THX1138

Blog von THX1138

Kommentare

Kommentar zu

Europa ohne Grenzen

Kultur | 29.01.2012 | 21:45 Matthias Dell
portrait
29.01.2012 | 23:13 THX1138
Mal abgesehen davon, dass Michael Dells Kritiken für mich eigentlich immer der krönende Abschluss eines jeden Tatorts sind, weil sie ja schon fast, nein: ganz eindeutig literarische Qualitäten haben, ...
portrait
29.01.2012 | 23:17 THX1138
Mein Gott: Natürlich meine ich Matthias- und nicht Michael Dell, den Gründer des geichnamigen Computerkonzerns: Schulligung!
Kommentar zu

Europa ohne Grenzen

Kultur | 29.01.2012 | 21:45 Matthias Dell
portrait
29.01.2012 | 23:13 THX1138
Mal abgesehen davon, dass Michael Dells Kritiken für mich eigentlich immer der krönende Abschluss eines jeden Tatorts sind, weil sie ja schon fast, nein: ganz eindeutig literarische Qualitäten haben, war diese Folge für mich als Schweizer und Staatsangestellter eigentlich nur noch plump, plumper, plumps.
Kommentar zu

Auf der Suche nach Schuldnern

Positionen | 29.01.2012 | 09:00 Michael Jäger
portrait
29.01.2012 | 17:43 THX1138
Von welchem Polanyi genau ist hier die Rede? Karl Polanyi hat die grossen sozialen, wirtschaftlichen und politischen Verwerfungen damals (1944 im Rückblick) auf die Industrialisierung- also hauptsächlich auf die Dampfmaschinen getriebene Beschleunigung- zurück geführt. Sollte "The Great Transformation" Ausgangspunkt dieser Betrachtungen sein, wovon ich ausgehe, dann wird diesem Aspekt hier: nämlich der industriellen Beschleunigung als Analogie zur Technologischen im 21. Jahrhundert, viel zu wenig Beachtung geschenkt. Die technologische Beschleunigung (hier De-Industrialisierung) ist eine der ganz zentralen Paralellen zwischen der heutigen- und der damaligen Krise im Zuge der Grossen Depression. Geldfragen wären dann im Vergleich dazu eher Beigemüse und vergleichsweise nebensächlich.
Kommentar zu

„Vielleicht wird Feminismus wieder schick?“

Alltag | 23.12.2011 | 11:00 Christine Käppeler
portrait
23.12.2011 | 22:43 THX1138
Die letzte Frage- und auch die letzte Antwort- bringen genau das auf den Punkt, was mich letztendlich dazu gebracht hat, zum Nicht-Feministen zu werden: Dieser elitäre Anspruch, diese Reduktion auf die Anliegen gut gebildeter, karrierebewusster Alpha-Feministinnen. Das schliesst die Lebenswirklichkeit von 75 Prozent aller Frauen- und mindestens 80 Prozent aller gemeinsamen Haushalte mit oder ohne Kinder aus. Damit hat sich der Feminismus von der Wirklichkeit, in der die meisten Menschen leben, verabschiedet.
portrait
17.12.2011 | 20:12 THX1138
"Das hinter Heitmeyers Studie stehende Modell kann viel zur Aufklärung von Einstellungen in den verschiedenen Milieus, ihren zeitlichen Entwicklungsverlauf und das Wechselverhältnis zu aktuellen Ereig...
portrait
17.12.2011 | 20:39 THX1138
In einer französischen Langzeitstudie hat man wenigstens ansatzweise versucht, möglichen Ursachen des wachsenden Fremdenfeindlichkeit über mehrere Kapitel hinweg auf den Grund zu gehen. Ein paar Ausschnitte: "(...) Wenn man sich auf die 'im Feld' gefallenen Worte und Ausdrücke konzentriert, und sie mit dem Etikett 'rassistisch' versieht, blendet man den gesamten Kontext dieser Äusserungen aus und abstrahiert sie von den materiellen Existenzbedingungen der Befragten, von der Geschichte der Orte und der sozialen oder beruflichen Gruppen. Durch diesen 'intellktualistischen Kurzschluss' werden die Fakten oft überinterpretiert (...). Was soll man denn auch schon sagen, wenn einem 'Intellos' gegenübersitzen, die gar nicht ermessen können, wieviel Angst einem die Zukunft macht, die immer alles moralisch beurteilen, und die, wenn sie Kräftebeziehungen denken, die Migranten per Definition den 'Schwachen' zurechnen? [Aussagen eines Arbeiters, der in u. erw. Langzeitstudie von Wissenschaftlern mehrfach befragt worden ist] Bedacht werden muss auch, wie diese im Übrigen immer moralisierenden Rassismus-Anschuldigungen wirken, nämlich als soziale Beleidigung, die diese Personen in ein reduktionistisches soziales Raster pressen, aus dem sie nicht entweichen können. So reagierten zum Beispiel zahlreiche Arbeiter allergisch auf die von Paris aus organisierten und von einer grossen Medienöffentlichkeit begleiteten 'antirassistischen' Kampagnen." Aus: Die verlorene Zukunft der Arbeiter, Stėphane Beaud und Michel Pialoux, Methodenfragen: die "Intellektuellen" und der "Arbeiter-Rassismus", Seite 316 / UVK Verlagsgesellschaft mbh
portrait
17.12.2011 | 20:12 THX1138
"Das hinter Heitmeyers Studie stehende Modell kann viel zur Aufklärung von Einstellungen in den verschiedenen Milieus, ihren zeitlichen Entwicklungsverlauf und das Wechselverhältnis zu aktuellen Ereignissen beitragen. Er leuchtet aber kaum die Bedingungen aus, die zur Bildung einer Bande wie der Zwickauer Zelle und ihrem Umfeld führen. Diese fundamentale Erkenntnis sollte sich jeder Sozialwissenschafter, dem etwas an der Glaubwürdigkeit seines Faches gelegen ist, immer mal wieder zu Gemüte führen: Auf politische Missstände hinzuweisen und zu Recht zu verurteilen, ist das eine- ihren Ursachen auf den Grund zu gehen, aber etwas ganz anderes. Den Vorwurf, die eigene politische Einstellung habe bei dieser Langzeitstudie einen entscheidenden Einfluss auf das Ergebnis gehabt, muss sich Heytmeyer zweifellos gefallen lassen: Den Eindruck habe ich bei der Lektüre leider auch gehabt. Ich warte bis heute auf eine Studie, die den Ursachen der wachsenden Xenophobie glaubwürdig auf den Grund geht.
Kommentar zu

Ich höre jetzt ´mal auf

23.11.2011 | 16:43 Columbus
portrait
27.11.2011 | 11:40 THX1138
Also am meisten Kommentare generieren im allgemeinen Blogbeiträge, in denen die Kommunity um sich selber kreisen darf. Und was kommt dabei raus? Wir müssen reden, hoch oben im fernen Berlin. Punkt. Es herrscht kein Mangel an melodramatischen Appellen. Will die Kommunity wirklich etwas übernehmen? Bis auf das eitle Blablabla eigentlich nicht, nein. Und so wird sie weiter um sich selber kreisen und kreisen und kreisen... bis zum Sankt Nimmerleinstag. Oder bis zur vollständigen Bedeutungslosigkeit. Sofern die nicht schon lange erreicht ist. Ick kann den Leusch sehr gut verstehn'.
Kommentar zu

Ich höre jetzt ´mal auf

23.11.2011 | 16:43 Columbus
portrait
25.11.2011 | 22:22 THX1138
An Ihrem Beispiel, Herr Leusch, hat sich gezeigt- für mich zumindest- dass der Blogger eine absolut ernst zu nehmende und vor allem echte Konkurrenz für die klassischen (Print)medien sein kann: Sie können es jederzeit mit mindestens der Hälfte aller Feuilletonisten (und ganz sicher drei Viertel aller Journalisten) in diesem Land aufnehmen! Locker, wie ich sagen würde. Ich wünsche Ihnen alles Gute für die Zukunft- und hoffentlich auf ein Wiederlesen, irgendwo, irgendwann. P.S. Werden Sie Ihren anderen Blog weiter führen?
Kommentar zu

Ist der Penis nur noch Zeichen?

Alltag | 08.11.2011 | 13:40 Gerhard Hafner
portrait
08.11.2011 | 19:18 THX1138
*gähn* wirklich aufregend, echt, ey. Warum sollte ich kein menschliches Wesen sein dürfen, dass sich aufgrund der im allgemeinen männlich attribuierten Eigenschaften als Mann definiert? Weiss, männlich, heterosexuell: bäh, ist ja wiederlich!
Kommentar zu

Nerd gegen Femi-Nerd

Alltag | 03.11.2011 | 15:55 Julia Schramm
portrait
03.11.2011 | 20:12 THX1138
Nun ist mir klar, warum sich männliche Piraten gegenüber dem Feminismus verschliessen. Diese Aversion kann ich als Nicht-Pirat nach der Lektüre dieses arrogant-süffisanten und überaus selbstgefälligen Elaborates sehr gut nachvollziehen.
THX1138
Ich beschäftige mich hauptsächlich mit der Ausweitung der Kampfzone- einem weiten Feld also.
Mitglied seit:
2 Jahre 43 Wochen
Zuletzt aktiv:
29.01.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 23
Kommentare: 1268
Logbuch
22:21
Magda hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:20
Zeitleser hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:20
Kunibert Hurtig hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:18
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:16
Sarah Rudolph hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Liebeshandlung - Eugenides

Berlinale

Freitag_Salon

PortletSalon_120216.png

Christoph von Marschall Was ist mit den Amis los? Herder Verlag 2012

260 Seiten. Gebunden.

18,99
 
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten >> mehr
Occupy

portlet_occupy.png

Rote Perlen

wir müssen reden

IGEL

portlet_IGEL.png

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Café Moskau

Ausgabe 07/12
16.02.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_05_06.jpg

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG