„Windows 7 enthält Erfahrungen aus einem Viertel Jahrhundert“, so lässt uns Microsoft in einer aktuellen Pressemitteilung wissen und schon die originelle Rechtschreibung zeigt, dass man auch nach einem Vierteljahrhundert mit nur einem V...>> mehr
Das Gesetzesvorhaben zur Sperrung kinderpornographischer Inhalte im Internet entpuppt sich immer mehr als ein undurchschaubar mäanderndes Projekt mit einem unangenehmen Eigenleben.
Schienen die an der Planung des Gesetzes beteiligten Politiker und Ins...>> mehr
Seit gestern ist es also da, das "Internet-Manifest", das uns in "17 Behauptungen" erklärt, wie Journalismus in Zeiten des Internets funktioniert. Ein löbliches Unterfangen, bei dem sich die "Top 10" der deutschen Internet-Schreiber das Hirn zerm...>> mehr
laut einer Meldung auf heise.de hat der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, eine mehr oder minder deutliche Warnung gegenüber denjenigen Internet-Nutzern geäußert, die die im Rahmen des Zugangserschwernisgesetzes e...>> mehr
Vieles ist anders in diesen Tagen. Manche Menschen glauben, Horst Schlämmer sei eine reale Person und würden ihn, den Mann, dem die Bedeutung des Dehnungs-i ebenso fremd ist wie das Deo, zum Bundeskanzler wählen. Und dieser Wunsch ist auch durch...>> mehr
Ein sehr schöner Text - mal was anderes als die so häufig wahlweise in die Rubriken Gesinnungs-, Reinwaschungs- oder Rückblickverklärungsaufsätze einzuordnenden Texte anderer "Politiker" (Politiker ist jetzt hier als Wortmarke für parteipolitisch in die Öffentlichkeit tretende Menschen gemeint). Zustimmen muss ich Streifzug bei der Aussage des Fischens im Meer der Nichtwähler. Und das ist, um es mit einem weit etablierteren Berliner zu sagen, auch gut so. Der Nichtwähler ist ja als solcher nicht zwangsläufig unpolitisch, er hat aber möglicherweise einfach keine Veranlassung (mehr), seine Stimme abzugeben.
Meine Herren - diese Zeiten habe ich schon fast vergessen. Diese verlorenen Blicke vor einem seltsamen grünen oder bernsteinfarbenen (Amber, so hieß das, glaub ich, schick formuliert) flimmernden Klotz von Bildschirm und die enttäuschte Hoffnung, dass auch der Computer nicht ganz von selbst das macht, was man sich vorstellt. Aber ernsthaft, so nett ich die Retro-Idee von "Typewriter" auch auf den ersten Blick finde, so unnötig finde ich Sie dann auch wieder. Ich gebe es zu, Ich will meinen "Copy & Paste"-Luxus, ich möchte mein Geschreibsel umstellen, ändern und verschieben können. Langsamer zu arbeiten, bedächtiger zu schreiben ist ein hehres Ziel, doch wer möchte das wirklich noch umsetzen? tok
Erstaunlich, dass sich derartige Sammlungen vermeintlich entlarvender Allgemeinplätze immer noch verkaufen lässt. "Ohne Verallgemeinerung kommt man zu keiner Erkenntnis", sagt Fleischhauer. Ob er nicht eher gemeint hat, dass er es ohne diese Grobschnitzerei nicht zu einem Buch gebracht hätte? Wenn ich solche Doku-Belletristik sehe, werde ich immer wieder ein kleinwenig neidisch, mit wie wenig Aufwand sich hohe Marktresonanz erzielen lässt. Dagegen mutet das schreiben von Fachbüchern an wie eine Strafarbeit, denn da reicht das Fleischhauer-Prinzip der bräsigen Breite leider nicht aus. tok
Freier Journalist und Buchautor, geboren im Ruhrgebiet, Wahl-Rheinländer, studierter Kommunikationswissen- schaftler mit Vorliebe für Computer und Fotoapparate und einer arbeitsreichen Historie in der Öffentlichkeitsarbeit für Agenturen und Unternehmen.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr