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In fremden Händen

Alltag | 20.07.2009 | 13:30 Katrin Rönicke
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20.07.2009 | 14:46 ennomane
Ich kann mich aus Zeitmangel gerade nicht in epischer Breite über diesen Artikel auslassen und auf alle Details eingehen, aber mir ist diese Sicht zu einseitig. Männliches (Sexual)Verhaltern unterlieg...
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20.07.2009 | 18:12 tine.s
Ich habe beim Thema Intimbehaarung völlig unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Zum einen mochte ich Brusthaare nie, und das schon bevor die Rasur für Männer über Medien gehypt wurde. Mein derzeitiger Freund trägt aber einen ordentlichen Pelz auf der Brust, und mit dem Moment des Verliebens fand ich auch die plüschige Brust fantastisch. Vielleicht lässt sich dieses Thema so abstrakt gar nicht diskutieren. Zum anderen denke ich, dass auch jede halbwegs emanzipierte Fraue eine eigenständige Entscheidung über die Fülle ihrer Haare treffen kann. Ich treibe viel Sport und mag es eher leicht bedeckt, kenne aber auch genügend Männer, die es abtörnend finden, wenn Frauen unten herum aussehen "wie ein kleines Mädchen". Der Druck zur Rasur muss nicht unbedingt von Männern kommen, sondern vielleicht doch eher von Frauenzeitschriften und Porno-Klischees. Mir ist es zu flach zu sagen, Männer verweigern den Sex mit einer Frau, wenn diese nicht rasiert ist. Im Moment der Übereinanderherfallens ist so was doch völlig egal. Oder irre ich mich? Ich habe in meinen 15 Jahren Sexleben noch nie Ablehnung wegen irgendeines körperlichen Merkmals erfahren oder umgekehrt erteilt. In diesem Atemzug kann ich auch gleich ins Feld führen, wie vollständig überbewertet große Brüste sind. Und selbst wenn diese einen abschätzigen Kommentar ernten würden, ich bin doch klug genug, um dies nicht auf mich zu beziehen, sondern auf die Dummheit des Mannes oder der Frau (siehe Mobbing in Schulen), die mich anhand fehlender Kurven als sexuell minderwertig einstufen.
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10.06.2009 | 10:30 tine.s
Liebe Anna Dorothea, Du sprichst mir aus der Seele, obwohl ich bislang noch Kinder los bin. Was ich aber feststelle, ist, dass junge Paare Kinder wieder offener gegenüber stehen und besonders junge Männer vermehrt einen Kinderwunsch formulieren. Mein Parter sagte jüngst zu mir: "Wenn Du jetzt ein Kind willst, ich pass drauf auf." Dies wohl in dem Wissen, dass bei meiner beruflichen Situation ein Kind wohl vorerst nicht in Frage kommen wird, was sich alleine an Karriereplanung und nicht am Kinderwunsch orientiert. Wir haben derzeit in Deutschland die Diskussion, die längst hätte geführt werden müssen und wo andere europäische Länder viel weiter sind: Wie unterstützen wir Mütter und helfen ihnen, Beruf und Karriere zu verbinden. Außen vorgelassen werden aber nach wie vor die Väter. Die CSU, die die Beteiligung von Vätern an der Erziehung und den dafür vorgesehenen Urlaub als "Wickelvolontariat" bezeichnete, die Unternehmen, die sich für die Rolle des Manns als Vater einfach nicht öffnen wollen. Die Unterstützung der Väter, als gleichwertiger Elternteil fungieren zu dürfen, muss aus meiner Sicht nun ebenso aktiv vorangetrieben werden, wie wir uns für gleiche berufliche Chancen für Frauen einsetzen. Herzlich Tine
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16:50
GEBE hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Joachim Petrick hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Calvani hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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