Tuntematon

Blog von Tuntematon

Blogbeiträge

16.04.2011 | 13:43 Tuntematon

Das böse Atom und die falsche Panik

Inzwischen ist es amtlich: Fukushima wurde auf INES Stufe 7 eingeordnet. Tschernobyl hat sozusagen einen Bruder bekommen. Diejenigen, die es schon immer gewusst haben, dürfen jetzt mit Recht sagen, sie hätten es schon immer gewusst. Es ist die Stunde... >> mehr

Kommentare

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Das böse Atom und die falsche Panik

16.04.2011 | 13:43 Tuntematon
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16.04.2011 | 14:15 Jacob Jung
Ich stimme Dir völlig zu. Seit 1954 (Beginn der Nutzung von Atomtechnologie zur Stromgewinnung) haben sich weltweit 18 Unfälle ereignet, die auf der INES mit mindestens Stufe 4 bewertet wurden: 8...
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17.04.2011 | 17:19 Tuntematon
Das ist stark verallgemeinert. Schließlich kann auch die Unaufmerksamkeit der Person, die das Auto steuert, in dem du und deine Kinder sitzen, für dich und deine Kinder Lebensgefahr herstellen.
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Das böse Atom und die falsche Panik

16.04.2011 | 13:43 Tuntematon
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16.04.2011 | 16:44 Gustlik
Es ist verboten, Blogeinträge auf dem grünen Sofa zu verfassen.
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17.04.2011 | 17:15 Tuntematon
Wer allergisch gegen eine bestimmte Farbe ist, braucht sich nur eine Brille mit Gläsern in der betreffenden Komplementärfarbe aufzusetzen.
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Hier will kein Finne hin

Politik | 09.04.2011 | 14:25 Jeroen Kuiper
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10.04.2011 | 18:28 Tuntematon
Reißerische Überschrift und nichts dahinter. Da will kein Finne hin? Weil AKWs gefährlich sind? Nein, weil Olkiluoto so ein abgelegenes Kaff ist. Die Polen wurden geholt, weil Finnen dort nicht arbeiten wollen? Ganz bestimmt nicht. Sie wurden geholt, weil sie billiger sind. Die Gewerkschaft hat bereits gefordert, dass beim Bau des nächsten AKWs deutlich mehr Finnen beschäftigt werden müssten. Offensichtlich gibt es keinen Mangel an arbeitswilligen Finnen. Was Greenpeace betrifft, so haben die sich von den Polen das Blaue vom Himmer herunter lügen lassen. Verständlich, dass die Polen sich für ihre Arbeitsbedingungen rächen wollten, verständlich, dass Greenpeacer gern das geglaubt haben, was sie hören wollten. Trotzdem freut es mich, dass ich an dieser Stelle einiges richtig stellen kann. Warum diese Aufregung wegen der vielen Fehler? Fehler passieren überall, das ist ganz normal. Und selbstverständlich wurden diese Fehler nicht nur registriert. Entweder sie wurden repariert, oder es wurde ein Gutachten erstellt, dass auf eine Reparatur verzichtet werden kann. Bestes Beispiel im Artikel: die Kondensatoren bei Siemens. Es ist falsch zu sagen "die Arbeiten entsprachen nicht den Normen", wenn die Arbeiten anschließend durch eine qualifizierte Firma wiederholt wurden und dann den Normen entsprachen. Ein reparierter Fehler ist kein Fehler mehr! Dass etwas heimlich ohne Genehmigung betoniert wurde, ist nur in Ausnahmefällen und nur bei unkritischen Gebäuden vorgekommen. Alles andere ist eine Lüge. Alles, was betoniert werden sollte, wurde vorher von allen Beteiligten inspiziert und abgesegnet, und falls erforderlich, erst nach Beseitigung von Fehlern. Ein einfacher polnischer Arbeiter kann überhaupt nicht beurteilen, ob Risse im Beton kritisch für die Stabilität sind oder nicht. Dies gilt auch für die bei Greenpeace erwähnten weggelassenen Bewehrungseisen in der Kuppel. Diese Eisen wurden aus gutem Grund weggelassen. Selbstverständlich wurde genau nachgewiesen, dass die Kuppel auch ohne diese Eisen ihre erforderliche Stabilität hat, und dieser Nachweis wurde von TVO und STUK abgesegnet. Das können die Arbeiter natürlich nicht wissen. Was die Sprachkenntnisse betrifft, da kann ich nur den Kopf schütteln. Wozu soll ein Vorarbeiter denn bitte englisch sprechen, wenn die Arbeiter selbst auch kein englisch können? Einige der Arbeiter hatten auch mal in Deutschland gearbeitet und sprachen etwas deutsch. Die Vorarbeiter waren meist Polen (von Portugiesen, wie bei Greenpeace behauptet, habe ich nie etwas gehört), und unter den Bauleitern gab es genug Leute, die sich mit den Vorarbeitern auf deutsch verständigen konnten. Später stellte die Baufirma sogar polnische Bauleiter ein. Auch der bei Greenpeace erwähnte Hass zwischen deutschen Ingenieuren und polnischen Arbeiter ist ein Märchen. Es gab durchaus eine gewisse direkte Kommunikation zwecks schneller Fehlervermeidung oder -beseitigung, und zwar in beide Richtungen. Ich will nichts beschönigen - selbstverständlich gab es Druck. Die Polen arbeiteten in Wechselschichten rund um die Uhr, auch am Wochenende. Und wenn ein Problem auftrat, dann konnten sie nicht nach Hause gehen und abwarten, welche Lösung die Ingenieure am Montag präsentieren würden. Da wurde dann einfach improvisiert und auch oft gepfuscht. Aber am Montag wurde dann jeder einzelne Pfusch entdeckt, dokumentiert, analysiert, begutachtet und repariert. Aber so ist das mit der Wahrheit. Einfach ein paar Details verschweigen, und der Rest sieht so aus, wie man es haben will.
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Tuntematon
Manches kommt mir so naheliegend und glasklar vor, dass ich mich wundere, dass es nicht schon längst von anderen Leuten kommuniziert wird.
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Logbuch
22:47
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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jesper mikkel kjaer hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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Theda hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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lothar.ackermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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lothar.ackermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
David Foster Wallace Das hier ist Wasser Kiepenheuer & Witsch 2012

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David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte >> mehr
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