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Man mag es kaum für möglich halten... Ein Ruck? High Society? Beides gleichzeitig? Da muss ein Irrtum vorliegen.
Es ist kein Irrtum aber ganz so dramatisch wie der Titel es vermuten lässt, ist es dann doch nicht. Die Rede ist von der Veränderung des Golfsports. Seit Beginn der Sportart war sie den gut betuchten Bürgern vorbehalten. Golfspielen kostet viel Geld und das zeigt man auch gerne. Als Außenstehender mag man durchaus den Eindruck gewinnen, dass die Menschen, die ihre Freizeit mit dieser Sportart verbringen durchaus perfekt sind. So ist es zumindest von eben diesen Spielern gewollt.
Im Jahr 2011 lässt sich dieses Bild des elitären Spiels für Neureiche allerdings nicht mehr uneingeschränkt aufrecht erhalten. Der Sport ändert sich und öffnet sich der breiten Masse. Man kämpft aktiv gegen den bisweiligen Ruf des Golfs an. So verwundert es nicht, dass eine nicht kleine Gruppe von Menschen mit körperlichen Behinderungen, die bislang vom Golfsport quasi ausgegrenzt wurde, plötzlich den Weg auf den Platz findet. Zu Recht! Lange Jahre war es Menschen im Rollstuhl beispielsweise oftmals nicht möglich Zugang zu einem Golfplatz zu bekommen da an unpassenden Stellen Pfähle aus dem Boden ragten. Der ursprüngliche Sinn der Pfähle war es, die Golfwagen an der Durchfahrt zu hindern. Rollstühle wurden aber ebenso blockiert. Inzwischen findet nicht nur in Deutschland ein Umdenken statt. Bestehende Golfplätze werden umgebaut und neue Plätze mit innovativen Konzepten auch Rollstuhlfahrern zugänglich gemacht. Sogar speziell angefertigte elektrische Rollstühle mit Aufstehfunktion stehen auf einigen Plätzen zur Verfügung. Es scheint es wolle man einiges nachholen.
Golfclubs für Menschen mit Beeinträchtigungen begrüßen die Veränderung und beraten Golfplatzbetreiber bei Umbaumaßnahmen.
Noch sind positive Beispiele ein seltener Fall doch die Experten sind sich einig: Wer auf Dauer als Golfplatzbetreiber überleben will, kommt um einige Änderungen und Anpassungen nicht herum. Gut so!
Zu Zeiten der "Guttenberg-Krise" möchte ich die Quelle nicht vorenthalten. Weiterführende Informationen zum Thema "Golfen mit Behinderungen" findet der interessierte Leser im Golf Magazin bei Golflädchen.
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Firstly: Golf got its name because all of the other four letter words were taken.
Secondly: Golf and sex are about the only things you can enjoy without being good at. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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