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Als ich heute mein neues Blog hier beim Freitag einrichtete, sollte ich unter der Überschrift meines Blogs noch etwas Sinnfälliges äußern. Ich ruderte in Gedanken an den Ufern der Einfallslosigkeit entlang und zermarterte mir den Kopf. Was schreiben, das irgendwie ... nicht zu bemüht, nicht zu belanglos, nicht dies und jenes, und überhaupt... also einfach geschrieben
under water
Kommt dem derzeitigen Gefühl am nächsten. Also auch gleich mal gegoogelt, was es zu "under water" so gibt. Google spuckt so manches Mal staunenswerte Dinge aus ("Staunen", das fiel mir auch noch ein beim Ausfüllen der Felder im Bereich Blogeröffnung).
Es gibt einen hübschen Film bei youtube, der "under the water" heißt, es kommt so ein wenig Frühlingsfeeling herüber, auch bunte Farben sind zu sehen und schwebende Wesen mit Quallenfäden, die so ein bisschen wie Altweibersommerfäden durch die Lüfte ziehen, und am Ende verliebt sich der Frosch in die Qualle und das Seepferdchen wird zur Harfe umfunktioniert.
Also doch: Frühlingsanfang, irgendwie bin ich ein Anhänger der Chaostheorie und glaube nicht daran, dass das Zufall ist:
ich fühle mich so, wie under water sich eben anfühlt, irgendwie schwammig und so, das schreibe ich dann in das Fensterchen, schaue bei Google nach und finde einen Frühlingsfilm mit Elfenmusik unterlegt.
Bemerkenswert finde ich aber auch folgendes Fundstück, das die Google-Bildersuche mit dem Suchwort "under water" hergab:
Einen beim Tauchen fotografierten Tiger, der unter Wasser nach Fleischstücken schnappt. Wenn man immer wieder auf das Foto klickt, kann man den Tiger während der verschiedenen Tauchstadien betrachten:
Tauchender Tiger
Wie bin ich jetzt nur auf Tiger und Frühling gekommen? Was wollte ich eigentlich sagen? Warum habe ich angefangen zu schreiben?
Ich fürchte, Ommwriter übt schleichenden Einfluss auf mich aus.
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Bei all dem Wasser und dem Sinnfälligen fiel mir das hier ein:
vids.myspace.com/index.cfm?fuseaction=vids.individual&videoid=15750190 bißchen viel Geige...;-)... Willkommen beim Freitag! Und dankeschön für Ommwriter. |
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merci beaucoup!
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Manchmal denke ich darüber nach, ob es schön wäre, ein Aquarium zu haben. D.h., ich denke nicht darüber nach, ob ich mir eines heran schaffen sollte, was aus Gründen sowieso nicht in Frage kommt, sondern ich stelle mir vor, eines zu haben. Eine Zeitlang hatte ich meinen Bildschirmschoner mit einer Aquariumsattrappe belegt, die virtuellen Fische schwammen täuschend echt hin und her und man konnte sogar das Wasser leise blubbern hören. Nach einiger Zeit wurde mir bewusst, dass ich damit begonnen hatte, im Arbeiten Kunstpausen einzulegen, damit der Bildschirmschoner aktiviert würde und ich den Fischen bei ihren immer gleichen Schwimmbewegungen zusehen könnte. Dieser Umstand wiederum führte dazu, dass ich den Bildschirmschoner aus meinem Leben verbannte.
Allerdings stelle ich mir immer wieder gerne vor, ich hätte eines, mit Tropenfischen aller Couleur, Zebrafischen, Papageienfischen, ein kleines Riff möglicherweise und einen Katzenhai, der elegant seine Runden dreht. Bei ausgedehnteren Raumverhältnissen könnte man sogar daran denken, einen Rochen ergänzend in das Becken zu lassen. Das sanfte Schweben der Flügel eines schwimmenden Rochen lässt augenblicklich Ruhe und Besonnenheit in verknotete Gedankengänge einkehren, so stelle ich mir das zumindest vor. |
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Da ich mich hierhin schon verirrt habe, möchte ich doch mal meinen philosophischen Senf dazu geben: Egal, was Du in, um oder mit dem Wasser machst: bei der Anschaffung eines Aquariums muß man wissen, dass das Wasser stets zu pflegen ist, denn sonst beginnt man irgendwann im Trüben zu fischen und wird zum Blindfisch.
Aber das mit den Knoten und den Fischen stimmt auf jeden Fall... |
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schrieb am
24.03.2010 um 20:50
In meiner Verwandtschaft existieren Aquarien. Superschön und schöne Fische. Der eine Pfleger ist auch Angler, mit überdurchschnittlicher Ambition.
Aber: Für mich wär das nichts. Woanders hier hab ich schon mal bekannt, daß der Molch mein Lieblingstier ist. Aber auch eben draußen im Pfützigen. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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