Tom Strohschneider

Blog von Tom Strohschneider

31.01.2012 | 09:47

Linksreformismus: eine neue Zeitschrift, eine kommende Tagung

Suffizienz als Ausweg, eine repulikanische Ökonomie, Linksaffine als politische Akteure – damit beschäftigten sich drei von Dutzenden Themenpapieren, die im vergangenen Februar bei der Berliner Tagung „Mit Linksreformismus aus der Krise“ diskutiert wurden. Die außerordentliche Sammlung von Beiträge ist im Internet nachlesbar, doch eine Folge-Konferenz wird es 2012 nicht geben – aus „Ressourcengründen“. Die so entstehende Lücke in der linkspolitischen Debatte ist allerdings nur halb so groß, aus nachbarschaftlichen Gründen: Im September findet in Hallstatt (Österreich) der nächste Momentum-Kongress statt, er widmet sich diesmal dem Generalthema Demokratie. Das Grobprogramm und Infos gibt es hier. Der ausrichtende Verein will seit ein paar Jahren „Wissenschaft, Politik und Praxis verbinden und verändern“ und versteht sich „als kritische Ideenschmiede, in der progressive Visionen, neue Impulse und praxistaugliche politische Lösungen entwickelt werden, die den sozialen Fortschritt vorantreiben“. Linke Reformpolitik also. Um diese und anderes wird es ab März auch in der neuen Zeitschrift Momentum Quarterly gehen, die sich „durch die Publikation progressiver Ideen und Konzepte sowie kritischer Reflexionen bestehender politischer Praxis versucht (…) an einem Balanceakt zwischen inhaltlicher bzw. konzeptioneller Autonomie und politischer Anschlussfähigkeit“ versucht. Die bisherigen Beiratsmitglieder findet man hier.

aus dem freitag.de-Archiv
Mobiliar für offene Räume gesucht: das Projekt Linksreformismus - hier

 
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Kommentare
DandelionWine schrieb am 31.01.2012 um 10:36
Vielen Dank, Tom, das sind sehr interessante und wichtige Informationen!
s0cialliberalism schrieb am 31.01.2012 um 10:50
Allerdings frage ich mich ja schmunzelnd wer die Beiträge digitalisiert hat. Da habe ich doch tatsächlich "die Leere aus der Krise" gelesen. :) Zuerst hielt ich den Referenten für schuldig, oder meinte, es handle sich womöglich um eine bewußte Verwendung von e statt h. Doch dem ist nicht so. Der Referent arbeitet an einer Universität, wird das also kaum falsch gemacht haben. Muss ein Praktikant mitgeschrieben & online gestellt haben, oder dergleichen.
DandelionWine schrieb am 31.01.2012 um 10:57
"Da habe ich doch tatsächlich "die Leere aus der Krise" gelesen."

Wo?
ch.paffen schrieb am 01.02.2012 um 02:20
@ Tom Strohschneider
Danke für Info und die Links

Feine Restnach noch Christiane Paffen
ch.paffen schrieb am 01.02.2012 um 02:22
kann ich hier noch das t "nachliefern"
Tom Strohschneider
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