Technixer

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10.03.2010 | 02:00 Technixer

Retter oder Verräter? Rettung der Banken Verrat an der Demokratie?

"Denk ich an Deuschland in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht" dieses berühmte Zitat aus Heinrich Heine's Nachtgedanken trifft wohl ziemlich gut, was in Deutschlands Schlafzimmern stattfinden dürfte, bei den vielen prekären Beschäf... >> mehr

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Kommentar zu

Das verbuddelte Bauernopfer

Wissen | 10.03.2010 | 10:25 Kathrin Zinkant
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19.03.2010 | 13:19 Technixer
ANMERKUNG: Was mir bei der Debatte um Genfood immer zusehr aus dem Blickwinkel gerät. ANMERKUNG: Warum eigentlich all die Aufregung gegen gentechnisch veränderte Lebensmittel? Schließlich kreuzt der Mensch schon seid Jahrtausenden Nutzpflanzen, um bestimmte Eigenschaften zu verbessern. ("Argument" 1 der Industrie) So könnte endlich der Hunger der Welt beendet werden ("Argument 2 der Industrie). Der Gentechnik Markt ist eine Wachstumsbranche und bringt Arbeitsplätze (Argument 3 der Industrie und auch der Politik) Gegenargument 1: Kreuzung/Züchtung von ertragreicheren, resistenteren Pflanzen/ Tieren hat nichts mit dem Einbringen synthetisierter Gene zu tun. Das große Problem, dass wir Wissenschaftler noch am ausarbeiten von Gen-Protein und Protein-Protein Interaktionsmustern sind. Was verbirgt sich dahinter, ganz einfach, man will wissen was Gene genau machen. Dafür wird die Bioinformatik genutzt und Heerscharen von Molekularbiolgen und Genetikern. Wir wissen eben noch nicht genügend. Das Beispiel Amflora Kartoffel ist stellvertretend. Gegenargument 2 (wirtschaftlicher Bezug): Scheinheiliger könnte die Industrie gar nicht argumentieren. Die Bruttoregistertonnen (allein Wien 60t Getreideprodukte tgl.) an Lebensmitteln, welche täglich weggeschmissen werden, sprechen Bände. Der Hunger der Welt könnte schon längst beseitigt sein, wenn die Nahrungsmenge gerecht verteilt wäre. Wir sollten uns allerdings überlegen ob weiterhin soviel Fleisch produziert werden soll. Das Einzige was die Wirtschaft möchte, sind neue Wachstumssparten. Da der Konsum in den gesättigten westlichen Industrienationen kümmerlich ist, erhoft man sich hierüber neue profitable Kapitalanlagemöglichkeiten zu erschließen. Was uns zu Gegenargument 3 bringt. In der Industrie selbst, wird so profitabel wie möglich geforscht. Daher ist also die Abhängigkeit der Bauern (einer der Gründe warum Bauernverbände gegen Genfood sind) für Kapitalgeber und Industrie essentiell. Wachstum ist nur in dem Bereich des herstellens von Abhängigkeiten und nicht die Beseitigung von Hunger zu finden. Arbeitsplätze in diesem hochspezialisierten und hochtechnologisierten Bereich werden kaum geschaffen. Die gesamte Scheinargumentation ist auf einen essentiellen Bestandteil unseres Wirtschaftssystems zurück zu führen: WACHSTUM Wachstum um jeden Preis, das geht mir bei den Myriaden an Petitionen von Umweltverbänden verloren und zwar viel zu sehr. Die Politker müssen KONTINUIERLICH daran erinnert werden, sich endlich mal Alternativen zu der abstrusen Wachstumsideologie einfallen zu lassen und NICHT Symptombekämpfung durch die Patentierung und Privatisierung von Leben! Es bringt nichts rumzuheulen "Ach die armen Schweinchen, Rinder, Affen, Regenwald usw.", als Ablasshandel Baumpate und Mitglied beim WWF zu werden, solange unser Wirtschaftssystem auf der Ausbeutung der Natur beruht.
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10.03.2010 | 12:14 sachichma
Die Sache mit dem Widerstand ist ja eher etwas für Idealisten. Da bleibt dann also höchstens die Wahl der privaten Geldlagerung unter der Matratze oder eben naivem Glauben an die Ehrlichkeit der Banke...
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10.03.2010 | 22:15 Technixer
PS: und natürlich auf das Ende der Krise und ordentlich REndite hoffen.
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10.03.2010 | 12:14 sachichma
Die Sache mit dem Widerstand ist ja eher etwas für Idealisten. Da bleibt dann also höchstens die Wahl der privaten Geldlagerung unter der Matratze oder eben naivem Glauben an die Ehrlichkeit der Banke...
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10.03.2010 | 22:13 Technixer
Den Banken ihre mickrige Eigenkapitalanlage komplett wegnehmen. Das wäre auf jeden Fall mal eine tolle Aktion zivilen Ungehorsams. Aber, um den Ausdruck des Herrn Gibson zu nutzen, der "Deutsche Michel" bzw. das Heer der Kleinsparer, welches sich nichts sehnlicher wünscht als eine Rendite von 12-20%, wird niemals das Kapital abziehen. Zu groß ist der Egoismus und das Ziel der Selbstbereicherung. Für das Nichtstun maximal viel Geld bekommen und wenn das nicht klappt wird geklagt. So wie es gerade die HRE Anleger tun. Einer wurde gestern bei Frontal 21 vorgestellt. Ein Renter ca. Mitte 70 hat 100.000€ "verloren". Dieser will jetzt vom Staat, seine Einlage zurück, vom Steuerzahler. Warum verklagen die Herrschaften nicht die Banker? Diese haben ihnen doch die undurchsichtigen Papiere untergejubelt. Warum investiert man überhaupt sein Kapital in irgendwelchen Immobilien-Kredit-Versicherungsmischmasch und nicht in Biotech Firmen die in der Krebsforschung tätig sind. Ganz einfach wegen der Gier. Solange macht der deutsche Michel und Sparstrumpf-Hanswurst genau das was er am besten kann, nämlich nichts und eine ordentliche Runde meckern.
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Männer, emanzipiert Euch!

Alltag | 25.02.2010 | 13:00 Katrin Rönicke
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25.02.2010 | 22:20 kritzmix
Ich als Mann soll mich emanzipieren? Nun, nichts lieber als das. Als erstes gehe ich nicht zum Wehr- oder Ersatzdienst, brauchen Frauen schließlich auch nicht. OK, dann kommen die Feldjäger, nehmen mi...
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27.02.2010 | 22:43 Technixer
Zugespitzt amüsant :) Einen weiteren Punkt den der Artikel nicht beleuchtet, ist ja ob Frau überhaupt einen "emanzipierten" Mann will, m. E. nach ist dies eben nicht der Fall. Frau will, entgegen lautstarker Beteuerungen, schon eher einen starken richtungsweisenden, intelligenten Mann, der weiß was er will. Was NICHT den egozentrischen Machotyp bedeuten soll oder das ich mir anmaße ein Frauenversteher zu sein. ER kann IHR Kontra bieten. Ich habe noch nie eine Frau erlebt die einen Mann haben will, der SIE einfach machen lässt. Rethorisch schaffen das doch nur Männer die entweder um vieles älter sind (Lebenserfahrung) oder einen höheren/gleichwertigen Bildungsgrad besitzen. Ich persönlich kenne nur Beispiele wo der Bildungsgrad von Mann und Frau in langjährigen Beziehungen, entweder gleich graduiert ist oder der Mann eine höhere Bildungsstufe vorweist. Wir haben also in den Köpfen beider Geschlechter nach wie vor eine Rollenverteilung vorliegen. Dies Ganze findet unbewusst statt... die Austrahlung, die Aura von Männern die Führungspotential haben ;) Wohingegen Frauen die in höheren Positionen (Karrierefrauen) tätig sind, häufig keine Partner haben (Ausnahmen bestätigen die Regel). In Japan gibt es staatlich geförderte Programme zur Paarbildung (Singleprogramme), weil kaum noch Ehen geschlossen werden. Hauptgrund dafür ist das in den Köpfen von Männern vorhandene Patriarchat, welches starke unabhängige Frauen in Führungspositionen ablehnt. Gerade die japanische Wirtschaft, hat diese Entwicklung förmlich erzwungen. Man konnte auf das weibliche Potential innerhalb einer wachstumsorientierten Wirtschaft einfach nicht mehr verzichten. Außerdem ist es von Vorteil, wenn beide Partner arbeiten, da Förderung (Klavier, Nachhilfe, Auslandsaufenthalt u.v.m.) von Kindern in Informationsgesellschaften wie den unsrigen essentiell.
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Satan Lebenslauf

Alltag | 24.06.2009 | 17:30 Teresa Pfützner
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21.07.2009 | 19:09 Technixer
Also so extrem in Sachen Generation Praktikum, scheinen nur die Anforderungen für den Beruf Journalisten zu sein. Für den naturwissenschaftlichen Teil trifft diese Situation, meiner Erfahrung nach, nicht zu. Ich studiere selbst noch Biologie und wenn man sich nicht allzu dämlich anstellt, kommt man von der Diplomarbeit (8-9 Monate Forschungsarbeit meist ohne Bezahlung) relativ nahtlos in die Doktorarbeit (Bezahlung Halbtagsstelle 1000,- Netto). Ob die Bezahlung für eine 50-60 Stunden Woche im Forschungsbereich gerecht ist, sei erstmal dahin gestellt. Erst als Postdoc, da fangen die Probleme an. Arbeitsverträge die gerade mal 2 Jahre laufen, häufig ohne Verlängerung es sei denn man war Spitzenkraft. Soziale Sicherheit... Pustekuchen, wie bei soviel Unsicherheit Kinder in die Welt gesetzt werden sollen, ist mir schleierhaft. Viele meiner Kommilitonen überlegen sich schon, noch ein Zweitstudium nach dem Diplom oder der Doktorarbeit zu absolvieren. Aber gerade Medien deren Aufgabe das Schaffen einer informierten Öffentlichkeit ist, sollten nicht wettbewerbstechnisch ausgeschlachtet werden. Das Land der Dichter und Denker entwickelt sich immer mehr zum Land der Hektiker und Ausgestoßenen, die mit dieser rasend schnellen Entwicklung nicht mehr schritt halten können. Meine Empfehlung Teresa, tritt mal kürzer. Für dein Alter hast du eine prägnante gute Schreibweise, die von einem aufgeweckten Geist zeugt. Mach dir diesen nicht kaputt. Geistige und persönliche Entwicklung, dass kann ich dir von biologischer Seite aus bestätigen, brauchen Zeit und Ruhepausen. Nimm dir diese Zeit, sonst hast du mit 30 ein Burnout-Syndrom und bis zum Zettel am Zeh ist es dann auch nicht mehr weit.
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Politikarena

Kommentare

Olaf Dudek 01.03.2010 | 10:55

Man erinnere sich an die Einführung 35 Stunden-Woche, keinen Arbeitsplatz mehr hat das gebracht. Im Gegenteil, die Fertigungsstufen wurden verringert, also Arbeitsplätze verlagert und die Automatisierung hat zugenommen. Und im öffentlichen Dienst? Freitag um 13:00 Ämter und Behörden zu, also lieber Bürger Urlaub nehmen für einen Behördengang?
Die Produktivität in deutschland rangiert weltweit sowieso irgendwo im Mittelfeld. Das eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit Arbeitsplätze schafft ist schlicht ein Irrglaube, denn Produktion alleine reicht nicht, Absatz muss auch noch dazu kommen.
Mindestlohn 10 Euro/Std? dann rechnen wir mal mit der 30-Stunden-Woche: Das entspricht 120 Stunden im Monat und einem Bruttolohn von 1.200 Euro? Merkt man was? Bei zur Zeit 160 Std und 7,50 Mindestlohn hat der AN? Richtig 1.200 Euro oder rund 900 Euro netto als Lediger. Also bleibt alles wie gehabt, oder? In diesem Sinne...

Technixer 11.03.2010 | 00:40

Wo ist denn bitte die Angabe her, dass die deutsche Produktivität im Mittelfeld rangiert?
Ich hab da in der FTD was anderes gelesen. Außerdem hat die EU die Änderungen am deutschen Arbeitsmarkt gelobt, weil wir uns so herrlich dufte an die neoliberalen Empfehlungen der EU gehalten und somit unsere Nachbarn ausgestochen haben.

Welche Produktivität von welchen Bereichen ist gemeint?

Außerdem, wär doch erstmal ein Anfang für 900,- nicht mehr 40 sondern nur noch 30h/W zu arbeiten.

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Politisch interessierter Querdenker, der für sich nun das Web 2.0 entdeckt hat.
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