Man erinnere sich an die Einführung 35 Stunden-Woche, keinen Arbeitsplatz mehr hat das gebracht. Im Gegenteil, die Fertigungsstufen wurden verringert, also Arbeitsplätze verlagert und die Automatisierung hat zugenommen. Und im öffentlichen Dienst? Freitag um 13:00 Ämter und Behörden zu, also lieber Bürger Urlaub nehmen für einen Behördengang?
Die Produktivität in deutschland rangiert weltweit sowieso irgendwo im Mittelfeld. Das eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit Arbeitsplätze schafft ist schlicht ein Irrglaube, denn Produktion alleine reicht nicht, Absatz muss auch noch dazu kommen.
Mindestlohn 10 Euro/Std? dann rechnen wir mal mit der 30-Stunden-Woche: Das entspricht 120 Stunden im Monat und einem Bruttolohn von 1.200 Euro? Merkt man was? Bei zur Zeit 160 Std und 7,50 Mindestlohn hat der AN? Richtig 1.200 Euro oder rund 900 Euro netto als Lediger. Also bleibt alles wie gehabt, oder? In diesem Sinne...
Wo ist denn bitte die Angabe her, dass die deutsche Produktivität im Mittelfeld rangiert?
Ich hab da in der FTD was anderes gelesen. Außerdem hat die EU die Änderungen am deutschen Arbeitsmarkt gelobt, weil wir uns so herrlich dufte an die neoliberalen Empfehlungen der EU gehalten und somit unsere Nachbarn ausgestochen haben.
Welche Produktivität von welchen Bereichen ist gemeint?
Außerdem, wär doch erstmal ein Anfang für 900,- nicht mehr 40 sondern nur noch 30h/W zu arbeiten.
Ausgabe 11/10
18.03.2010
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 2.90 €
>> bestellen