Präambel: Wie ich an anderer Stelle angemerkt habe, läuft die Politik in diesem Lande zunehmend auf eine mehr als unangenehme Entwicklung zu, die rechtzeitig zu stoppen ist. Meines Erachtens handelt es sich dabei hauptsächlich um ein Problem, da...>> mehr
Viele regen sich über allerlei Getöse auf, um quasi verschenkte „Kredite“, andauerenden Gratisurlaub, Lügen, Schliche, Tricks und Drohungen. Viel kranker ist aber das, was all dieses Getöse verdeckt. Nein, wir sind nicht in eine...>> mehr
Der ORF schafft, wozu offenbar kein deutscher Journalist in der Lage ist: zu zeigen, wie ahnungslos die Atomheinis sind und wie unvorbereitet die öffentliche Hand ist.
Aussagen des Moderators wie „… wenn nicht einmal die Deutschen das in den...>> mehr
Der pseudopolitische Giftzwerg Matschie möchte nicht mit den Grünen und der Linkspartei koalieren, weil eine Rot-Rot-Grün-Koalition nicht stabil und vertrauensvoll arbeiten kann?
Tja, dem Mann muss recht gegeben werden, allerdings aus einem an...>> mehr
Eben. Aber genau das passiert nicht, weil wir in einem Parteienstaat gelandet sind, der mehr oder weniger von Funktionären geführt wird. Das einzige Pfund, mit dem das System noch wuchern kann, ist, dass es mehr als eine Partei gibt. Aber die gab es in der DDR auch. Interessant wäre mal Folgendes: Ein Verfassungsentwurf im nachrevolutionären Frankreich beinhaltete eine Klausel, nach der sich Politiker am Ende ihrer Legislaturperiode vor einer Art Tribunal direkt für die Politik verantworten sollten, die sie betrieben haben. Oder ein anderer Vorschlag, der die Parteienmacht brechen könnte: Auf Wahlscheinen auch „Keine“ wählen können, mit der Konsequenz, dass diese „Partei“ dann auch Sitze bekommt, sprich: Für die Keine-Stimmen müssten auch Plätze im Parlament leer bleiben. Ich glaube erstens, dass so wesentlich mehr Menschen wählen gehen würden, und zweitens, dass die Parlamente auch in Vollbesetzung deutlich leerer wären.
Eine Frage vom Ahnungslosen: Sind Sie sicher, dass Zucker im 18. Jahrhundert als „weißes Gold“ tituliert wurde, wie der Text vermuten lässt? Rohrzucker ist doch schließlich braun oder wird er nur heutzutage braun belassen? Auch die Begrifflichkeit der Tea Party überrascht mich im oben genannten Zusammenhang, weil ich ihn eher mit der amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung Ende des 18. Jahrhunderts und der palinschen Pseudokopie der Postmoderne in Verbindung bringe.
wenn aaron könig die sogenannte volksweisheit gegen die ansprüche der eliten, der sogenannten, auflaufen lässt und die volksweisheit als sieger aus dem rennen kommen sieht, ist das verfahren wenig übe...
Richtig, hinter dem Religionsgeblubber, an dem sich die meisten hier reiben, verstecken sich die beiden kritischen Schlüsselsätze Herrn Koenigs hier: a) Wenn viele Menschen mit möglichst unterschiedlichem Hintergrund unabhängig voneinander über etwas entscheiden … sind die Ergebnisse oft nachprüfbar besser als bei anderen Entscheidungsverfahren. b) … sollte in einer Zeit, in der jeder Bürger über das Internet Zugang zu allen Informationen hat, einem grundsätzlichen Vertrauen in das geistige Potenzial jedes Menschen weichen. Oft, mein lieber Herr Koenig, ist nicht immer. Im Gegenteil ist der Begriff sogar so dehnbar, dass er nicht einmal zwangsläufig die Mehrheit der geprüften Fälle beschreibt, geschweige denn die Mehrheit aller Entscheidungen. Der zweite Teil geht dagegen von einer naiv-idealistisch Vorstellung aus, der vermutlich nur ein Digital Native anhängen kann: Erstens ist es falsch, zu behaupten, dass „jeder Bürger über das Internet Zugang zu allen Informationen hat“, und zweitens zeigt sich täglich, dass gesteigerte Zugangsmöglichkeiten nicht bewirken, dass die Menschen sie auch in Anspruch nehmen. Das Gegenteil scheint der Fall: Je mehr Informationen sie zur Verfügung haben, desto weniger nehmen sie sie zur Kenntnis. Sie lassen sich lieber berieseln. Viel wichtiger wäre die Notwendigkeit, dass die Menschen denken lernen.
Man muss nicht einmal viel zu manch unsinnigen Details im Text sagen, bereits die Einleitung verrät die fachliche Ahnungslosigkeit: Die "Menschwerdung des Affen" ist und bleibt Unsinn, ursprünglich übrigens um Darwin zu verunglimpfen. Nach evolutionärer Theorie haben Menschen und Affen lediglich gemeinsame Vorfahren. Dieses kleine Einmaleins sollte im Hinterkopf behalten, wer sich beruflich mit der Evolution befasst.
Der Satz von der Stadtluft, die frei macht, meinte vor allem die Anonymität der Großstädte, die den einzelnen von den damals noch viel enger geschnürten sozialen Zwängen befreite.Der Satz meinte leider was anderes, weil es dabei um die rechtliche Freiheit der Stadtbewohner im Mittelalter ging. Und anonym waren die damaligen Stadtbewohner eher weniger, weil die zugehörigen Städte aus heutiger Sicht meist nicht viel mehr als Handwerkerdörfer mit Kirche und einer Mauer waren.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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