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Lieber Jakob Augstein,
mit Ihrem Blogbeitrag >Zivilität im Netz< (ich verzichte bewußt auf Links) hat es angefangen. Dort wurde von Ihnen der öffentliche Pranger in der Freitag-Community installiert. Aus Gründen der Zivilität, also des moderaten Umgangs miteinander, meinten Sie, ein Mitglied der Freitag-Community öffentlich vorführen zu müssen.
Das hatte offenkundig Signalwirkung. Inzwischen vergeht kein Tag mehr, an dem nicht ein User von einem anderen per Blogbeitrag vorgeführt wird. Natürlich immer aus den edelsten Motiven heraus. Gestern wurde ein, vermutlich nur vorläufiger, trauriger Höhepunkt erreicht mit einem doch ganz lieb gemeinten Pranger-Blog. Aus den unterschiedlichsten hochehrenwerten Motiven heraus, oder einfach nur so nebenbei aus Spaß, geht es im Grunde um nichts anderes als um Machtkämpfe, Meinungsmacherei bzw. Meinungsführerschaft und Mobbing.
(Zeigt die Linke durch so etwas vielleicht ihr wahres Gesicht, oder einfach nur, wie weit sie eigentlich noch von ihren postulierten Zielen entfernt ist bzw. wie wenig sie diese selbst verinnerlicht hat, drängt sich einem hier als Frage auf. Aber das nur nebenbei.)
Was ist die ganze politische Diskussion wert, wenn sie mit solchen Mitteln geführt wird? Der von Ihnen initiierte Diskurs über Zivilität im Netz mit genau den Mitteln, die Sie dafür wählten, zeigt nun seine ebenso vorhersehbare wie naturgemäße Wirkung.
Herr Augstein, Sie haben die Büchse der Pandora geöffnet – wie kriegen WIR sie wieder zu? So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Mit lieben Grüßen
Ihre
Titta
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ich empfand es noch nie als abwegig, die büchse der pandora in dem sinne zu definieren, dass sie lediglich bringt, was man selbst ist.
mfg mh die feministinnen dieser welt sollten mich dafür lieben .. außer alice |
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:-))
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Liebe Titta,
ich habe verspätet geantwortet: www.freitag.de/community/blogs/carl-gibson/am-pranger---selbstapologie-kurz-vor-der-steinigung Inzwischen ist der Beitrag: Dear Mr. Gibson... aus der Feder von Amanda weg, gelöscht worden? Meine Antwort geht jetzt ins Leere. Ich hatte keine Schweirigkeiten damit - jeder soll sagen, was er meint ... Es ist besser, als alles unter den Teppich zu kehren ... Lieber eine Pranger-Debatte, statt Pseudo.Moral. Auch meiner Sicht kann der Beitrag wieder erscheinen - in der From, wie er vor der Löschung war (falls die Autorin ihn nicht zurückgezogen hat). Wenn ein Autor löscht, entfallen alle ( auch die hart erarbeiteten Beiträge) der Mirdiskutierenden. Diskussions.bzw. Streikultur impliziert eine vitale Auseinandersetzung, es muss ja nicht unter der Gürtellinie sein. Beste Grüße Carl Gibson |
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"....es muss ja nicht unter der Gürtellinie sein..."
vielleicht definieren S I E mal, was "unter der Gürtellinie" für S I E bedeutet. Vielleicht verfolgen Sie Ihre Ziele efffizienter an dieser Stelle: www.bewegung.taz.de "...Aktionen Ideen schmieden, vernetzen, verändern Von der kleinen kreativen Aktion, bis zur großen bundesweiten Kampagne. Hier können sich alle aktiv einbringen, sich austauschen und gemeinsam Projekte starten. Bewegte Menschen, Initiativen und Organisationen können sich vernetzen und dann zusammen ihre Ideen für eine bessere Welt in die Tat umsetzen...." |
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@CG
Meinen offenen Brief hatte ich auch schon gestern an JA geschickt, da ich ihm eine gewisse Vorlaufzeit geben wollte. Die Dinge haben sich derweil natürlich weiterentwickelt. Sperren verändert aber (noch) nicht die Diskussionskultur und die Versuche der Einflußnahmen und Meinungsmache seitens Einzelner bzw. bestimmter Kreise der Community. Außerdem kann es auch nicht Aufgabe von Tessa und JJK sein, dauernd den Scherben ihres Chef hinterherräumen zu müssen, um einmal eine persönliche Meinungsäußerung in der Sache zu tätigen. LG Titta |
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@ SiebzehnterJuni am 09.04.2010 um 11:53
Hallo SiebzehnterJuni, nicht dass es nur um Carl Gibson ginge, es geht hier ebenso um mindestens wesentliche Teile der FC. Ich habe versucht mit Carl Gibson in ein Gespräch zu kommen, weil mich sein Fall, seine Methode dazu interessierte. Ich habe das sehr unaufgeregt mit einem für mich substantiellen Resümee gestalten können (s. meinen Antwort an Carl Gibson in dessen Blog "Jenseits des Menschlichen" (mein Eintrag vom 08.04.2010 um 23:14). Diese Art der Kommunikation hat mir selbst einen Prangerblog eingebracht, ich weiß wovon ich Rede. Ich halte es für sehr wenig hilfreich jemanden der nicht zu "passen" scheint, dann einfach eine Adresse weiter (in diesem Falle an die taz) schieben zu wollen (auch hier spreche ich aus eigener Erfahrung), was etwas anderes ist, als wenn Sie sich selbst entschieden, wegen z.B. Carl Gibson von hier fortzugehen. Es ist offensichtlich, dass auch Freitag-Blog nicht davor gefeit ist, dass sich Ingroups bilden, die dann (frei nach Watzlawick) zu "Stabilisierung" ihrer Struktur in der "Außenkommunikation" von der Inhalts- auf die Beziehungsebene wechseln und damit aus einem Diskussionsforum tendenziell eine "Selbsterfahrungsgruppe im Abwehrkampf" zu machen suchen, wobei es in aller Regel genügt, dass ein Mitglied, möglicherweise unter Fehlbeurteilung der wahren "Stimmungslage" hier die Demarkationslinie gleichzeitig zieht und vorwärts dann auch überschreitet, im ungünstigsten fall andere mitreißt. Im Medium eines größtenteils anonymen Blogs sollten Linke nicht den Fehler verfallen, als um Geltung ringende verkannte Genies aufzutreten und nach dem Lesen von zwei Blogbeiträgen glauben jemanden in einen "Schublade" stecken zu können oder gar zu müssen, um dann das Territorium mit "allen Mittel" .zu verteidigen. Die Grenzen gegenüber nicht menschenwürdigem Auftreten, sollten in einer solchen Community klar sein. Nicht Vereinbares wird auch so am Ende erkennbar sein, Positionen klar werden. mfg Uwe Theel |
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schrieb am
09.04.2010 um 13:32
Der Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert
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Lieber Herr Gibson,
bei Ihnen habe ich immer das Gefühl. Hauptsache Betrieb bei hoher Betriebstemperatur. |
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Liebe Titta,
das mit dem Pranger, der nun auch noch funktioniert und genutzt wird, da er ja nun mal da ist, ist ein Problem, für das ich eine Lösung sehe. Neben JA, den du als optional kompetent erachtest, da er die "Büchse der Pandora" öffnete, sollten aber noch andere Experten konsultiert werden, die sich mit der virtuellen Realität auskennen. Denn des könnte durchaus sein, dass JA zwar die Büchse öffnete, aber währenddessen sein Script deaktiviert war, oder er gerade - nach dem Genuss eines Bio-Shakes - in eine andere Bewusstseinsebene geraten war. Wenn du mich nun fragst, ja - wer ist denn der Experte? Dann antworte ich dir: Es ist Professor Sablotznik und dann noch das Team um Dr. Storm und Kravitz, die mit Franzi, Rob und Wolf Studien am lebenden Objekt durchführen. Hierbei gibt es einen ScriptWriter und einen ScriptGenerator, der automatische Gegebenheiten in der Virtualität erschafft, nach dem Zufallsprinzip treten bestimmte Inzidente auf und werden mit anderen "Zufällen" nach dem Wahrscheinlichkeitsprinzip gekoppelt. Bei diesem System, wie bei jeder anderen Software treten natürlich Fehler auf, bugs und shutdowns können passieren. Richard Breuer nennt das in seinem Sachbuch "Rotkäppchen" ANOMALIEN, das heißt fehlerhafte Skripte und fehlerhafte Nebeneinspielungen. Liebe Titta, ich empfehle daher, Herrn Breuer zu kontaktieren, oder sein Buch zu lesen, das im übrigen auf meinem Nachttisch liegt. Oder frag mich. |
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@Libertine
"Wenn du mich nun fragst, ja - wer ist denn der Experte?" Mein Beitrag implizierte, daß ich als besten Experten für die Community immer (noch) die Community selbst ansehe. Wenn Linke mit ihren Ideen und Utopien die beschriebenen Probleme nicht lösen können, wer denn dann? Besten Dank für deinen Kommentar und die angebotene Hilfe. Die wichtigste Eigenschaft zur Problemlösung ist ja die Bereitschaft dazu. |
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@ Titta,
auch wenn du es hartnäckig ignorierst, ich heiße Lee Berthine. "Experte für die Community ist immer noch die Community" - das stimmt und das zweifle ich nicht an. Dennoch sollte Sablotznik nicht außer Acht gelassen werden, da es maßgeblich von seinen Intentionen, seinem Geisteszustand und nicht zuletzt von der implementierten Beta-Version und der Anomalien-Dichte abhängt, wie sich Verhaltensmuster, Verhaltenskonglomerate und Fehlleistungen entwickeln und womöglich aufbauen und sogar blockieren. Verstehst du? Ich mache hier auf der einen Seite zwar Witze und Werbung für ein Buch, aber ich halte diese Dimension, denn es ist eine geistige Dimension der Geschehnisse in dieser (wie jeder) Community, für außerordentlich entscheidend. |
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P.S.
Da auch ich mich als "Teil" der Community fühle, möchte ich noch darauf hinweisen, dass der von mir zitierte Sablotznik ein Meilenstein auf dem Weg zur Erkundung des von hexagon ins Spiel gebrachten W I R sein könnte! |
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@Lee Berthine
Entschuldigung wg. des Namens. War keine Böswilligkeit, sondern Faulheit, weil das, was ich nicht mehr schreiben werde, für mich einfacher zu merken war. Bei Lee Berthine muß ich noch jedesmal hochscrollen wg. der genauen Schreibweise. Ich halte mich kommunikationstheoretisch mehr an Schulz von Thun und ähnliche bzw. verhaltensphänomenologisch an die Phänomene von Übertragung und Gegenübertragung. Jeder hat halt seine Erklärungsmodelle für die Welt. |
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@ Titta
"Jeder hat halt seine Erklärungsmodelle für die Welt." - Volltreffer! Und genau hier vermute ich den Schlüssel zur Verständigung! Übertragung und Gegenübertragung sind ebenfalls geistige und seelische Vorgänge, das lässt sich mit meinem "Modell" durchaus vereinbaren. Entschuldigung ist gar nicht nötig, ich wollte das nur klarstellen, weil in diesem Forum tatsächlich jemand mit Namen "Libertine" bloggt - damit es keine Verwechslungen gibt. (bin da hypersensibilisiert). nenn mich einfach Lee oder Berti, wie du magst. :)) |
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@Lee
Danke! Lee kann ich mir prima merken. Das mit der anderen Libertine wußte ich gar nicht. Umso besser, daß das nun geklärt ist. (Bin übrigens grad an einer Arbeit über gewisse konstruktivistische Theoreme. Muß nun auch wieder an den Schreibtisch.) |
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Warum denke ich nur gerade an "Zeitknick". Persönliche Differenzen entwickeln sich zum immer wiederkehrenden Thema.
Ich bin in diesem Punkt anderer Meinung, da ich hier keinen Lösungsansatz sehe. Man kann nichts aus der Welt räumen, was geschehen ist, man kann nur ruhig analysieren, sich selbst kritisch betrachten und daraus lernen. Das gilt für alle, die sich haben dazu hinreißen lassen, sich von der Sachebene auf die persönliche Ebene zu begeben. Nach einer Weile in diesem Forum denke ich, dass sich keiner derer, die aneinander geraten sind, davon freisprechen kann. Das gilt auch für mich selbst. Möglicherweise wäre es eine Lösung, wenn die, die es betrifft, sich wirklich selbst hinterfragen und darüber nachdenken, wie es sich mit Aktion/Reaktion verhält, wie Sender-Empfänger-Verhältnisse funktionieren und sich ernsthafte Gedanken darüber machen, wie man deeskalieren kann, ohne das Gesicht zu verlieren und nicht immer wieder in die Falle rennt, impulsiv zu werden, um sich letztlich selbst zu beschädigen. Das ist eine Aufgabe, die hier wie im gesamten Leben, zu bewältigen wäre - und ich denke, dass dies sicher nicht von Nachteil ist. Was die Betreiber der Plattform betrifft, sitzen dort auch nur Menschen mit all ihren Marotten, Muffeligkeiten und auch Fehlern, die sich u.U. einmal zu schnell angegriffen fühlen und dann reagieren. Im Grunde gilt das, was ich im vorherigen Absatz schrieb, für Alle. Zu verlangen, etwas wegzuräumen, kann man natürlich - aber es wird nichts bringen. Die einzige Möglichkeit wäre, stets einzugreifen und rigide zu löschen. Ich kann mir aber beim besten Willen nicht vorstellen, dass das hier jemand wünscht. Dieses Forum ist relativ klein und die Teilnehmer diskutieren oft miteinander, einige kennen sich persönlich oder haben eine Vorstellung vom Anderen. Da sind Konflikte normal - es kommt nur darauf an, sie mit fairen Mitteln auszutragen. Das geht. |
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@Hexogen
Genau. Die Lösung liegt im WIR, und darüber/über sie müssen wir uns verständigen. |
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schrieb am
09.04.2010 um 13:46
Parole: Gemeinsam sind wir unausstehlich?
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schrieb am
09.04.2010 um 13:58
Werter Herr Kühn. Das muss doch nun wirklich nicht soweit kommen, oder?
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schrieb am
09.04.2010 um 14:16
Parole kommt aus dem Volksvermögen.
Das WIR hat immer so einen Volksgemeinschaftsgeschmack, für mich jedenfalls. |
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@ Rainer
auch wenn du nicht unbedingt zu diesem völkergemeinschaftlichen "wir" dazugehören möchtest, kann ich dich beruhigen: kaum einer kann sich dem kollektiven Unbewussten entziehen - und, sooo schlimm sieht das gar nicht aus: fotos.web.de/susihornig/Gemeinsam einfach "Es" eingeben! |
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schrieb am
09.04.2010 um 18:37
Warum nicht: Sag Nein!
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"Warum nicht: Sag Nein!"
Wenns was bringt? Das kollektive Unbewusste ist ja recht beharrlich und umfassend, hab ich mal gehört... |
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Ich denke es ist wichtig, klare Regeln aufzustellen und dann rigoros zu löschen.
Bei den www.ruhrbaronen.de ist es so. Mir scheint jedenfalls der Zeitpunkt gekommen, einmal 4 Wochen strikt durchzugreifen. Warum der blog von amanda (Dear Gibson) gelöscht, der von Ulrike Baureitel (Herta Müller) aber mit allen Kommentaren stehen bleibt, ist für mich nicht nachvollziehbar. |
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schrieb am
09.04.2010 um 12:38
Mir ist nicht klar, warum der Blog von Amanda und Oranier gelöscht wurden, nicht aber der Prangerblog des Carl Gibson.
Mir greifen hier die aufgeworfenen Fragen auch viel zu kurz. Wieso ist es möglich, dass jemand, der keine Belege für seine Behauptungen liefert, systematisch am Image einer anderen Person kratzen darf. Wieso wird ein solches verhalten bedingungslos toleriert, sobald es sich den Anschein von wissenschaftlichem Interesse oder moralischen Zielen gibt? Zu einer sachlichen Herangehensweise gehört auch eine luzide Analyse dessen, was miteinander geschickt verquirlt wird, um sich Gehör und Glaubwürdigkeit zu verschaffen. |
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@ Leif Miles
Hierzu könnte Amanda was sagen, denn jeder Blogautor kann seine Beiträge auch wieder löschen. Das wäre sachdienlich, wenn sie sich dazu äußert, anstatt wildwuchernden Spekulationen den Boden zu bieten. |
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Hallo Leif Miles
Löschen ist da, nicht die Methode. Wenn, sei es im Falle Carl Gibson, klar ist, klar werden kann, dass jemand ein Ziel verfolgt, dass aussichtslos so zu erreichen ist, wie er es anstrebt, dann sollte es ihm erklärt werden und dann das Gespräch für beendet erklärt werden können. (Dabei rede ich hier nicht von Trollfällen, die ich in der FC hier noch gar nicht beobachtet habe.) Anschließend würde der betreffende Blogger, allerdings begründet, mit seinen Beiträgen alleine bleiben. Statt andere durch Löschen zu diziplinieren, sollte die Community sich disziplinieren, dass sie, statt auf der Beziehungsebene die Scheidung zu vollziehen, die Kommunikation auf der Sachebene zivilisiert beendet. Das kann mal einen paar Threads dauern, aber grundsätzlich gilt bekanntermaßen auch: "Niemand muß überhaupt bloggen. mfg ut |
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schrieb am
09.04.2010 um 13:45
@ SiebzehnterJuni
Finde ich richtig und nicht richtig. Das ist ja das Dilemma einer freien Welt, die noch nicht frei ist. Ideologiekritik zeigt einen Kontext, wo der Mensch noch manipuliert wird. Materialisten wissen das. Und sind doch nicht überall gefeit. |
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schrieb am
09.04.2010 um 13:47
Hallo Uwe Theel,
Löschen habe ich angesprochen, weil erstens das Löschen als Methode zur Anwendung kam, allerdings m.E. nicht konsequent . Ohne Frage wäre es sehr begrüßenswert, wenn jemand, dessen Streben hier nicht verwirklicht werden kann offen genug wäre, Grenzen zu erkennen und danach zu handeln. Und da haben wir auch schon mehrere Voraussetzungen, die im Idealfall gegeben sind, allerdings unterhalten wir uns ja gerade nicht über solche Fälle. Auch ist es eher unwahrscheinlich, dass der Blogger irgendwann mit seinen Beiträgen alleine bleiben würde - eine Eskalation ist vorprogrammiert, wenn dieser Blogger sein(e) Anliegen ohne Luft zu holen einfach weiter durchbloggt. Und was wäre das Ignorieren seiner Beiträge denn anders als eine (andere, gefälligere) Form der Ausgrenzung. (Das nur nebenbei.) Dass jeder an seiner Streitkultur feilen sollte...geschenkt. Das Problem fängt ja gerade dort an zu schwelen, wo Offenheit und Kritik als Mittel zum Zweck missbraucht werden. Wo Einsicht fehlt. Wo die eigenen Ziele grundsätzlich gut und edel sind...Wo eben nicht 'Kommunikation' stattfindet sondern Missionierung. Diese Schnittstelle mit Toleranzpflästerchen zu verkleben und eben nicht den Gesamtkontext zu berücksichtigen und wahrzunehmen, bedeutet auch zu ignorieren, dass beispielsweise die Eskalation ein durchaus gewollter Effekt sein könnte, wenn sie denn die nötige Aufmerksamkeit oder den Opferstatus einbringt. Und genau da hört es dann auf mit der Selbstkasteiung und dem Ringen um die eigene, bessere Streitkultur. |
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@ Leif Miles am 09.04.2010 um 13:47
Hallo Leif Miles, im Grunde scheinen unsere Positionen gar nicht soweit auseinanderzuliegen: Die Differenzen: Zu der von Ihnen so genannten "gefälligeren Form der Ausgrenzung" schrieb ich hier schon , dass diese nach ausreichender Ansage und Diskussionsversuch erst griffe. Das "Feilen an der Streitkultur" ist nie geschenkt oder zuende ;-). Der Verzicht auf Eskalation (incl. des nicht mehr Antwortens) auf Seiten der Community hat unter den von mir skizzierten Bedingungen nichts von falscher Toleranz. Er erfordert zuvor klare Formulierung, Begründung und Ansage (durchaus auch ironisch bis polemisch in der Sache) und dann konsequenten Vollzug. Ansonsten bietet das Medium, elegante Mittel, sich nicht stören zu lassen von allem, was dann noch an trivialer Schlacke und Redundanz übrig bleibt (s.u. mein Beitrag an SiebzehnterJuni am 09.04.2010 um 13:48). mfg ut |
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schrieb am
09.04.2010 um 18:38
Und mit "trivialer Schlacke" kennen Sie sich aus? Nicht doch!
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Das Verändern fängt immer bei jedem selbst an.
Andere kann man nicht ändern. Das heißt, daß jede(r), der diese "Prangerblogs" schlecht findet, selber keinen solchen mehr schreiben sollte. Das ist effektiver, wie jetzt JA zum Handeln aufzufordern oder von irgendwem (Tessa,JJK...) zu verlangen "...vier Wochen strikt durchzugreifen". Selbst einen gepflegten Stil haben, auch eine gepflegte Streitkultur mitzugestalten, ist das beste Mittel zur Veränderung. Beste Grüße Hermanitou |
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@Hermanitou
"Das Verändern fängt immer bei jedem selbst an. Andere kann man nicht ändern." Stimmt! Aber wer gehandelt hat, hat damit auch Verantwortung für sein Handeln übernommen. |
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schrieb am
09.04.2010 um 13:42
Das ist ja irrester Idealismus & Religion.
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@Rainer
Nö. Hermanitou und ich sind im Gegenteil nur einfach ganz realistisch, was die realen Veränderungsmöglichkeiten betrifft. |
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schrieb am
09.04.2010 um 14:11
Du kannst keine Ebenen ...
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Nachdem mir im Politikforum von Myspace von national Gesinnten Mitmenschen ob meiner Meinung Morddrohungen entgegengebracht wurden (was mich dazu veranlasste keine Fotos mehr von mir ins Netz zu stellen), bin ich dazu übergegangen, User, die es mE an respekt mangeln lassen, einfach zu ignorieren. das klappt super. Ein einfacher - ich möchte auf dieser Ebene nicht weiter diskutieren - reicht völlig aus. Ruck ZTuck wirst du uninterssant für Stänkerer. Denn sie brauchen ein Gegenüber für ihre Verbalattacken. Jeder hat ja die freie Wahl, wie und mit wem er kommunizieren möchte.
Ich halt es mit dem ignorieren, wenn es mir zu bunt wird. das funktioniert auch bei meinem Hund. Mit freundlichen Grüßen KalleWirsch (König der Erdmännchen) |
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Uwe Theel sprach es oben an, und auch Hermantous Beitrag geht in diese Richtung: wenn auf solche blogs und auf manche endlosen Kommentarstränge nicht mehr eingegangen würde, könnte sich so ein Problem längst nicht derart hochschaukeln, bzw. von selbst erledigen. Man muss nicht jeden ausgelegten Köder schlucken - fällt mir auch bisweilen schwer, zumal jemand es hier offensichtlich immer wieder bei mir versucht.
Also bitte: einfach solche Diskussionen nicht weiterführen. |
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Aber dann hat Gibson sein Ziel erreicht, man kann nicht mehr anständig über Herta Müllers Literatur diskutieren. Genau das will dieser Herr doch! Und das kann der Freitag doch nicht hinnehmen!!
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schrieb am
09.04.2010 um 13:20
Es kommt immer drauf an, wer spricht: Westerwelle nehme ich seine "Freiheit" und "Liberalität" nicht ab, Rösler nicht seinen "Kampf" gegen die Pharmaindustrie.
Und Titta nicht diesen Beitrag. Er hat die Methode, wie nach Anettes Blog noch unbefangener über Sex zu reden mit noch mehr Kommentaren zur hier anlaßlosen Meinungsführerschaft. Frage an die Redaktion: Sollte man ab jetzt alle seine Beiträge sichern vor Löschung? |
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@Rainer Kühn
"Und Titta nicht diesen Beitrag. Er hat die Methode, wie nach Anettes Blog noch unbefangener über Sex zu reden mit noch mehr Kommentaren zur hier anlaßlosen Meinungsführerschaft." Natürlich kann man meinen Blogbeitrag auch als meinungsmachend verstehen, wenn man mir denn solche Interessen unterstellen will. Aber wie immer man mein Verhalten werten möchte, ich agiere offen und nicht per PMs hinter den Kulissen. Ich möchte die Diskussion nämlich offen und nicht manipulativ im Geheimen. Du weißt, worauf ich mich beziehe, und alle, die auch die entsprechenden PMs erhalten haben, ebenso. (So schafft man nämlich die internen Seilschaften, die dann nach außen hin verleugnet werden.) |
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schrieb am
09.04.2010 um 13:38
Du hast dich gerade als Ideologin entlarvt.
Und: Interessen sind objektiv ablesbar. |
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@ Rainer,
@ Titta An dieser Stelle wäre es sinnvoll, sich darauf zu einigen, dass in dieser Runde jeder bloggen und kommentieren kann, ohne dass ihm i r g e n d e t w a s (Meinungsmache, Manipulation, Loswerden von Ärger, persönliche Rache, Schadenfreude, Schalk, Wunsch nach harmonischer Kommunikation) u n t e r s t e l l t wird, was ohnehin Grundlage unserer Kommunikation hier ist! Da kann einem schon mal der Geduldsfaden reißen. Wie lange dauert es denn, bis wir uns darauf verständigen können, dass wir uns hier verständigen möchten. Ich bleibe dabei: Sablotznik ist der große Unbekannte in der Formel. |
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Who the fuck is Sablotznik???
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@ SiebzehnterJuni am 09.04.2010 um 13:15
Sie schrieben: Aber dann hat Gibson sein Ziel erreicht, man kann nicht mehr anständig über Herta Müllers Literatur diskutieren. Genau das ist eine Schimäre: Wenn man das Gespräch gegenüber jemandem, der die Diskussion nicht bereichert, als beendet betrachtet, dann kann dieser soviel Kommentare in das Blog schreiben wie er will. Im Gegensatz zu einer realen Diskussion, wo er damit anderen Gesprächspartnern tatsächlich unterbrechend in die Rede fallen würde, kann er hier schlicht selbst überlesen werden. Was kümmern mich die Terrabytes, die dadurch auf den armen freitag-server gespült wurden. Stören die Beiträge mich beim Lesen, dann kopiere ich den Thread in meine Textverarbeitung und lösche, was mich stört, besonders, wenn ich etwas aufheben will. Wie kommen Sie darauf, dass es mich durch Fragen eines Einzelnen z.B. zur Rolle der Securitate davon abhalten könnte, mit anderen über mehr literarische Probleme mich zu unterhalten, wenn ich und der Dritte das wollten? Ich habe das Gefühl, als betrachteten Sie den Freitag als strengen Vater mit unbedingtem Sorgerecht über unmündige Kinder, der diese zu "richtigem" Verhalten durch Sanktionen erziehen müsste? mfg ut |
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Danke, Lee, völlig recht.
Nur eines noch: man möge mich bitte in Zukunft mit diesen manipulativen PMs verschonen. Danke. Kalle Wirsch: frag ich mich auch! |
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Mönsch, Titta,
hab ich dir jemals eine PM geschrieben? Jemals? Also. Und wenn schon. Kann man doch mit umgehen. Und weil sowohl du als auch Kalle Wirsch so neugierig seid, was es mit Sablotznik und Co. auf sich hat, werde ich in Bälde darüber berichten. Titta, behalt einen klaren Kopf für die konstruktivistischen Theoreme, ich muss mich auch wieder an meine Arbeit machen und eigentlich eine Hausarbeit (anthropologische Literatur) vorbereiten. Oder räum ich lieber auf. Ansonsten wäre es ja mal nicht verkehrt, wenn sich JA kurz hier melden würde, dann brauchen die anderen sich nicht die Finger wundschreiben oder stundenlang für den Auftritt klatschen. |
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"...Ich habe das Gefühl, ..." - wenn ich das meinen SchülerInnen vorlesen würde, würden die sich krank lachen!!
Es geht nicht um Psychologisierung, sondern um das strikte Einhalten von Regeln - je größer die "Community", um so wichtiger ist das Einhalten von Regeln. Was wäre Fußball ohne gelbe und rote Karte, ohne Platzverweis? |
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schrieb am
09.04.2010 um 14:06
@ Lee Berthine
Jetzt mal Kindergarten: Wer hat angefangen? Die Unterstellerin. |
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schrieb am
09.04.2010 um 14:09
@Lee Berthine,
ich finde den Ansatz falsch, sich jetzt einander zu versichern, dass wir doch alle nur Friede-Freude-Eierkuchen-Kommunikation beabsichtigen und keinem andere Motive unterstellt werden sollten. Es wäre wunschenswert und in den meisten Fällen stimmt das vielleicht sogar. Aber in anderen Fällen könnte das einfach nicht wahr sein. Weil das bedeutet, sich schön flach an der Oberfläche der Dinge zu bewegen und daran festzuhalten. Siehe ggf.bitte auch meinen Beitrag zu Uwe Theel. Grüsse Leif |
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@ Rainer
Wer hat angefangen? Wars der Adam, oder die Schlange, wars die Eva, das Huhn oder das Ei. Ist doch, herrgottnochmal, sch...egal, wer angefangen hat. Wichtig ist nur, damit aufzuhören!!! |
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@ SiebzehnterJuni schrieb am 09.04.2010 um 14:03
Was wäre Fußball ohne gelbe und rote Karte, ohne Platzverweis? Was sind das anderes als Sanktionen? Niemand käme auf die idee einen Speiler der dauern den Ball sinnlos in`s Aus schlägt mit Platzverweis nach gelber und roter Karte zu strafen, um ihn letztlich über den Sinn des Fußballspiels ja damit belehren zu wollen. Die genannten Sanktionen haben andere, wirklch schwerwiegendere Regelverletzungen zur Voraussetzung. Oder verwiesen Sie einen Schüler der 7. Klasse, nur weil er Ihnen immer wieder dokumentierte, dass er die Inhaltsangabe nicht von der Nacherzählung zu unterscheiden weiß? Wie groß wäre da das Gelächter in Ihrer Klasse und bei wem läge es? |
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schrieb am
09.04.2010 um 14:18
Und wo sollen die Kinder dann hin?
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schrieb am
09.04.2010 um 14:30
Wenn nicht der Schiedsrichter, so wurde der Trainer einschreiten. Super Beispiel!
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@ Leif
"sich jetzt einander zu versichern, dass wir doch alle nur Friede-Freude-Eierkuchen-Kommunikation beabsichtigen und keinem andere Motive unterstellt werden sollten" - da liegen wir auf einer Wellenlänge. Wer hat sowas versucht?! Was ich versuchte (ist wohl fehlgeschlagen :( ), darauf hinzuweisen, das o h n e h i n jeder (!) irgendwelche Motive hat, und es überflüssig ist, das jemandem vorzuwerfen. Genauso wie auch jeder sein eigenes "Weltbild" hat und genausowenig wie ich an eine "harmonische Kommunikation" glaube. Dazu gibt es zuviele Optionen für Missverständnisse, bestes Beispiel gerade (bietet sich an, sorry): Du, Leif! |
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schrieb am
09.04.2010 um 14:54
@Lee Berthine, das Schöne an Missverständnissen ist, dass man sie problemlos ausräumen kann ;-).
Schwierig wird es erst dann, wenn wann nicht merkt , dass sich hinter den angeblichen Missverständnissen handfeste (andere)Interessen verbergen und man ergebnislos versucht, diese "Missverständnisse" aufzuklären... Ichdenke, ich habe meinen Standpunkt hinreichend klar gemacht...diesmal ohne Missverständnisse (?) |
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@ Rainer Kühn schrieb am 09.04.2010 um 14:18
Und wo sollen die Kinder dann hin? Um im Bild zu bleiben: Man böte ihnen z.B. besondere Förderung in der Schule an, organisierte (besser schon von vorneherin) kleinere Klassen. Da kann man an genügend Systemschrauben drehen, bevor man das Individuum aussortiert. Von den Aussnahmen der Regel unter den Schülern, die so, oder überhaupt nicht "normal" erreicht werden können, brauchen wir nicht zu reden. |
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@ Rainer Kühn schrieb am 09.04.2010 um 14:30
Wenn nicht der Schiedsrichter, so wurde der Trainer einschreiten. Super Beispiel! Der Trainer würde hoffentlich nicht "einschreiten", sondern das Analoge zum dem tun, was ich in meinem Schulbeispiel (s. am 09.04.2010 um 14:57) anriß. Trainer sollen das Fußballspielen, dessen Regeln lehren, nicht durch Strafe drillen. |
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schrieb am
09.04.2010 um 15:04
Und wenn der Fußballhasser troztdem so "spielt"?
Setzt der Trainer ihn ein? |
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@ Leif
ehrlich gesagt, komme ich an der Stelle mit den "handfesten anderen Interessen" nicht weiter. Da biste bei mir wohl falsch... |
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@ Rainer Kühn am 09.04.2010 um 15:04
Lassen wir dass mit dem "Hasser" mal weg, auch hier im Blog habe ich einen solchen bisher nicht entdeckt. Der Trainer wird ab einem gewissen Punkt einem solchen Spieler schon zeigen müssen, dass dann kein Platz für ihn auf dem Rasen ist. Im Falle des Blogs aber sind wir zu allererst alle Spieler, auch in unterschiedlichen Mannschaften, unserer (Plural) Trainer spieln selten mit, wir sollten uns nicht gegenseitig vom Platz kicken. Da entscheidet nur noch, dass, was wir tatsächlich gelernt haben und können. Der Schiedsrichter (die Redaktion) wird den Platzverweis dann vielleicht doch schon einmal im Einzelfall ausprechen müssen, aber das betrifft, wie gesagt nur die wirklich schweren Fälle, die sich, in unserem Fall zuerst aus Rechtsvorschriften ergeben und in der Grauzone davor wird er wohl nur selten und mit Fingerspitzengefühl aber doch ausgesprochen werden können; dann aber in Transparenz und mit offengelegter Begründung und der Möglichkeit des (internen) Einspruchs (zunächst ohne aufscheibende Wirkung). |
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schrieb am
09.04.2010 um 15:35
@Lee Berthine, ich kann bei dir nicht falsch sein, weil ich bei Dir nichts suche...(Missverständnis ausgeräumt?)
Unter "anderen handfesten Interessen" meine ich (meist verborgene) Motive, die außerhalb dessen liegen, was ich...austauschen, anregen lassen, Entspannung suchen, kommunizieren wollen u.ä. ansiedeln würde. (Okay, ich habe allerdings verstanden, dass Du selbst diese 'Grenzziehung' gar nicht vornimmst.) Gruss Leif |
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@ Leif
okay, aber ich kann mit den "verborgenen" Motiven, die außerhalb dessen liegen, was du außerhalb von austauschen...etc. kommunizieren wollen, ansiedelst, nichts anfangen! Damit oute ich mich sicher als Einfaltspinselin, aber ich sehe nicht, was du mit diesen "verborgenen" Motiven meinst. In dieser Sekunde bekomme ich sogar Zweifel, ob ich nicht auch selber irgendwelche "verborgenen" Motive hege, von denen ich gar nichts weiß (siehe das UNbewusste) - von denen aber DU offensichtlich Kenntnis hast? |
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schrieb am
09.04.2010 um 16:44
Ich bin dafür, daß dieser Gesprächsverlauf gelöscht wird.
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schrieb am
09.04.2010 um 16:45
Wer nicht Fußball spielen will, geht ja auch nicht in einen Fußballverein.
Trotzdem kennt er die Regeln via Gesellschaft & Macht. |
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@Lee
"Mönsch, Titta, hab ich dir jemals eine PM geschrieben?" Nee, du nicht, du warst mit meiner Bemerkung auch gar nicht gemeint. Das war an der Stelle für dich mißverständlich, ansonsten ist es hoffentlich verstanden worden von den Betreffenden. Das Gefühl, instrumentalisiert zu werden, ist kein angenehmes. |
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schrieb am
09.04.2010 um 18:43
Titta schrieb um 13:35 von einer "PM"
Genau das ist die Qualität Deines Bloggens hier. Kein Tippfehler, sondern ein in Schriftspache überführter Hör- und Wahrnehmungsfehler. Ein Indiz fürs Ganze. |
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Ich fühle mich nicht instrumentalisiert.
Aber ich wollte ja schon immer Teil einer Seilschaft sein. |
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@ Rainer
Wieso das? PM (private Mitteilung), das sag ich auch, statt PN (private Nachricht). An solchen Nebensächlichkeiten (bei mir ist z.B.es eine Sprachstörung, für die ich nichts kann) scheiden sich schon die Geister. Tut mir echt leid. @ Titta Ich war also nicht gemeint, aber "ansonsten ist es hoffentlich verstanden worden von dem Betreffenden." Warum hast du nicht mit einer PM(!) das Instrument an "den Betreffenden" (?)zurückgeworfen? |
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"ich agiere offen und nicht per PMs hinter den Kulissen."
Was???????????? Warst Du das nicht mit den permanenten Entschuldigungs-und Abbittemails an einen User? Das kann man verlinken Titta. Ich würde da nicht so laut sein. |
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schrieb am
09.04.2010 um 20:42
Ja, Magda.
Chlowig Poth: Die endgültige Spaltung widersinniger Rede, das ist unser Auftrag! |
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@Magda
An welchen User denkst du denn dabei? Siehste! Könntest du nämlich, wenn es so wäre, wie du sagst, nur wissen, wenn du seilschaftsmäßig hinter den Kulissen unterwegs wärst. Aber das bist du ja nicht. Und Drohungen gegenüber anderen Usern sind auch so eine Sache, die man machen kann, aber eben nicht machen muß. Leise würdest du also ein meiner Stelle sein. Aha. |
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Gut Titta, Du willst es nicht anders. Ich bin nicht hinter den Kulissen unterwegs. Das war noch nie meine Art.
Ich verlinke gern den Blog, in dem sich jemand ausführlich auf Dich und Deine neurotischen Entschuldigungs-PN's bezieht und nun hör auf - wie sagen andere - "von Dir wegszuspielen." Soll ich oder soll ich nicht? Du schreibst: "Könntest du nämlich, wenn es so wäre, wie du sagst, nur wissen, wenn du seilschaftsmäßig hinter den Kulissen unterwegs wärst. Aber das bist du ja nicht". Nein, Titta bin ich nicht. Aber ich kann Dir ein Link setzen zu jemanden, der ziemlich gut über Dich geschrieben hat. Alles öffentlich. Hör auf, Titta und Schluss. Das ist alles belegbar. |
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Es geht nicht nur um die Befindlichkeit einer einzelnen Person, sondern hier im Freitag auch um das Bild, das der Netzauftritt des Freitag nach außen hinterlässt.
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schrieb am
09.04.2010 um 13:21
Und das ist damit gerade für Sympathisanten miserabel. Genau.
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Niemand hat hier die Befindlichkeit einer einzelnen Person als das Maß der Beurteilung hingestellt. Trotzdem gilt:
Dieser Blog ist zwar praktisch anonym. deswegen aber nicht nicht persönlich. Wenn ein Blogger hier ein Blog erstellt, so tut er das als Person und dies nicht als Repräsentant des Freitag. Er ist allenfalls im allgemeinen Sinne zu sittlichem und (journalistisch) seriösen Auftreten verplichtet. Der Freitag wird seine eigenen Interessen schon immer selbst wahrnehmen und dabei beobachtet werden. Zuerst ist die Community, ihre Mitglieder sich selbst verpflichtet, das heißt der Sache einer aufklärerischen Diskussion. Der Freitag ist dabei der ehrenwerte Gastgeber diese Salons, die Blogger ernsthafte Gäste, aber nicht Angestellte der Zeitung. |
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Miserabel, aber auch menschlich und gerade deshalb authentisch und ehrlich, Rainer!
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schrieb am
09.04.2010 um 13:41
Ist das jetzt schon der Maßstab???
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comme tu veux, ganz wie du möchtest.
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Grundsätzlich denke ich, dass die Freitagsredaktion sich um die Außenwirkung ihres Netzauftrittes kümmern muss. Da sie diese Plattform betreibt, dieses Forum anbietet, liegt es an ihr wann sie eingreift und wann nicht.
Nun bin ich erst seit ein paar Tagen hier und auf mich wirkt diese Diskussion gerade so, als ob sich die FC nur um sich selbst dreht (auch wenn ich Prangerblogs befremdlich finde). Aber vielleicht ist diese Diskussion ja auch grade überfällig und nötig. Um das zu beurteilen, bin dann eben doch zu kurz hier. |
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schrieb am
09.04.2010 um 14:25
@Uwe Theel "Zuerst ist die Community, ihre Mitglieder sich selbst verpflichtet, das heißt der Sache einer aufklärerischen Diskussion. Der Freitag ist dabei der ehrenwerte Gastgeber diese Salons, die Blogger ernsthafte Gäste, aber nicht Angestellte der Zeitung."
Völlig Ihrer Meinung. Mit dem Einwand: die Mitglieder der community sind zwar der Sache einer aufklärerischen Diskussion verpflichtet, jedoch auch dem Offenlegen, wenn es sich eben nicht um eine solche aufklärerische 'Diskussion' handelt, wenn andere Motive oder Ziele verfolgte werden. |
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@ Leif Miles am 09.04.2010 um 14:25
Ich kann Ihrem Zusatz, den ich nicht als Einwand zu begreifen brauche, vorbehaltlos zustimmen, wobei ich - sicherheitshalber ;-) - noch hinzufügen wollte, dass diese Diskussion der "Offenlegung" nicht wieder selbst auf hear say und/oder Unterstellung ohne echte Belege gegründet sein dürfte, aber da werden Sie mir nicht widersprechen. |
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Erstmal Kalle Wirsch: König der Erdmännchen, wie geil ist das denn? :)))
Zweitens: Diskussion ist ausgereizt, hatten wir schon viel zu oft. Vlt sollte man ein Online-Ressort "Kindergarten" einrichten, und jeder, der Lust auf diese völlig überflüssigen Beiträge hat, kann das dann abonnieren. Der Rest bleibt verschont. |
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@ luggi
nicht passend zum Thema?! --- dafür sollte sich jemand mal eine Disziplinierungs-Maßnahme ausdenken! Und am Pranger ist immer ein Plätzchen frei... ; ) |
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Lee, siehst du nicht, ich schmore doch schon in der Hölle, gibt's da noch was Schlimmeres? Gegen Hölle ist Pranger Erholungsheim.
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...manchmal gibst du aber auch ein bisschen an, luggi ; )
Erholungsheim....! wo ist das alte Luggi-bild. Welche verborgenen Motive haben dich dazu getrieben, das zu ändern. Oder hatte auch hier Sablotznik die Finger im Spiel??? |
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Der Krtek bekommt eine Frischzellenkur und muss hinterher zum Schneider. Er braucht doch eine neue Hose, weil sein Chef doch Hosenträger geworden ist.
Außerdem macht der kleinen Dämon etwas Werbung für FreeBSD. |
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@Titta
Du kannst keinen Treffer landen, wenn Du als erstes den Ball von Dir wegspielst und dann auch noch aus raus dem Spielfeld. "Offener Brief an JA" - das hatten wir doch schon mal. JA reagierte damals genauso wie hier, nämlich gar nicht. Statt dessen versuchte eine gut meinende Community den Ball aufzugreifen und ins Nezt zu spielen, obwohl er gar nicht mehr da war. Ähnlich lief es JAs Blogbeitrag, den Du hier zitierst und (ich finde zu Unrecht) kritisierst, wo uns dann Jörn Kabisch mitteilte, dass Jakob "in einer anderen Liga" spielt (oder bloggt). Nicht anders läuft es hier. Ein Hornberger Torwandschießen. |
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schrieb am
09.04.2010 um 18:44
ChristianBerlin hat recht.
Der Angesprochene reagiert nicht, ich vermag nicht in Erfahrung zu bringen , was da von Amanda und Oranier gelöscht wurde, um irgendwie ins Bild zu kommen, Lee Berthine gibt notorisch dieselbe Literaturempfehlung ab, Rainer Kühn spielt gwohnheitsmäßig ein bisschen Minimacchiavell, Luggi blödelt herum, ebenso wie üblich, SiebzenhnerJuni wünscht Carl Gibson zum Teufel, dito, Titta müht sich, versucht im Nichts ihr Bestes, nichts Greifbares entsteht... |
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"Titta müht sich, versucht im Nichts ihr Bestes, nichts Greifbares entsteht..."
muss sich hier unter "nichts" die kommentierende community angesprochen fühlen und ist dies ein ausdruck ihrer wertschätzung? |
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@ Magnus Göller
"..., nichts Greifbares entsteht..." Aber dann kommt zur Abwechslung endlich Herr Göller und zeigt uns trantütigem Haufen, wo es langgeht. Nicht ohne vorher mit scharfem Auge die Situation zu überblicken und zu analysieren. Schön, dass wir mal drüber gesprochen haben. Das lese ich doch lieber, was bei Sablotzki so los ist... |
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schrieb am
09.04.2010 um 19:07
ChristianBerlin hat sowenig klug wie Magnus Göller sprachlich. Das Auslassungszeichen muß bei ihm nämlich freistehen, mit Leertaste, während nur eine Auslassung am Wort am Wort sich anfügt. Beliebtes Beispiel: Sch...
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schrieb am
09.04.2010 um 19:31
@ Lee Berthine
Wenn Sie diesen Sablotzki endlich einmal durchgelesen haben, Herrgott hilf!, bitte ohne dreißig Zwischenmeldungen, dann dürfen Sie mir gerne eine anfütternde Inhaltsangabe schicken, vielleicht hat der ja wirklich etwas zu sagen. |
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@Rainer Kühn
Ich meine, dass Du Recht hast, wenn Du meine Hast riechst. @freitag Eine nachträgliche Editiermöglichkeit für Kommentare (zumindest temporär, bevor andere reagiert haben) wird zum x-ten Mal angefragt. Das könnte übrigens auch eine Lösung sein für das Zivilitätsproblem. Wer - wie in dem von JA anonym besprochenen Fall - ins Register der Schmähkritik greift, könnte das wenige Augenblicke später merken, dass er sich damit nur selbst outet und nun am Pranger stehen bleibt, ohne irgendwas löschen zu können, was ihm vielleicht schon wieder leid tut. Vielleicht würde mit so einem Editierknopf das Zivilitätsthema und auch diese Diskussion zu einem erheblichen Teil von selbst erledigt. Soll ja doch eine Fähigkeit des Menschen sein, eigene Fehler zu erkennen. Soll auch schon vorgekommen sein, dass sie korrigiert wurden - wenns denn möglich ist. |
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Alles klar, Herr Göller, das mach ich gern! ; )
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>> SiebzehnterJuni<< schrieb am 09.04.2010 um 12:15
„Warum der blog von amanda (Dear Gibson) gelöscht, der von Ulrike Baureitel (Herta Müller) aber mit allen Kommentaren stehen bleibt, ist für mich nicht nachvollziehbar.“ Der Einführungssatz bei Frau Baureitel lautet: „Überlegungen zu Herta Müllers Buch „Atemschaukel“ und der Zeugenschaft in der Lagerliteratur“. Ihr Beitrag setzt sich innerhalb der Seitenplanken des Satzes mit dem Werk, und wo es biographische Bezüge zu besprechen gibt, mit der Person Hertha Müller und anderer Autoren auseinander. Kernaspekt des Blogs ist und bleibt dabei das Werk, der Text, mit seinen Implikationen. Davon scheide ich als Leser den Kommentar, der zwar von dem Blog angeregt ist, sich aber nicht notwendiger Weise in dem thematischen Korsett bewegt oder bewegen muss(?). Die mittlerweile gelöschten Blogs hingegen setzen die Akzente, nein, eigentlich: die Prioritäten genau anders herum. Man geht von einer Person aus und klebt dieser Satzfetzen an, um sie zu beschreiben, schlimmer noch, um sie einer scheinbaren Beurteilung zuzuführen, die in den Augen der Autoren der Blogs ohnehin schon als Verurteilung feststeht. Das ist sogar mit Blick auf die Kommentarstrecke bei Frau Baureitels Blog ein ganz substantieller Unterschied: Zwar wird der Kommentar nicht thematisch so eingeengt behandelt, wie der Blog, ist aber zumindest gezwungen, einen entfernten Bezug zur Sache herzustellen. Alles andere wäre schon von Fern als offenkundig off-topic erkennbar. Das mag zwar nur Alibi sein, ein schöner Schein. Aber selbst das geht den Schandplattformen (einschließlich ihrer Erwiderungen, Repliken und Dupliken) völlig ab. Es ist das ganz freie Catchen, ohne Regeln gegen Untergriff, der im Gegenteil sogar das Ziel ist. Wem dieses „Jeder gegen Jeden“ behagt und damit die Frage stellt „Warum das hier gelöscht, aber nicht das andere“, bitteschön. Mir hat es noch nie gefallen. Genauso wenig wie „strikt durchgreifen“, selbst mit angekündigtem Verfallsdatum. Deswegen reduziere ich die Vergleichbarkeit in dem Kontext auch lediglich auf die Frage, warum im Blog von Herrn Augstein vom 02.02.2010, 17:51 „Zivilität im Netz“ nicht schon längst die Zitate entfernt worden sind, die bis hierher fortwirken. Im Sinne einer Annäherung von Zeitung und Community wäre es ohne weiteres machbar, statt dessen die entsprechend gebräuchlichen Passagen zu herabwürdigender bzw. Schmähkritik einzufügen. Das wäre immerhin Teil eines Kodex, den jeder einsehen könnte und immerhin auf langer, einschlägiger Erfahrung beruht. >>Leif Miles<< schrieb am 09.04.2010 um 12:38 „Mir greifen hier die aufgeworfenen Fragen auch viel zu kurz.“ In der Tat. Wie mir ebenso bedeutend erscheint, „was miteinander geschickt verquirlt wird“. Nur, um in der Sprache zu bleiben, müssen erst einmal die Zutaten benannt werden, bevor entschieden werden kann, was untergehoben, schaumig geschlagen oder eben verquirlt wird. Man kann ja das Rezept zunächst im Hinterkopf behalten. >>Titta<< schrieb am 09.04.2010 um 11:58 „Sperren verändert aber (noch) nicht die Diskussionskultur und die Versuche der Einflußnahmen und Meinungsmache seitens Einzelner bzw. bestimmter Kreise der Community.“ Eine kleine Vorbemerkung: In dem betreffenden Blog von Herrn Augstein benannte ich dessen Ausführungen in Teilen als „Pranger“. Und ließ mich selbst auf dieses Spiel genau neun Stunden später ein, in dem ich eine persönliche Beurteilung des in Bezug genommenen Users abließ. Dazu bekenne ich ohne Umschweife, dass sie weder dorthin gehört(e) noch in dem Zusammenhang überhaupt etwas zu suchen gehabt hätte/hat. Ich sollte, wenn ich mich schon in Positur werfe, wenigstens konsequent sein. Der Kommentar lässt sich leider nicht editieren, was es aber auch nicht ungeschehen machen würde. Es bleibt daher die Entschuldigung. Die ich nicht als Alibi (oder gar polemischen Ausgangspunkt) für folgende Frage verstanden wissen will: Kann es sein, dass Sie mit „Einzelnen bzw. bestimmten Kreisen der Community“ nicht ebenfalls auf eine gewisse eigene Mentalreservation hinweisen, die ihrerseits „Signalwirkung“ hat? Was zumindest implizieren würde, dass Sie sich selbst als zu „anderen“ Kreisen zugehörig fühlen (müssten)? Bei mir kommt das so an, als wäre die Schandplattform schon okay, vorausgesetzt sie trifft den/die Richtige(n). Als Ergänzung, ChristianBerlins Kommentar vom 09.04.2010 um 16:51, den ich mir zu Eigen mache. An die Adresse der >>Redaktion<< Amandas Blog (und andere) gelöscht zu haben, halte ich weiterhin im Ergebnis für richtig. Mir tut es nur um den Beweis leid, dass Rainer Kühn bei mir endlich etwas unterschrieben gehabt hatte. Das hatte Sammlerwert. Auch deswegen wäre es vielleicht hilfreich, weiterhin vor Löschung die Kommentarfunktion abzustellen, darauf und die demnächst erfolgende Löschung hinzuweisen, damit jeder das sichern kann, was er für aufhebenswert hält. |
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corrige zum dritten Absatz: [...] statt dessen die entsprechend gebräuchlichen Passagen aus dem Pressekodex einzufügen, sofern solche Gepflogenheiten das Anliegen von Herrn Augstein gewesen sein sollte.
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@ed2murrow
Was wie bei Ihnen ankommt von dem, was ich schreibe, also welchen Eindruck Sie davon haben, abgesehen vom reinen Inhalt, darauf habe ich naturgemäß keinen Einfluß. Wenn es also bei Ihnen so ankommt, als fände ich eine Schandplattform an sich ok, solange es die mir Mißliebigen trifft - wer wäre das denn in diesem Falle? - dann ist das eben Ihr Eindruck. Und eben auch gleichzeitig eine üble Unterstellung. Dies dann nach einer Erklärung über Entschuldigungen, die angebracht wären, von denen aber nicht klar ist, ob Sie sie je ausgesprochen haben gegenüber der betreffenden Person. Ich muß das jetzt nicht wirklich verstehen, oder? |
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Müssen schon gar nichts, was Sie wollen, ist auch Ihre Sache.
Da die "betreffende Person" sich jede Art von Kontaktaufnahme schon früh verbeten hat, und ich derlei zu respektieren pflege, konnte ich naturgemäß nur den richtigen Rahmen, nämlich einen thematischen Bezug abwarten, um das loszuwerden, was genauso naturgemäß auf Unverständnis stößt. Dies zur Klarstellung. An einer Fortführung des Themas bin ich nicht interessiert, es ist in dieser und auch ganz anderer Hinsicht ausgelutscht. |
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Herr Augstein, Sie haben die Büchse der Pandora geöffnet – wie kriegen WIR sie wieder zu? So kann es jedenfalls nicht weitergehen.
Und wenn sie nun klemmt? Die Büchse. Kurzerhand - es ist sehr amüsant. |
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schrieb am
09.04.2010 um 19:30
Einmal in die Mythologie geguckt - fürs Leben gefangen.
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Du bringst mich auf was Rainer: Muss es nicht sowieso heißen. "Sie haben die Büchse der Pandora gespannt - wie kriegen wir jetzt das Wild vor die Flinte".
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schrieb am
09.04.2010 um 21:27
Endlich mal was Modernes!
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@Leif Miles
Du schreibst m.E. am 09.04.2010 um 14:25 zutreffend: ...die Mitglieder der community sind zwar der Sache einer aufklärerischen Diskussion verpflichtet, jedoch auch dem Offenlegen, wenn es sich eben nicht um eine solche aufklärerische 'Diskussion' handelt, wenn andere Motive oder Ziele verfolgte werden. Nun frage ich dich, was willst du mit folgenden Äußerungen erreichen, die sich offensichtlich auf C.Gibson beziehen – ist das ein aufklärerischer Diskussionsbeitrag? Du schriebst am 09.04.2010 um 13:47 „Das Problem fängt ja gerade dort an zu schwelen, wo Offenheit und Kritik als Mittel zum Zweck missbraucht werden. Wo Einsicht fehlt. Wo die eigenen Ziele grundsätzlich gut und edel sind...Wo eben nicht 'Kommunikation' stattfindet sondern Missionierung. Diese Schnittstelle mit Toleranzpflästerchen zu verkleben und eben nicht den Gesamtkontext zu berücksichtigen und wahrzunehmen, bedeutet auch zu ignorieren, dass beispielsweise die Eskalation ein durchaus gewollter Effekt sein könnte, wenn sie denn die nötige Aufmerksamkeit oder den Opferstatus einbringt.“ Das sind üble subtile Unterstellungen und mich würde einmal interessieren, was dich antreibt so etwas zu tun – du bist gerade einmal 3 Wochen hier im derFreitag und C.G. war dir gegenüber niemals unfair. Es ist dein auffälliges Engagement gegen ihn, das mich zu dieser Frage treibt. Ich selbst habe bisher nichts Problematisches an C.G.s Beiträgen wahrgenommen – sein Stil ist Geschmackssache aber doch wohl kein Grund für Mobbing.... Ein anderes Community-Mitglied schrieb in Amandas Blog: „ich denke es ist offensichtlich, dass hier bestimmte kreise den herrn gibson ruhig stellen wollen um uns vor seinem aufklärerischen temperament zu schützen.“ Genau so stellt es sich für mich auch dar. |
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schrieb am
09.04.2010 um 18:51
"sein Stil ist Geschmackssache" :: das allerdings empfinde ich als unpolitische und auch falsche Aussage. Immer, in diesem Kontext besonders.
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schrieb am
09.04.2010 um 19:08
@ e2m
lang, aber zu kurz. |
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Rom wurde auch nicht an einem Tag gebaut, vieles wieder abgerissen.
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tolle perlen,
das wär doch, ohn nicknamenenn (tolles wort!), mal 'nen eigenen blog wert. |
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Der ScriptEditor und der an den Großrechner angeschlossene StoryGenerator sind wohl doch defekt.
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@ Rainer Kühn
Ich würde gerne das Wort "Mobbing" dranhängen, so als ob die Art so empfundener Terror immer nur von irgendeinem schwer zu fassenden amorphen Mob veranstaltet würde. Es beginnt immer irgendwo, ganz konkret. Durch den Alleinstellungsanspruch aber deswegen nicht leichter zu identifizieren, eher im Gegenteil: Falsche Fährten werden dadurch noch leichter gelegt. |
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schrieb am
09.04.2010 um 19:44
ganz wirklich, habs nicht ganz verstanden. ich nenne gerne alle namen, um nicht falsche in den antiintellektuellen mob hineinzuverdächtigen.
aber: mir wird der sack ja nachgesagt, wo ich die alle reinstecke ... |
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aber nur mit worte draufhaun
:) |
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@ Rainer Kühn
Das war keine Aufforderung, Namen zu nennen, sondern es hatte mit der gestrigen "Viktimisierung" zu tun. Egal. Glauben Sie mir einfach, dass ich Ihre Liste gerne fortführen würde, mich aber jetzt für ein paar Tage von hier verabschiede. Schönes WE Ihnen und der gesamten FC. |
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dann vielleicht auch mit dem schleier-blick,
der durchs profilbild perse milde stimmt? :) eine gute zeit |
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schrieb am
09.04.2010 um 20:00
@ Rainer Kühn
Je mehr Carl Gibson im Freitag an den Pranger gestellt wird, jetzt von Rainer Kühn hier wiederum, in einem Kommentarstrang zum einem Blog Tittas, die ebensolches einzudämmen sich zum Ziele setzte und zur Diskussion stellte, um desto mehr frage ich mich, weshalb das so stattfindet. "Fro" hat es oben sehr gut ausgedrückt: Und Du, lieber Rainer, solltest als Profi wenigstens in der Lage sein, meinen Namen dazuzuschreiben, wenn Du mich zitierst, denn das letzte Zitat war von mir, wenn mich mein Gedächtnis nicht völlig betrügt. Das sollte das ethische Minimum sein; das deutsche Recht sieht es übrigens wohl bisher noch genauso. Du hast wohl immer noch nicht verwunden, dass Du zu Carl Gibsons Blog Dein Nichtlese- und Schweigegelübde brachst; ebenso, dass er Dir, völlig zurecht, lektorischen Verrat an einem Kunden vorwarf; des weiteren, dass der "Pranger-Blog" luggis wider Carl Gibson, in dem ich zumindest mit eindeutig nachvollziehbarem Kürzel kenntlich gemacht, unter Deiner freudigen Beteiligung aufgezogen, schließlich von der Redaktion in den wohlverdienten Orkus, die Weitermachsperre, geschickt wurde, ohne dass ich auch nur einen Finger dafür krummachen musste, denn ich erfuhr davon erst zufällig kurz vor Schluss, dass man mir dort den Ehrentitel "Blogstalkerchen" verliehen hatte, was mich selbst wahrscheinlich mehr amüsiert hat als Euch in Eurem minden Versuch, Unliebsame wegzukalauern. Ich habe als Vater zweier Söhne auch nicht vergessen, dass Du mir auf einem Blog Carl Gibsons mit einer ganzen Menge fäkalischer Anspielungen entgegengetreten bist, um schließlich darin zu gipfeln, ich habe ja wohl gar kein Gefühl für irgendein Lebewesen, indirekt als "Sau" bezeichnetest, während ich absolut nicht wissen konnte, welche persönlichen Erlebnisse Rahabs Schicksal möglicherweise geprägt haben. Auch damit hast Du, wie Carl Gibson (Gedächtniszitat) treffend sagte, Dich hinreichend selbst charakterisiert. Du solltest wirklich mal lernen, Dich anständig zu benehmen. |
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jawoll!
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schrieb am
09.04.2010 um 20:09
Ich geb' Dir gleich "ethisches Minimum", aber "anständig"!
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Geehrter Magnus Göller,
der PC war noch an und on, musste Ihre Philippica also tatsächlich noch mitbekommen. Das ist schon bei Cicero vs. Anonius böse ausgegangen, und die Kichererbse war immerhin gebildet. Bei Ihnen wundert es mich nicht, dass Ihr Gedächtnis Sie betrügt. Ich wär schon lang davon gelaufen. In diesem Sinne, many happy returnings, e2m |
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@magnusgöller
"Das sollte das ethische Minimum sein; das deutsche Recht sieht es übrigens wohl bisher noch genauso." ethisches minimum und deutsches recht in einem satz. das steht für sich.. |
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schrieb am
09.04.2010 um 20:23
Gegen Magnus Göller ein Romananfang von Hermann Peter Piwitt: "Offen gesagt, es ist alles gelogen."
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schrieb am
09.04.2010 um 20:26
@ Rainer Kühn
Nur zu, lieber Rainer, gib mir gleich ein ethisches Minimum, aber anständig. Ich habe Deinen Wortmüll wahrscheinlich noch auf dem Rechner, der Freitag sehr wahrscheinlich, Carl Gibson überaus wahrscheinlich. Legst Du wirklich wert darauf, dass das hier jeder noch einmal sieht? Vielleicht hältst Du auch einen Moment inne und begreifst nach und nach, dass Du es bei mir nicht mit einem Anfänger zu tun hast. Es stört mich ansonsten nicht, wenn Du Deine Blödeleien weiterhin hier irgendwo löslässt; und Du kannst auch zu beleidigen versuchen, wen Du willst, solange es sich nicht um jemanden handelt, für den ich einstehen zu müssen meine; ich kann mich nicht um jeden kümmern, der sich unfähigerweise von Deiner vermeintlichen Spachmächtigkeit sado-masochistisch niederwalzen lässt. Lies einfach die Blogs von Carl Gibson mal konsequent nicht, von mir gibt's hier ja sowieso keine, schon eine schwer einzuhaltende Enthaltsamkeit weniger, und schwuppdiewupp ist genug Platz für alle da. |
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Lieber e2m,
kurze Antwort zu einer anderen Anfrage: Frauenwörth könnte ich mal versuchen zu besuchen, aber dieses Weißbier, nee, das ... also da fehlen mir die Worte, sowas als Bier zu bezeichnen. Zu deinem Kommentar zu Magnus Göller. Wenn du mal in seinem Blog auf Zeitgeist-online, nur kurz, reinschaust, wirst du feststellen, dass keiner mit ihm "spielt". Also muss er hier salbadern. Er hat ja auch selbst zugegeben, dass er bei manchen Dingen eine lange Leitung hat. Und die Schutzbehauptung mit seinen 2 Kindern ist einfach albern; bei ihm schon teilweise stereotyp. Und sonst so...erhol dich gut. |
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schrieb am
09.04.2010 um 20:33
Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editert.
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schrieb am
09.04.2010 um 20:39
@ Rainer Kühn
Wie immer, wenn's eng wird, kein Inhalt, nur Kalauer. |
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toll-frei-tog
müssen sie wohl denken, wenn sie statt wohl nur blutwurst schenken. |
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"...Ich selbst habe bisher nichts Problematisches an C.G.s Beiträgen wahrgenommen – sein Stil ist Geschmackssache aber doch wohl kein Grund für Mobbing...."
Wie bitte? Es geht nicht um den Stil, sondern seine endlos in verschiedensten Variationen vorgetragene behauptete und nirgendwo belegte sogenannte "dunkle Vita" von Herta Müller. Das ist nicht nur problematisch, das sind in der Summe juristische Tatbestände, die mindestens in die Nähe der "üblen Nachrede" reichen... |
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"...sein Stil ist Geschmackssache aber doch wohl kein Grund für Mobbing....
Ein anderes Community-Mitglied schrieb in Amandas Blog: „ich denke es ist offensichtlich, dass hier bestimmte kreise den herrn gibson ruhig stellen wollen um uns vor seinem aufklärerischen temperament zu schützen.“......" Seltsamerweise ist dieses Zitat aus Amandas Bolg genau der Stil und die Sprache des Herrn Gibson! |
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@ SiebzehnterJuni
"Seltsamerweise ist dieses Zitat aus Amandas Bolg genau der Stil und die Sprache des Herrn Gibson!" Na nun wirds hier aber vollends paranoid. Was ist dein Begehr? |
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schrieb am
09.04.2010 um 20:47
Dieser Kommentar wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert
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schrieb am
09.04.2010 um 20:51
@ Rainer Kühn
Na hoffentlich haste den ganz kurzen Draht zur Redaktion. Das ist Deine Kapitulation. Danke. |
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Ich zitier mal aus der Wiki
"...Unter Stalking (deutsch: Nachstellung) wird im Sprachgebrauch das willentliche und wiederholte (beharrliche) Verfolgen oder Belästigen einer Person verstanden,..." Danke ungeliebter Magnus Göller für das Antreten des Beweises...aber da bist du nicht allein...leider. |
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schrieb am
09.04.2010 um 21:12
Was steht denn, luggi, bei Wiki unter "terminieren"? Ist das eine redaktionelle Editierfunktion?
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Rainer, du spülst doch nicht etwa auf etwas an?
Aber ich glaub mal, der derFreitag beschäftigt auch Praktikanten; und bevor der/die überbeansprucht worden wäre, naja, was macht man/frau in der Verzweiflung...tja...Termin. Also eine Zeitmine. Machen wir mal gute Miene zu dem Spiel und lassen das als Erfahrung stehen. Also Mr. Göllner ist kein Terminator, der hat doch auf der linken Seite, mal sprichwörtlich, kein Profil, aber rechts. |
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Größtenteils ignoriert zu werden hat offensichtlich auch etwas. Man bekommt von diesen persönlichen Empfindsamkeiten, die gerne auch mal in persönlichen Stellungskriegen landen wenig bis gar nichts mit.
Das Reizwort "Pranger" in Verbindung mit "JA" hat mich dann doch in diesen Blog geführt und zu diesem Kommentar veranlaßt. Ich hatte schon befürchtet das größtenteils Ignorierte unwissend am Pranger stünden und eben deshalb ignoriert werden. Was für ein Irrtum... |
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Wir wäre es mit einer monatlichen Top-Pranger. Das wäre eine Hitliste, derer die im Vormonat von jemandem x-beliebigen an den Pranger ge(pf)blog(k)t wurden und ein zweite Hitliste für jene die möglichst oft an den Pranger stellten.
Man würde sich ggf. wieder finden ohne es vorher gewußt zu haben und könnte für die zweite Liste schon mal ein paar hübsche Ideen für verbale Steinigungen sammeln für die, die an den Pranger stellen. Ernsthaft - Ist Euch klar, dass Ihr die Community im Freitag an die Wand fahrt? |
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schrieb am
09.04.2010 um 21:53
Bevor ein Lekor ammok läuft...
Einleitung streichen und erstezen. Wie wäre es mit einem monatlichem Top-Pranger? |
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schrieb am
09.04.2010 um 21:54
erstezen mit ersetzen ersetzen.
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schrieb am
09.04.2010 um 22:00
Ich vermute, nö, ich bin mir sicher, daß hier ist bitterernst. Trotzdem oder vielleicht auch deshalb fällt mir der hier ein:
Streiten sich zwei ohne Ende. Schließlich soll der Rabbi entscheiden. Erzählt der Eine seine Sicht der Dinge. Sagt der Rabbi:Du hast Recht! Sagt der Zweite:Moooment mal. Und erzählt seine Variante. Sagt der Rabbi:Du hast auch Recht. Mischt sich ein Dritter ein:Augenblick mal, Rabbi. Du hast dem Ersten Recht gegeben. Und auch dem Zweiten. Das geht doch nicht. Und du, sagt der Rabbi, du hast auch Recht. |
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schrieb am
09.04.2010 um 22:06
Insbesondere Dein letzter Satz um 21:52 ist sehr sehr dumm.
Ebenso wie Deine Ansprache um 21:41. Du weißt, warum. |
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schrieb am
09.04.2010 um 22:11
Lieber Rainer.
Nein, ich bin zu dumm. |
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Man kann durchaus mal leidenschaftlich fighten, aber das dann bitte mit Stil.:)
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so natürlich nicht....
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schrieb am
09.04.2010 um 22:20
@misterL
Ich habe nicht von Dir gesprochen. Sondern von einem Satz von Dir in diesem Zusammenhang. Den finde ich dumm, nicht Dich als Blogger. |
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Lieber Gerhard, da hab ich ja drauf gewartet. Wer hat Recht. Derjenige, der Herta Müller an den Pranger stellt, derjenige, der Gibson ob seiner Anprangerei (nervenden) an den Pranger stellt, diejenigen, die das Wort Anprangern im Munde führen ohne zu wissen, was besagt ist, die Autorin des Eintrags, die sich zurück hält zu ihrer Affinität eines anderen Bloggers, in dessen Zielen sie schreibt, oder ist es einfach nur derjenige, der das Wort Pranger hier nicht als gerechtfertigten Ausdruck für Kritik sehen möchte. Pranger ist hier Totschlagsargument und kontraproduktiv.
Widersprüche sollten erkannt, benannt und gelöst werden. Titta hat ja nun ihre Erfahrungen im Blogeintrag zu Internet und Sucht gemacht; das war schlagfertig. Kleines Lehrstück, wie Blogger gedisst werden. Punkt. |
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Genau, so ist es.
Das was sich hier abspielt, hat sich auf ZEIT-online auch eine Weile abgespielt, bis es der Moderation gereicht hat: Gibson wurde gesperrt. Und es läuft hier genau so ab. |
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schrieb am
09.04.2010 um 22:40
Lieber Rainer.
Ich fühle mich meinen Sätzen verbunden. Ein Angriff auf sie ist ein Angriff auf mich. ;-) Ein Satz für "sehr sehr dumm" zu erklären - greife ich nunmehr zurück an - ist vergleichbar dumm, wenn er aus dem Zusammenhang gerissen unerklärt verwandt wird. Also bitte ich um Aufklärung Deinerseits. |
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schrieb am
09.04.2010 um 22:50
Sagen wir mal: Lafontaine und Franz Schönhuber streiten sich. Sagt die Moderatorin: Ernsthaft - Ist Euch klar, dass Ihr Deutschland an die Wand fahrt?
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@ luggi - genau, genau. :-))
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schrieb am
09.04.2010 um 22:56
Dein Vergleich hinkt.
Möglicherweise an mehreren Stellen - nur zu Personen äussere ich mich jetzt hier und genau jetzt nicht. Darum geht es nicht. So eine Community an sich ist weit aus kleiner, sensibler und neigt sehr viel eher zu unprofessioneller Aktivität und Solidarität als dies beinharte Politprofis in nüchternem Zustand machen würden. |
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schrieb am
09.04.2010 um 23:01
Den Ton kenne ich von Gibson. Bedankt.
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schrieb am
09.04.2010 um 23:04
@ SiebzehnterJuni
Dieses Hertha-Müller-Bashing trägt ja inzwischen auch zwanghafte und manische Züge. Kritik ja, aber was da veranstaltet wird, ist einfach verbohrt. |
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schrieb am
09.04.2010 um 23:05
Und KARO natürlich gern & mit Dank.
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schrieb am
09.04.2010 um 23:16
Lieber Rainer.
falls Deine Antwort von 23:01 eine Reaktion auf meine Reaktion von 22:56 war, so ist dies in diesem Thema für heute mein letzter Beitrag. Eine Anwendung zum Ablenken findet sich hier. Ich zu dumm zum Bilder einsetzen in den Text. Gute Nacht. |
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schrieb am
09.04.2010 um 23:21
Du bleibst um 22:56 völlig unkonkret, gehst nicht mit einer Kritik auf meinen Vergleich ein, aber bringst hehre Ideale "dagegen". So ist das auch bei "Gibsons". So kann niemand diskutieren.
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schrieb am
10.04.2010 um 00:06
Lieber Rainer.
Es ist Samstag, der ich weiß nicht wievielte 00:06. Ich darf wieder. ;-) Zwei drei Dinge. Wer sagt, dass ich diskutieren will? Vielleicht fände ich eine kurze Sendepause besser zwischen den Beiträgen mit mehr Selbstreflektion? Wo bin ich nicht konkret in 22:56? Personengezänk interessiert mich nicht. Der Rest ist kein Ideal, sondern gemachte Erfahrungen. Communities scheitern am Personengezänk. |
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luggi schrieb am 09.04.2010 um 22:20
Ich stimme Dir zu, lieber luggi. |
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schrieb am
09.04.2010 um 22:35
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Sagt mir irgendjemand Bescheid, wenn die Selbstreferenzialitis und Prangeritis wieder etwas abgeebbt ist? Nachdem ich beim Folgen mir eigentlich sympathischer Schreiber andauernd entweder in fidelches Dingens oder hier lande, geht's mir Der Freitag langsam auf die Nerven.
Man schließt eine Büchse wohl kaum dadurch, sie zum xten Mal hoffnungsfroh zu öffnen. Das gibt allerdings mal eine plastische Vorstellung davon, daß man die auf dem Boden der Pandorabüchse verbliebene Hoffnung tatsächlich als Übel begreifen kann. Schließen kann man die Büchse aber dadurch, indem man sie zumacht, fertig. Sich selbst an die Regeln hält und für üble Verstöße die Redaktion konsultiert. Und nicht weiterhin die FC zur Fütterung und Pflege des eigenen Narzissmus (gekränkt) mißbraucht. Und schon bin ich wieder weg. |
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Applaus!
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Zum Pranger fiel mir gleich die Verwandschaft zum 'prangen' ein
Auf dessen verschiedene Bedeutungen weise ich hin. pran|gen [mhd. prangen, brangen = prahlen; sich zieren, verw. mit Prunk]: 1. in auffälliger Weise vorhanden, sichtbar sein: in den Boulevardblättchen prangten die Schlagzeilen. 2. (geh.) in voller Schönheit, in vollem Schmuck o. Ä. glänzen, leuchten, auffallen: Blumen prangen auf dem Tisch; ihr Gesicht prangt von allen Litfaßsäulen. 3. (veraltet, noch landsch.) prahlen: mit jmdm., etw. p. © Duden - Deutsches Universalwörterbuch. Dazu ein Liedchen: "Der Winter ist vergangen, Ich seh' des Maien Schein, Ich seh' die Blümlein prangen, Des ist mein Herz erfreut … ." |
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Zum Dampf dieses blogs noch ein Gedicht, zum Frühling in Ostpreußen. (Aus dem Gedächtnis. Ist unvollständig.)
Drr Friehling Drr Friehling kommt mit Dampferchen Mit Sieß- und Sauerampferchen Die Kohl- und andren Mäisen Sie singen ihre Wäisen Und legen Äi bei Äi Das ist drr Mäi Glaubst näi? |
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Titta fragt Jakob Augstein, wie WIR die Büchse der Pandora - von JA geöffnet - wieder zu kriegen. Das Büchsenbild hängt schief.
Mit dem Öffnen der Büchse der Pandora kam alles Schlechte über die Welt. Zeus hatte Pandora befohlen, den Menschen die Büchse zu schenken und sie zu verpflichten, diese auf gar keinen Fall zu öffnen. Doch von Neugier getrieben, hielten die Menschen sich nicht daran und öffneten sie. Daraufhin entwichen aus ihr alle Laster und Untugenden. Seitdem eroberte das Schlechte die Welt. Zuvor hatte die Menschheit keine Übel, Mühen oder Krankheiten gekannt, und die Menschen waren wie die Götter unsterblich. Vorbei, vorbei. Die Welt wurde ein trostloser Ort, bis Pandora die Büchse erneut öffnete und so endlich auch die Hoffnung in die Welt ließ. Heute ist das „Öffnen der Büchse der Pandora“ der Inbegriff für das Stiften nicht wiedergutzumachenden Unheils. Die Bezeichnung „Büchse“ ist übrigens einem Fehler des Erasmus von Rotterdam zu verdanken, der den Text vom Griechischen ins Lateinische übersetzte. Tatsächlich handelte es sich nicht um eine Büchse oder Dose (πυξίς), sondern um einen großen irdenen Vorratskrug ( πίθος), in dem man damals wie heute in ländlichen Gegenden Griechenlands und der Türkei trockene Nahrungsmittel, Öl oder Wein aufbewahrte. Wer den irdenen Krug geöffnet haben soll, Pandora, Jakob Augstein selbst, Titta oder Herta-Verfolger Carl Gibson, weiß man nicht. Es könnte auch der Titan Epimetheus gewesen sein, Bruder des Prometheus. Letzterer wurde, da er das Feuer zu den Menschen gebracht hatte, zur Strafe in kaukasischen Gegenden an einen Felsen gekettet, wo jeden Tag ein Adler von seiner nachwachsenden Leber fraß. Das war ganz schön gemein vom Zeus. |
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@Weinsztein
Guck an, in dem schiefen Bild doch noch was gelernt! Immerhin. Danke. |
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Gern Titta,
es war mir ein ergugeltes Vergnügen. Deine Einschätzung, dass es hier um Mobbing gehe, teile ich nicht. Mobbing ist was anderes, das weiß ich. Auch Herr Gibson mobbt nicht, selbst wenn er sich verzweifelt und seit langem an Herta Müller reibt und - einmal dabei - auch Thomas Mann, Heinrich Böll und Günter Grass den Nobelpreis gern aberkennen würde. Das alles immer und immer wieder. Mit präzisen Flanken seiner Mitstreiter von Rechtsaußen. Er mobbt nicht, er müht sich ab, will wichtig sein, wichtiger als Herta Müller, zumindest aber anerkannt sein als wichtiger Gegenpart zur Nobelpreisträgerin. Gibson mobbt nicht, er nervt, seine blogs und Kommentare nehmen komische Züge an. Was Rainer Kühn zitierte, ließe sich sehr ergiebig fortsetzen, aber wer will das schon, so was Klebriges? Dass Gibson in anderen Communities gesperrt wurde, ist für den Betroffenen gewiss bedauerlich. Ich kann es aber gut verstehen. Auch wenn Herr Gibson mir leid tut, irgendwie. |
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schrieb am
10.04.2010 um 01:54
Danke, Weinsztein, noch einmal, (der Name ist aber auch so schwierig), dass Sie die Sache jetzt wieder auf ein Geleise gesetzt haben.
Ihr Mitgefühl gegenüber Herrn Gibson empfinde ich ohne weiteres als aufrichtig; es wirkt auch manches so, als wolle er gegenüber einer Nobelpreisträgerin als wichtig wirken; das blieb mir nicht verborgen; seine Fragen stehen damit aber immer noch im Raum. Wenn Sie endlich den Großmut besäßen, mich auch wieder als Mensch zu begreifen, ebenso Carl Gibson, wie es sich in Ihrer Rede ja immerhin schon andeutete, für den ich keineswegs meine bereits schwerverbrannte linke Hand ins Feuer legte, auch die weniger lädierte rechte nicht, so freute mich das sehr, selbst wenn ein entsprechender Spott bezüglich meiner Verletzungen und Kinder von anderer Seite her bestehen bliebe. Ein Mensch, der so viel Liebe aufbringen kann, wie ich diese mit Interesse zum Thema Kochen von Ihnen vernahm, kann eigentlich nicht vom Hass geleitet sein. Was an Herta Müller/Carl Gibson echt oder nicht echt sein mag, das wird sich am leichtesten weisen, wenn Sie mal - rein symbolisch oder auch wirklich - das Dinkelweißbrot probiert haben, das ich aus meinem bescheidenen Holzbackofen ziehe. Liebe ist das Gesetz! |
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Wie heisst der Pranger? Bestiarium? Zoo? Oder Groesster Feind der Menschheit? Wer stellt denn 9in den Pranger? Der Eigentuemer der Datei?
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schrieb am
10.04.2010 um 01:20
Lieber Fritz Teich,
Sie haben mir vor einigen Wochen einmal sehr deutlich gemacht, sehr korrekt, wenn auch hart, das ist hier zu betonen, Sie hielten insgesamt nichts von meinen Einlassungen. Diese Einschätzung bekommen Sie, was meine Sicht auf Sie betrifft (Sie befanden u. a. den Jugoslawien-Krieg unter deutscher Beteiligung als gerechtfertigt), von mir hiermit zurückgesandt. |
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Weinstein hat hier den ersten guten Beitrag eingebracht, seit ich durch ein längeres Telefonat abständig war; ansonsten, soweit ich das mitbekam, versuchte man sich im Einstellen von Videos zu übertrumpfen, was ich persönlich gar nicht mag; denn das heißt für mich regelmäßig nur: Denen fällt selber nichts mehr ein.
Danke Weinsztein! |
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Sorry, Herr Göller,
als meine besten Beiträge empfinde ich jene, die Sie als Anhänger alt- oder neonazistischer Verwirrtheit einschätzen. Ich hatte das mehrfach belegt - und Sie mir mit einer Klage gedroht. Ihr Dank amüsiert mich. Grüßen Sie Herrn Gibson! |
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schrieb am
10.04.2010 um 02:04
Lieber weinsztein,
diese Ihre Antwort kannte ich natürlich noch nicht, als ich das Obige schrieb, Deshalb bin ich aber erst recht froh, dass es so unbeeinflusst da steht. Aufgrund Ihrer bisherigen völligen Unversöhnlichkeit sage ich nur noch: Hass ist schlecht für die Verdauung, da können die Linsen noch so fein gekocht sein. |
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Hallo Weinstzein, glaubst du nicht, dass jemand – u.a. auch aufgrund deiner sicher in der Sache überzeugenden Kommentare zu Erkenntnissen und einem ganz anderen Weltbild gelangen kann? Ich hatte in den letzten Wochen den Eindruck, dass Herr Göller sich hier ausgesprochen menschenfreundlich präsentiert hat – einmal abgesehen von Situationen in denen er provoziert wurde.
Muss man jemandem Dummheiten ein ganzes Leben lang vorwerfen? Wie können wir so Hoffnung haben, dass sich an den politischen Verhältnissen etwas zum Besseren wendet? |
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schrieb am
10.04.2010 um 02:19
Hier zeigt Göller mir sein wahres Gesicht.
Ich hab auch gerade, huhu, mal wieder auf seinen Blog geguckt. Wem´s gefällt ist mein Gegner, in der rechten Ecke. |
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Ich sprach von Amusement, Sie nennen es Hass.
Meine Linsen sind nicht Ihre Linsen, meine Verdauung ist nicht Ihre. Ein Teil des Kommentars wurde aufgrund eines Verstoßes gegen die Netiquette editiert |
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Hallo fro,
ich kenne Herrn Göller hier erst seit wenigen Monaten. Und dich nehme ich als Bloggerchen wahr, das dauernd links blinkt und nach rechts steuert. Macht Spaß, gell? All diese Nicks... wie öde. |
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Hallo Weinstzein,
wenn du mir einen meiner ca 600 Kommentare zeigst in denen ich nach Rechts steuere, gebe ich dir einen aus. Unterstellungen sind miese.Und dagegen schreibe ich mitunter. Wenn du das als rechts ansiehst.... Ich bin nur mit einem Nick unterwegs - zu mehr habe ich keine Zeit, außerdem gefällt mir soetwas nicht. |
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So, vor dem ins Bett gehen und dem hundertundersten Versuch, einen, der mich unbedingt hassen will, davon abzubringen, werde ich jetzt noch einmal hart, denn es geht nicht anders.
SiebzehnterJuni wünscht sich - wie offen? - , dass Carl Gibson hier wie zuvor schon anderwo gesperrt werde; nur, weil er ihn wohl nervt, denjenigen, der dem Herrgott dankte, dass er Herta Müller sandte; das ist wohl seine Vorstellung von Meinungsfreiheit und Demokratie. Daran, dass der Freitag immerhin noch einen Ruf zu verlieren habe, dachte der impulsiv für noch weitergehende Zensur Eintretende wohl nicht; er dachte wohl auch nicht daran, dass es so absonderliche Gestalten wie einen Magnus Wolf Göller etwa noch heute geben könne, die durch solche Aussagen, unabhängig von ihrem Wissen ob des Wahrheitsgehaltes dessen, was der solchermaßen Verfehmte vorbringt, auf die philologischen Barrikaden dafür gehen, dass jener, solange nicht eindeutig widerlegt, seine Meinung vortragen dürfen müsse; dass überdies, bei solcherlei Merkwürdigen, das Misstrauen einerseits, das Interesse an der solchermaßen unterdrückten Meinung andererseits, erst recht stiege; kurzum, da meint einer, ein Ich, es sei gar noch möglich, dass eine zweiflige Frage durch die Mechnismen der Unterdrückung im Herzen eines anderen als umso dringender zu beantworten erst recht entfacht, die Sache selbst damit erst wirklich interessant gemacht sei. Herta Müller kann, wie ich zeigte, nicht einmal Brotrationen richtig rechnen; anderes stinkt auch; und was am meisten stinkt, das ist, dass sie als eine Heilige verklärt wird, die gar vom Christengotte hienieden herabgesandt sei, als eine Skaldin, die ihre geistige Nahrung und edle Befähigung zur Kunst selbstbekundetermaßen aus dem Hass zog. Sollte der Freitag zensieren, bitteschön, diesen Beitrag habe ich vor Einstellung gespeichert. |
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Mögliche Eingriffe durch das Freitag Community-Team
Falls der Redaktion oder den Community-Moderatoren Blog-Beiträge oder Kommentare auffallen sollten, die eines (oder mehrere) der oben genannten Kriterien erfüllen, können diese ohne Rückmeldung an den Nutzer gelöscht werden. Bei grenzwertigen Beiträgen behalten wir uns vor, den Nutzer zu einer eigenständigen Löschung des fragwürdigen Inhalts aufzufordern. Falls der Nutzer dieser Aufforderung nicht nachkommt, steht es dem Community-Team frei, den betreffenden Beitrag zu entfernen. Weiterhin behalten wir uns vor, einzelnen Nutzern zeitweise oder gänzlich die Möglichkeit der Teilnahme an der Community sowie die Veröffentlichung eigener Beiträge und Kommentare zu entziehen. Der Freitag steht für einen engagierten Journalismus abseits des Mainstreams – nutzen Sie die Gelegenheit, sich engagiert einzumischen und echte Meinungsvielfalt zu ermöglichen! Wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Ihr Community- und Moderatoren-Team des Freitag |
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schrieb am
10.04.2010 um 15:01
@Markus Göller
Niemand wird Carl Gibson sperren wollen, bloß weil er eine unerträgliche Nervensäge ist. Gerade deshalb kann er es auch sein; die einen erGötzend, vergöllernd, andere wiederum Mag da das Grauen packen, wie einer vorGibt, immer Frolockend , den Weinsztein der Weisheit gefunden zu haben… Er flog aus den anderen Publikationsorganen nicht weil er am Bart des Propheten kratzte und das nicht gefiel, sondern weil er seine Vermutungen, die er mit geheimnisvollen Andeutungen, mit seiner eigenen Betroffenheit, mit und mit hohen moralischen Zielen und seinem hehren philosophischem Anspruch verquirlte (!) NICHT belegen konnte. Bei genauerem Hinschauen blieb so gut wie nichts übrig. Eine Bemerkung Herta Müllers, sie ginge ohne Haftbefehl nicht mit, die ihm unwahrscheinlich erscheinen mag, die andere, auch ich, als durchaus möglich erachten, denn wer kann mit dieser Genauigkeit sagen, wie der Einzelne in einem Moment existentieller Bedrohung reagiert? Ein Bahnhof, der nicht zur Ortschaft passt...wer könnte sich freisprechen von Verwechslungen nach 20 Jahren? Die Art von Fehlleistungen, auf die auch Gibson selbst gelegentlich in Verbindung mit Angaben aus seinem Buch aufmerksam gemacht wurde . Wäre dann noch die Brotrationberechnung, deren buchhalterische Präzision literarischen Stilmitteln geopfert wurde oder vielleicht schlicht eine Frage des Lektorats wäre. (Denn Buchhalter wollen beim Lesen ja auch auf ihren Gewinn kommen). Was bleibt übrig? Der subtile Verweis auf eine Parteimitgliedschaft Herta Müllers wird mit der (unbestrittenen) Parteimitgliedschaft Richard Wagners verquirlt, die Ausreisebewilligung für Herta Müller wird ausgelegt als Vorzugsbehandlung (gegen welche Dienste?) , selbst der Glaube der Autorengruppe, ‚anhand der Metapher‘ etwas bewegen zu können wird als Vorwand und als Unterstützung des Ceausescuregimes gewertet. Das zu der „dunklen Vita“ der Herta Müller. Er flog raus, nicht weil andere Publikationsorgane ihn ihn an einer freien Meinungsäußerung gehindert haben, sondern weil sie erkannten, dass sie ihm eine Plattform für seine private Fehde angeboten hätten. Die bösen Journalisten von der Zeit und anderswo erkannten vielleicht auch, dass sie anderenfalls einen Ruf zu verlieren hätten. Wie auch hier schon erwähnt, hat sich Herta Müller nie als Dissidentin oder ‚Heilige‘ aufgespielt; dass ihr mit Bewunderung begegnet wird…so what? Es könnten noch unzählige solcher „Missverständnisse“ hier zur Sprache gebracht werden, aber darauf kommt es gar nicht an – denn diese Arbeit wurde von vielen gutwilligen, gutgläubigen Menschen schon längst geleistet, ohne dass sie einen Niederschlag in der Wahrnehmung des Herrn Gibson gefunden hätten. Also ging und geht es nicht um Missverständnisse. Für eine andere plausible Folgerung wäre ich dankbar. Ich bin nicht sicher, ob ich die Sperrung Gibsons überhaupt befürworten würde, denn letztendlich wurde bereits eine möglichst breite Streuung von Misstrauen Herta Müller gegenüber erreicht. Und etwas bleibt bekanntlich immer hängen… |
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schrieb am
10.04.2010 um 19:23
Die ZEIT, lieber Leif Miles, ist lediglich ein mieses, für jeden US-Krieg zu habendes Bilderbergerblatt, das für mich die Autorität einer verrosteten Schiffsschaukel auf einem Südstaatenkindergartenplatz des Jahres 1880 hat; dass Jungjournalisten vielleicht immer noch noch vermeinen, sei lernten dort wenigstens ein anständiges Handwerk, ist der einzige bedauernde Bezug, den ich zu solch einem Erzschafsmedium empfinden kann.
Zu Ihnen: Nicht aus Schadenfreude, sondern rein analytisch, stelle ich fest, dass von Ihrer gewohnten Selbstsicherheit doch manches verlorenging; das ehrt Sie. |
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Zum Schluß:
Neben der Titelgebung hier finde ich auch die tags - community gemeinschaft pranger werte ziele zivilität diffamierung macht meinungsmache politischer-diskurs - schei... Auch, um hier noch einmal zu zeigen, wie Auslassungszeichen im Deutschen richtig eingesetzt werden. Da kann man mir, nein, wir wollen konkret bleiben: da kann mir Carl Gibson ruhig meinen Beruf vorwerfen. |
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schrieb am
10.04.2010 um 02:57
Kein Wunder, dass Du Lagerliteratur ins Haus bekommst, die Du derart selber nicht mehr ertragen kannst, dass Du's in die ganze Welt hinausposaunst.
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@Rainer Kühn
Hast Recht (wieder mal) das ganze hätte einfach nur "Einladung zur allgmeinen Schlammschlacht" heißen müssen. Die kommt aber besser an, wenn man oder frau sie über Bande verschickt oder als Brief an JA tarnt. |
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Der ganze Blog wäre überflüssig, wenn der Freitag und die verantwortlichen Leute für die online-community endlich k o n s e q u e n t wären und die Regeln der Nettiquette durchsetzen würden - und nicht je nach Lust und Laune mal hier und mal da etwas löschen!
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schrieb am
10.04.2010 um 09:48
Vor dem Wetter waren heute alle Menschen gleich.
Ekkehardt Gahntz im heute-journal vom 3.6.1987, 22.07 Uhr |
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Auf der Suche nach Beryllium entdecken Raumfahrer die Freitags-Community:
@Titta Ist dein Beitrag hier noch Speakers' Corner oder auch schon ein Pranger? |
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schrieb am
10.04.2010 um 12:22
Ich gratuliere mit einem neuen Beitrag (plus Quizfrage).
www.freitag.de/community/blogs/rainer-kuehn/die-linke-angesichts-der-konterrevolution |
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Liebe Titta,
die ganze Sache hier wurde natürlich unschön, woran ich nicht ganz unbeteiligt bin, was aber, jetzt nicht auf mich bezogen, zu erwarten war, Du auch sehr wahrscheinlich antizipiert hast. Gut ist es aber trotzdem, dass alles - vieles zuwenigst - an den Tag tritt, was sich aufgestaut hat; Nietzsche sagte: "Alle lange verschwiegenen Wahrheiten werden giftig." (Ob Adorno dazu auch etwas zu sagen wusste, weiß ich nicht, für dessen Werk habe ich mich nie interessiert, die aufgeblasenen Schwätzer an der Uni, meine Antagonisten im Sinne der Literatur, die ihn dauernd, Ochsenfröschen gleich, im Munde führten, brachten es, vielleicht ungerechtfertigterweise, nur dahin, dass ich beschloss, lieber Dostoijewski und Cervantes lesen zu wollen). Dass der von Dir eingschlagene Weg, über einen offenen Brief an den Verleger zu agieren, kritikabel ist, hat sich bereits erwiesen; aber, da Du wohl eine Profi bist (ist auch egal, mancher, der kein Geld damit verdient, kann besser denken und schreiben als andere, die fett in Redaktionen sitzen), hast Du wohl auch das genau kalkuliert (ich unterstelle jetzt, bekenne mich dazu, korrigiere mich, sollte dies nicht zutreffen). Da sind wir auch schon beim weiteren Gedanken: 'Wie erziele ich Wirkung?' Dieser ist also notwendig wie legitim (Gnade bitte, Oranier, ob meines Leiblingsmanierismus'), wobei der Zweck natürlich nicht alle Mittel heiligt; das Deinige hier lasse ich aber allemal nicht nur durchgehen, sondern halte es explizit für angebracht. Eines nämlich sollte hier m.E. gute Sitte sein, die Du, paradox ist das Leben, eben nur durch eine mindestens partielle Verletzung wiederum derselben, hier eingefordert hast: Kommentare gehören dorthin, gnadenlos, bissig, decouvrierend, wo sie hingehören, nämlich in den Gedankenstrang, der den Kommentatoren möglicherweise aufregt, ärgert: und eben nicht in einen separaten "Pranger-Blog", wo - in mitunter durchaus perfider Weise - eine sich sonst nicht offen trauende Anhängerschft zum Ablästern eingesammelt wird. Zusammenfassend meine ich, dass Du hier eine nützliche Arbeit geleistet hast, was mancher vielleicht nicht gleich erkennen mag, aber manches entfaltet seine Wirkung eben auch unterschwellig-langfristig, so dass Dir das wenig schmeichelnde Schicksal nicht erspart sein könnte, die Früchte Deines Tuns nicht selbst schmecken zu dürfen, sie lediglich an anderen Bäumen reifen zu sehen. Aber, da Du wohl nicht eben mal achtzehn geworden bist, kennst Du so etwas sicherlich schon, und ein andermal wird das Lob auch zu Dir kommen, was rede ich, jetzt ist es schon da. Grüße Magnus |
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schrieb am
10.04.2010 um 14:32
@ Titta
Nachtrag: Wenn jemand tatsächlich einen eigenen, grudsätzlich sich neu ergebenden Aspekt aus einem anderen Blog heraus für sich begreift, ist es natürlich sinnvoll, dazu einen eigenen zu begründen; ein solcher kann aber normalerweise sehr leicht von einem "Pranger-Blog" unterschieden werden, denn er muss genuin Eigenes bringen und kann sich nicht nur darauf kaprizieren, einen anderen der Lächerlichkeit und Herabsetzung anheimzustellen. |
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Liebe Titta,
Pandora hat eine ganze Anzahl gute und eben auch die schlechten Gaben in diese Welt gebracht, denn Zeus, obwohl ein Rächender, -Prometheus klaute ihm kurz vorher das Feuer-, wollte ja eine Menschheit, die die "Götter" auch dadurch ehrt, sich wie diese selbst zu verhalten. Nun, die griechischen Götter machen es wie die Menschen, sie lieben und hassen, leeren Kübel des Übels über sich und andere aus und spenden auch wieder Trost. - Auch du, ewiger Dulder, kommst irgendwann nach Hause, nach Itaca, zu Penelope. Ihren Blog, als Appell an "J.A." geschrieben, -das klingt immer so wie "J.R." bei den Ewings-, würde ich lieber umadressieren an die Community. Was bringt es, Texte zu bloggen, die Nobelpreisträgern Preise aberkennen wollen, statt schlicht zu sagen, dass auch Nobelpreisträger in diesem oder jenem Punkt irrten, Unsinn von sich geben oder schlicht falsch liegen, was sie aber nicht weniger herausragend macht. - Einmal abgesehen davon, dass es Legionen von Künstlern und Schriftstellern und Wissenschaftlern gibt, die auch Preise und Anerkennung verdient hätten, die aber nie so weit kommen konnten. - Was bringt es, Blogs zu verfassen, die nicht verkünden, Religionen, Glauben, zumal Gottglauben hätten auch seltsam flaue, flache und irrationale, ja sogar tödlich gefährliche Momente, sondern grundsätzlich und kategorisch Monotheisten oder sonstig Gläubige entweder zu kleinen Kindern die nicht denken können, oder aber zu gefährlichen Menschheitsverstörern degradieren. Egal auf welchem Niveau diese letztere Spielart, absolute Positionen nicht nur einmal, sondern beständig als persönliches Statement zu verkünden, betrieben wird, ob im kurzen Malmot, ob mehr oder weniger leicht angetüdelt, von den Ereignissen in der Dauerglotze nur kurz abgelenkt, oder als Zitatensammlung mit fünf Prozent Eigenanteil, sie erhöhen weder den Erkenntnisstand, noch die Sensibilität, noch die Glaubwürdigkeit dieser Community, kommen auch noch so viele Klicks und Kommentare zustande, die das ein wenig zu korrigieren versuchen. Es ist viel, viel schwerer die ganze Suada an kategorischen Behauptungen wieder aus der Welt zu schaffen, diese wieder in überschaubare Bahnen zu lenken, als sich hier, in relativer und weitgehender Freiheit, sich gehen zu lassen um sich auszutoben, so wie man es sonst vielleicht nur einsam vor der TV-Kiste, am Tresen, mit den Mitgliedern einer gleich überzeugten Fangemeinde, den ganz lieben Freunden und Feinden, also Aug´ in Aug´, tun würde. Nein, nicht tut, weil es viel zu nahe an der eigenen Person läge. Herr Augstein selbst kokettiert ja mit dem "irgerndwie Links- sein", hält sich selbst für einen Liberalen, sehr wohl, eher in dieser altehrwürdigen Form von nach 1789, bis zur Reichsgründung, die noch ein wenig näher an Links war. Aber, sein leicht spöttischer Einschlag, mit dem er "Zivilität" einfordert, wird ja seit geraumer Zeit hier tagtäglich bestätigt. Ich bin strikt gegen Zensur und Ausschlüsse, sofern nicht justiziable Dinge vorkommen oder beständige, schwere Verstöße gegen die Person und die Würde der anderen Forumsteilnehmer passieren. Ich bin aber auch gegen ein quasi demokratisches Modell, gegen einen "Wohlfahrtsausschuss", gegen ein Team lange hier bloggender Kommunaden. - "Der Freitag" ist ein Pressemedium und die "Community" dazu agiert in der Öffentlichkeit. Das sollten sich auch Blog-Schreiber vor Augen halten. Verantwortlich für die Regeln und die Einhaltung derselben, bleibt der Betreiber, und das ist gut so. Derzeit hätte die "Der Freitag"-Community sogar einen klaren Vorteil, weil sie derzeit in Deutschland die einzige Bloggergemeinschaft bei einem Presseorgan ist, die wirklich noch lebt. Die "ZEIT/ZEIT-Online", hat es, wie doch viele hier wissen, geschafft, ihre Ansätze zu vernichten und berappelt sich gerade, um eine Beteiligungsform aufzubauen, die wesentlich weniger vielfältig, dafür aber harmlos, werbekompatibel, sehr haustierfreundlich ist. Da ertsteht das Schatzkästlein des heimeligen und heimatseligen Oberstudienrats, der Selbstüberhöhungsraum für älter werdende Golfer, die überdachte Ordnung für den auch kulturell- und meinungsinteressierten Zahnarzt, mit der Leidenschaft für Kunstauktionen und Prominententräume. Wir könnten uns das auch für den "Der Freitag" wünschen. - Dann läsen wir aber bald alle wieder kirchliches und allzu kirchliches bei der großen Schwester, die die Eingemeindung größerer Kreise des evangelischen und katholischen Ordnungssinnes, den säkular liberalen Geistes, viel leichter und schneller hin- bekommt. - Das ist eine Frage der schieren Größe und der Teilnehmerzahl. Ich bin für das Struppige und manchmal Ungekämmte hier beim "Der Freitag" dankbar, es ist immer noch harmloser und ungefährlicher als die breite Wohlfühlwelt woanders. Doch wer seine Chance auf "irgendwie Links" verspielt, der bekommt auch keine zweite Gelegenheit mehr. Demokratie und Freiheit und fehlende Zensur, das funktioniert hier so wenig, wie bei Mediationen, Moderationen, Therapien, beim Gastmahl in der Antike, in Form einer Abstimmung mit Daumen hoch, Daumen runter. - Obwohl das zunächst so verlockend und aufgeklärt klingt. Mit nervenden, weil sich immer wiederholenden, vor allem in der Tonlage und im Stil absoluten und völlig einseitigen Wortmeldungen geht die Community doch bisher recht geschickt um. Zwei- drei Mal gibt es eine heftige Gegenreaktion, kommt dann keine Besserung, dann passiert den Schreibern das, was Ihnen sonst im Leben auch passiert. Niemand nimmt davon noch Notiz. Ich finde die Verbissenheit schade, weil ich in jeder dieser so entschiedenen Wortmeldungen auch die verpuffende Intelligenz und dahinter eine große Betroffenheit spüre, die ganz anderen Themen, näher bei dem was mit der eigenen Person tun hat, gut tun würde. - Also, mit mehr Eingeständnis und Gespür zu schreiben, dass nichts so sein muss, wie man mit Absolutheit dekretiert, hieße nicht, auf Kritik, Satire, Ironie und Witz verzichten. Über die Inhalte so mancher, wie Schnellfeuer und manchmal wie beständig rieselnde Haar- und Hautschuppen abgesonderter Kommentarbeiträge mag ich hier kein Wort verlieren, ich denke mir meinen Teil und schreibe, wenn es zu arg und zu oft wiederholt ist. Liebe Grüße und gutes Wochenende Christoph Leusch |
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Tja, so isses. Ich wollte, ich könnte so präzise sein.
Gruß (ich war auch eine Haarschuppe, ist mir aber schnuppe :-))) |
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schrieb am
10.04.2010 um 15:52
Christoph bekommt von mir deuze points
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die Menschen, die sich bei dieser endlosen Toleranz gegenüber KommentatorInnen, die immer nahe bei der üblen Nachrede sind, abgestoßen fühlen und wortlos und klanglos aus der community verschwinden, die interessieren offenbar niemanden..
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´Bist aber eher ´ne Sternschnuppe und mir nicht schnuppe. Ich wollte, mir wäre die Gabe geschenkt, mich kurz zu fassen.
Wenn es zeitlich klappt, steht nächste Woche was zu den Fragmenten einer Sprache der Liebe im Blog. - Links und ganz frei. - Das ist das Geheimnis. Die Botschaft, z.B. gegen die Religionen oder auch gegen Links (Kommunismus) lautet einmal, und oft wiederholt, die sind der Teufel persönlich oder sie sind von ihm besessen. Andererseits gilt, dass für den guten Glauben erst einmal ein großer Platz der Freiheit her muss. Der schlechte Glaube gibt sich auch mit Macht und Übermacht zufrieden, weil, wer mächtig schon ist, macht, und mit dem Glauben nicht viel anfangen kann. Er hat den Glauben also schon zum Unglauben gemacht, gewendet. - Das klingt pathetisch, wird aber praktisch,....nächste Woche. Liebe Grüße Christoph Leusch PS: "Klimawechsel", wie Sie schreiben. |
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schrieb am
10.04.2010 um 16:48
@Columbus,
guter Beitrag...klug und emphatisch. Danke. |
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:-))
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"Ich finde die Verbissenheit schade, weil ich in jeder dieser so entschiedenen Wortmeldungen auch die verpuffende Intelligenz und dahinter eine große Betroffenheit spüre, die ganz anderen Themen, näher bei dem was mit der eigenen Person tun hat, gut tun würde."
Danke, Christoph Leusch, Sie haben die Worte gefunden, die mir gefehlt haben. Und nicht nur an der Stelle. |
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in offenen Systemen, wie den Communities im Internet, wird direkt oder indirekt, die Frage debattiert, ob wir Wähler/innen, User/innen, Blogger/innen, wenn alle so offen ihre Meinungen unzensiert offenbaren können, veröffentlichen, überhaupt noch Haushaltsmittel für überdimensionierte Geheimdienste, Geheimorganisationen der G- 20- Staaten u. a. bewiligen.
tschüss JP |
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Columbus wird polemisch. Das ist aber gar nicht lieb
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und genaueres zu Prometheus hier:
www.freitag.de/community/blogs/hibou/hotel-naipaula-fall-luschig-geloest |
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Liebe Nutzer,
dieser Beitrag erscheint nicht in der Übersicht der meist-kommentierten Texte auf der Startseite, da hier Themen, die für die breite Leserschaft des Freitag relevant sind, abgebildet werden sollen. Des Weiteren bitten wir Sie, in Blogs und Kommentaren auf das Austragen persönlicher Konflikte zu verzichten. Beleidigungen und Unterstellungen werden von uns entfernt. Bitte nutzen Sie die Meldefunktion unter den Kommentaren, um eine schnellere Moderation zu gewährleisten. Bitte verzichten Sie ebenfalls darauf anderen Nutzern private Nachrichten zu schicken, wenn diese dies nicht wünschen und auf Nachrichten mit beleidigenden Inhalten. Sollten Sie sich durch Nachrichten anderer Nutzer belästigt fühlen kontaktieren Sie bitte die Moderatoren. Zitieren aus privaten Nachrichten ist nicht erwünscht. Bei mehrfachem Verstoß gegen unsere AGB und Netiquette werden die betreffenden Nutzer von uns zunächst temporär gesperrt. Herzliche Grüße und einen schönen Samstagabend Ihr Freitag-Community-Team |
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Na liebe Titta, jetzt hast Du es ja in Rekordzeit geschafft, von der Startseite verschwunden zu werden, darin wohl selbst Carl Gibson übertrumpft!
Herzlichen Glückwunsch! Meinen an anderer Stelle geäußerten potentiellen Willen, hier doch einmal im Sinne der Sache einen Zweitblog einzustellen, verweise ich hiermit ins Reich der gutgläubigen Göllerschen Eseleien. So etwas passiert mir - hoffentlich - so schnell nicht mehr. P.S.: Ein kluger Mensch, der jetzt eine neue Plattform einrichtete... Grüße Magnus |
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Von wg. von der Startseite verschwunden.
Finde ich in Ordnung. Mir ging es um Verständigung, nicht um Startseite. Die, die es wollten, haben sich miteinander verständigt, und für den Rest ist es wohl wirklich besser, wenn ihr Erschriebenes im Faltenwurf des Freitag verschwindet. Ich freue mich auf den Blog von Columbus, daß ich Lee nun unbeschwert Lee nennen kann (wann kommt der Blogbeitrag zu Sk...? - ich hab den Namen schon wieder vergessen), und über so manches andere auch. Das Grundlegende haben wohl mh und Hermanitou kurz und knackig zusammengefaßt. Zu den PNs: Ich habe einige sehr schöne, wertschätzende erhalten in den letzten zwei Tagen. Danke nochmals dafür. Natürlich können mir auch weiterhin und grundsätzlich welche geschickt werden. Nur eben keine mehr, in denen mir quasi angetragen wird, mich für oder gegen wen oder was auch immer zu positionieren. Oder welche, in denen mir psychische Störungen attestiert werden von Usern, denen nicht einmal das entsprechende Fachvokabular vertraut zu sein scheint. Dank an alle für ihr Engagement. Titta |
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Liebe Titta
da ich über die Ostertag in den Ferien war habe ich die hier zugrunde liegende Debatte nicht verfolgt. Wir haben mit Tessa, Jan und Maike hervorragende Community-Kräfte, denen ich voll und ganz vertraue. Meine eigene Meinung ist: Jeder soll schreiben, was er will. Wenn er einen anderen beleidigt oder erniedrigt ist für mich mit der Debatte Schluss. So kompliziert ist das eigentlich nicht. Sie würden es sicher in Ihrem eigenen Umfeld auch nicht anders handhaben wollen. Ich jedenfalls nicht. Streit - ja. Erniedrigung - nein. Zivilität ist schon der richtige Begriff. Ihr JA |
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Lieber Jakob Augstein,
Tessa hatte mich inzwischen schon über Ihr Fortsein informiert. (Ihr Urlaub war hoffentlich erholsam. Im Garten kann ja derzeit nicht allzuviel ins Kraut geschossen sein, was nun Arbeit machen würde.) Nach Ihrem Kommentar ginge es dann in Zukunft ja "nur" noch um die Klärung bzw. Definition dessen, was noch Werturteil, Persiflage etc. und was bereits Beleidigung bzw. Erniedrigung ist. Uiuiui, da hatten wir ja schon ausreichende Diskussionen in der Vergangenheit drüber. Ob das ganze wirklich nur eine Definitionsfrage ist, wage ich allerdings zu bezweifeln. Frohes Schaffen Ihre Titta |
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Liebe Titta,
ich glaube mt Dir, dass JA mit seiner Vorstellung von >Zivilität im Netz< einem fatalen Irrtum unterliegt, ist doch das netz dazu da, insgesamt Zivilität im Umgamg mit einander und mit Theme umzugehen, ohne offene und geheimdienstliche Pranger zu intstallieren. Einst ist die Freie Presse angetreten, der lokalen und globalen Geheimdiplomatie, mit Worten, Bildern, Kampagnen bewaffnet beherzt entgegen zu treten, Jetzt geht es darum, dass das Netz, frei von Prangern, der Geheimpolitik, samt inbeded Geheim- und Nachrichtendiensten der G- 20 entgegen zu treten. Nicht mehr und nicht weniger. In diesem Sinne mit solidarischem Gruss. tschüss JP |
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wie einst und weiterhin die Freie Presse gegen Despotien, steht heute die Internet Community gegen die vernetzte Sicherhreits- und Des- Informationspolitik der G- 20- Staaten.
Dass heißt, es geht heute mehr als um einen asymmetrischen Wettbewerb zwischen Geheimdiensten der g- 20- Staaten, mit ihren geheimen Prangern, und prangerfreien Communities im Internet, es geht um den global gültigen Gesellschaftsentwurf von Demokratie, Rechtsstaatlichkeit auf der Basis der Transparenz der Äußerungenen freier Meinungen, die keinen Straftatbestand beinhalten. tschüss JP |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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