aus dessen Abschiedsgenuschel vor den Bundestag (er musste leider draussen bleiben) war heauszudeuten, dass ein Adom kein Mardyrium sei, und eine Wahl kein dagdisches Moridad - oder zumindest so ähnlich.
Mappus wird schon am Nach-Wahl-Montag das erste Training des TEPCO-Teams leiten. Bereits bei seinem Antrittbesuch in Japan schlug Mappus eine große Welle - Sympathie - entgegen. Mappus nahm´s sportlich gelassen: "Das mit den grünen Ballons müssen die Schlitzaugen halt noch lernen" meinte Mappus schlitzohrig. Wie überall: ohne Fleiß kein Reis!

Bild-Quelle: www.n-tv.de/img/28/2894556/O_1000_680_680_2wtt0036.jpg1844407365695551208.jpg
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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