Die Sonne scheint ihm ins Gesicht, doch Herbert mag dies heute nicht. Der Tag ist gerade angebrochen, und er kommt aus dem Bett gekrochen.
Denn heut ist ein besondrer Tag, den Herbert gar nicht leiden mag. Er hat viel drüber nachgedacht, doch bisher hat ...>> mehr
Die Nachrichten aus dem Baguette-Land lassen manch deutschen Michel zum Grübeln kommen. Die Franzosen sind wieder auf die Straßen, weil sie sich von Geldschluckern, Polithaien und anderem Übel nicht weiter verarschen und ausbeuten lassen wollen...>> mehr
Gestern Abend in den Nachrichten: Der Amokläufer von Ansbach sei aus dem Koma erwacht etc. Am Ende des Beitrags ein abschließender Satz: "Bei der Durchsuchung des Computers des Täters sind bisher übrigens (!) keine Gewaltvideos oder Killerspiele gefunden worden."
Ich glaube, hier werden einige Dinge vermengt. Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass man, wenn man einen solchen Job sucht, unbedingt solch einen Vermittlungsgutschein braucht oder zu solch einer Age...
"Mir ist jedenfalls nicht bekannt, dass man, wenn man einen solchen Job sucht, unbedingt solch einen Vermittlungsgutschein braucht oder zu solch einer Agentur muss." Grundsätzlich muss man das auch nicht, aber je nachdem, in welchem Berufsfeld man sucht, tauchen die drei "Grundanbieter" unterschiedlich oft auf: - Zeitarbeitsfirmen bzw. Personalvermittler - Vermittlungsargenturen, die einen Vermittlungsgutschein genötigen - das suchende Unternehmen selbst Sucht man z.B. im KfZ-Bereich, findet man ca. (aber bitte nicht auf die Angaben festnageln) zu 80-85% Zeitarbeitsfirmen, vielleicht 5-10% Stellen mit Vermittlungsgutschein und der Rest sind die Unternehmen, die sich noch die Mühe machen selbst zu suchen. Im Bereich Kommissionieren z.B. ist da Verhältnis etwas anders, da gibt es bedeutend mehr Angebote mit Vermittlungsgutschein etc. Ich kann das nicht 100% beurteilen, aber ich gehe davon aus, dass es vor einigen Jahren noch nicht ganz so schlimm war mit diesen Sklavenvermittlern.
Ich habe Ihren Beitrag mit gemischten Gefühlen gelesen. Wie schon einigen Vorkommentatoren ist mir das "gemütlich in Hartz IV..." ein wenig aufgestoßen. Es mag vielleicht sein, dass man mit Hartz IV fast mehr Sicherheit hat, als jemand, der über eine Zeitarbeitsfirma irgendwo, irgendwie beschäftigt ist, aber gemütlich machen kann man es sich damit wohl kaum. Und wenn schwarz-gelb an die Macht kommt, dann ist das Hartz IV Geld wohl sogar zum Überleben zu wenig... Die Veränderung der Jobsituation kann ich jedoch vollkommen nachvollziehen. Die Zeiten sind nicht mehr wie früher, die Suche auch nur nach einem Nebenjob ist ebenfalls nicht mehr so leicht. Oft haben die kleineren Unternehmen kein Geld mehr für weitere Kräfte, sind auf Grund des großen Arbeiterangebots schon voll besetzt oder können sich wegen der übergroßen Anzahl an Bewerbungen wirklich den Akademiker unter den Regaleinräumern aussuchen. Sicher hängt es auch viel am Engagement, ob und wie schnell man einen Job findet, aber Aussagen wie: "Wer Arbeit will, bekommt auch welche" sind allein schon mit den sehr unterschiedlich großen Zahlen an Erwerbslosen und freien Arbeitsstellen zurückzuweisen. "Und keine zwischengeschalteten Agenturen, die lukrativ Staatsgelder absahnen." Zeitarbeits- und Personalvermittlungsunternehmen (meist eh beides zusammen) sind aus dem Boden schießende Krebsgeschwüre, die durch moderne Sklaverei profitieren. Das zeigt das Denken im Unternehmenssektor auf: Möglichst viel Gewinn, durch möglichst wenig Einsatz (geringe Löhne und die Möglichkeit Angestellte schnell und problemlos wieder abstoßen zu können).
"Familienförderung, ein sinnvolles Gegenmittel" Sehe ich genau so, doch leider stehen die Aussichten auf Unterstützung vom Staat hier schlecht aus. Die Politiker müssten sich herablassen und mit Interesse mal um die Zustände im Elternhaus und auch in der schulischen Erziehung kümmern. Da glaubt man eher noch das Märchen der Steuersenkung... Zudem müsste das Projekt Familienförderung mit Einsicht beginnen, auf beiden Seiten: Die Politik müsste einsehen, dass sie auf dem Gebiet der Familienpolitik und der Schulbildung weitgehend versagt hat und "betroffene" Eltern müssten rechtzeitig einsehen, wenn sie es alleine nicht schaffen und sich Hilfe holen.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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