Tom Strohschneider

Blog von Tom Strohschneider

01.01.2012 | 14:47

Extremismus! Die CDU, der Geldhahn der NPD und die Linke

Die CSU macht Druck und will bereits zu Beginn des neuen Jahres ein Verfahren zur Grundgesetzänderung anstoßen, „um demokratiefeindliche Parteien wie die NPD von der staatlichen Parteienfinanzierung auszuschließen“, wie es in einer Meldung heißt. Als Konsequenz aus der Nazi-Mordserie und der Debatte um die Zwickauer Zelle müsse der NPD „sofort der Geldhahn zugedreht werden“, forderte Alexander Dobrindt in der Augsburger Allgemeinen. Ein Verbotsverfahren dauere Jahre, denkbar wäre es nach Meinung von CSU-Generalsekretär daher, bereits während dessen Dauer die Zahlungen auszusetzen. Sein Ziel sei es jedenfalls, bereits die nächste Auszahlungstranche im Frühjahr zu stoppen.

Die CSU hat dabei allerdings auch die Linke in ihrem extremismustheoretischen Blickfeld. Denn Dobrindt spricht allgemeiner von „Gegnern unserer Demokratie“ und hat angedeutet, eine Variante wäre es, den Bundestagspräsidenten in die Lage zu versetzen, bei vom Verfassungsschutz beobachteten Parteien, Zahlungen auszusetzen. Das trifft auch auf die Linkspartei zu, der das amtliche Kompendium auf Bundesebene 15 Seiten widmet. Zur Erinnerung: Dobrindt hatte im Sommer bereits die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen die Linke ins Spiel gebracht. Das war zwar nicht zuletzt bei der SPD als „ein bisschen durchgeknallt“ bezeichnet worden, zeigt aber, wie die aktuelle, eigentlich nur die NPD betreffende Debatte schnell extremismustheoretisch auch auf die Linke ausgeweitet werden kann.

Und siehe da: Inzwischen hat sich CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt in die Debatte eingeschaltet und direkt einen Ausschluss der Linken von der staatlichen Parteienfinanzierung ins Gespräch gebracht. “Wenn sich die Verfassungsfeindlichkeit der gesamten Partei belegen ließe, wäre dies in der Tat ein Grund, sie von der Parteienfinanzierung auszuschließen”, wird Hasselfeldt in der Welt zitiert. Linkenchef Klaus Ernst hat das energisch zurückgewiesen. Es widerspreche “demokratischen Grundregeln, wenn eine Regierungspartei erwägt, eine demokratische Oppositionspartei mit gesetzlichen Mitteln zu behindern”, sagte Ernst dem Hamburger Abendblatt. Mit solchen Vorstößen wie jenem der CSU werde ein Klima geschaffen, “in dem sich rechte Gewaltbanden erst recht ermutigt fühlen, unsere Büros zu demolieren und unsere Mitglieder zu bedrohen”. Zur traurigen Ironie des Ganzen gehört, dass die CSU nun plötzlich auch die Kritik an der Rente mit 67 entdeckt hat, welche von der Linken (und anderen) schon viel länger formuliert wurde als es der Regierungspartei aus Bayern lieb war, welche die Heraufsetzung des Einstiegsalters mitbeschlossen hat.

Skeptisch haben sich übrigens auch die Grünen geäußert. Der Vorschlag, durch eine Grundgesetzänderung der NPD den Geldhahn abzudrehen, sei “gut gemeint, aber nicht gut gemacht”, so Parlamentsgeschäftsführer Volker Beck. “Es sei unklar, nach welchen Kriterien der Bundespräsident handeln solle, wenn er künftig in die Lage versetzt würde, Zahlungen an Parteien auszusetzen, die vom Verfassungsschutz beobachtet würden. Die Beobachtung einer Partei durch den Verfassungsschutz sei eine rechtlich überprüfbare, “aber im Kern politische Entscheidung”, sagte Beck mit Blick auf Forderungen des konservativen Lagers, etwa die Linkspartei vom Verfassungsschutz beobachten zu lassen. Sie könne deshalb kein Anknüpfungsgrund für einen Ausschluss von der staatlichen Parteienfinanzierung sein.”

 
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Kommentare
Magda schrieb am 01.01.2012 um 17:16
Das war abzusehen, dass es eher ein trojanisches Pferd ist, das da gezäumt wurde.
Schachnerin schrieb am 01.01.2012 um 23:49
Noch ein Trojaner:
Gerda Hasselfeldt ist mit Wolfgang Zeitlmann verheiratet, der bis 2005 Bundestagsabgeordneter der CSU war.

Bundesinnenminister Friedrich hat Zeitlmann in die Dreierkommission zur Aufklärung der Pannen bei den Ermittlungen zur Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) berufen.
mahung schrieb am 01.01.2012 um 17:36
Die CSU bleibt also weiter auf dem rechten Auge blind. Im Süden also nichts Neues. Wusste ich aber schon, als Dobrindt damit in den Nachrichten war. Immer nach dem alten Quatsch-Motto der konservativen Kommunistenfresser: Wer von Faschisten redet, darf von der Linken nicht schweigen. So wird faschistisch motiviertes Morden weiter verharmlost und da die Berichterstattung über die "Zwickauer Zelle" langsam nachlässt, kann also unsere politische Elite konservativer Provenienz wieder zur Routine übergehen: Die schlimmsten im Land sind immer noch die Kommunisten.
apatit schrieb am 01.01.2012 um 18:23
“um demokratiefeindliche Parteien wie die NPD“ - Nachtigall ick hör dir trapsen ! Mahung hat es schon gesagt, so ist es leider, wir gehen wieder zur Routine über und in Deutschland hat der "Feind" links zu stehen.
Horsti schrieb am 01.01.2012 um 18:24
Vielleicht ist das doch ein ganz toller Vorschlag - wenn man ihn zuende denkt.

Ich bin sofort für die Umsetzung, wenn darunter auch Parteien fallen, die verfassungswidrige Gesetze fabrizieren, die ihnen regelmäßig vom BVerfG um die Ohren gehauen werden müssen.
Matto schrieb am 01.01.2012 um 18:38
Wie weit wir in diesem Staat schon wieder sind, hier ein Bericht (Dresden nazifrei), da stockt einem der Atem und es gefriert einem das Blut in den Adern. Mir fehlen einfach die Worte.

Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 23:11 Uhr
Dresdner Richter hält Nazis für "schützenswert"
Achtung, öffnet in einem neuen Fenster. PDFDrucken E-Mail
Im Prozess gegen den Blockierer nach §21 Versammlungsgesetz, der am Mittwoch mit einer Verurteilung zu einer Geldstrafe sein Ende fand, betonte der Richter, dass Nazis, auf Grund ihres Minderheitenstatus einen besonderen Schutz genießen würden. Wenn sie eine angemeldete Demonstration durchführen wollen wäre das akzeptieren.
Für uns steht dagegen fest: Wir müssen das Möglichste tun, um die Verbreitung der menschenverachtenden Ideologie der Neonazis zu verhindern, die in den Morden der NSU lediglich ihre Erfüllung fand.
Besondere Brisanz bekommt die Argumentation von „Nazis als schützenswerter Minderheit“, wenn man bedenkt, dass die 3 Nazi-Terroristen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt Jahrelang am größten Naziaufmarsch Europas teilgenommen hatten. Folgende Bilder aus dem Jahre 1997 belegen ihre Teilnahme:
19980124_dresden_mundloszschaepe_boehnhardt_mundlos01
Nazis als schützenswerte Minderheit? Terrortrio bei Nazi-Aufmarsch in Dresden
Angesichts der Tatsache, dass der Naziaufmarsch in Dresden Mittel der Selbstvergewisserung der gewaltbereiten Neonaziszene ist, ist die Aussage des Richters blanker Hohn. Gleichzeitig zum Schutz der "Minderheitenrechte" von Nazis werden gesellschaftliche Minderheiten, die tatsächlich von Nazigewalt bedroht sind, häufig alleingelassen.
Zuletzt zeigte sich dies wiedermal an der Weigerung der Staatsregierung, einen Untersuchungsausschuss zur Aufklärung der durch das Terrortrio begangenen Morde einzusetzen.
Der Untätigkeit der „Sächsischen Demokratie“ setzen wir Taten entgegen. Gemeinsam werden wir auch nächstes Jahr wieder dafür sorgen, dass die Nazis ihr gefährliches Gedankengut nicht auf die Straßen Dresdens tragen können.

Aller guten Dinge sind drei! Block Dresden 2012!
RatCreutz schrieb am 01.01.2012 um 18:56
Eine Linkspartei, die sich nicht vom bürgerlichen Staat finanzieren läßt, könnte vielleicht eine wirklich Opposition sein.
Allerdings müßte der Apparat etwas verkleinert werden.
Mir gefällt die Idee, den Geldhahn für die Linke zu schließen.
apatit schrieb am 01.01.2012 um 19:01
RatCreutz / Kann man nicht auch bei der NPD Asbest finden, so wie im “Palast der Republik“ und dann hat man einen Grund…, so was macht man doch mit Symbolen oder?
claudia schrieb am 01.01.2012 um 19:47
>>Eine Linkspartei, die sich nicht vom bürgerlichen Staat finanzieren läßt, könnte vielleicht eine wirklich Opposition sein.<<
Ob eine politische Gruppierung Opposition sein kann oder nicht, hat wenig damit zu tun ob die Finanzierung von Parteien ausser über Mitgliederbeiträge auch aus Steuermitteln* erfolgt. Sehr wesentlich ist, wie weit sie über private Finanzierung gesteuert werden können. Denn inhaltliche Bedingungen hängen sehr viel weniger von gesetzlichen Finazierungsanteilen ab als von Privatspenden.
Zweifellos würde das Geld bei der Linken nach einer Streichung der "Wahlkampfkostenerstattung" knapper sein als bei Parteien, die an finanzstarken Geldgebern hängen.
Das würde aber lediglich das Potential der Informationmittel und Veranstaltungen einschränken, an den Inhalten würde es nichts ändern.

Eine Streichung der Mittel für ausgewählte Parteien hätte zur Folge, dass das Bundesverfassungsgericht sich damit beschägftigen müsste, mit ungewissem Ausgang. Es würde von Klägern ins Feld geführt, dass der CSU-"Vorschlag" bedeutet, Zuweisung von Steuergeld nur an nach Inhalten ausgewählte Parteien zuzulassen dem GG widerspricht. Letztlich würden damit von Linke-Wählern bezahlte Steuern an CSU/SPD/Grün/CDU/FDP umgeleitet.

Die Forderung nach einer Streichung für die Partei die Linke ist in erster Linie Propaganda.
Es muss eben jede/r Bürger/in sich selber fragen, ob er/sie aufgrund von parlamentarischen und programmatischen Aussagen der Linken gemeinsam mit der CSU Angst vor ihr haben musss oder nicht.
Und wir müssen klarstellen, dass Freiheit nicht bedeutet, sich von Leuten wie Dobrindt führen zu lassen. Sondern dass Freiheit bedeutet, den eigenen Standpunkt zu finden.

*es würde hier zu weit führen, über die Aufteilung des erarbeiteten Mehrwertes unter kapitalistischen Machtverhältnissen zu diskutieren. Die Bewertung von Steuern gehört aber dazu.
RatCreutz schrieb am 01.01.2012 um 23:04
Dank für die ausführliche Antwort. Ich möchte dem nur ein kurzes Sprichwort entgegensetzen, dessen Gültigkeit für die Politik nicht widerlegt ist: Wer zahlt, schafft an.
claudia schrieb am 02.01.2012 um 06:30
>>Wer zahlt, schafft an.<<
Sprichworte geben ja Fakten oft in stark verkürzter Form wieder.
In Bezug auf die Parteienfinanzierung würde es heissen: Wer zahlt, ohne dazu verpflichtet zu sein, schafft an. Das gilt im Prinzipe für Beitragszahler und Spender. Grossspender haben den Vorteil dass sie in bestimmten Fragen Synergien nutzen und so Parteien in eine bestimmte Richtung lenken können. Auf Parteibeitragszahler trifft das weniger zu, denn sie müssen eventuell einen Richtungsstreit aushalten können, um etwas „anzuschaffen“.

Die CSU will eine gesetzliche Verpflichtung des Staates in eine bei Unbotmässigkeit kündbare Leistung umwandeln. Damit könnte in der Tat über die Finanzierungsanteile aus Steuermitteln auf die Linke Einfluss genommen werden, weil Teile der Partei einem Verzicht auf die Einnahmen zugunsten konsequenter Oppositionspolitik nicht zustimmen würden. Das ergibt sich daraus, dass es ja Parteimitglieder gibt, die auch meinen, die Linke müsse sich bemühen, den Massenmedien zu gefallen.

Aber die Umwandlung gesetzlicher Finanzierungmittel in kündbare Bezahlung von politischen Zielen hinge, wie oben schon gesagt, von der Zustimmung des Bundesverfassungsgerichtes ab. Die CSU müsste das Gericht also erst mal mit einer herrschaftstreuen Mehrheit besetzen. Das ist zwar etwas schwieriger als beim „Verfassungsschutz“, kann aber gelingen.
Der nächste Schritt wäre dann die Kündigung der Abgeordnetendiäten, wenn keine Beraterverträge mit Firmen abgeschlossen werden. Auch das würde damit begründet, dass grundgesetzkonforme Politiker „verfassungsfeindlich“ seien.
deviant schrieb am 01.01.2012 um 19:24
War doch klar, dass sich der Vorschlag primär gegen Die Linke und nicht etwa gegen die NPD richtet. Das ganze beim VolksWulff mit Porschekredit anzusiedeln deutet weiter darauf hin, dass in Zukunft die Regierung entscheidet, welche Parteien man dem Volk erlaubt, das würde einen weiteren Schritt in die Parteiendiktatur bedeuten, in der schon heute CDU/CSU und SPD entscheiden, was im Fernseher läuft, welche Richter über uns urteilen und welche Richtlinien "uns von Brüssel aufgedrückt werden".
Wo Politbüros auf oberster Ebene entscheiden, was das Programm der Partei ist und wer uns auf den Listen vorgesetzt wird und wer in der Partei aufsteigen darf.
Wo zwei-drei dieser Politbüros untereinander entscheiden, was die nächsten vier Jahre geschieht und im Parlament und im Präsidialamt ein paar leblose Hüllen sitzen, die dem alten Spruch "mit leerem Kopf nickt es sich leichter" "Leben" einhauchen.

Nebenbei: Wer legt sich denn mit rechtsradikal-rassistischen Burschenschaften (z.B. "Ariernachweis") und revanchistisch-nationalistischen "Vertriebenen"-Verbänden ("Wir erkennen die Oder-Neisse-Linie nicht an") ins Bett und kündigt inzwischen im Osten den "demokratischen Konsens, nicht mit der NPD zu stimmen" auf?

Richtig, die FDP und insbesondere die Union: Erika "Die Polen haben uns das Land weggenommen, dass mein Papi den Polen rechtmäßig geraubt hat" Steinbach, menschenrechtspolitische (!!!) Sprecherin der CDU zum Beispiel, oder Horst "Den Tschechen das Land wieder wegnehmen, dass sie den Sudeten genommen haben" Seehofer, bayrischer Ministerpäsident, CSU.
Die Verbindungen zwischen Union, FDP und rassistischen Burschenschaften wurde in letzter Zeit ja immer wieder aufgedeckt, der neue Verfassungsrichter Müller (ehemals MP Saarland) ist zum Beispiel großer Freund der "Burschenschaft Ghibellinia zu Prag in Saarbrücken", "Sebastian Greiber, Vize-Landeschef der FDP, rief, „Die Flamme der Burschenschaft möge in unserem wunderschönen Saarland ewig brennen.“"
Und auf die Schnelle gefunden gibt's da noch diese Meldung zur Kumpanei von CDU und NPD: www.taz.de/!22126/

Nur, damit mir niemand unterstellt, ich würde meine Standpunkte nicht begründen...
KarinL. schrieb am 01.01.2012 um 22:28
Das sage ich doch die ganze ZEIT...laut einer Studie soll jeder 3. Bürger rechts eingestellt sein.

Liegt doch auf der Hand, wenn immer wieder die CDU von der Mehrheit gewählt wurde!
claudia schrieb am 01.01.2012 um 22:49
>>War doch klar, dass sich der Vorschlag primär gegen Die Linke und nicht etwa gegen die NPD richtet.<<
Sicher. Die NPD ist für CSU/SPD/Grün/CDU/FDP einfach ein Konkurrent, der ihnen Wähler wegnehmen kann. Und wenn es der NDP gelänge, ein paar Wähler mehr auf ihre Seite zu ziehen, könnte sie ihnen sogar die Geldgeber wegnehmen. Das ist ihre grösste Sorge.
Deswegen hat sich zum Beispiel der SPD-Vorstand gegen den Ausschluss von Thilo Sarrazin entschieden.

Mit der Linken haben die Blockparteien das Problem, dass die sich nicht von Lobbyisten abhängig gemacht hat. Und dass Teile der Linken dafür plädieren, Kapitalisten, die permanent gegen GG Artikel 14.2 verstossen, zu enteignen.
Die Linke ist die einzige Bundestagspartei, die den Geldgebern des Lobbyblockes nicht in den Hintern kriecht. Damit zieht sie sich natürlich die kompromisslose Feindschaft der Lobbyblockflöten bzw. ihrer Auftraggeber zu.
Ein mit etwas Logik leicht zu erklärender Fakt.
Tom Strohschneider schrieb am 03.01.2012 um 09:26
ein Nachtrag: CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt will auch der Linkspartei staatliche Gelder streichen. "Es darf keine Staatsgelder für die Gegner unserer Demokratie geben, egal ob Braun oder Dunkelrot", wird am Dienstag Dobrindt in der "Passauer Neuen Presse" zitiert. "Ein Verbotsverfahren gegen die Linkspartei ist genauso zu prüfen wie das Einfrieren der staatlichen Mittel für sie." Eine Partei, "die ganz offen aufruft, neue Wege in den Kommunismus zu finden, und die sich in vielen Äußerungen und Schriften außerhalb unserer demokratischen Rechtsordnung stellt, hat mit unserer Demokratie wenig zu tun."
tlacuache schrieb am 03.01.2012 um 09:47
MdB Alexander Dobrindt:
"Bayerischer Trachtenverband zu Besuch in Berlin", auch "Dobrindt kämpft für Standort Altenstadt" sind demokratisch Deutsch systemrelevant...
der is scho wischtisch un' weiss was wischtisch
www.alexander-dobrindt.de/
zebraistik schrieb am 03.01.2012 um 14:17
Bei aller Sympathie für die Linke bleibt daran zu erinnern, dass
Frau Lötzsch mit ihren Glückwünschen für Castro etwa und anderen 'freudian slips' in diesem Jahr nicht gerade konstruktive
Beiträge geleistet hat. Im Übrigen ist Strohschneider und magda zuzustimmen. Wichtig wäre, dieses Thema aufzuarbeiten: vor dem Hintergrund der Ost-West-Kolonialisierung einerseits und der dahinter stehenden Akteure, (etwa der TREUhand), zugleich der Verflechtung der Linkspartei mit alten Seilschaften, der Verflechtung der
Ex-BRD mit Alt-Nazis und beider Gesellschaften bei der nicht
bewältigten faschistischen/stalinistischen Vergangenheit.
Was heute tagespolitisch abläuft, sind m.E. - neben gravierenden Entgleisungen des so von der Lobby, dem finanzmarktgeschuldeten Fiaskos- Windmühlenkämpfe einer SYSTEM-änderung unfähigen untergegangenen Zivilgesellschaft.
Tom Strohschneider
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