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Die ZEIT stellt den Fotografen Jochen Ehmke in ihrer Galerie vor.
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In der Willi-Sitte-Galerie, Merseburg, Domstr.15 ist bis zum 31.01.2012 die Ausstellung zu sehen:
"Knochenjob und Datschenglück"
Fotografien 1970 - 95 von Jochen Ehmke, Halle
Der Mitteldeutsche Verlag schreibt über ihn:
Jochen Ehmke, geb. 1936; absolvierte eine Dreherlehre und war Montageschlosser; nach einem Studium der Werkstofftechnik und Metallografie arbeitete er als Forschungsingenieur, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Leiter einer Technischen Kontrollorganisation; ab 1985 ist er freiberuflich als Fotografiker tätig; seit 1994 hat er einen Lehrauftrag für Fotografie an der Hochschule Merseburg (FH).

Ich versuche noch ein paar Bilder von Ehmke einzustellen. Allerdings ist nicht viel im Internet zu finden.

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Danke - hatte mich schon auf das Buch gefreut.
"Dies gesagt, ist festzuhalten, dass der heutige Dozent für Fotografie an der Fachhochschule Merseburg immer noch den Finger am Auslöser hat und sich seine menschlichen Themen sucht - in Reisereportagen aus Amerika und Ägypten, zum Beispiel, und vor der Haustür im engen Kontakt zu der autonomen Jugendszene. Treu geblieben ist er dem Schwarz-Weiss-Medium und dem handlichen Format. Rein äußerlich gibt es bei Ehmke keinen Bruch mit seinem Vor-Wende-Schaffen. Der entlarvende Blick, der in einer geschlossenen Gesellschaft hinter die Fassaden dringt, findet in der globalisierten Gesellschaft jedoch nicht mehr dasselbe Anliegen. Sich aus dem System heraus zu reiben mit der politischen Indienstnahme des Einzelnen, dem Widerspruch von Weltbild und Wirklichkeit, dem Abstoßen des Nicht-Konformen, das wird man als das Kennzeichen eines Werkes ansehen müssen, das Zeitzeugenschaft anstrebte und von der Zeit überholt worden ist. " |
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Ehmke ist mir zwischen all den gehypten und oft handwerklich schlechten Fotografen in der ZEIT aufgefallen.
Ich such jetzt noch ein paar Fotos im Netz zusammen. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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