35
]

Ich habe mich spontan in dieses Wahlplakat verliebt. Was nicht heißen soll, dass ich die Piratenpartei wählen werde. Aber einen kleinen Applaus hat es verdient. Datenschutz bis an die Bettkante. Schön. Oder nicht?
|
|
Öhm, das Bild ist 318 KB groß.
|
|
|
1. Weil ich heute meinen Korinthentag habe, es heißt richtig: Was geht's den Staat an, dass ich dich liebe?!
2. @Streifzug 318 KB - und nun? |
|
|
einschrumpfen
|
|
|
PS.
Hieß der Datenschutz an der Bettkannte dann Gummi übers Handy? Das Patriarchale in der Darstellung ist unverkennbar, geht man von der Symbolik der Bildsprache aus. |
|
|
@Streifzug
Einschrumpfen - auch wieder so eine patriarchale Symbolik. |
|
|
Titta,
für dich ist der Rorschachtest wie gemacht. |
|
|
Die Symbolik kann wohl jeder sehen, wie er oder sie will, es handelt sich schließlich um ein Klapp-Handy.
|
|
|
@merdeister
In dem Sinne ist es dann ja wieder sehr realitätsnah. |
|
|
Also liebe Titta,
ich bin ja auch immer auf der Suche nach unterdrückten Frauen - aber hier kann ich partout keine finden. Wo liegt jetzt noch mal das Patriarchalische hier? Ihr ratloser JA |
|
|
@J.Augstein
*prust* JA auf der Suche nach unterdrückten Frauen. (Ich sag's auch keinem weiter, bestimmt! Nicht daß noch was Falsches über Sie gedacht wird ;-) Ich find hier übrigens auch keine. Patriarchat impliziert ja aber auch nicht nur unterdrückte Frauen, sondern ebenso unterdrückte Männer. Fühlen Sie sich etwa nicht unterdrückt durch diese so phallisch anmutende Handyform? Falls nicht, bitte nachlesen bei: www.freitag.de/community/blogs/wolfram-heinrich/volvo---pfui-deife und bei: www.freitag.de/community/blogs/harald-blumenau/die-sexuelle-ausbeutung-des-mannes-fordert-immer-mehr-todesopfer So, jetzt sehen Sie doch auch das Patriarchale, oder? LG Titta PS. Es könnte natürlich auch noch daran liegen, daß Sie eine Brille brauchen. (Von wg. die Über-40-Jährigen. Aber dazu vielleicht bald mehr.) |
|
|
das mit der unterdrückung sollten wir doch hinbekommen, viele gesellschaften vor uns haben es auch geschafft. also n bissl mehr menpower und dann klappt das, auch beim freitag.
|
|
|
@MH120480
Also Sie wieder. |
|
|
ich generiere bei anderen scheinbar lieblingssätze die dann wiederholt und wiederholt und wiederholt werden.
|
|
|
Also Sie wieder!
|
|
|
Huch. Stimmt.
|
|
|
@MH120480
Was, nur bei anderen? Also Sie wieder. |
|
|
Naja, SMS kann man ja auch anders verstehen.
|
|
|
Nicht SM, Titta: SMS! Oder bist du anbinden und Lederfesseln gewöhnt?
|
|
|
|
|
|
Oh, ähem, ach so, ja, da hab' ich auch ZUERST dran gedacht...
|
|
|
Ich hatte mir ja eigentlich neue Plakatideen zu diesem Exemplar erhofft. Vielleicht so: Angie und Guido schreiten dem Sonnenuntergang entgegen, rechts außen ein bekümmert guckender Franz W. - "Was geht es den Franz an, dass wir uns lieben." Ich hoffe im Wahlkampf auf mehr Humor, statt mehr Photoshop.
|
|
|
@taschentiger
Sie haben noch Hoffnungen bezüglich des Wahlkampfs? Meine Bewunderung! |
|
|
phallisch = patriarchalisch? oha...
davon mal ab: Ich verstehe das Plakat nicht. Es ist merkwürdig kompliziert und gleichzeitig nicht ganz logisch, scheint mir. Es fehlt eine Erklärung für Leute, die gar nicht in der Materie drin sind - und die, die sowieso schon die Piraten-Argumente kennen udn toll finden, brauchen das Plakat ja nicht mehr. Und die Bildsprache... Hm: Lieben die sich, die beiden am Zaun? Was haben die da zu suchen? Und was hat dieses Meer mit dem Telefon zu tun? Hängt das OFFLINE? klara |
|
|
das meer, die unendlichen datenfluten. sie stehen vor ihm und er würde ja gerne .. aber wie jeder mann, mag er nicht so ganz recht über seine gefühle reden. vor allem nicht, da andere mithören und sie aufzeichnen.
datenschutz bis an die bettkante, will es noch erklären, ziert sich nur ein wenig. denn niemand weiß, dass die daten überhaupt bedroht sind, da draussen, im nicht hier. und so bleiben das pummelchen und der glatzkopf auf abstand. keine alternativen, aber auch nicht den mut den ins meer getauchten exibitionisten ihr dasein zu offenbaren. was natürlich absoluter quatsch ist. in der ddr hat man stasileute gar als freunde nach hause eingeladen und sie davon überzeugt, dass alles rechtens zu geht. gegenüber dem staat sollte das ein leichtes sein. und für den osten ein vollkommen neuer geschäftszweig. so könnten bspw. die westler in den osten fahren und dort verhaltensseminare besuchen. oder ein paar anlagen aus grauer vorzeit, so zum dran gewöhnen. das gäbe tausende von arbeitsplätzen nur muss man da jetzt schnell sein, denn der wissennachsprung der hartz IV empfänger ist erheblich am schrumpfen! |
|
|
klara,
die Bank ist die noch leere Regierungsbank, die beiden Figuren am Geländer (nicht Zaun) sind Angela und Frank-Walter. Noch ist der Kapitän nicht an Bord gegangen, die See ist ruhig. Das Handy symbolisiert offene Verhältnisse, die per Twitter weltweit übertragen werden. Ganz links am Rand ist ein Haken der enternden Piratenpartei zu erkennen. Ist doch ganz einfach und logisch :) |
|
|
Ich krame dann mal was lustiges aus der Trickkiste. Achtung:
|
|
|
Schöner Link, habe ich gleich weitergeleitet.
|
|
|
schrieb am
30.07.2009 um 19:47
Lustig ist es nicht mehr. Und der abgegriffene Vergleich mit den Stasiaktivitäten verbietet sich angesichts der heutigen Realität.
Und nun? Ist es egal? Erklären wir das Durchleuchtetwerden, das totale Überwachtwerden als cool und trendy? Haben wir demnächst eine Handytragepflicht? Oder gleich einen entsprechenden Chip hinterm Ohr?... Ich komme noch aus der alten Zeit. Ich meine es ist kriminell. Aber vielleicht ist das längst eine überholte Kategorie? |
|
|
Welcher Stasivergleich?
|
|
|
schrieb am
30.07.2009 um 21:53
Nun, die Stasi galt ja seinerzeit schon als pathologisch sammelwütig. Und so habe ich schon des öfteren den Satz gehört: Davon hat die Stasi nicht mal geträumt. Die heutigen Datenmengen dürften aber mittlerweile um Zehnerpotenzen größer sein. Vielleicht auch ein Hinweis auf die Angst in der Gesellschaft?
Daß diese Datensammelei noch irgendwie im rechtsstaatlichen Rahmen stattfindet, glaube ich (und sicher noch ein paar andere) nicht mehr. Gehen Sie mal in die Berliner Ruschestraße in Mielkes Bürotrakt. Da gibt es u.a. ein Ausstellung der technischen Möglichkeiten der Stasi. Es ist geradezu rührend, mit welcher Technik die sich bemüht haben, an Informationen zu kommen. Altes Spitzelhandwerk. Natürlich sehe ich das erst heute so. Das will ich schon zugeben. Andererseits ist die Spitzelei ja mittlerweile auch recht erfolgreich outgesourced worden. Der BND und befreundete Organisationen also entlastet. Ich kann es trotzdem nicht wirklich locker sehen. Wer sich nichts zuschulden kommen läßt, hat nichts zu befürchten, ist ja wohl ein zynischer Satz. Na, wir werden sehen. |
|
|
Ja und wo ist in dem Videoclip von der Stasi die Rede?
|
|
|
schrieb am
01.08.2009 um 21:30
Das Prinzip(!) ist das Stasiprinzip. Man tut dem Verein damit vielleicht doch ein wenig zu viel "Ehre" an. Es ist schließlich ein uraltes Machtprinzip. Auch ohne jeden Sozialismus.
Ich als sozialisierter Ossi lese/sehe aber eben sofort eine Stasigeschichte. Früher hießen in der DDR die Terroristen allerdings Klassenfeinde. Aus der Logik der Machterhaltung und zur Sicherung des "Wohles und Fortschrittes für die Massen" war also deren Bekämpfung und Vernichtung dringend erforderlich. Selbstverständlich waren dafür alle Mittel erlaubt... |
|
|
Absolut schön! :-) Allerdings werde ich die Piratenpartei auch nicht wählen.
|
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen