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Nun gibt es auch einen Datenskandal bei der Deutschen Post . Über mehrere Jahre soll der Konzern Krankendaten von beschäftigten elektronisch erfasst haben .So sollen auf den Post -Computer intimste Krankendetails über Mitarbeiter gespeichert worden sein.
Neben genauen Beschreibungen von psychischen Erkrankungen wie z.B Depressionen finden sich auch die Zustandsbeschreibungen von Mitarbeitern mit schweren Herzerkrankungen .
Gleich zeitig mit der Erfassung der Krankenbilder und Krankenbeschreibungen von Mitarbeiter wurden häufige Klare Handlungsempfehlungen erstellt. So sollten bei Gesprächen auf die Kranken Beschäftigten eingewirkt werden z.b in Stirnschalungsregelung einzuwilligen oder in andere Tätigkeitsfelder beim Unternehmen zu wechseln.
Die Deutsche Post gab zu das es solche Akten gab und so gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen wurde. Nach dem Personalvorstand Walter Scheuerle soll es nur in zwei Briefzentren ( Niederlassungen) passiert sein.
Die Gewerkschaft Ver.di fordert den Vorgang „rigoros aufzuklären „ .
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Das ist sozusagen modern. Hoffen wir mal, daß sich der "Freitag" nicht auch an diesem Sport beteiligt und uns Bloggern hinterherspioniert ... ;-)
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ich wette, dass in nahezu allen deutschen unternehmen viel zu viele daten über Mitarbeiter gesammelt werden, möglicherweise nicht immer mit vorsatz und auch nicht durchweg systematisch erschlossen, aber allein ein satz bewerbungsunterlagen verrät über einen mitarbeiter sehr viel. zu jeder krankschreibung kann man schon als laie vermutungen anstellen und bekommt auch aus der kollegenschaft relativ exakte informationen. dass zuviel daten über jeden von uns vorliegen, ist an sich schon nicht unproblematisch, noch problematischer ist aber, wie mit informationen umgegangen wird.
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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