Der Rücktritt kam nun nicht mehr überraschend. Ganz eindeutig hat zu Guttenberg sein Amt selbst auf dem Gewissen, denn nicht seine plagiierte Dissertation und die Tatsache, dass er nur mit Sondergenehmigung überhaupt promovieren durfte, ...>> mehr
Teil 1: Gleichgültigkeit der Masse:
www.freitag.de/community/blogs/thomas-geiseler/linke-politik-im-medienzeitalter-teil-1-gleichgueltigkeit-der-masse
Ein Monument der Pragmatiker: Das Hartz-IV-Debakel
Das aktuellste Thema in diesem Zusammen...>> mehr
Ein kurzer Einwurf, weil mich diese Herabsetzungen momentan richtig nerven.
Seit mehreren Monaten liest und hört man von Seiten der Regierungsparteien im Bund, CDU/CSU und FDP, mit Bezugnahme auf die Grünen von der ,,Dagegen-Partei“. D...>> mehr
Mediale Volksverdummung und die selbstverschuldete Unmündigkeit - Die Funktionsweisen des Mediensystems
Aus der schwindenden Wahlbeteiligung geht ein alarmierendes Signal hervor: Die Entfremdung der Bürger von der Politik im allgemeinen und von den ...>> mehr
Die 2000er: Wirtschaftspolitik wird zum gesellschaftlichen Konsens
Das vergangene Jahrzehnt war in der Retrospektive betrachtet global dem Zeitgeist des Neoliberalismus gewidmet. Den Höhepunkt bildeten die Jahre 2006/2007, unmittelbar bevor der Kapitalis...>> mehr
Ich denke, dass die Grünen genauso wenig ein monolithes Gebilde darstellen, wie es der Partei "Die Linke" nach wie vor unterstellt wird. In Berlin - man sehe sich nur im Prenzlberg (Zentrum grüner Wä...
Klar ist doch folgendes: Wenn man etwas gegen eine Partei haben will findet man auch etwas. Zum Teil radikalisiert sich Kritik unter diesem Motto, ich finde Jutta Ditfurth ist hierfür ein eindeutiges Beispiel. Man sollte ihre Kritik ernst nehmen, aber nicht überbewerten und genauestens prüfen.
Ich denke, dass die Grünen genauso wenig ein monolithes Gebilde darstellen, wie es der Partei "Die Linke" nach wie vor unterstellt wird. In Berlin - man sehe sich nur im Prenzlberg (Zentrum grüner Wä...
@ Uwe-Jürgen Ness: Hans-Christian Ströbele ist einer der wenigen im politischen Jargon, denen ich ein gesundes Verhältnis in sachpolitischen Abwägungen zwischen Moral und den vermeintlichen Zwängen, die das Abgeordnetendasein nun mal mit sich bringen (Fraktionszwänge, Parteiinteressen, Machtoptionen etc.) zutraue. Ich denke nicht, dass ein Parteiaustritt eine gute Option im Sinne einer nachhaltigen Umorientierung der jeweiligen Partei ist. Es gibt unzählige Beispiele prominenter Politiker, die mit ihren Austritten nichts erreicht haben, sogar die eingeschlagene Richtung, gegen deren Protest die Akteure austraten, durch einen Abgang manifestierten. Ich denke hierbei beispielsweise an Lafontaine oder Oswald Metzger. Vielmehr ist der stoische Widerstand durch Gegenwart und unnachlässigen Diskussionen hilfreicher. Ich habe da eine Aussage von Hermann Scheer im Blick, der, während Gerhard Schröder die SPD von allen wesentlichen Grundwerten, für deren Überzeugung Scheer stand, abbrachte, zum Thema Parteiübertritt zu den Grünen sagte, dass er lieber eine große Partei verändere als eine kleine Partei hinter sich zu haben. Übertragen auf Ströbele hieße dies: Die Partei, in der man Einfluss hat, zu verändern oder zur Besinnung auf die Grundwerte zu bringen, statt durch einen Austritt kurzfristige Aufmerksamkeit zu erregen, die extrem schnell wieder verpufft.
Ich denke, dass die Grünen genauso wenig ein monolithes Gebilde darstellen, wie es der Partei "Die Linke" nach wie vor unterstellt wird. In Berlin - man sehe sich nur im Prenzlberg (Zentrum grüner Wä...
Die Grünen sind tief im konservativen Milieu angekommen. Man siehe sich nur an, dass Bad Homburg, einer der wohlhabendsten Städte in ganz Deutschland, von einer grünen Bürgermeisterin regiert wird, gleichzeitig aber die CDU 42% bei der Stadtverordnetenversammlung geholt hat. Kommunal stehen sich Grüne und Konservative schon lange sehr nah. Mein Beitrag sollte allerdings eigentlich wertungsfrei von der politischen Programmatik der Grünen in Theorie und Regierungsverantwortung sein.
Stimmt, "Dagegen-Partei" ist auch völlig unzutreffend, denn der Begriff assoziert ja, GRÜNE würden vehement für eine Position eintreten - wenn auch im Sinne einer Negation. Aber das ist ja nun wirklic...
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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