Der irgendwie Linke fährt offenbar einen gebrauchten Volvo mit Herstellergarantie ("Garantiert. Geprüft. Sicher. Volvoselekt."), erwirtschaftet mit seinem Forstinvestment durchschnittlich 12 Prozent p. a. und mehr ("Wald schlägt Aktien u...>> mehr
Kürzlich habe ich in einer bekannten Computerzeitschrift folgenden Satz gelesen:
"Das Web 2.0 ist doof."
Nicht dass ich diese Ansicht gänzlich teilen wollte- doch sie trifft gewissermassen den Nagel auf den Kopf. Im Gegensatz zu den wohl eindeuti...>> mehr
Dieses Thema eröffnet einem genau genommen ein ganzes Spektrum an An-, Ein- und Aussichten, Perspektiven und Standpunkten- man weiss fast nicht, wo man dabei beginnen soll. Ich bin keineswegs ein Mensch, muss ich vielleicht noch hinzufügen, der sich ...>> mehr
„Nichts in der menschlichen Geschichte bereitete die Menschheit oder die Erde wirklich auf das vor, was nach 1800 geschah.“, schreibt der bekannte US-amerikanische Entwicklungsökonom Jeffrey D. Sachs im Rückblick auf die Industria...>> mehr
Mal abgesehen davon, dass Michael Dells Kritiken für mich eigentlich immer der krönende Abschluss eines jeden Tatorts sind, weil sie ja schon fast, nein: ganz eindeutig literarische Qualitäten haben, ...
Mal abgesehen davon, dass Michael Dells Kritiken für mich eigentlich immer der krönende Abschluss eines jeden Tatorts sind, weil sie ja schon fast, nein: ganz eindeutig literarische Qualitäten haben, war diese Folge für mich als Schweizer und Staatsangestellter eigentlich nur noch plump, plumper, plumps.
Von welchem Polanyi genau ist hier die Rede? Karl Polanyi hat die grossen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen damals (1944 im Rückblick) auf die Industrialisierung- also hauptsächlich auf die Dampfmaschinen getriebene Beschleunigung- zurück geführt. Sollte "The Great Transformation" Ausgangspunkt dieser Betrachtungen sein, wovon ich ausgehe, dann wird diesem Aspekt hier: nämlich der industriellen Beschleunigung als Analogie zur Technologischen im 21. Jahrhundert, viel zu wenig Beachtung geschenkt. Die technologische Beschleunigung (hier De-Industrialisierung) ist eine der ganz zentralen Paralellen zwischen der heutigen- und der damaligen Krise im Zuge der Grossen Depression. Geldfragen wären dann im Vergleich dazu eher Beigemüse und vergleichsweise nebensächlich.
Die letzte Frage- und auch die letzte Antwort- bringen genau das auf den Punkt, was mich letztendlich dazu gebracht hat, zum Nicht-Feministen zu werden: Dieser elitäre Anspruch, diese Reduktion auf die Anliegen gut gebildeter, karrierebewusster Alpha-Feministinnen. Das schliesst die Lebenswirklichkeit von 75 Prozent aller Frauen- und mindestens 80 Prozent aller gemeinsamen Haushalte mit oder ohne Kinder aus. Damit hat sich der Feminismus von der Wirklichkeit, in der die meisten Menschen leben, verabschiedet.
"Das hinter Heitmeyers Studie stehende Modell kann viel zur Aufklärung von Einstellungen in den verschiedenen Milieus, ihren zeitlichen Entwicklungsverlauf und das Wechselverhältnis zu aktuellen Ereig...
In einer französischen Langzeitstudie hat man wenigstens ansatzweise versucht, möglichen Ursachen des wachsenden Fremdenfeindlichkeit über mehrere Kapitel hinweg auf den Grund zu gehen. Ein paar Ausschnitte: "(...) Wenn man sich auf die 'im Feld' gefallenen Worte und Ausdrücke konzentriert, und sie mit dem Etikett 'rassistisch' versieht, blendet man den gesamten Kontext dieser Äusserungen aus und abstrahiert sie von den materiellen Existenzbedingungen der Befragten, von der Geschichte der Orte und der sozialen oder beruflichen Gruppen. Durch diesen 'intellktualistischen Kurzschluss' werden die Fakten oft überinterpretiert (...). Was soll man denn auch schon sagen, wenn einem 'Intellos' gegenübersitzen, die gar nicht ermessen können, wieviel Angst einem die Zukunft macht, die immer alles moralisch beurteilen, und die, wenn sie Kräftebeziehungen denken, die Migranten per Definition den 'Schwachen' zurechnen? [Aussagen eines Arbeiters, der in u. erw. Langzeitstudie von Wissenschaftlern mehrfach befragt worden ist] Bedacht werden muss auch, wie diese im Übrigen immer moralisierenden Rassismus-Anschuldigungen wirken, nämlich als soziale Beleidigung, die diese Personen in ein reduktionistisches soziales Raster pressen, aus dem sie nicht entweichen können. So reagierten zum Beispiel zahlreiche Arbeiter allergisch auf die von Paris aus organisierten und von einer grossen Medienöffentlichkeit begleiteten 'antirassistischen' Kampagnen." Aus: Die verlorene Zukunft der Arbeiter, Stėphane Beaud und Michel Pialoux, Methodenfragen: die "Intellektuellen" und der "Arbeiter-Rassismus", Seite 316 / UVK Verlagsgesellschaft mbh
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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