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Wichtiger Hinweis am Rande: Die Presse-Behauptung, der neue Gesetzentwurf beinhalte “Löschen statt Sperren”, entspricht nicht der Wahrheit. Da steht nämlich nicht drin, dass sie erst Löschen müssen, sondern dass sie nur auf die Sperrliste tun können, …
Die Aufnahme in die Sperrliste erfolgt nur, soweit zulässige Maßnahmen, die auf die Löschung des Telemedienangebots abzielen, nicht oder nicht in angemessener Zeit erfolgversprechend sind. Das heißt in der Praxis, dass das BKA nicht erst eine Löschung probieren muß, sondern dass sie eine Prognose machen dürfen, ob das erfolgversprechend ist — und sie dürfen sogar selbst die Frist setzen, bis wann das erfolgversprechend sein müßte. Und wenn ihre Prognose dann sagt, dass das eh nichts wird bis in zwei Stunden, dann können sie auch weiterhin ohne Löschversuch zensieren. (via Fefe) Fefe’s Blog birgt auch andere interessante Themen: ein Raketentest der USA (siehe Nordkorea), Heuschreckenplage bei Tele Columbus, die GEMA, die ihre Gebühren bei Livemusik um 600% erhöhen will, und und und….
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Ein Gesetz zum Vorteil der Kinderpornohersteller und -Dealer. Das Gestz sorgt für hohe Preise ohne den Absatz zu unterbinden. Die Profite steigen und es wird sich noch mehr auszahlen, Kinder zu missbrauchen. Welche Lobby steckt hinter einem solchen Gesetz? Sind Politiker in die Szene involviert? Es wäre nicht das erste mal.
Selbst wenn der Wunsch den Boden für weitere Internetzensur zu bereiten im Vordergrund gestanden haben sollte, wird eine Begünstigung der Kinderpornografen billigend in Kauf genommen. Prohibition ohne die Möglichkeit der wirksamen vollständigen Verhinderung hebt die Profite. Es ist nur sehr schwer vorstellbar, dass diejenigen, die dieses Gesetz gemacht haben diese Zusammenhänge nicht kennen. Schade um die Kinder. Politiker in der BRD haben einen schlechten Ruf - aber so schlecht? |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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