09.11.2011 | 23:28

ASIMO

Ein kleiner humanoider Roboter lief durchs Bild, bin ganz fasziniert von ihm, von seinen feinen Bewegungen, seiner Vorsicht, seinem Rhythmus, seinem Spiel.

Er verbeugt sich, fremdgesteuert, aber er lacht nicht, wie könnte er.

 

ASIMO

Advanced Step in Innovative Mobility“

 

 

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
SuzieQ schrieb am 09.11.2011 um 23:29
SuzieQ schrieb am 10.11.2011 um 00:10
GeroSteiner schrieb am 10.11.2011 um 00:12
SuzieQ schrieb am 10.11.2011 um 00:17
GeroSteiner schrieb am 10.11.2011 um 00:21
Haben weibliche Roboter eine Steckdose?
SuzieQ schrieb am 10.11.2011 um 00:24
Frachste mich?
SuzieQ schrieb am 10.11.2011 um 00:14
Zeitleser schrieb am 10.11.2011 um 00:34
Laut philosophischer Quelle ist auch das Lachen etwas programmiertes-fremdgesteuertes. So heißt es: Ein Philosoph - wissend, dass man nur in Gesellschaft lacht - besucht Sokrates und findet ihn allein und lachend vor. Aber Sokrates warum lachst Du, du bist doch allein. Sokrates antwortete: Eben deshalb.

Das anfallartige permanente wie grundlose Gruppenlachen rund um Köln ist etwas wirklich bewunderungswertes. Ihr Freund aus Japan braucht also garnicht zu lachen, wie Sie es ihm verwerfen. Noch eine Programmierung mehr und schon wäre der Rucksack auf seinem Rücken noch schwerer. Aber eine schicke Hose hätte er wirklich verdient, um die Hüfte so "ohne alles" - das ist despektierlich und wird ihn ganz schön quälen.
SuzieQ schrieb am 10.11.2011 um 01:11
Das Faszinierende an diesem Roboter ist, für mich, der Versuch, ihn menschenähnlich zu präsentieren.
Allein die Bewegungen, sein Gang, sogar mit Balance, sind bemerkenswert.
Dann spielt er Fußball...naja, er tritt gegen einen Ball, aber das ist ja Fußball.
Er bewegt sich passend zu Musik...naja, welcher Mensch macht das schon...
Dann die 'japanische' Verbeugung, perfekt.

Jetzt fehlen nur noch Gefühle, dachte ich bei mir.
Ein befreiendes Lachen stünde ihm nicht schlecht.

Und da ist der Trugschluss.
Er lacht nicht ( das war niemals ein Vorwurf von mir, eher ein Einwurf), wie sollte er auch...
Er ist eine Maschine, braucht einen Akku, der geladen wird, ja ok, auch über Steckdose,
aber das Menschliche macht ihn annehmbar für unsere Augen, für unser Befinden.

Niedlich, so klein und angepasst, man findet auch Filme, in denen er an der Hand geht, Zucker...
"Mein Freund aus Japan" kann also gar nicht lachen, wie sollte er. Und wenn denn, aufgesetzt.

Das mit der schicken Hose hab ich übrigens auch gedacht, als ich ihn so sah, und dachte an 'Goleo', dieses Fußball-WM-Maskottchen, das, ohne Hose, zu Gast bei Freunden aufrief, aber das ist eine andere Geschichte.
Zeitleser schrieb am 10.11.2011 um 01:41
Na ja, es bleibt das metaphysische Grauen, das einem beschleicht, dass man nachbaubar ist. Und die Kybernetiker würden sagen: Wenn einer will, dass er lachen kann, dann programmieren wir das halt rein. Bisher wollte es nur niemand. Der Mensch eine Maschine, das hat schon mal de la Mettrie vor zweihundert niedergeschrieben. Und dann kam ja auch noch Darwin. Die Schläge gegen das hochgeistige Wesen, wie wir uns schmeichelnd zu nennen erlauben oder erkühnen, versetzen uns ja gegenwärtig die Hirnforscher am nachhaltigsten. Gut so, vom hohen Ross herunter zusteigen oder zu müssen, ist immer wohltuend. Der japanische Freund hängt an der Batterie, na ich auch und ziehe mich also ins Bett zurück.
SuzieQ schrieb am 10.11.2011 um 02:00
"Na ja, es bleibt das metaphysische Grauen, das einem beschleicht, dass man nachbaubar ist."

Ist man nicht. Noch. Nicht.
Aber Grauen: ja.
Das verliert sich allerdings, wenn man sieht, dass ASIMO Treppen nicht steigt, sondern fällt. ; )
Gute Nacht
GeroSteiner schrieb am 10.11.2011 um 10:16
ASIMO ist eben kein Treppenwitz sondern eine Rampensau.
SuzieQ
never ever perfect
Mitglied seit:
1 Jahr 2 Wochen
Zuletzt aktiv:
30.05.2012
Status:
Bloggerin
Aktivität:
Beiträge: 61
Kommentare: 2916
Logbuch
02:52
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:46
archinaut hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:37
weinsztein hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:29
Fro hat gerade einen Kommentar geschrieben.
02:27
archinaut hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG