Hollywood liebt “Slumdog Millionaire”, den ganz großen Gewinner der 81. Oscar-Verleihung. Abzusehen war das. Slumdog hatte schon überall abgeräumt: Britisch Independet Awards (3 Auszeichnungen), den britischen Filmpreis Bafta (7), Screen Actors Guild Award (1)...>> mehr
Als ich am Freitag den inzwischen gelöschten Beitrag von Frau Schnutinger gelesen habe, da habe ich gedacht, ist vielleicht besser, wenn man (ich) sich nicht zu sehr aufregt über die ganze Sache, weil Kritik vielleicht auchmal den falschen treffen kann. Nicht alle, die da mitmachen sind so widerlich aber gleichzeitig hart im Nehmen wie der Lobo. Damit war die Sache eigentlich gegessen, ich wollte die ganze Vodafone-Geschichte auch ignorieren. Aber dann entschloß man sich bei Vodafone bzw. der Agentur dazu einen Beitrag von Frau Schnutinger zu veröffentlichen, der im wesentlichen genau das darstellt, was schon vorab für Aufregung gesorgt hatte, nämlich dieses banale PR-Gesülze. Soweit nicht so wild. Allerdings bin inzwischen nicht ganz sicher, ob da nicht absichtlich ein Nebenkriegsschauplatz aufgemacht wurde, um zu letztlich die Kritiker als unzivilisierten, schlecht erzogenen, neidischen und streitsüchtigen Mob darzustellen. Den die Häme gegenüber Frau Schnutinger ist erstens zu erwarten gewesen und zweitens empfindet sie jeder normale Mensch als unfair. Die Frage ist, warum man Frau Schnutinger überhaupt dieser zu erwartenden Häme ausgesetzt hat, wobei es sich schon noch in Grenzen hielt, wenn sie schon Tage zuvor verlauten lies, ihr würde das zuviel. Hätte man sie nicht schützen sollen? Genauso merkwürdig ist es, dass jetzt Adnation-Blogger wie Niggemeier und Dahlmann auftauchen und die Kritik kritisieren. Das ist doch ganz klar eine Verlagerung des Schauplatzes. Jetzt sind plötzlich die kritischenb Bloger die bösen und nicht mehr diejenigen die sich mit dem Zensurprovider ins Bett gelegt haben. Ich glaube zwar nicht an Verschwörungstheorien, aber dass das als Ablenkungsmanöver genutzt wird, ist ziemlich durchschaubar. Vergessen wir die Sache doch einfach und konzentrieren uns auf die grundlegende Frage, und die ist nicht ob Vodafone faire Tarife hat (das kann jeder selbst beurteilen) und auch nicht ob die Kampagne gelungen ist. Die Frage ist, ob werbende Blogs sich harte Kritik gefallen lassen müssen, und ab welchen Punkt sie berechtigt ist. Von mir aus soll jeder soviel Werbung machen wie er will. Wer aber aktiv und nicht nur als Bereitssteller von Werbeflächen für ein Unternehmen wirbt, dass durch seine Haltung bei der Zensur von Internetseiten für das genaue Gegenteil dessen steht, wofür man vorher eingetreten ist (Lobo, spreeblick), der kann sich nicht darauf berufen seine Rechnungen bezahlen zu müssen, um sich moralisch reinzuwaschen. Der hat, sorry, schlichtweg... verschissen. Mit all dem hat Frau Schnutinger aber nichts zu tun, und verschissen hat sie ganz sicher nicht. Ich hoffe, dass Lumma und Co. sie in Ruhe lassen und nicht weiter als Opfer oder Werbemutti vorführen.
Ich bin ehrlich gesagt vollständig überfordert mit dieser Website (habe mich auch erst heute angemeldet). Ich habe grade versucht, die 31 Kommentare für diesen Beitrag zu lesen, habe aber nicht alle gefunden.
Bei diesem (meinem ersten Versuchs-Beitrag) hier bei Freitag, handelt es sich um eine Übernahme und leicht modifizierte Kombination von zwei Beiträgen aus meinem privatem Weblog (tvundso.wordpress.com...
Hallo Tessa, vielen Dank. Das habe ich mir grad auch gedacht, dass es daran lag, dass ichs aus meinem Blog kopiert habe. Inzwischen hab ichs einigermaßen hinbekommen. Danke für die schnelle Meldung. Gruß, Thomas
Bei diesem (meinem ersten Versuchs-Beitrag) hier bei Freitag, handelt es sich um eine Übernahme und leicht modifizierte Kombination von zwei Beiträgen aus meinem privatem Weblog (tvundso.wordpress.com). Warum es das Layout des Textes (der flattert irgendwie ein bisschen zu viel) verzieht, weiß ich nicht. Ebensowenig ob es erlaubt bzw. erwünscht ist, auf Zeitungen (tageszeitung) zu verlinken. Ich hoffe das ist ok.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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