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Das Zentrum für politische Schönheit zeigt:
Schuld. Die Barbarei Europas
Ein Sprecher der Deutschen Bank versprach sich.
Die Deutsche Bank wollte den Film aus dem Verkehr ziehen. Nach einem Mini-Shit-Storm in Facebook verzichtete sie darauf.
Laut taz aus diesem Grund:
Kurz nach 22 Uhr am Freitagabend postete die Deutsche Bank schließlich eine Erklärung: "In eigener Sache: Wir werden nicht gegen Herrn Ruch [den Regisseur] klagen. Damit würden wir ihm zu viel Ehre erweisen, denn es geht ihm offenbar vor allem um eine möglichst öffentlichkeitswirksame Auseinandersetzung mit der Bank." Man halte jedoch daran fest, dass Ruch rechtswidrig gehandelt habe.
NACHSCHLAG:
Foodwatch Report 2011
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sorry TTG also so bestehst du den Test ob du eine Heilige werden kannst aber nicht ;-)
Liebe Grüße Baphomed |
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Stand auch nie zur Debatte.
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@TTG aber nun ernsthaft habe jetzt 4 mal versucht den film abzuspielen und es geht nicht. Mich hätte das Them,a wirklich interessiert.
Liebe Grüße Baphomed |
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Auf meinem PC gehts ...
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HMMM
Kann auch sein weil ich heute mit Screenreader Arbeiten muss das es daran liegt ich schaue heute Abend nochmal. Dir noch einen Vergnüglichen Nachmitag. Baphomed |
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Ich erinnere mich, daß du das Problem früher bereits hattest ...
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Rechtfertigt das höhere Ziel des Films dessen stark suggetstive Anteile....?
Ich finde soetwas immer verdächtig. Also, wenn man die selben Methoden wie bei Standartwerbung heutzutage auch für "Antiwerbung" benutzt - wobei sie dann an Glaubwürdigkeit verliert. Ich kann dem Film keine Fakten entnehmen... sondern nur eine Frau, die wahrscheinlich solcherart "Nahrungsmittelspekulationen" getätigt hat ... und nun an Zweifeln leidet...und uns daran teilnehmen lässt. |
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Die Frau ist die Schauspielerin Luzia Schelling und keine echte Bankerin.
Der Film besteht aus Fiktion und Doku. Ich habe ihn hier eingesetzt, um das Verhalten der Deutschen Bank vorzuführen. |
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Dass sie Schauspielerin (und keine Bankerin) ist, ändert ja nichts an der Botschaft. Und Fiktion soll das suggerierte Verhalten und die Auswirkungen der Spekulation nicht sein. Der Film zeigt also eine mögliche Begebenheit... eine Frau mit Gewissensbissen und traumatische Belastungssymptomen. Aber dagenen gibt es doch Medikamente...
Dagegen gibt es ganz sicher Medikamente.... (zynismus wieder aus...) |
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liebe ttg, irgendwie hat der film das elend der welt an einem punkt gefasst. es gibt aber tausend andere punkte, gesichtspunkte, von denen aus auch nur der schluss möglich ist, dass die sogenannte zivilisation die barbarei ist.
danke für deinen beitrag hier. |
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Als unordentliche Menschin sind in meinem Browser immer rund 20-30 Tabs offen. Bei jedem Hochfahren und Öffnen des Browsers aktivieren sie sich.
So auch der obige Film. Ich habe ihn jetzt sicher 4-5 Mal gehört. Und der Schluss mit den Betrachtungen über die Barbarei beeindruckt mich immer mehr. |
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Es ist aber doch nicht die Zivilisation, sondern die Kultur innerhalb der Zivilisation, die quasi tendenziell solche Auswüchse unterschwellig unterstützt / fördert.
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@chrislow
Zivilisation vs. Kultur? Wikipeida erklärts: Während sich in den angelsächsischen Ländern und in Frankreich eine Gleichsetzung von Kultur und Zivilisation durchsetzte, entwickelte sich dagegen in Deutschland eine Abgrenzung der als tiefgründig und wertvoll verstandenen deutschen Kultur gegenüber der als oberflächlich dargestellten westlichen Zivilisation. In diesem Sinne übten unter anderem Oswald Spengler und Arnold Gehlen Zivilisationskritik. Die Unterscheidung zwischen Kultur und Zivilisation blieb bis nach 1945 im deutschen Sprachraum vorherrschend. Obwohl du es vermutlich andersrum gemeint hast ... |
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In meinem verständnis sind Zivilisation nicht gleichbedeutend mit Kultur. Für mich sieht es so aus, als ob es innerhalb einer abgrenzbaren Zivilisation vielfältig unteschiedliche Kulturen zusammengefasst werden können.
Natürlich mag es in der angelsächsischen "Kultur" derart unter den Tisch fallen, weil diese doch traditionsgemäß gerne Kollonisieren und aufgrund der Unterschiede und aus Angst vor der Erkenntnis dessen lieber alles gleichsetzen... ganz nach dem Globalisierungskonzept... und auch daran ist also etwas Wahrheit... und Stimmigkeit. |
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Muss ich jetzt das miese Arschloch sein, das genau das ausspricht was wir denken?
Der Kommentar wurde von der Moderation editiert, der User mit "gelb" verwarnt. Gewaltaufrufe sind – unabhängig davon, wen sie treffen – nicht erwünscht. Das Community-Team |
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Du könnst mit deinem Panzer vor der Deutschen Bank Zentrale vorfahren ...
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@thinktankgirl
1. Ich habe keinen Panzer-Führerschein 2. Panzer haben in der Regel keine Straßenzulassung 3. Wir dürfen nicht vergessen, dass der Wille, die Verfassung und die Gesetze des Landes zu verteidigen, sowie jegliche Einflussnahme auf den Status Quo in der Finanzbranche mit einem terroristischen Akt gleichgesetzt werden. Also so leicht werde ich es diesen hirnlosen Finanz-Zombies nicht machen. 4. Wir vergessen nicht. Wir vergeben nicht. Und wir sind schon dran. |
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@ d353rt schrieb am 19.12.2011 um 21:08
Natürlich lassen sich diese Herren anthropologisch der Spezies Homo zuordnen. Die genaue Bezeichnung wäre aber zu korrigieren: Homo pseudosapiens träfe es besser. Sogar der Mann, der bestimmt worden war, Adolf Eichmann zu henken, hatte die Jahrzehnte danach Zweifel, ob er das nicht besser hätte jemanden anders machen lassen sollen. Wollen Sie sich als fröhlicher Henkersmann anbieten? Sind sie sicher, dass die Banker Ihnen vor dem Exitus aus Ihrer Hand verzeihen werden? |
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schrieb am
19.12.2011 um 22:11
d353rt: ich habe diesen dreckskommentar von dir eben der redaktion gemeldet, das nur zur info.
solang die sonne scheint, wird hier über rassismus, humanität und die bessere welt daherpalavert, nach sonnenuntergang dann aber der unverhohlenen menschenverachtung freier lauf gelassen - und niemanden störts. das ist ja kaum zu fassen. |
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@ cuchulainn schrieb am 19.12.2011 um 22:11
Bin ich niemand? Trotzdem danke für das verbale Auf-die -Finger-draufhaun. |
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cuchulainn schrieb am 19.12.2011 um 22:11
d353rt: ich habe diesen dreckskommentar von dir eben der redaktion gemeldet, das nur zur info. solang die sonne scheint, wird hier über rassismus, humanität und die bessere welt daherpalavert, nach sonnenuntergang dann aber der unverhohlenen menschenverachtung freier lauf gelassen - und niemanden störts. das ist ja kaum zu fassen. Wurde das Verhalten der Deutschen Bank auch der Redaktion gemeldet? |
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@bertamberg
Gut gesagt. Allerdings sollte man hier auch ein wenig differenzieren. Der Fall „Eichmann“ ist in vielerlei Hinsicht einzigartig. Natürlich kann diese Zombies anthropologisch unserer Spezies zuzuordnen. Es ist aber auch so, dass sich diese Zombies freiwillig den ethischen und juristischen Regeln des homo sapiens entledigt haben. Und es sind nicht wenige. Wir reden hier also nicht von einem Einzelfall, sondern von einem Krieg. Sie schreiben: „ Sind sie sicher, dass die Banker Ihnen vor dem Exitus aus Ihrer Hand verzeihen werden?“ Meine Gegenfrage: Haben es die Holocaust-Pfer etwa ihren Peinigern verziehen? (Ich würde es begrüßen, wenn wir die 3. Reich-Analogien unterlassen würden. Danke.) |
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@cuchulainn
Hallo, aufwachen! Sie betrachten meinen Kommentar als anstößig? Ist Ihnen klar, dass wir uns hier über einen industriellen Massenmord unterhalten? Wie zynisch muss man sein, um die Aktionen dieser MÖRDER weiterhin zu unterstützen? Meiner Ansicht nach machen Sie sich hier, Herr cuchulainn strafbar, indem Sie die Verbrechen dieser Kriminellen nicht melden. Erfüllt das nicht den Strafbestand der 1. Unterlassenen Hilfeleistung und 2. Strafvereitelung? Wir würden Sie sich denn fühlen, wenn Ihre Frau und Kinder langsam verhungern würden, nur weil einige Investoren noch mehr Geld verdienen wollen? Haben Sie denn gar kein Gewissen? Ekelhaft so was… |
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Korrektur: es heißt "Holocaust-Opfer" nicht "Holocaust-Pfer"
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@ d353 art
Ich gehe mal "wohlwollend" davon aus, dass Sie ihren letzten Satz nicht ernst gemeint haben. Im Übrigen erreichen Sie mit solchen Äußerungen nichts aber auch gar nichts in Richtung einer Verbesserung für die Menschen, für die Sie sich angeblich so ins Zeug legen. Im Gegenteil, sie erweisen den Betroffen der Nahrungsmittelspekulation einen Bärendienst, weil Sie sich mit ihren Äußerungen ins kriminelle Abseits stellen und dadurch unglaubwürdig werden. |
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@ d353rt schrieb am 19.12.2011 um 22:55
Keine Analogien, ok. Ich habe auf den mittelalterlichen Brauch angespielt, dass der Henker den Verurteilten vor der Hinrichtung fragt. Zu Ihrer Gegenfrage: Woher sollen wir das wissen? Da müsste ich auch nachlesen, ob Dietrich Bonhoeffer etwas dazu geschrieben hat, oder von anderen etwas überliefert ist ( Maximilian Kolbe, Janusz Korzcak). |
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schrieb am
20.12.2011 um 12:41
d353rt: glaubst du, dass dir irgendwer deine moralische hochachtbarkeit abnimmt, wenn du einerseits zwar vorgibst, die partei der schwachen, entrechteten und hungernden zu nehmen, andererseits aber überhaupt keinerlei hemmungen hast, andere menschen zum seuchenvieh zu erklären?
was, wenn nicht ausgerechnet der von dir so beklagte "zynismus" soll es sein, wenn du dich einerseits über "industriellen massenmord" aufregst, im selben atemzug aber der fließbandkeulung von menschen das wort redest? du bist auch nichts anderes als ein verlogener heuchler, der sich sein unterkomplexes weltbild gelegentlich durch dringend benötigte "gute gründe" anfüttern lassen will, um mal wieder gelegenheit zu haben, verbal übergriffig zu werden - und DEN anlass entnimmst du dann auch bereitwilig dem obigen filmchen von thilo bode und seinen foodwachern, worin man dann wohl auch dessen eigentlichen ZWECK erblicken darf. |
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@cuchulainn
Doucement, doucement .... d353t ist zornig auf die Deutschen Bänker, weil sie die Menschenwürde vieler Menschen missachten cuchlainn ist zornig auf d353t, weil dessen Ausdrücke des Zorns die Menschenwürde der Deutschen Bänker missachtet Nun könnten cuchlainns Ausdrücke des Zorns wiederum d353ts Würde verletzen ... Am Ende machen wir hier einen auf Ringelreihen; es weihnachtet ja sehr. |
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schrieb am
20.12.2011 um 14:19
thinktankgirl: die spekulation mit nahrungsmitteln ist weder lustig noch harmlos, dass mancher deshalb zornig wird sogar verständlich.
aber in diesen "ringelreihen", wie du sagst - ein schönes wort übrigens, das hier genau passt! - kommen wir nur deshalb hinein und ganz sicher nicht wieder heraus, wenn wir uns auf die ebene der MORAL begeben und uns unsere ENTRÜSTUNG (die bei genauem hinsehen etwas anderes ist, eine ZU-RÜSTUNG nämlich!) zuende leisten wollen, indem wir uns "nur" aufregen. überleg mal, was moral ist, und du wirst von allein drauf kommen, dass uns die nicht weiterhilft. findest du es denn zum beispiel moralisch einwandfrei, wenn protestierende landwirte wegen der EU-preispolitik im zweijahrestakt fünfzigtausend liter milch in den gulli schütten, während kaum tausend kilometer luftlinie weiter leute auf der straße verhungern und verdursten? ist das okay, weil die bauern immerhin nicht zu den dafür bekanntlich allein verantwortlichen finanzmafiosi gehören? ist es dann auch okay, wenn dieselben bauern genauso und nicht weniger von weltweit steigenden agrarpreisen profitieren wie nestlé und co? oder ist sogar nestlé fein raus, weil es sich dabei immerhin um keine bank handelt? überleg mal, was moral ist und leistet, und du wirst sehr schnell merken, warum wir mit der nicht weiter kommen. |
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@cuchulainn
Anscheinend sind Sie derjenige, an dem die Komplexität des Themas vorbeigeht. Ich mache es Ihnen ein wenig leichter, indem ich die Pointe entblöße: Wir sind das Vieh. Im Sinne von Schlachtvieh. (Und jetzt fragen Sie mich bitte nicht, wer „Wir“ ist, solange Sie nicht mind. 50 Millionen auf der Kante haben) Sie werden doch wohl nicht so naiv sein, um vom „politisch korrekten“ Verhalten (und Ausdrucksweise) dieser Kriminellen auszugehen? Und wie ich bereits unten geschrieben habe, dieses Filmchen hier ist nur ein kleines Steinchen in einem großen Mosaik. Und das Beste, was Ihnen zu dem Thema einfällt, ist der Verweis auf eine verbale Entgleisung? Applaus… Kann es sein, dass Sie derjenige sind, der vor lauter Bäumen den Wald nicht sieht? |
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@cuchulainn
Kann man sich nur aus moralischen und nicht auch aus ethischen Gründen entrüsten? Hast du Moral oder Ethik gemeint? Was würde deiner Meinung nach die "richtige" Basis einer Entrüstung sein? Lebensmittelvernichtung ist für mich nie einwandfrei. Ich glaube eher, daß diese Milchbauern Preise wollten, die ihre Erzeugerkosten decken, wenn ich mich richtig erinnere, und nicht den ganzen Kuchen. Die normalen Erzeuger (Bauern, Grossbauern und Agroindustriellen) haben keinen direkten Profit an den weltweit steigenden Preisen, das sind immer die Zwischenhändler. Wie kämen wir deiner Meinung nach weiter? |
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schrieb am
20.12.2011 um 17:39
thinktankgirl: "Was würde deiner Meinung nach die "richtige" Basis einer Entrüstung sein?"
solange ihr NUR entrüstung oder empörung (oder wie immer dus nennen willst) folgt, ist JEDE basis die falsche. ein beispiel mag verdeutlichen, was ich damit sagen will: wenn sich leute über sog. "dumpinglöhne" beschweren, dann geben sie damit lediglich zu protokoll, dass es sie arg stört, dass bei der fremden aneignung ihrer arbeitskraft nur so wenig wie eben der dumpinglohn rumkommt. DASS ihre arbeitskraft aber überhaupt gegenstand fremder aneignung und der ihr folgenden ganz rationalen gewinn- und verlustrechnungen ist - das juckt diese leute dann gar nicht mehr, vielmehr haben sie diesen umstand schon längst als allgemein unwidersprechliche geschäftsgrundlage akzeptiert und in sie eingewilligt. am lohn stört sie nur seine zu geringe höhe. dass der lohn aber das ergebnis von ausbeutung ist, daran haben sie nichts auszusetzen. und nun hat man die wahl: will man sich über sowas nur aufregen oder das problem tatsächlich aus der welt schaffen? "Wie kämen wir deiner Meinung nach weiter?" ganz einfach: fight the game, not the players. |
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Attac verweist auf diesen Beitrag, der auch die Rolle der Deutschen Bank beleuchtet:
www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2011/dezember/das-brot-an-den-boersen-wetten-auf-hunger |
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Obwohl, wenn ich es mir Recht überlege, sind Holocaust-Analogien durchaus angebracht.
>>>>>>>>>>>>>>>> Nun gut, die Todesopfer des heutigen Holocausts der Finanz-Eliten findet man selten in Europa. Aber dafür auch „nur“ in Afrika, Asien und Süd-Amerika. Aber hey, was geht mich das an? Aus den Augen , aus dem Sinn! Und außerdem sollte ich mich auch nicht so dran stellen, immerhin geht es hierbei auch um meine spätere Rentenkasse. Nicht wahr? Und dir Zahlen der Toten? Wenn interessieren die Zahlen, der Planet ist sowieso überbevölkert, auf die Schmarotzer irgendwo in der 3. Welt können wir doch verzichten. Weniger Menschen ist übrigens besser für die Umwelt. Also was soll das, wir tun unseren Kindern damit noch einen Gefallen. Und schließlich, noch mal, was soll das ganze Geschwätz hier bewirken? Die Welt ist hart, das war schon immer so. Die Armen und Wehrlosen haben schon immer als Erste dran glauben müssen. Sonst wäre das Prinzip der Macht wohl kaum durchsetzbar. Also hört auf zu weinen und werdet erwachsen. >>>>>>>>>>>>>>>> Sie denken vielleicht, ich denke mir das aus? Dann kann ich Ihnen nur raten, so schnell wie möglich den Fernseher auszumachen, den Geschichtsunterricht der Klasse 8-13 komplett zu wiederholen und viel, viel, viel zu lesen. Am besten im Internet. |
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Wie wäre es beim Lesen denn mal mit einem Buch?
Immer noch aktuell: "Wie kommt der Hunger in die Welt" von Jean Ziegler. Das geht auch schon für Achtklässler. |
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Wenn eine Gesellschaft ihre Wertebasis verliert, verliert sie ihr menschliches Antlitz.
Die Eliten eines Landes geben dabei den Takt vor. Das Problem ist, dass es nur wenige gibt, die sich dagegen auflehnen. Am Anfang wird Dirk Müller gezeigt, der fast in keiner Talk-Show mehr fehlt. Ihn scheint oder will wohl keiner verstehen. Gleichwohl sind Kommentare, die dazu anhalten, die Verantwortlichen zu ermorden oder ich ich zitiere "in Käfige einsperren und keulen", nicht dazu angetan, dem Thema gerecht zu werden. Diese Art von sprachlicher Entgleisung geht in Richtung Volksverhetzung und sollte durch die Moderation beendet werden. |
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Ich bin zu weit gegangen. Mea culpa. Das wird sich nicht wiederholen.
Zu meiner Verteidigung: freilich kann ich nicht den ersten Stein werfen, ich sollte mich ganz hinten anstellen. Ich möchte ehrlich sein: meinen Ton betrachte ich bezüglich Viehhaltung für gerechtfertigt. Weitergehende, spekulative Relationen zu lebenden Personen sind vielleicht als eine Art einer instinktiven Interpretation der mehrjährigen elitären Erfahrungen zu verstehen. Ach, ja, die Volksverhetzung. Ist die aktive, mediale, politische Unterstützung einer Proklamation, die die Unterdrückung und Tod einer Minderheit zufolge hat, etwa keine Volksverhetzung? Klartext: Vieh. |
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Hunger ist kein Thema für die meisten Menschen in unserer sogenannten zivilisierten Welt, sagt der Journalist in dem Film. Er bestätigt, was der Banker zur Korruption in den Ländern, wo Hunger den Alltag der Menschen bestimmt, sagt. Die Länder sind ja alle so korrupt. So wird ein Vorurteil zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung.
Dabei ist es ganz einfach: die Bank "investiert" in z.B. Bayer-Biotech, die basteln am Erbgut vom Saatgut und bestimmen den Saatpreis, sobald sie das Monopol haben. Das Monopol wird durch die Zahlung von Bestechung erreicht. Zum unser aller Glück bastelt eine andere Abteilung der gleichen Firma (bio natürlich) an einem Medikament gegen die Krankheiten, die in Folge von gen-technisch "modifizierten" Nahrungsmitteln hervorgerufen werden. Darum, liebe "ttg", versuche diese Finanz-Transaktionen ("Investionen") mit Nahrungsmitteln als zivilisatorischen Akt zu verstehen. In der guten neuen Welt hat sich die Bevölkerung seit 1960 verdreifacht. Das ist doch genial! Ein wahres Eldorado für "Die Märkte". Bei all diesem Biotechschnickschnack werden wir gar keine Kriege mehr führen müssen. Wenn das kein Fortschritt ist! Die Kriegsministerien werden abgeschafft. "Die Märkte" hungern einfach unbeugsame Bevölkerungen aus. |
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Das Entsetzen will noch nicht weichen…
Vielleicht denkt der eine oder andere, dass mich dieser blog hier dermaßen in Aufregung versetzt. Falsch gedacht. Seit geschlagenen 3 Jahren beschäftige ich mich mit der Thematik der Strategien der Finanz-Eliten. Dazu gehören Bücher aus dem Handel genauso wie unzählige Artikel aus dem Netz. Fast jeden Tag lese etwas zu dem Thema. Und während das vierte Jahr meiner „Recherchen“ gemütlich anläuft, muss ich mir immer wieder aus der Richtung der Träumer-Ecke Vorwürfe gefallen lassen, ich wäre zu „radikal“. ICH bin radikal? Darüber kann ich nur lachend ungläubig mit dem Kopf schütteln. Unter den Blinden scheint der Einäugige tatsächlich der König zu sein. Und als Konsequenz gibt es heute noch einen neuen Blog dazu. |
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schrieb am
20.12.2011 um 14:26
der "vorwurf", gegen den du dich hier verwahrst, ist ein vollkommen anderer: du bist nämlich gerade NICHT "radikal", sondern absolut oberflächlich in deinem urteil.
wärst du im wortsinn "radi-kal" und würdest dich folglich für die WURZEL des übels interessieren, würdest du dich nicht mit markig auftrumpfenden tiraden aufhalten. so aber ist ausser spesen halt nix gewesen. |
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Was für eine „WÜRZEL des übels?“ Unser Konsumverhalten, oder etwa die auto-destruktiven Wesenszüge des homo sapiens? Bla, bla, bla… ich würde es ja noch verstehen, wenn ein hungriger Mensch Essen stiehlt, aber hier sterben Menschen, damit Renditen erwirtschaftet werden können. Das ist ganz simpel: das ist blanke Gier. Gepaart mit Unmenschlichkeit.
Hier gibt es keine Spielräume für Definitionen und Interpretationen und fürs Philosophieren. Hier streben Menschen. Und die Herrschaften von der Deutschen Bank wissen das ganz genau. Tod ist ein Ultimatum. Ich werde über dieses Thema nicht diskutieren |
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Was für eine „WÜRZEL des übels?“ Unser Konsumverhalten, oder etwa die auto-destruktiven Wesenszüge des homo sapiens? Bla, bla, bla… ich würde es ja noch verstehen, wenn ein hungriger Mensch Essen stiehlt, aber hier sterben Menschen, damit Renditen erwirtschaftet werden können. Das ist ganz simpel: das ist blanke Gier. Gepaart mit Unmenschlichkeit.
Hier gibt es keine Spielräume für Definitionen und Interpretationen und fürs Philosophieren. Hier streben Menschen. Und die Herrschaften von der Deutschen Bank wissen das ganz genau. Tod ist ein Ultimatum. Ich werde über dieses Thema nicht diskutieren |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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