Wie einfach unterscheidbar waren CDU und SPD noch 2003, als die SPD zusammen mit den Grünen als Bundesregierung die Geschicke der Bundesrepublik lenkte und die CDU als Oppositionspartei ihr eigenes und konservatives Profil behaupten konnte....>> mehr
Unter dem Deckmantel der zivilen Nutzung arbeitet der Iran bereits seit einigen Jahren an einem Nuklearprogramm. Die Europäische Union (EU) und allen voran die Bundesregierung der Bundesrepublik Deutschland setzten von Anfang an auf Verhandlungen, um...>> mehr
Es ist gut möglich, dass das Jahr 2011 als das Jahr der weltweiten Proteste und Demonstrationen in die Geschichte eingehen wird. Den Anfang markierte der tunesische Gemüsehändler Mohamed Bouazizi, der sich aus Perspektivlosigkeit und Entt&a...>> mehr
Es könnte die Hochzeit des Jahres werden und sogar die Trauung des englischen Prinzen William in den Schatten stellen. Denn sie gelten als eines der... nun ja... zumindest interessantesten Paare der Zeitgeschichte. Die Rede ist von niemand geringerem als ...>> mehr
"Eine Steuer auf Finanztransaktionen setzt somit genau den richtigen Hebel an – fiskalisch und moralisch."
Eine Steuer auf Finanztransaktionen schön und gut, das reicht aber sowohl fiskalisch als au...
So sehe ich das auch! Eine Finanztransaktionssteuer wird nicht ausreichen und schon gar nicht, wenn Deutschland und Frankreich die einzigen Staaten in der Euro-Zone sind, die diese Steuer einfügen. Der Großteil des zur Verfügung stehenden Kapitals ist nun mal im Besitz der wirklich Reichen in diesem Lande. Vielleicht sind es 5% oder sogar weniger. Hier sollte unter anderem angesetzt werden, um das geltende Steuersystem grundlegend zu reformieren. Allerdings bin ich schon froh, dass wir keine amerikanischen Verhältnisse haben. Mitt Romney zahlte in den letzten Jahren beispielsweise lediglich knapp 15% Steuern, obwohl er ein Jahreseinkommen von 20.000.000 Dollar hatte. Leider besteht eben immer die Möglichkeit, dass die wirklich Wohlhabenden bei einer Steuererhöhung ihre "Exit-Option" nutzen und ihr Kapital außer Landes schaffen. Dennoch kommen wir um eine Einführung einer solchen Steuer nicht herum!
Ach mensch nun muss ich mich doch wirklich ärgern, weil ich den gestrigen Tatort leider verpasst habe!! Die hier beschriebenen Parallelen zu Wulff sind doch wirklich amüsant. Hm hätte ich doch bloß nicht Ihren Artikel gelesen Herr Dell! :D
Zunächst möchte ich dem Autor dieses Artikels ein großes Lob aussprechen! Stilistisch ein schön geschriebener und anschaulicher Bericht über den Aufenthalt in Afghanistan, obwohl der Artikel doch etwas kurz ausgefallen ist. Da wäre mit Sicherheit noch mehr content möglich gewesen. Kritisieren möchte ich jedoch, dass der eigentlichen Fragestellung, die der Tradition der Bundeswehr, nicht nachgegangen wird. Nur kurz wird zu Beginn erwähnt, dass die Bundeswehr aufgrund der Geschichte keine Tradition mehr hat oder haben darf. Sicherlich ist die Tradition der Bundeswehr auf 57 Jahre beschränkt. Hinzu kam die Teilung Deutschlands in Bundesrepublik und DDR, wobei jeder Staat eine eigene Armee unterhielt. Nach der Wiedervereinigung wurden traditionsbehaftete Kasernen, Einheiten usw. mit neutralen Namensgebungen versehen. Generell ist es schwierig in Deutschland, sich auf "deutsche" oder "preußische" Traditionen zu berufen, da man sofort als Rechtsradikaler oder Militarist abgestempelt wird. Betrachten wir jedoch die französische oder britische Armee, werden wir feststellen, dass diese viel mehr Tradition haben als wir. Gut, sie waren auch nicht der Aggressor in zwei Weltkriegen.
Ein sehr guter Artikel.
Der Vollständigkeit halber möchte ich anmerken, dass der letzte entscheidende Satz vielleicht in seiner Tragweite mißinterpretiert wurde:
"Der Große Vaterländische Krieg" (В...
Sehr schön, dass Sie erwähnen, dass "Der Große Vaterländische Krieg" aus dem Russischen stammt. Ich wollte ebenfalls darauf hinweisen, was sich ja nun erübrigt hat. Allerdings finde ich es erschreckend, dass ein deutscher Major solche Äußerungen von sich gibt und das gegenüber einem Journalisten! Leider gibt es in der Bundeswehr bis heute rechtsradikales Gedankengut sowie vereinzelte Verherrlichungen der Wehrmacht. Dennoch sind rechtsmotivierte Taten in den vergangenen Jahren glücklicherweise zurückgegangen. Bei der Polizei gibt es übrigens ebenfalls genügend rechte Meinungen und Auffassungen, weshalb es unangebracht wäre, nur über die Bundeswehr zu schimpfen.
Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass in der Bundesrepublik aufgrund der Erfahrungen des Dritten Reichs ungern von Geheimdiensten gesprochen wird. Angebrachter ist die Bezeichnung Nachrichtendien...
Werter FKritik, in vielen politischen Talkshows und Debatten wird derzeit diskutiert, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie die Landesämter nicht überflüssige Nachrichtendienste sind, welche eigentlich abgeschafft werden sollten. Die Aufgabe des Verfassungsschutzes würde bei einer Auflösung zu den Abteilungen des Staatsschutzes der Polizei übergehen. Wie viele Geheimdienste haben wir denn laut GG? Verfassungsschutz (Bund/Länder), MAD (der nur für die Bundeswehr zuständig ist) und der BND. Die Staatsschutzabteilungen der Polizei zählen somit nicht zu den Nachrichtendiensten. Der grundsätzliche Unterschied zwischen einem Nachrichtendienst und der Polizei ist, dass die Nachrichtendienste laut Gesetz über keine Exekutivkompetenzen verfügen. Das bedeutet, dass ein Nachrichtendienst zwar ermitteln darf, jedoch keine Personen in Gewahrsam nehmen kann. Das ist Aufgabe der Polizei und mitunter auch des Staatsschutzes. Nehmen wir nun an, der Verfassungsschutz wird aufgelöst und der Staatsschutz wird mit den Aufgaben der Ämter für Verfassungsschutz aufgebläht. Erhalten wir dann einen Nachrichtendienst, der mehr Kompetenzen besitzt als die bisherigen Dienste? Möchten wir einen solchen Super-Nachrichtendienst? Übrigens leisten sich die Amerikaner offiziell 16 Geheimdienste. Da erscheinen unsere drei doch vernachlässigbar oder?
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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