Schön zu lesen, dass der Umgang mit den Dingen auch heute kritisch reflektiert wird. Aktuell nachzulesen als Aufmacher des Feuilletons der Zeit (Nr. 22 vom 20. Mai 2009) von Adam Soboczynski (ein Name wie ausgesucht aus dem Handbuch für Nachnamen Int...>> mehr
"Die Dinge" ist der Titel eines Buches von Georges Perec, erschienen 1965, Perec konnte zu dieser Zeit noch nicht von seinen künstlerischen Arbeiten leben: Jérome und Sylvie arbeiten nach einem abgebrochenen Soziologiestudium mit gesundem Halbwisse...>> mehr
Schade, dass ich auf diesen Blog erst nach dem Verfassen meines Beitrags aufmerksam geworden bin (www.freitag.de/community/blogs/theodor/intellektualitaet-und-die-dinge). So scheint zumindest deutlich zu sein, dass das Internet mit der Frage nach der Rolle von Intellektualität nicht im engeren Sinne zu tun hat. Worüber wir sprechen, ist aber ein Konzept von Gestern, der Intellektuelle und das Intellektuelle sind aus der Öffentlichkeit schon längst verschwunden. Und jenseits der Frage, ob der Intellektuelle vom Anderen verlangen kann, dass Letzterer sich bemüht, die Weisheiten des Ersteren zu verstehen, ist es doch schon längst ausgemacht, dass sich niemand mehr dafür interessiert, hinter die Dinge zu schauen. Gleichgültig, welchen Stiles man sich dabei auch bedienen mag.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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