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[Ein Reblog von meinem Artikel thomasmaier.me/2010/10/ich-verstehe-nur-bahnhof/]

Ich habe nicht den Nerv, die Sache zu hinterfragen und mir darüber Gedanken zu machen, warum Menschen zum demonstrieren auf die Straße gehen, die das eigentlich niemals tun würden. Vielleicht ist es der Wegfall von echten Feindbildern wie dem Ostblock, der hohe Wohlstand oder die Tatsache, dass der letzte radikale Umbruch schon 65 Jahre her ist und man nicht mehr nur einfach froh ist, dass man seine Ruhe hat. Jegliche Art von Kontrollverlust will jedenfalls nicht mehr hingenommen werden. Der Wunsch nach Mehrheitsdiktatur scheint größer den je. Dabei geht es uns, absolut gesehen, besser den je.
Stuttgart ist das Paradebeispiel von völlig überzogener Handlungsweise. Sowohl von der Polizei in zweiter Position als auch bzw. vor allem durch die Bevölkerung. Von “Mahnwachen” liest man und von “Geschichte schreiben”. Schon vor einigen Tagen ist mir diese Attitüde bei S21-Demonstranten aufgefallen. “Widerstand”. Als würde man demnächst Flugblätter von den Balkonen der Ludwig-Maximilian-Universität werfen. Manche Tweets am gestrigen Tag waren so weit entfernt von jeglicher Realität, dass man es urkomisch finden würde, wenn nicht zugleich Menschen zum Teil schwer verletzt würden:
Auf einen Außenstehenden wirkt dies wie Hohn auf echte Probleme.
Denn – ja – es ist im Grunde nicht mehr als ein langweiliges Prestige-Objekt. Eine Nichtigkeit im Grunde gegen die Probleme dieser Welt. Ein Bahnhof soll neu gebaut werden. Überteuert etc. Also das, was schon immer gemacht wurde. Niemand würde aufgrund der Existenz dieses Bahnhofes sterben, Hunger leiden oder flüchten müssen. Alte Bäume sollen gefällt werden. Aber ist es das wert? Ist es das wirklich wert? Früher wären die einzigen Demonstranten ein paar Naturfundamentalisten mit Rastazöpfen gewesen. Ich bin ja ebenfalls gegen S21, aber was derzeit in Stuttgart los ist, stellt alles, was über die Gewalt der Bevölkerung in der Geschichte erreicht und bewegt wurde, zur Disposition. Um den Bahnhof ginge es schon lange nicht mehr, heißt es. Sondern es sei ein Kampf gegen die Unbeugsamkeit der Politiker. Aber um mal prinzipiell zu sein: Die Wahl hat entschieden, wer das Sagen hat. Dass es das gute Recht auf Demonstration gibt, heißt nicht, dass diese auch erfolgreich sein müssen. Aber da sind wir wieder: Bei der Mehrheitsdiktatur. Man will Politik nur noch in Ja/Nein-Antworten betreiben. Dass das das Gegenteil von Politik ist, soweit denken die meisten nicht. Oder es ist ihnen einfach egal.
In der DDR haben Menschen demonstriert, weil sie der Staat unterdrückt und ausspioniert hat. In der Bundesrepublik werden Mahnwachen gegen die Verbrechen des NS-Regimes und der RAF gehalten. Es gab Widerstand gegen den Vietnamkrieg. Und jetzt? Wegen eines unterirdischen Bauwerks das nichts anderes als Geld kostet? Als DDR-Bürgerrechtler würde ich mir langsam wirklich verarscht vorkommen bei der Betrachtung der derzeitigen Geschehnisse und der Aufmerksamkeit, die bis hin zu Anne Wills Talkshow reichte, weil Walter Sittler unter den Demonstranten ist.
Die Polizei hat viel zu hart eingegriffen und ich bin sofort dabei, wieder deren Kennzeichnung zu fordern, aber wer von den Demonstranten den Fokus nun auf die böse Polizei schiebt, der versucht nur sich rauszureden aus der Intensivität mit der der Bahnhof bekämpft wurde als handle es sich um die Unterdrückung Tibets. Schon während der Olympiade in China war kaum mehr etwas zu hören.
Genau diese Dinge sind es nämlich, die uns inzwischen kalt lassen. Vor Weihnachten ein bisschen spenden um sich Ablass zu kaufen und das war’s. Man stürmt aber auf ein paar Bagger und stilisiert die Gegnerschaft von S21 bist fast zum “Wir sind das Volk” (und eine Regierung brauchen wir nicht). Das ist wirklich schändlich und degradiert und beleidigt alle echten und bestehenden Probleme in unserem Land und in der Welt. Es geht um Geld und ein paar alte Bäume. Get over it: Ihr habt diese Regierung gewählt, jetzt wird gegessen was auf den Tisch kommt. Gewusst hat man es. Aber das ist in Bayern mit der 3. Startbahn des Münchener Flughafens und der Autobahnverbindung durch das Isental das selbe.
Ich mache den Demonstranten nicht den Vorwurf für oder gegen S21 zu sein. Ich mache ihnen aber den Vorwurf mit einer unvergleichbaren Tunnelsicht auf diese Projekte zuzugehen und dadruch mit einer immensen Aggressivität – in Anbetracht der Banalität dieser Projekte – eine Meinungsdiktatur zu propagieren: “Nur ich habe die richtige Meinung und wenn die nicht auf der Stelle umgesetzt wird lasse ich alles stehen und liegen und mache Randale.” Akzeptanz und Zurückhaltung – Fehlanzeige. Der Mehrheit der Menschen scheint es inzwischen zu fehlen, etwas einfach zu schlucken wenn es durch ist.
Auf Twitter war noch etwas zu spüren von differenzierenden Menschen. Michael “mspro” Seemann, Christian “plomlompom” Heller und einige weitere (einige wenige haben sich sogar dankend per DM gemeldet, um mir netterweise mitzuteilen, dass sie zu den wenigen gehören, die meine Meinung ganz oder teilweise teilen). Ansonsten war der gestrige Tag voller mit #s21 Tweets als zu besten Zeiten der “Grünen Revolution” im Irak es diesbezügliche Tweets gab. Zu allem Unsinn kommt noch hinzu, dass dies rechten Bloggern in die Hände spielt, wie das JU-Meinungspuppe @m4gic zeigt. Davon distanziere ich mich ausdrücklich.
Wenn man nur Bahnhof versteht bleibt der Blick etwas ungetrübter und man kann sich wohl etwas objektiver eine Meinung bilden. Der Ansturm und die Aufmerksamkeit auf und für S21 ist jedenfalls völlig unverhältnismäßig übertrieben. Drei Tage vor dem 20. Jahrestag zur Wiedervereinigung wird demonstriert. Aber nicht etwa für Datenschutz und Bürgerrechte, gegen Not und Hunger, gegen Vertreibung und Unterdrückung, Völkermord oder (rechtsextremistische) Gewalt. Nein. Gegen ein Bauvorhaben. Unrühmlich.
Wer den Blogeintrag entlohnen möchte darf das hier tun: Flattr diesen Eintrag. Danke!
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Lieber Thomas Maier,
nun haben wir also hiermit auch einen Beitrag aus der »Mitte«, aus dem die Stimme der großen preußischen Moderation spricht, die mit Ludwig von Rochau weiß, daß man nun einmal die Staatsgewalt nicht bemühen kann, um die Staatsräson außer Kraft zu setzen und man's von daher gleich bleiben läßt. Der Lage im Nachbarbundesland Bayern müßten wir uns noch einmal eingehender widmen, denn es ist keineswegs so, daß dort die Vögel entweder fressen oder sterben — das hat aber auch nicht wirklich viel Relevanz für den großen Bahnhof im Ländle. Viele Grüße Josef Allensteyn-Puch |
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Hier herrscht Güte-Trennung, Rahab.
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was alles so herrscht außer den gewählten .... ablabs und libido und nun auch noch güte, getrennt ...
ts |
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Käme noch Konfusion dazu. Die herrscht hier auch manchmal, besonders dann, wenn vorlaute Felidae in eine Diskussion tapsen und wieder mal völlig am Thema vorbei einen toten Hering vor der Balkontür liegen lassen.
Herrschaftszeiten! |
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toter fisch? seh schon, da hat's mal wieder die petrosilie verhegelt!
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toter fisch?
Meinige bringen tote Ratten. Selbst erlegt, wie es sich für richtige Kerle gehört. |
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dennoch: toter fisch is nich - und für meinen kater-um-himmel schon mal garnicht!
aber vielleicht kann ja dem dD sein viech was damit anfangen ... so wie der grad altrustisch gegen antisemiten schleimt... |
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Meine Erste brachte auch toten Goldfisch.
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schrieb am
05.10.2010 um 19:36
Vielleicht meine ich das mit dem Antisemitismus ja gar nicht in jedem Fall so. Die Leute, die sich hier mit diversen anderen Pöbeleien hervortun ("Nazis", "NPD" etc.) meinen das ja auch nicht so, deuten es nur an, äußern Vermutungen ...
Nach dem Motto: Irgendwas wird schon hängen bleiben. Da die Redaktion das offensichtlich für völlig o.k. hält, habe ich mir auch mal das Recht herausgenommen. |
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@Donnerstag
Unter uns Katzen: Die Redaktion vertraut auf die Selbstheilungskräfte dieses Forums! |
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schrieb am
06.10.2010 um 20:55
Warum vertraut die Redaktion diesem Forum in der Hinsicht? Ist das ein Wunschtransport?
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leeelah schrieb am 05.10.2010 um 19:32 Meine Erste brachte auch toten Goldfisch. Im öffentlichen Raum geangelt oder aus dem heimischen Aquarium? |
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Hallo Thomas Maier,
die Stuttgarter Demonstranten sollten lieber "für Datenschutz und Bürgerrechte, gegen Not und Hunger, gegen Vertreibung und Unterdrückung, Völkermord oder (rechtsextremistische) Gewalt" auf die Strasse gehen. Tun sie aber nicht. Sie gehen gegen S21 auf die Strasse, weil das der Widerspruch ist, den sie am eigenen Leib erfahren. Die Wahrheit ist immer konkret. Und: Man muss die Menschen da abholen, wo sie stehen. Denn dort, wo man sie gern haette, findet man sie meist nicht. Alles Gute Ted Fell |
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schrieb am
05.10.2010 um 18:04
@Thomas Maier
Guter Artikel. "Meinungsdiktatur" - das trifft es auf den Punkt. @Tedfell "weil das der Widerspruch ist, den sie am eigenen Leib erfahren." Wieso "Widerspruch" - dialektisch betrachtet? Man könnte das auch einfach kleinkariert nennen. Menschen handeln nun mal höchst selten aus altruistischen Motiven. Und wenn ausnahmsweise doch mal mehr als ein paar Dutzend Leute gegen Menschenrechtsverletzungen irgendwo auf der Welt demonstrieren, dann ausschließlich, wenn diese von ihren Lieblingsfeinden (angeblich) verübt werden. Vermutlich, weil es den meisten Demonstranten auch in solchen Fällen letztlich um sich selbst geht. |
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schrieb am
05.10.2010 um 18:24
Lieber Donnerstag,
es geht doch gar nicht ohne persoenlichen Bezug. Wer den Schritt aus dem Wohnzimmer oder vom Arbeitsplatz hin auf die Strasse macht, muss vorher einen emotionalen und gedanklichen Prozess bewaeltigen, der bei ihm/ihr ganz persoenlich selber anfaengt. Und immer wieder sind es Widersprueche, die die Bewegung in Gang bringen, zunaechst im Kopf und im "Herzen", und schliesslich in den Beinen. |
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schrieb am
05.10.2010 um 18:31
Und, lieber Donnerstag, nach meiner bescheidenen Lebenseerfahrung ist altruistisches Handeln auch stets ich-bezogen. Will heissen, der "Altruist" zieht immer etwas fuer sich selber aus seinem Tun.
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schrieb am
05.10.2010 um 19:17
@Tedfell
Das ist natürlich richtig. Ich habe auch nichts dagegen, wenn Leute für ihre eigenen Interessen auf die Straße gehen. Für wirklich bewundernswert halte ich es dagegen, wenn man sich für Andere einsetzt. Ich finde z.B., es macht einen Unterschied, ob jemand gegen Hartz IV demonstriert, weil er selbst davon betroffen ist oder ob jemand dies als Nichtbetroffener aus Solidarität tut. Auf der anderen Seite gibt es Leute, die vorgeben, für die Rechte der Palästinenser einzutreten und in Wahrheit Israel treffen wollen - stellvertretend für den eigenen Schuldkomplex und den damit zusammenhängenden Antisemitismus. Was S21 betrifft: Ich bin auch, aus verschiedenen Gründen, eher dagegen, maße mir aber nicht wirklich ein Urteil an. Ich finde es o.k., wenn andere Leute meinen, sich ein Urteil erlauben zu können. Was mir nur - ähnlich wie dem Autor anscheinend - ziemlich auf den Keks geht, ist die Hysterie, die damit verbunden ist. In meiner Karriere bei einem rheinischen Käseblatt habe ich unzählige ähnliche Fälle in kleinerem Maßstab mitbekommen. So gut wie immer, wenn irgendwo irgendwas gebaut werden soll - ganz egal, ob ein Supermarkt, ein Kindergarten, eine Mobilfunkantenne, ein paar Windräder oder ein paar neue Wohnungen -, sind die Anwohner dagegen, gründen eine Bürgerinitiative, ziehen vor Gericht. Und meist erweisen sie sich am Ende als schlechte Verlierer. Was in mir aber wirklich regelmäßig Ekel ausgelöst hat, waren die heuchlerischen Bekundungen der "rebellischen" Bürger. Es geht natürlich nie um ihr eigenes Ruhebedürfnis, den Wert ihrer Häuser etc., sondern stets um die Kinder, die bestimmt bald totgefahren werden, wenn es ein paar neue Nachbarn gibt, die Senioren, die nicht mehr sicher über die Straße kommen etc. Kurz gesagt: nicht um Eigennutz, sondern um das Wohl anderer Menschen. Klingt irgendwie besser. Und wenn der wohlhabende Rentner keinen neuen Discounter in seinem Viertel haben will, dann sagt er vielleicht sogar öffentlich (z.B. bei einer Bürgerversammlung, schon oft gehört), dass er selbst ja mit dem Auto zum Rewe fahre. Dass ihn die Leute aus den Sozialwohnungen im Nachbarviertel stören, die dann in Scharen in sein gutbürgerliches Viertel einfallen, sagt er nicht. Und die Oma von nebenan, die kein Auto hat und froh wäre über den Discounter, die ist ihm egal. |
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schrieb am
07.10.2010 um 11:11
@ der Donnerstag
Da haben Sie aber wieder viel in den Suppentopf geworfen: eigener Schuldkomplex (eigene Schuld?) der im Antisemitismus endet bis zu Ihrer Tätigkeit für ein "rheinisches Käseblatt", wo die Arbeitsfelder "regelmäßig Ekel" bei Ihnen auslösten. Da kann man nur hoffen, daß Sie heute für ein Qualitätsmdeium arbeiten, wo Ihnen die Arbeit nicht allzuviel Ekel bereitet. |
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"Und: Man muss die Menschen da abholen, wo sie stehen."
Und wer sind die Abholer? Die revolutionär Elitären? |
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"Vermutlich, weil es den meisten Demonstranten auch in solchen Fällen letztlich um sich selbst geht."
Diese Erkenntnis vermeiden sie, weil es sie wohl in die Depression stürzen würde. Daher auch die Überhöhung durch Gutmenschenideologie und Missionarismus als Notwendigkeit der Erhaltung des armseligen Zustandes. |
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Sie kokettieren mit der Rolle des mutigen Dissidenten. Aber Ihr Blog ( "Der Wunsch nach Mehrheitsdiktatur scheint größer den je. Dabei geht es uns, absolut gesehen, besser den je." ) zeigt nur die üblichen Reflexe des deutschen Untertans: Die Demonstranten bedrohen unsere freiheitliche demokratische Grundordnung (FDGO), und ihr Protest ist Ausdruck mangelnder Dankbarkeit. Erinnert mich an die Parolen des deutschen Michels vor mehr als vierzug Jahren.
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Kein Gefallen, lieber Thomas Maier!
Das war jetzt ein wenig sprachlich ins eigene Bein geschossen, dieses Blog. Auch beim Schreiben muss man erst einmal die Fakten ordnen, die Sprache sortieren und erst dann abziehen, wenn man mehr als Entnervtheit beisammen hat. Denn wer keinen Nerv hat und sich nichts vorstellen kann, wer auch nichts zur Sache weiß, der sollte die Klappe halten, sagte so ähnlich schon Wittgenstein. Das mit der Mehrheitsdikatur entscheidet sich nicht am Bahnhof Stuttgart. Wir haben ja noch nicht einmal eine direkte Demokratie auf Bundesebene. Was Sie weg lassen, um die Pointe zu retten, das ist die Änderung der Geschäftsgrundlagen für Stuttgart 21 und die Lügenwelt um diese Änderung. - Das pfeifen die Spatzen von den Dächern. Der Polizeieinsatz in Stuttgart, übrigens nicht hauptsächlich gegen Ü65er, sondern gegen die Schüler, -Es soll auch Ü65 Schüler und Studenten geben, was ich sehr begrüße. -, war so verfassungswidrig, weil unverhältnsmäßig, wie die Polizeieinsätze gegen die Camper zu Heiligendamm und die völlig blödsinnigen Tornadoüberflüge der BW dort, so wie der Hamburger Kessel und einige andere Dinge mehr. Lieber Thomas, manche Leute ketten sich symbolisch an Bäume. Sie erwähnten ja das Stichwort liquid democracy und feiern die. Seien Sie auch ein bisschen flüssig und flexibel, sonst wird das auch mit dieser Demokratieform nix. Denken sie mal daran, wer und wo am heftigsten über weiches Wasser nachdachte und gesungen hat. Ich unterstütze Sie übrigens, wenn Sie ´mal an ihrer Alma mater einen bunten Abend mit Sloterdijk veranstalten und ein paar Flugblätter in die weiten Hallen des ZKMs werfen. Was Tweets angeht, die kommen auch nicht hauptsächlich von Ü65 und sind ein ziemlich beschränkter Ausschnitt der Meinungswirklichkeit. So, beschränkt und individualistisch, wie eben dieses, ihr Blog. Nur sollte man sich nicht angewöhnen, von Individuen und Ausschnitten und vom Gezwitscher allgmein auf die Welt und die Hauptanliegen der Autoren zu schließen. Das wirkt dann leicht einförmig und einseitig, hat man nur 140 Zeichen und keine Realität. Das wirkt so, als legten Sie es auf besondere Einfalt an. - Das wäre dann schade. "Wenn man nur Bahnhof versteht bleibt der Blick etwas ungetrübter und man kann sich wohl etwas objektiver eine Meinung bilden." - Wenn das gelten sollte, dann aber, lieber Thomas Maier, lieferten Sie Steilvorlagen für jeden Dummbatz im Lande. Gegen die anderen Sachen am Ende des Blogbeitrags kann man sich auch einsetzen und das wird auch getan. Übrigens wiederum von einer altersmäßig und sozial eher bunten Mischung. Logisch besteht aber kein Zusammenhang zwischen dem begründeten Protest gegen ein, aus dem Ruder gelaufenes Großprojekt, - Kennen Sie wenigstens die Dimensionen?-, und ihrem ästhetischen Empfinden, es müsse doch jetzt und sofort, im Angesicht der aktuellen Geschehnisse in Stuttgart, zu ganz anderen Dingen diskutiert und demonstriert werden. - Mit dieser Haltung kann man sich schnell lächerlich machen. Es geht uns gut, ist auch kein Argument gegen die Demo. Das wäre allerdings so, wenn es uns mit dem Projekt viel besser ginge und Sie das begründen können. Das wäre auch so, wenn dieses Projekt nur so viel kostete (max.+15% Überschreitung, das ist eigentlich üblich), wie ursprünglich veranschlagt und der Rest des Geldes für die intelligente Verkehrsinfrastruktur ausgegeben würde. - Derzeit wird aber, bei Milliardenbeträgen im Ansatz, das Projekt 2,3-fach, vielleicht sogar dreifach teurer. Also, der Protest und seine Formen, die sind schon ganz in Ordnung. Die Kritik daran, ihre Kritik, erreicht aber nicht das Niveau des Protestes. Das sollte Ihnen zu denken geben. Exkurs: Mir ist nicht ganz verständlich, warum Sie überhaupt twittern, wenn es Ihnen doch nur darum geht, Bestätigung für ihre Positionen zu bekommen und die Sachen zu markern, die Ihnen nicht gefallen? Das geht doch an der Uni, im realen Leben und vor Ort viel besser und intensiver. Liebe Grüße Christoph Leusch |
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@columbus
Das hat sich überschnitten wg. Sloterdiji etc. ;-) |
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Guten Abend, Herr Leusch.
Ich mochte S21 noch nie, weder ästhetisch (und das, obwohl ich den Bonatzbau persönlich potthäßlich finde) noch wegen der geradezu grotesken finanziellen Schieflage und auch nicht wegen des üblen Geruchs, der an der Genese der Sache haftet. — Da haben Sie recht, das wurde die letzte Zeit für jeden, der es wissen wollte, lang und breit dargetan. Ich habe den Beitrag auch nicht deshalb gelobt, weil ich ihm in der Sache zustimme — denn das tue ich nicht, ich kann mich mit K21 wesentlich besser anfreunden —, sondern wegen der beschriebenen Mittellage: Da redet weder einer konsequent für noch gegen dieses Projekt, wie in den anderen Beiträgen, die hier zu lesen stehen, und also ist die Sache hiermit auf die breite Basis gebracht, die sich auch gesellschaftlich wiederfindet. Was mir allerdings durchaus auf den Zeiger geht ist, daß dieses Projekt ja nicht erst seit vorletzter Woche in der Mache ist, sondern seit bald 20 Jahren die Aktendeckel hier wie dort beschäftigt. In diesen zwanzig Jahren wurde soviel verschlafen, daß es einem die Zehnägel aufstellt, wenn man sich nun die Pressanz vergegenwärtigt, mit der in letzter Instanz auf der Straße erreicht werden soll, was lang und länger vorher hätte erledigt werden müssen. Es stimmt ja alles, was Sie dazu berichten, jawoll! Nur, warum dämmerten diese ja doch allzu berechtigten Einreden irgendwo zwischen dunkel und Nacht finster der Verfristung entgegen, während nichts geschah, um das Projekt zu stoppen? Warum hat sich in all den Jahren, in denen die Sache ihren ordentlichen Verwaltungsweg durchmaß, wie das in diesen Landen nun einmal üblich ist, niemand — von ein paar ganz unbeachteten Randfiguren abgesehen — um die »Hausaufgaben« gekümmert? In Bayern wäre derlei tatsächlich nicht passiert, denn die Bevölkerung im Freistaat hat hinreichend Erfahrung mit größenwahnsinnigen Kommunal- und Landesregierungen, um solche Sachen rechtzeitig abzubügeln, und zwar nicht im letzten Moment auf der Straße, sondern durch zähes und andauerndes Wirken auf allen gesellschaftlichen Ebenen, die dazugehören (Stichwort: Donauausbau, da wurde sogar der Bund gegen das Land Bayern ausgespielt, um zwischen Straubing und Vilshofen die Donau so zu retten, wie sie jetzt ist). Deshalb macht sie auch von Popularklage und Plebiszit intensiven Gebrauch. Warum haben ausgerechnet die gewieften Schwaben da so lange geschlafen, daß Sie's jetzt, kurz vorm fait accompli, über die Straße regeln muß? Da wurde nicht nur geschlafen, Herr Leusch, sondern eklatant vernachlässigt. Der Rest, Twitter und alles, das ist doch Nebensache und überhaupt nicht der Rede wert, oder? Grüße Josef Allensteyn-Puch |
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"Ich habe den Beitrag auch nicht deshalb gelobt, weil ich ihm in der Sache zustimme — , ...sondern wegen der beschriebenen Mittellage:
Da redet weder einer konsequent für noch gegen dieses Projekt, wie in den anderen Beiträgen, die hier zu lesen stehen, und also ist die Sache hiermit auf die breite Basis gebracht, die sich auch gesellschaftlich wiederfindet." Da setze ich doch glatt meine Unterschrift! Gruß B.V. |
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I am a young ambitious graphic designer and web geek.
Und ich bin eine ausgebuffte alte Häsin...äh Kätzin I study Communication Design at the University Of Arts And Design (HfG) in Karlsruhe/Germany. HfG Karlsruhe? Da fällt mir der Sloterdijk ein. Etwa Schüler von ihm? Wie ich gerade sehe, wohl doch nicht: Vorlesungsverzeichnis / WS 2010/2011 Formen und Medien politischer Herrschaft – Von der Demokratie zum Imperium Dr. Marc Jongen Prof. Dr. Peter Sloterdijk „Die Demokratie ist die einzige Herrschaftsform, die prinzipiell für ihre Selbstkritik empfänglich ist und ihre unendliche Vervollkommnungsfähigkeit anerkennt“, so Jacques Derrida. Was aber, wenn die wahre Herrschaft längst auf Seiten einer Ökonomie liegt, deren säkular-kapitalistische Form auf das theologisch-ökonomische Paradigma des trinitarischen göttlichen Lebens zurückzuführen ist, wie Giorgio Agamben dies in seinem jüngst auf deutsch erschienenen Buch „Herrschaft und Herrlichkeit“ behauptet? Die Massenmedien in den modernen Demokratien dienten dann nicht der Aufklärung und Transparenz im Sinne einer „vierten Gewalt“ im Staate, sondern sie hätten die Funktion, eine quasi imperiale Ordnung mit liturgisch-zeremoniellem Aufwand zu „verherrlichen“." Haben wir nicht so was ähnliches bei S21? Ich habe nicht den Nerv, die Sache zu hinterfragen und mir darüber Gedanken zu machen, warum Menschen zum demonstrieren auf die Straße gehen, die das eigentlich niemals tun würden. Wer nicht den Nerv hast irgendetwas zu hinterfragen, sollte sich vielleicht auch keine Urteile über Andersdenkende erlauben. Zudem steckt in deinem Satz ein Widerspruch: ....es demonstrieren Menschen, die das eigentlich niemals tun würden.... Es passiert etwas, das eigentlich nicht passiert??? Früher wären die einzigen Demonstranten ein paar Naturfundamentalisten mit Rastazöpfen gewesen. Aha, da es nicht so ist wie ein Thomas Maier sich das vorstellt, verordnet er diesem Phänomen ein Etikett: Der Wunsch nach Mehrheitsdiktatur scheint größer den je. Mir scheint, wer hier eine Diktatur betreibt, ist Thomas Maier, der den Demonstranten, da sie nicht seinen Vorstellungen über richtiges Denken und den richtigen Protest entsprechen, die Legitimation abspricht. Er gibt auch vor, wogegen demonstriert werden darf: In der DDR haben Menschen demonstriert, weil sie der Staat unterdrückt und ausspioniert hat. In der Bundesrepublik werden Mahnwachen gegen die Verbrechen des NS-Regimes und der RAF gehalten. Immerhin hat er es vermieden die Verbrechen des NS-Regimes und der DDR in einem Satz nennen, aber die RAF war ja immerhin genauso schlimm wie Hitler. Aber nicht etwa für Datenschutz und Bürgerrechte, gegen Not und Hunger, gegen Vertreibung und Unterdrückung, Völkermord oder (rechtsextremistische) Gewalt. Nein. Gegen ein Bauvorhaben. Unrühmlich. siehe oben Akzeptanz und Zurückhaltung – Fehlanzeige. Der Mehrheit der Menschen scheint es inzwischen zu fehlen, etwas einfach zu schlucken wenn es durch ist. Die Süddeutschen sind halt keine Preussen. Und in Baden, da wo Herr Maier wohnt, erinnern sie sich noch bis heute daran, daß die 1848/49-Revolution von den Preussen zusammenkartätscht wurde. Denn – ja – es ist im Grunde nicht mehr als ein langweiliges Prestige-Objekt. Eine Nichtigkeit im Grunde gegen die Probleme dieser Welt. Ein Bahnhof soll neu gebaut werden. Überteuert etc. Also das, was schon immer gemacht wurde. Niemand würde aufgrund der Existenz dieses Bahnhofes sterben, Hunger leiden oder flüchten müssen. Alte Bäume sollen gefällt werden. Aber ist es das wert? Es gibt interessante Sätze Architektur als Zeichen zu lesen. Z.B. Umberto Eco: Einführung in die Semiotik Umberto Eco zur Theorie 2. Semiotik der Architektur Warum stellt die Architektur eine Herausforderung für die Semiotik dar? Weil die Objekte der Architektur scheinbar nichts mitteilen oder zumindest nicht für Kommunikation gedacht sind. In der Semiotik stellt sich die Frage, inwieweit sich die Funktionen auch unter dem Aspekt der Kommunikation interpretieren lassen. Einfaches Beispiel Herrschaftsarchitektur: Bei euch vor dem HfG steht der Bunker der Bundesstaatsanwaltschaft. Was kommuniziert dieses Gebäude? Welches Zeichen wird mit dem S21 gesetzt? Wie verändert sich der öffentlicher Raum? Frag mal einen deiner Professoren! Am Rande: Ein weiteres schwachsinniges Bauprojekt ist die U-Bahn in Karlsruhe. Interessanterweise gab es mal vor 15-20 Jahren einen Bürgerentscheid gegen den Bau. Aber es gibt Hunderte von Millionen an Euronen zu verdienen, da muss sich die Stadtverwaltung nicht mehr daran gebunden fühlen. |
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schrieb am
05.10.2010 um 20:06
@ttg
In der Bundesrepublik werden Mahnwachen gegen die Verbrechen des NS-Regimes und der RAF gehalten. "Immerhin hat er es vermieden die Verbrechen des NS-Regimes und der DDR in einem Satz nennen, aber die RAF war ja immerhin genauso schlimm wie Hitler. " Gewagte Interpretation. Danach dürfen das NS-Regime und die RAF also nicht zusammen in einem Satz genannt werden. Auch so eine Form von Meinungsdiktatur: "Gegnern" das Wort im Mund herumdrehen, um mit der größtmöglichen Keule drauf hauen zu können. |
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@dD
Wenn ich eine andere Meinung zu dem obigen Geschriebsel habe, dann ist es eine Meinungsdiktatur? Geht es noch? |
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schrieb am
05.10.2010 um 20:57
@ttg
Nix andere Meinung. Sondern Aussagen manipulativ umdeuten und böswillig Dinge hineininterpretieren. Nach dem bewährten Motto: Wenn man keine sachlichen Argumente hat, dann biegt man sich welche zurecht, um die Person direkt angreifen zu können. |
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@dD
Mein Lieber, ich glaube eher, daß du bei mir das versuchst, wessen du mich bezichtigst. Erklär mir doch mal sachlich, was ich manipulativ umgedeutet und welche böswillige Dinge ich wo reininterpretiert habe. Vielleicht kommen wir dann weiter. |
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schrieb am
05.10.2010 um 23:33
@ttg
Das steht da oben schon (20:06). Was soll ich da noch weiter erklären? O.k., bitteschön, ich versuch's mal. Böswillig ..., was weiß ich, bin kein Hellseher. Mir kam es nur so vor, als wolltest Du Hellseherin spielen, als Du diese gewagte Interpretation niederschriebst. Wieso aus dem zitierten Satz hervorgehen sollte, der Autor hätte aussagen wollen, die RAF sei "genauso schlimm wie Hitler" gewesen, solltest Du vielleicht erklären, bevor Du so eine Behauptung in die Welt setzt. Ich könnte aus diesem Satz höchstens herauslesen, dass die Leute, die Mahnwachen veranstaltet haben, so denken. Aber selbst das wäre sehr gewagt. In der Schule habe ich mal gelernt, dass Interpretieren nicht bedeutet, in Texte etwas hineinzulesen, sondern etwas herauszulesen. Meinen Nachhilfeschülern habe ich dieses Prinzip auch immer wieder gepredigt. Das hier wäre ein schönes Beispiel, um zu demonstrieren, wie man es nicht machen sollte. Aber frag doch mal den Herrn Theel. Der kann Dir das sicher haarklein erläutern - in der Theorie zumindest. |
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@dD
Nieder mit der Meinungsdiktatur! Stalk hinter jemand anders her. |
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Die frühe Katze fängt den Wurm. Donnerstalk schon am Mittwoch.
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schrieb am
06.10.2010 um 14:20
@ttg
"Stalken"? - vielleicht sollten wir die Moschee doch lieber im Dorf lassen. Man könnte natürlich auch einfach mal zugeben, dass man sich vergaloppiert hat ... |
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@dD
Man könnte natürlich auch einfach mal zugeben, dass man sich vergaloppiert hat ... Bin ich Mappus? |
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schrieb am
06.10.2010 um 21:01
ich dachte jetzt, sie sind die häsin? :) die gejagte, verfolgte ...
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anne klatsche schrieb am 06.10.2010 um 21:01 ich dachte jetzt, sie sind die häsin? :) die gejagte, verfolgte ... Kätzin, meine Liebe, Kätzin! Fragen Sie mal die toten Ratten auf meiner Türschwelle. |
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schrieb am
06.10.2010 um 22:25
Muß ich das verstehen, oder gehört das zum üblichen Stalk hier?
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Man darf alles in einem Satz benennen.
Wer möchte kann aber auch zwei machen. :-)))) |
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@Thomas Maier
„Ich habe nicht den Nerv, die Sache zu hinterfragen und mir darüber Gedanken zu machen, warum Menschen zum demonstrieren auf die Straße gehen ...“ Wie kannst du ihnen dann ernsthaft vorwerfen, vollkommen übertrieben zu agieren. Die S21 Gegner würden „Meinungsdiktatur“ ausüben? Aber Hallo: Sie wollen dass das gesamte Projekt noch einmal mit allen Betroffenen durchdenken und dafür gibt es jede Menge Gründe. „Der Wunsch nach Mehrheitsdiktatur scheint größer den je.“ Und du hättest gerne weiterhin die Promille-Diktatur lobbyhöriger Schwachmaten? Ein wirklich untertänigster Beitrag. Die Auseinandersetzung in Stuttgart ist eine für mehr Demokratie, gegen Lobbyismus, Korruption und Unfähigkeit. Natürlich müssen die Bürger selber über ihre Lebensbedingungen entscheiden können und von daher über das, was der bürgerfinanzierte Politiker anschieben oder sein lassen soll. |
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Aha, Herr Maier hat seinen Slogan geändert. Jetzt studiert er auch nebenbei Philosophie und Ästhetik.
Da wird der Besuch des Sloterdijkschen Seminars zur Pflicht. |
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Ich, zum Beispiel, studiere Verfahrenstechnik und Wirtschaftswissenschaften.
Das hat zur Folge, dass ich nie da ankomme, wo ich hinwill, weil ich mich immer verfahre. Zum Ausgleich beurteile ich ganz wissenschaftlich die Pilzzapfkunst in den Münchner Randbezirken. Irgendein Wirtshaus hat immer auf. |
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@GeroSteiner
Das hört sich nach einem vernünftigen Studiengang an! |
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Schlotterdeich jedenfalls ist de-fi-ni-tief nicht mein bevorzugter, äh, Viel-o-soff.
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Es wird Zeit für eine Runde bei den vielen Münchnern. TTG wird den kurzen Weg in die nördlichste Stadt Italiens wohl auf sich nehmen müssen *smile*
Aber bitte kein Pils. A dunkls Weißbier, dös war g'recht. |
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"A dunkls Weißbier, dös war g'recht."
Das ist ja das Dilemma. Man find't so wenig. Da muss man dann immer drumherum trinken... An diesem Punkt kommt wieder die Verfahrenstechnik ins Spiel. "Haben Sie was getrunken?" "Nein. Ist das jetzt Pflicht?" |
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@e2m
Dunkles Hefeweizen? Butterbrezeln um 6 Uhr früh auf dem Hansaplatz? Die Bavaria überragt ihr trunkenes Volk? |
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Der Beitrag gefällt mir in der Tat nicht.
Warum? Sowohl Bahnchef als auch Mappus gerufen sich auf demokratisch legitimierte Entscheidungen. Aber nur, weil es ihnen hierfür in den Kram passt. 500 Milliarden für marode Banken wurden ohne demokratische Legitimierung ausgegeben, dies hat die Bundesregierung am Bundestag vorbei entschieden. Kein Aufschrei. Stuttgart 21 ist definitiv eines der teuersten Bahnprojekte aller Zeiten in Deutschland. Die "offiziellen" Gesamtkosten betragen 7 Milliarden Euro. Nach den Berechungen der Bahn kommt der geplante tiefergelegte Bahnhof auf 4,1 Milliarden Euro, die zu dem Projekt gehörende Neubaustrecke nach Ulm wird mit 2,9 Milliarden Euro veranschlagt. Den Grünen waren diese Berechnungen nicht plausibel (offensichtlich, die Einzigen, die hier nicht geschlafn haben). Deshalb haben sie die Verkehrsberater Vieregg & Rößler aus München beauftragt, die Kosten für die Neubautasse nach Ulm noch einmal zu kalkulieren. (Vieregg & Rößler haben seit mehr als zwanzig Jahren eine ausgewiesen Kompetenz bei der Ermittlung von Bahnprojekt-Kosten und damals die Kosten für den Transrapid neu berechnet, woraufhin das Projekt gestoppt werden musste.) Ergebnis der Kostenanalyse: Die Strecke, die mit insgesamt 60 km Tunnelröhren durch die Schwäbische Alb führen soll, verursacht allein Kosten von 5,3 Milliarden Euro, allerdings im "best case". Die Gutachter Vieregg & Rößler sehen die Baukosten realisitisch bei 10 Milliarden Euro. Das enstspricht dem Vierfachen der offiziellen Bahnzahlen. Hinzu kommt, dass die Bauzeit im Grunde genommen nahezu unkalkulierbar sei, da die Strecke durch porösen und feuchten Karst gebohrt werden müsse. Da dies an die Grenze des technisch Machbaren geht, sind die Kosten nach aller Erfahrung höher als im "worst case" veranschlagt. Laut der Gutachter kommt das Gesamtprojekt Stuttgart 21 im "best case" auf Kosten von 12,2 Milliarden Euro. Im "worst case" rechnen Vieregg & Rößler mit 18,7 Milliarden Euro. Das enstspricht dem Dreifachen (!) der offiziell veranschlagten Summe. Es ist naheliegend, dass dieses Projekt ökologisch, ökonomisch und vom Verkehrsnutzen her schlichtweg nicht zu vertreten ist. Demokratisch legitimiert? Wenn diese Schluderei jetzt demokratisch legitimiert sein soll, dann stimmt mit unserer Demokratie etwas Grundlegendes nicht. DAFÜR lohnt es sich tatsächlich auf die Straße zu gehen. |
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...da die Strecke durch porösen und feuchten Karst gebohrt werden müsse.
Nicht Karst, noch schlimmer: Keuper. Das Zeug quillt auf wie ein Kuchenteig, wenn es mit Wasser in Berührung kommt. Keuper ist ein Anhydrit, ein Kalziumsulfat. Kommt es mit Wasser in Kontakt, entsteht Gips. Und der dehnt sich aus. Als die Grundwasserschicht unter dem Keuper angebohrt wurde, schoss das Wasser wie bei einem Geysir durch die Bohrung hoch und kam mit dem Anhydrit in Kontakt. Dadurch kam die chemische Reaktion in Gang. Bis zu 60 Prozent kann das Gestein im Untergrund bei diesem Prozess an Volumen zunehmen. Ist vor kurzem in Staufen passiert. |
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Korrektur, Wort vergessen:
Nicht nur Karst, noch schlimmer: Keuper |
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Ihrer Auffassung schließe ich mich vollumfänglich an, Gero Steiner.
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schrieb am
06.10.2010 um 12:42
Frei Otto, Stuttgarter Architekt und dort lebend, schrieb am 26/08/2010 im "Stern", dass "Gefahr für Leib und Leben" bestünde. Und, dass die Bahn nach unten wollte, nicht die Architekten. Warum hat er dann mitgeplant? Da lohnt es sich dann mal nachzuschlagen, wieviel er trotz damaliger Bedenken an S21 bereits verdient hat (HOAI).
Ist das nicht auch Heuchelei? |
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Nur zur Erinnerung: Es ging am Anfang nicht gegen einen Maulwurfsbahnhof, sondern gegen die Zerstörung eines Kulturdenkmals und eines Stadtparks, der eine entscheidende grüne Lunge darstellt FÜR EINEN ÜBERTEUERTEN; ÜBERFLÜSSIGEN UND UNZUREICHENDEN Maulwurfsbahnhof.
Und es ging nicht nur GEGEN, sondern auch FÜR. Für die Modernisierung des funktionierenden Kopfbahnhofs nämlich und die Modernisierung der Strecke. Und dafür wurden sogar Vorschläge erarbeitet. Die Stadtzerstörung sollte es einem alternden Ingenieur(?) names Heimerl ermöglichen, endlich seine Träume aus den 60er oder 70er Jahren zu verwirklichen. Ausserdem hielten es Dürr, Rommel und die Spezis aus der Immobilienbranche für eine tolle Idee, auf dem Gleisgelände mal so ein paar richtig gewinnbringende Protzprojekte hinzuhauen, die auch jede Menge Größenwahn befriedigen sollten. Was die Bürger und die Bahnkunden wollten und brauchten, interessierte niemand. Auch nicht, dass die Zeiten, Bedingungen und Kosten sich änderten. Stattdessen wurde auf spätfeudale Art in Hinterzimmern im eigenen Saft gekungelt, die Öffentlichkeit belogen und ausgetrickst und nach dem Motto verfahren: Der Unternehmer (und oder Ingenieur) hat immer Recht. Deshalb geht es heute nicht mehr bloß gegen die Stadtzerstörung, sondern auch für die Wiederherstellung der repräsentativen Demokratie, die hier gerade abgeschafft bzw. missbraucht wird. So, und nun zu den "richtigen" Problemen. WIR kämpfen für UNSERE Sachen. Und das ist - laut Oskar Negt - auch völlig normal. Man kümmert sich zuallererst um das, was vor der eigenen Haustür passiert. Es steht aber jedem frei, auch für seine Sache aufzustehn und gegen den sozialen Kahlschlag, für bessere Bildung (darum ging der Schülerstreik ja zuallererst), gegen Kernkraft usw. zu kämpfen. Und es gibt ja durchaus Überschneidungen. So wurde hier früh überlegt, sich mit den Kernkraftgegnern zusammenzutun. Und mit mir hat am Freitag nach der Demo ziemlich lange eine Hartz IV-Empfängerin gesprochen und mir von ihren Problemen erzählt. Gestern stand vor mir ein älterer Afrikaner. Ein "türkischer" Opa mit zwei Enkelchen war auch da. Es findet also zusammen, was zusammen gehört, weil all das nämlich mit dem Nicht-Mehr-Funktionieren der repräsentativen Demokratie zu tun hat. Nun kann man auf diesen obligatorischen Gehirnwäsche-Abschnitt hereinfallen, der jeder S21 Nachricht hinten angehängt wird. Man kann auch sagen: Hoppla, was die Stuttgarter können, können wir schon lange. Und beginnen, ebenfalls vor seiner Haustür zu kämpfen. Und wenn das alle tun, dann haben wir große Chancen, bald das ganze Neoliberale .... wegzufegen und direkte demokratische Verfahren wie in der Schweiz auch bei uns einzuführen. Und auch dafür steht S21: es ist das hoffentlich letze Aufbäumen des neoliberalen Putschversuchs. |
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@ serious guy - das ist nochmal alles, was ich genau so empfinde. S21 ist konkret und gleichzeitig ein Symbol. Wo habe ich das gelesen? Ist also nicht von mir:
Es geht darum, ob die politisch Verantwortlichen sich wirklich als Repräsentanten des Volkes noch fühlen oder nur noch als Bevormunder dieses Volkes. Darum gehts unter anderem. Davon abgesehen, wenn man die Geschichte von S21 ein bisschen verfolgt: Größenwahn und Markierungen setzen - es ist wirklich alles drin an Machtpolitik und wie man lesen kann auch, von wenig ökonomischer Vernunft gekennzeichnet. Gruß |
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schrieb am
07.10.2010 um 11:18
Das ist ein Kommentar, der unaufgeregt die Dinge benennt, um die es hier geht - ganz im Gegensatz zu dem blog des Th.Mayer, der ja schon im ersten Satz sagt, daß er nichts will und nichts weiß.
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Vielleicht, lieber Thomas Maier, hätten sie sich doch einmal mit dem Thema zumindest ein wenig mit dem Thema beschäftigen sollen, bevor du dazu schriebst.
Dann wüsstest du nämlich, dass es bei S21 nich bloß um eien einfachen Bahnhof ginge. Seit 15 Jahren wird darüber mit "Bürgerbeteiligung" über die Tieferlegung des Bahnhofs diskutiert. Doch wenn man sich Videos zu den Diskussionsrunden ansieht (man findet diese nach kurzer Recherche), dann findet man da schon den Ruf nach Demokratie und Mitbestimmung, weil es von Anfang an darum ging das Projekt zu "präsentieren" anstatt daüber zu "diskutieren". Schon abseits der Detaildiskussionen nach denen ein Kopfbahnhof besser ist als ein Durchgangsbahnhof uvm., geht es doch um viel mehr. Es geht darum, dass die Politik seit Jahren predigt es sei kein Geld da und an allen Ecken und Enden wird gespart, Schwimmbäder werden geschlossen, öffentliche Dienstleistungen privatisiert usw. und für diesen Bahnhof sind auf einmal min 4 Mrd. (mit Strecke Ulm-Stuttgart 7 Mrd.) da, lässt man einmal die Kostensteigerungen bei öffentlichen Projekten außen vor (siehe Elbphilharmonie, City-Tunnel Leipzig usw...). Bei dem Protest gegen S21 geht es darum auch um Demokratie, Filz, die neoliberale Ideologie der letzten Jahre, Korruption und den Graben zw. einigen Mitgliedern der Politikerkaste hierzulande und der Bevölkerung. Wenn es nur um den Bahnhof ginge wäre der Protest wohl nach 2 Wochen vorbei gewesen. |
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Hi Thomas, Wackersdorf wurde auch nicht gebaut. Es ging um ein Prinzip. Es wäre wohl auch kein Mensch gegen einen modernen Bahnhof, im Gegenteil, wenn alles schön transparent wäre. Ist es etwa nicht bedenklich wenn sich Kosten MEHR ALS VERDOPPELN. Eine Lösung wie z.B. im französischen Lyon wäre viel sinnvoller. Lyon ist was industrielle und kulturelle Maßstäbe betrifft sehr gut mit Stuttgart vergleichbar. Aber in Frankreich werden solche Entscheidungen nicht so selbstherrlich getroffen. Und ich glaube der "Volkszorn" erhitzt sich an vielen, vielen Selbstherrlichkeiten wie z.B. selbstherrlichen Entscheidungen "Bad-Banks" zu schaffen um "notleidende" Banken zu retten. Wer soll denn das wohl am Ende alles zahlen??
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"Wer soll denn das wohl am Ende alles zahlen??"
Na, wer wohl? Die Staatsbürger. Die heißen so, weil sie für den Staat bürgen. |
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schrieb am
06.10.2010 um 00:22
Also wird für Systemträger gebürgert, - das ist ja dann Sado-Maso-Demokratie ;-) in der Meinungsdiktatur. Uhh...
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Ihre Definition des Staatsbürgers, lieber Herr Steiner, finde ich ganz ausgezeichnet.
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Thomas ******* schrieb:
"Auf Twitter war noch etwas zu spüren von differenzierenden Menschen. Michael “mspro” Seemann, Christian “plomlompom” Heller und einige weitere (einige wenige haben sich sogar dankend per DM gemeldet, um mir netterweise mitzuteilen, dass sie zu den wenigen gehören, die meine Meinung ganz oder teilweise teilen)." es tröstet mich ungemein, dass "nur wenige" zu denen gehören, die Ihre Meinung teilen. Wenn Michael Seemann u.ä. zu diesen Wenigen gehören, würde ich mir an Ihrer Stelle aber darauf nichts, rein gar nichts einnbilden. Zuwiderhandlungen müßten mit mindestens dreimaligen en suite Anhörens ( ca 360 min) des Podcasts WMR12 – 1342 vergeigte Gags auf wir.muessenreden.de/2010/09/22/wmr12-1342-vergeigte-gags/ bestraft werden. Dieser Kommentar wurde durch die Moderation editiert. |
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Verschwurbelungen von Klarnamen durch Theel sollten betraft werden.
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@ Nicklos Luhmann am 07.10.2010 um 19:44
Sag einnmal, was wagst Du eigentlich noch Deinen Schnabel aufzureißen, der Du ein Profilbild im Stil des nationalsozialistischen "Stürmers" führst, dasDich wohl als Palästinenserfressser, bzw. derer, die Du für ihre verwerflichen Freunde hältst für Deinen "Freunde" outen soll: s.: auch: www.freitag.de/community/blogs/linksdawodaumen Daß Du Dich nicht in Grund und Boden schämst! |
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Sie sollten sich schämen, den Kontext nicht zu verstehen. So wie einige andere auch, die sich für links halten.
lizaswelt.net/2010/04/26/rosen-fur-den-staatsanwalt/ |
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@ Nicklos Luhmann am 07.10.2010 um 23:10
Ihre "Kurzsichtigkeit" ist in der Tat, auch mit der dicksten Brille nicht zu kompensieren |
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Meine Kurzsichtigkeit? Wer geht denn blind an der Klagemauer vorbei oder sieht absichtlich weg, oder merkt nichts? Sie sind es, der nichts hinterfragt sondern sofort herumpöbelt und auf Nazi- und Faschisten-Jagd ist. Daneben versuchen Sie krampfhaft, Ihre "Bildung" und Ihr "Wissen" zu beweisen indem sie andere erstmal versuchen nieder zu machen. Erhäöhung durch erniedrigung anderer ist das. Sie versuchen sich hier mit allen Mitteln zu profilieren - das sieht sogar ein Blinder ohne Krückstock.
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Ich sehe nur ein Bild, dass für mich eine Grenze der Menschlichkeit überschreitet.
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Ein Bild, das Sie benutzen um anderen erstmal etwas zu unterstellen. Aber die Jüdischstämmigen, Juden u.a., die daran vorbeigehen, sollen das gefälligst ertragen, die sind das ja schon gewohnt, diese falsche Wegsehen und Denunzieren.Um sich dann mit ihren angeblichen "Freunden" zu verschwören. Mir wird schlecht.
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schrieb am
08.10.2010 um 00:05
@ axiom
theel hat eindeutig die dunklere brille. er also sieht gar nix. hier mannigfach bewiesen. n8! |
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@axiom
Grüße aus dem virtuellen Schützengraben! |
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@axiom
Es kann nicht ernsthaft darum geht, ob Herr Theel hier nervt. In dieser Angelegenheit bin ich ganz auf Uwe Theels Seite. Dieses Profilbild von N.Luhmann ist schmierig, hetzerisch. Ich hoffe sehr, dass die Community-Moderation darauf regieren wird. Und Sie, axiom, finden es ok, Luhmanns Profilbild? |
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@ axiom am 08.10.2010 um 00:02
Dass Sie mich mit Simon Wiesenthal vergleichen könnte mich höchstens ehren. Dass Sie keinen antifaschistischen Schutzwall brauchen, hätte ich mir denken können, wer will schon die Freunde draußen halten? |
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Ja, ja, wenn Zwei sich "streiten", freut sich der Dritte usw.. Schnell schlägt man sich dann auf eine andere "richtíge" Seite.
Weinsztein, Sie hetzen ja nie, bevor Sie sich des nachts einen Kochen? Vielleicht sollte ich ganz im Stil Theels Zitate anbringen und auf braunes Geköchel verweisen. |
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schrieb am
08.10.2010 um 00:38
ich möchte hier nicht auf das kamel in einem profilbild eingehen, aber doch referieren, was grundgütiger in einem bahnhofsblog grundverständig zu einem bahnhof am beispiel des münsterschen gesagt hat: ein bahnhof ist nicht nur ein bahnhof (so versteht es nur nix-verstehn theel), ein bahnhof ist auch nicht nur willkommen ankommen (so versteht es versteh-nix weinzstein), ein bahnhof ist reinhinein die die shopping mall, rein ins zentrum: - und das ist nun mal in stuttgart unterirdisch.
so! |
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schrieb am
08.10.2010 um 00:39
ach luhmann, angebranntes kann doch fast jeder hier ...
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Nicklos Luhmann schrieb am 08.10.2010 um 00:00 Ein Bild, das Sie benutzen um anderen erstmal etwas zu unterstellen. Aber die Jüdischstämmigen, Juden u.a., die daran vorbeigehen, sollen das gefälligst ertragen, die sind das ja schon gewohnt, diese falsche Wegsehen und Denunzieren.Um sich dann mit ihren angeblichen "Freunden" zu verschwören. Mir wird schlecht. Sag mal geht`s Dir noch gut? Von wem redest Du hier eigentlich? Wer sind der oder die, die es "gefälligst ertragen (sollen), (es) ja schon gewohnt sind, diese falsche Wegsehen und Denunzieren.Um sich dann mit ihren angeblichen "Freunden" zu verschwören" Der Syntax Deines Satzes nach sprichst Du von "Jüdischstämmigen und Juden u.a." Du meinst nicht zufällig die "jüdische Weltverschwörung", mit der die Nationalsozialisten tasächlich hausieren gingen? |
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Aximon schrieb @Luhmann
"Wenn einer ein Neonazi oder ähnliches ist, so mag er das zugeben und offen argumentieren, wenn er es nicht tut, ist er ein Feigling." Worauf beziehen Sie diese Aussage? Ist das eine allgemeine Feststellung oder inhaltlich an mich gerichtet? Kann ich gerade nichts mit anfangen. |
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@ anne klatsche am 08.10.2010 um 00:38
Ausgerechnet Münster. Wo man die Leute so all trifft! |
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@Uwe Theel
So ist das meistens mit diesen Leuten. Die kommen nie allein, meist zu zweit oder zu dritt. Dann labern sie, ziehen ein paar Provokatiönchen ab. Ihren Klügsten (relativ!) schicken sie vor, der soll argumentieren. Die Gefolgschaft trippelt hinterher mit eher dünnem Geseire und hat viel Spaß. Diesen Luhmann wird sowieso früher oder später rausschmeißen. |
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Die kommentarlose Übernahme einer „Karikatur“ mit eindeutigem, hetzendem Inhalt und Anspruch stellt eine in sich geschlossene Erklärung dar.
Sie ist keine Distanzierung, da mit derartiger, wortloser Übernahme sie „zu eigen“ gemacht wird, zumal im Kontext einer Kennzeichnung eines „eigenen Profils“. Die Abbildung der „Karikatur“ in bester Stürmer-Manier ist für sich genommen bereits eine Zumutung, eine derartige Zueignung nicht mehr nur die Absonderlichkeit eines ansonsten schlichten Gemüts. „Auffallen um jeden Preis“ ist das Motto, und der Preis dafür eine Serviette mit dem Davidstern. Abstoßend. |
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@ Nicklos Luhmann schrieb am 08.10.2010 um 00:46
Kann ich gerade nichts mit anfangen. Ja, Denken ist eben doch nicht Glückssache, aber ich kann Dir helfen: Axiom will gerade rauskriegen, auf welcher Seite des antifaschistischen Schutzwalls Du stehst, indem er Dir das Sarrazinargument von Thomas Maier um Deine schwergängigen Öhrchen haut. Capice? |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:00
@Uwe Theel
"Dass Sie keinen antifaschistischen Schutzwall brauchen, hätte ich mir denken können, wer will schon die Freunde draußen halten?" War es das, was Sie am 07.10.2010 um 02:21 Uhr unter dem Blog "Sarrazin ist der wahre Feigling" schrieben: "Herrn Maier habe ich auch nicht angepampelt, sondern seinen text kritisiert." ... "Wenn ich Kerne faschistischer Ideologie in einer Argumentation entdecke, dann habe ich den Urhber noch lange nicht zum Faschisten gemacht." Da frage ich mich nur, woher Sie nun auf einmal die "Freunde" von axiom kennen. Was das Profilbild von Nicklos Luhmann betrifft: Gucken Sie doch mal, was Henryk M. Broder dazu geschrieben hat. lizaswelt.net/2010/09/06/und-taeglich-gruesst-das-murmeltier/ Da sagt der Broder doch, dass die antisemtische "Klagemauer", die schon seit etlichen Jahren die Kölner Domplatte verunziert, vom zuständigen Staatsanwalt "für halal und koscher erklärt" worden sei. Näheres dazu können Sie hier nachlesen: lizaswelt.net/2010/04/26/rosen-fur-den-staatsanwalt/ Man kann dieses Profilbild natürlich geschmacklos finden. Für wesentlich ekelhafter halte ich es allerdings, dass diese ja wohl eindeutig antisemitische Darstellung neben den diversen anderen Hetzereien, die Broder da abfotografiert hat, einfach stehenbleiben dürfen. Und dass die Kölner Kommunalpolitiker sämtlicher Parteien es nach all den Jahren jetzt erst so langsam geblickt haben, dass die schöne Klagemauer von diesem Walter Herrmann vielleicht doch ein bisschen bäh ist. Ich nehme mal an, Sie werden mir zustimmen, dass die Darstellung eindeutig antisemitisch ist. Henryk M. Broder hat Recht, oder? |
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Herr Theel schrieb: "Von wem redest Du hier eigentlich? Wer sind der oder die, die es "gefälligst ertragen (sollen), (es) ja schon gewohnt sind, diese falsche Wegsehen und Denunzieren.Um sich dann mit ihren angeblichen "Freunden" zu verschwören"
Verstehen Sie das wirklich nicht? Sie haben anscheinend den Link nicht gelesen. Dieses Bild hing an der Klagemauer am Kölner Dom und wurde geduldet von einseitig denkenden Kriegsgegnern, Desinteressierten und Unwissenden usw.. Die in Deutschland lebenden Juden und Jüdischstämmigen (die ich bereits erwähnt hatte, warum fragen Sie also erneut, Herr Ufo Theel? Erden Sie sich lieber erstmal, anstatt abgeschwurbelte Funken und Widerholungen zu sprühen!) sollen das ertragen! Und weitere Leute, die nicht blind sind und aus der Vergangenheit Deutschlands etwas gelernt haben, ihr Hirn und ihren Optischen Apparat auch nach der Schule noch einschalten. Zu Ihrer Beruhigung: anne klatsche habe ich bereits als unecht gemeldet. |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:04
"Es kann nicht ernsthaft darum geht, ob Herr Theel hier nervt."
Ernsthaft nicht? ?? |
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Herr ed2murrow schrieb: "Die Abbildung der „Karikatur“ in bester Stürmer-Manier ist für sich genommen bereits eine Zumutung, eine derartige Zueignung nicht mehr nur die Absonderlichkeit eines ansonsten schlichten Gemüts. " Ich muss Ihnen jetzt nicht wirklich meinen Stammbaum und weitere wissenschaftliche Auswertungen, die etwas über mein "Gemüt" vorlegen, um das Gegenteil Ihrer "wissenschaftlichen" Ferndiagnose zu widerlegen, oder? Verschmieren Sie ihre braune Soße bitte nicht auf meiner Kultur.
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schrieb am
08.10.2010 um 01:09
anne klatsche habense doch hier fast alle,
bloß der olle luhmann nicht, ob er mich gemeldet hat oder nicht. mein name ist so gut wie jeder andre hier! mbg martin selbmann |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:15
außerirdisch 22:56 theel.
möchten sie noch etwas sagen, oder sich für immer schweigend zurückziehen. |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:19
@Uwe Theel
Was ich Ihnen noch sagen wollte, da es ja hier anscheinend von der Redaktion toleriert wird, andere User nach Belieben in die Nazi-Ecke zu stellen: Ich habe nun eine Weile lang versucht, mich in Ihre verschrobene Gedankenwelt einzufühlen - eindenken geht nicht. Herausgekommen ist Folgendes, ganz ohne Anpampeln und strikt an der Sache orientiert, natürlich. Wer sind nun Ihre Freunde? Die NPD, die hier die antifaschistische Szene der Lächerlichkeit preisgeben und damit die Linke insgesamt diskreditieren will? Oder ist es vielleicht der BND, der mit ähnlichen Mitteln die linksextremistische Szene in der F.C. ausdünnen will? Bekennen Sie, ich erwarte Ihre Antwort! Baldmöglichst, verlieren Sie keine Zeit. Wenn Sie nicht antworten, ist mein Verdacht bewiesen. Wenn Sie antworten und nicht bekennen, natürlich auch. Neonazis und BND-Spitzel sind ja nicht nur dafür bekannt, meist im Rudel aufzutreten, sondern auch dafür, ihre Tarnung nur unter Folter preiszugeben. PS. Extra für Sie der Hinweis: dieser Kommentar war ironisch gemeint. |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:19
Theel , Du Ufo 00:49
ich weiß nicht, wie es in Münster aussieht, Du oller Heppenheimer weißt aber wohl mächtig (fettdruck) bescheid. |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:23
"PS. Extra für Sie der Hinweis: dieser Kommentar war ironisch gemeint." schrieb Ihnen derDonnerstag.
Ich sag mal: das wird gegen Betonstrukturen eines messeler Hirnes nichts ausrichten. - Und ich werde recht behalten. - Und: Was suchen Sie hier, im Freitag??? |
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Ufo-Onkel schrieb: "Axiom will gerade rauskriegen, auf welcher Seite des antifaschistischen Schutzwalls Du stehst, indem er Dir das Sarrazinargument von Thomas Maier um Deine schwergängigen Öhrchen haut.
Capice?" Das wurde doch längst durch User wie Sie (. . . ) und weiter unten durch Ferndiagnosen von Mr. Ed aufgezeigt. Soll ich mich wirklich so weit herab begeben und mich nach derartigen Mutmaßungen rechtfertigen? Es ist tatsächlich schwieig zu sagen, was-wenn-wäre. Bekanntlich reagieren Menschen in Extrem Situationen oft anders, als sie es vermuten. Was mein Naturell (,oder wie Mr. Ed es nennt, "schlichtes Gemüt",) betrifft: Ja, wäre ich ein Nazi, würde ich es zugeben, weil ich dahinterstünde. Ein weiteres "Ja", weil ich zugeben kann, falls ich mich damit verrannt hätte. Wissen Sie, Theel, was das Schlimmste ist? Dass Menschen, die sich für besonders schlau halten anderen gleichzeitig diese Eigenschaft mit allen Mitteln versuchen abzusprechen. Wie soetwas ausufern kann, sieht man hier sehr deutlich. |
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@aximon: Siehe unten, 01:29.
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schrieb am
08.10.2010 um 01:35
ich möchte, ganz ungefragt, nicklos luhmann bestätigen: im wäre wenn die frage, ich würde auch ja sagen. in meinem falle - obwohl ich der alten kritischen theorie anhänge - sagte ich: ich bin kommunist. und der beton der mauer gehört mir: und dir, theel, gehört nix als die konfusion einer bürgerlichen psychiatrie. einer geschlossenen immerhin.
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aximon: Oben um 01:29. Ging alles so schnell hier.Theel muss mir helfen beim Schnelldenken. ;)
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@ axiom am 08.10.2010 um 01:21
Sie können mir glauben, ich war sehr erstaunt über Ihren "Kommentar": Ihre mittlerweile als nahezu krankhaft erscheinende Neonaziaufspürungsmanie ist nicht mehr tolerierbar. Sie brauchen niemanden zu "entlarven", mit dem selbstunterstellten Anspruch, ein zweiter Simon Wiesenthal zu sein. Ich und alle anderen Blogger können selbst lesen und denken; wir brauchen Ihren virtuellen "antifaschistischen Schutzwall a la Theel " nicht. Mir zuerst "krankhafte Naziaufspürungsmanie" zu unterstellen, mich gar zu einem Möchtegern-Simon-Wiesenthal machen zu wollen, da hatten wohl Sie schon längst das Terrain ernsthafter Debatte nach unten verlassen - um es einmal vorsichtig auszudrücken - und hätten selbst mehr zu erklären, als Vorwürfe zu erheben, sich ungerecht angegriffen zu fühlen. Ich hoffe für Sie, dass hier im Augenblick niemand aus Wien mitliest. |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:41
Na, Hauptsache, in Pullach lesen sie mit. Gibt bestimmt einen fetten Orden.
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schrieb am
08.10.2010 um 01:42
Hörr Thöll, spüren Sie doch bitte nur noch Pseudos und Nicks auf. Das (!) täte der Redaktion gefallen!!!
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schrieb am
08.10.2010 um 01:45
tröte und töte der redöctiön gefölle
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schrieb am
08.10.2010 um 01:49
ich bin platt, im sinne von demütig nieder --- aber::: aber ihre kenne ihre statements aus den jäger-blogs. also: aufrecht voran.
mbg utopia schildknecht |
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schrieb am
08.10.2010 um 01:51
und ich erinnere: bei ihrem ersten blog schon hat mich Ufo un-utopia Theel niedergemacht. Er duldet keinen Bloch-Experten neben sich; noch andere.
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schrieb am
08.10.2010 um 01:53
oh: hab ich jetzt einen anner klatsche; oder doch der theel?
keine frage. wirklich keine! |
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axiom schrieb:". . .Nur so,als Hinweis." Danke und Entschuldigung. Ich werde es mir hinter die "schwergängigen Öhrchen" schreiben. :)
Mit links, denn ich muss mir soetwas tatsächlich über Eselsbrücken merken, weil ich immer links und rechts verwechsele. |
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An alle,
die da in Münster am Bahnhof stehen und noch nicht gemerkt haben, dass der Zug schon längst abgefahren ist, gibt`s noch einen Gute-Nacht-Spruch für die bekannten Lyrikliebhaber(innen): Man soll die Nacht nicht vor dem Morgen loben, Doch manchmal kommt das Gute doch von oben! |
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Kaltschinsky schrob: "oh: hab ich jetzt einen anner klatsche; oder doch der theel?
keine frage. wirklich keine!" Nein keine. Weder Klatsche noch Co., sondern normal anne Theke ohne Theel und Ufo. Sie sind echt abgefahren, Ufo ist abgeschwurbelt gen Himmel und landet dafür auf abgefahrenen Autobahnen. Gute Nacht. |
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"Man soll die Nacht nicht vor dem Morgen loben,
Doch manchmal kommt das Gute doch von oben!" Wenigstens hat Morgenstund mehr Gold im Mund Soll heißen: Luhmann mag Goldregen, Schweigen und Abregen. |
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schrieb am
08.10.2010 um 02:06
theel 2:02
sie sind doch bloß autoritär gläubig wie ich es von anfang an gewußt habe habe, die klein- & nebenbahnhof. |
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Und pennen.
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schrieb am
08.10.2010 um 02:20
@axiom
Vergessen Sie's. Auch andere als rechtgläubige Linke zertifizierte F.C.-Mitglieder haben es dem Herrn Theel, der weder UFOTheel noch Uwutheela genannt werden möchte, schon auf's Brot geschmiert. Theel denkt zwar - wie er nicht müde wird, zu betonen -, unablässig. Wer tut das nicht? Ich denke z.B. gerade, ich könnte gleich noch mal einen rauchen gehen, damit ich nicht auch noch einen anne klatsche kriege. Nur mit dem Nachdenken hapert es. Daher kommt der gute Herr Theel auch nicht ins nächste Level: Selbstreflexion. Die stört ihn wahrscheinlich beim Denken - oder dem, was er dafür hält. |
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schrieb am
08.10.2010 um 02:26
er ist halt resistent, aber anders, ganz anders, als mein nick es meint ...
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schrieb am
08.10.2010 um 02:38
denkt theel wirklich. - an seinen schreibereien kann ich so etwas, immerhin menschliches, nicht erkennen. er liefert nur ab; angelesenes und von autoritäten erlerntes. - manchmal gut. aber seit einiger zeit hat er das:: münstersyndrom, so einen verschwörungskern verschluckt; wo er hinguckt, sieht er den st.-paulus-dom. oder die wiedertäuferkäfige @ lamberti; - aber nie das rathaus des westfälisch-europäischen friedens. WEIL ER BLIND IST VOR DEM SCHÄRBLOG MYHOME SÜNTOM: ja, das ist er. so schreibt er, gesprochen, gebrochen: Die FC möge ihn heilen. oder rauswerfen.
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Eins von den 32 Bierchen war wohl schlecht!
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schrieb am
08.10.2010 um 02:55
Sie kennen wohl nur den Deminuitiv.
Großes leisten dagegen WIR! |
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schrieb am
08.10.2010 um 03:02
attopopo: wo bleiben weinschtein ...
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Lieber Thomas maier,
was schätzen Sie: Wieviele der Demonstranten in Stuttgart fliegt alljährlich in den Süden, um seinen Urlaub dort zu verbringen oder stehen im Blechstau? Wieviel Heuchelei ist beim Kampf um die wertvollen Bäume dort vor Ort und beim alltäglichen Wohlstands-Ressourcenverzehr bei den mündigen Bürgern in Stuttgart zu vermuten? |
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schrieb am
08.10.2010 um 02:59
watt weiss du bärlina schon vons doofe stuutgart
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Wat wollen denn Stuttgarter denn eigentlich? Der ihr Wohlstand basiert auf einer Massenfabrik von abgaserzeugenden Blechapparaten! Wieviele von denen fliegen oder fahren zur eigen Erholung irgendwohin in der Welt. das ganze gehabe in Stuttgart ist doch nichts weiter als der erbärmliche ökologische Ablasshandel: Laß mir meine Wohlstand-Ressourcen, dafür kämpfe ich um ein paar Bäume! Lächerlich. Spiessbürger vor dem Herrn sind das!
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schrieb am
07.10.2010 um 16:21
@der arme berliner
... Laß mir meine Wohlstand-Ressourcen, dafür kämpfe ich um ein paar Bäume! Lächerlich. Spiessbürger vor dem Herrn sind das! --------------------------------------------------------------- Sehr inspirativer Kommentar! :-) Bitte mehr davon! ;-) |
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schrieb am
08.10.2010 um 03:01
dar erme balina hatte recht, ja, ja
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"in Anbetracht der Banalität dieser Projekte – eine Meinungsdiktatur zu propagieren" schreibt Thomas Maier.
Na, wenn Sie sich da mal nicht irren und die Diktatur schon durchschimmert, die von woanders her zu kommen droht. Unzufriedenheit insgesamt ist der beste Boden für sowas. Und das hier läuft scheinbar nach der alten Zauberlehrlingnummer. "Die Besen, die ich rief..." |
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Viele Worte und nichts wesentliches – außer vielleicht: „Ich mache den Demonstranten nicht den Vorwurf für oder gegen S21 zu sein. Ich mache ihnen aber den Vorwurf mit einer unvergleichbaren Tunnelsicht auf diese Projekte zuzugehen und dadruch mit einer immensen Aggressivität – in Anbetracht der Banalität dieser Projekte – eine Meinungsdiktatur zu propagieren: “Nur ich habe die richtige Meinung und wenn die nicht auf der Stelle umgesetzt wird lasse ich alles stehen und liegen und mache Randale.” Akzeptanz und Zurückhaltung – Fehlanzeige. Der Mehrheit der Menschen scheint es inzwischen zu fehlen, etwas einfach zu schlucken wenn es durch ist.“
Meine Zusammenfassung Ihrer Meinung: „Nur ich habe die richtige Meinung - der Mehrheit der Menschen scheint es inzwischen zu fehlen, das einfach zu schlucken.“ Die Proteste der Bürger zeigen aber überdeutlich: Die Politik hat sich nur bemüht, die Gegner des Projektes Stuttgart 21 zu überwinden und nicht, einen gesellschaftlichen Konsens herbeizuführen. Die Legitimität des Rechtsstaates steht zur Disposition, wenn Politiker mit dem Hinweis auf „Alternativlosigkeit“ Bürgerproteste mit Wasserwerfern und Pfefferspray bekämpfen. Wo ist da die „Meinungsdiktatur“? |
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"Ein Beitrag zu S21 der nicht gefallen wird"
Oh, er gefällt mir außerordentlich. Aus ihm spricht nur Vernunft. Es gibt nämlich nicht nur die Position dafür oder dagegen, deren Hardliner die Denke pflegen: "Willst du nicht mein Bruder/Schwester sein, hau ich dir die Fresse ein", sondern auch Leute, die eine eigne Ansicht zur Sache pflegen ohne sich einer Masse zuzuordnen, die nur entweder oder kennt und jegliche Differenzierung in der Sache als Verrat (als an etwas wo man sich sowieso nicht zuordnet, aber zugeordnet wird) betrachtet. Diese Denke hat was geistig totalitäres, und mal ehrlich, wer möchte von solchen Leuten regiert werden oder auch nur, das sie was zu bestimmen hätten? Ich nicht. |
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Auch in diesem Blog hat sich die Diskussion in den Kommentaren leider weitestgehend vom thematischen Hintergrund gelöst und bestimmten Community-Animositäten zugewandt. Deswegen wird auch dieser Kommentar-Strang (wie von JJK bereits angekündigt) dichtgemacht. Es ist durchaus schade um die weiteren Kommentare, die sich tatsächlich mit dem Text auseinandersetzen - daher ein wiederholter Aufruf an die Beteiligten: persönliche Scharmützel haben in den Kommentaren nichts zu suchen. Zugunsten einer ernsthaften und interessanten Diskussion.
Mit besten Grüßen Eva Ricarda Lautsch |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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