Turbo Wamczyk

Punkt.

Blogbeiträge

15.05.2009 | 10:54 Turbo Wamczyk

Journalismus Offline oder wie man einen "Trend" verpennt

Es ist beschämend. Mich als Blogger - so nennen "echte" Journalisten mich - bestürzt es, in welcher Form eben einige dieser wahren Schreiberlinge ihr Unwissen mit einer unbeschreiblichen Laissez-Faire in den letzten paar Tagen von sich gegeben haben.... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Was vom 18. Spieltag bleibt...

18.01.2010 | 15:49 Andre080582
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18.01.2010 | 17:19 Turbo Wamczyk
Das sollte nicht verschwiegen werden: mehr am Spielfeldrand. Der Bayer gibt sich unterdessen mit wenig zufrieden, das stimmt schon. Es ist ja auch ne Weile her. Allerdings frage ich mich gerade, wer da noch von hinten kommen soll? Gross? Das glaube ich kaum. Zumindest nicht groß.
Kommentar zu

Die doppelten Deutschen

Positionen | 20.05.2009 | 05:00 Otto Köhler
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22.05.2009 | 15:38 Turbo Wamczyk
Der Autor ignoriert sowohl Kausalzusammenhänge (Art. 72) als auch allseits akzeptierte, juristische Fakten, sowie die Unterschiede in den Versionen des GG vor und nach der Wiedervereinigung. Art. 72 besagt, dass der Bund das Recht hat, Gesetze zu erlassen, "wenn und soweit die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse im Bundesgebiet oder die Wahrung der Rechts- oder Wirtschaftseinheit im gesamtstaatlichen Interesse eine bundesgesetzliche Regelung erforderlich macht." Schlagwörte sind hier "wenn", "gesamtstaatlich" und "erforderlich". Ein absoluter Anspruch auf gleiche Lebensverhältnisse lässt sich ohne weiteres nicht ableiten. Der Autor suggeriert dies aber. Das Grundgesetz wurde von den Vertretern beider Staaten im Einigunsvertrag modifiziert und anerkannt. Damit ist es per definitionem nicht ein rein Westdeutsches. Da auch Artikel 23 und 146 dementsprechend angepasst wurden, ist die Grundlage für die Übergangszeit und eine nach dieser zu schaffenden neuen Verfassung nicht gegeben. Es gab sie nie. Herr Köhler stiftet aber durch die Benutzung des Präsens im Zusammenhang mit dem veralteten Art. 146 Verwirrung. Das ist unseriös und manipulativ. Basierend auf den Forderungen des alten GG greift er das neue an und spricht diesem seine Gültigkeit ab. Das ist aber schlichtweg logisch falsch, da das alte eben nicht mehr wirkt, das neue entsprechende Regelungen nicht vorsieht und sehr wohl juristisch legitimiert ist. Wenn es nicht Intention war, den Leser irre zu führen, so hat Herr Köhler seine Hausaufgaben schlecht gemacht. Hätte er das heutige GG vernünftig kritisieren wollen - dazu gibt es Ansätze genug - hätte er sauber arbeiten müssen. So bleibt dieser Artikel nichts mehr als eine gähnend langweilige Neuauflage des Ost-West-Konflikts, gespickt mit den allseits geliebten Halbwahrheiten und dem dazu passenden Halbwissen, dem Futter für diesen unsäglichen Konflikt. Das ist schade.
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15.05.2009 | 12:43 Steffen Kraft
Ein Aspekt ihres Beitrags finde ich besonders spannend: wie der politische Netzbürger, wie sie ihn nennen, für erfolgreiche Einflussnahme aktiviert werden kann. Jenseits von den paar Klicks, die für e...
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15.05.2009 | 16:26 Turbo Wamczyk
Genau darum geht es. Die Existenz des Internets ist eine Tatsache, und genau wie Politiker nicht darüber entscheiden können, ob MP3s, Filme, etc über das Netz geteilt werden, können sie dies auch nicht über Meinungen, Proteste und Petitionen. Die Frage ist nicht, ob die Politik das Netz erhört, sondern wann. Gleiches gilt für Journalisten.
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15.05.2009 | 12:43 Steffen Kraft
Ein Aspekt ihres Beitrags finde ich besonders spannend: wie der politische Netzbürger, wie sie ihn nennen, für erfolgreiche Einflussnahme aktiviert werden kann. Jenseits von den paar Klicks, die für e...
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15.05.2009 | 15:48 Turbo Wamczyk
Verstehen Sie mich nicht falsch, es geht garnicht darum, was mir reicht. Den Stiefel müssen sie sich anziehen. Entweder sie helfen mit, diesem zarten Pflänzchen (s.u.) unter die Arme zu greifen oder sie verpassen den Zug. Was das Diskursmodell angeht, würde ich mich an Ihrer Stelle eher davor "fürchten", dass es das eigene ist, welches auf kurz oder lang überholt sein wird. Der Diskurs im Netz jedenfalls wir Ihr Fehlen überleben.
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15.05.2009 | 12:43 Steffen Kraft
Ein Aspekt ihres Beitrags finde ich besonders spannend: wie der politische Netzbürger, wie sie ihn nennen, für erfolgreiche Einflussnahme aktiviert werden kann. Jenseits von den paar Klicks, die für e...
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15.05.2009 | 14:48 Turbo Wamczyk
Was soll denn hier immer aktivieren heissen? Er ist aktiv. Muss denn jemand erst einen Zettel bekritzeln, bevor man ihn ernst nimmt? Was denn zweiten Punkt angeht, möchte ich die Frage gern zurückgeben: Müssen denn die weniger technik-affinen Menschen sich anmaßen, über Dinge zu entscheiden oder zu berichten, von denen sie keine Ahnung haben? Hier geht es nicht um irgendeinen Firlefanz, sondern die Grundfesten unserer Demokratie. Fehlversuche sollte man aus gegebenem Anlass nach Möglichkeit vermeiden. Diese (!) Unwissenheit führt zu wenig überzeugenden Ergebnissen. Will man es anders machen, muss man nur fragen. Es sind nicht "wir", die lernen müßen. Zumindest nicht in erster Linie, letzteres haben die letzten Tage mehr als deutlich belegt.
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Politikarena

Antworten

Turbo Wamczyk 22.05.2009 | 15:40

Nein, es hat sie schon.

Turbo Wamczyk 22.05.2009 | 14:49

Das Bürgergeld oder Grundeinkommen an sich ist eine schöne Idee. Zu befürchten ist allerdings, dass es auch so bleibt. Selbst, wenn es durchgesetzt werden sollte, dann sicherlich in einer Form, die eher einem Kompromiss mit dem bestehenden Steuersystem entspricht und so vermutlich nicht sonderlich wirksam sein wird. Ein radikales Umdenken wird nicht stattfinden, so auch keine wirkliche Verbesserung der Lage.

Woche 20/2009 Am 12.05.2009 | 11:39 fragte Der Freitag

Ist die EU-Wahl überflüssig?

Turbo Wamczyk 12.05.2009 | 11:52

Die Wahl an sich ja. Wir brauchen eine Vertretung der Vertretung. Eine Entsendung nach Sitzverteilung im Bundestag ist völlig ausreichend, wenn nicht sogar stringent logisch.

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Kommentare

Philip Grassmann 26.06.2009 | 22:30

Das CDU-Programm 2009 heißt Merkel. Bei der SPD hieß es übrigens 2005: Schröder. Und noch früher gab es mal ein Parteiprogramm das hieß Kohl. So ist das nun mal, wenn eine Partei den Kanzler stellt. Programmatisch hat es noch keiner Partei gut getan, an der Macht zu sein. Das merkt sie allerdings immer erst, wenn sie abgewählt und in der Opposition gelandet ist.

Turbo Wamczyk 30.06.2009 | 09:50

Dann dauert dieser Prozess bei Frau Merkel und ihrer Union wohl noch ein bisschen. Opposition sehe ich zumindest noch nicht. Leider.

Turbo Wamczyk 22.05.2009 | 15:55

Na klar. Reformen, Reformen, Reformen. Allein, dass es hier nur um die Ehe geht, sagt doch schon alles. Ein Auslaufmodell.

Turbo Wamczyk 22.05.2009 | 16:22

Exakt. Mit der Zeit zu gehen wird in diesem Land noch viel zu häufig "bestraft".

Spiegelfechter 09.05.2009 | 13:05

Nein - das Grundgesetz ist in diesem Punkt eindeutig formuliert. Natürlich ist Kindesmissbrauch ein schlimmes Verbrechen. Aber auch Mord und Vergewaltigung sind schlimme Verbrechen. Zur Vorbeugung, Verfolgung und Sanktionierung solcher Verbrechen gibt es Regeln, die sich bewährt haben. Es gibt kein Argument, warum diese Regeln nicht auch für den Straftatbestand Kindesmissbrauch gelten sollten. Im Zweifel für das Grundgesetz - und das ist in diesem Punkt eindeutig.

Turbo Wamczyk 12.05.2009 | 10:45

true.

Fußballarena

Antworten

Turbo Wamczyk 09.11.2009 | 10:50

Der Trend nach dem Wochenende sagt im Endeffekt auch nichts anderes. Unterschreib ich mal so.

Turbo Wamczyk 04.11.2009 | 12:32

Geld allein macht den bajuwarischen Hochadel auch nicht besser, als er nun mal spielt: 5, setzen.

Turbo Wamczyk 10.09.2009 | 09:43

Wieso nicht? Dann könnten wir wenigstens mit Spanien/England mithalten. Leben geht weiter, Tradition ist nicht alles.

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Kommentare

Woche 53/2009 Am 30.12.2009 | 12:18 fragte Jan Jasper Kosok

Kann Hertha den Abstieg noch verhindern?

J. Bechberger 01.01.2010 | 23:17

Es ist schier unmöglich das sie den Klassenerhalt noch schaffen, sie haben in der ganzen Hinrunde nur ein Spiel (!) gewinnen können. Zum Vergleich letzte Saison hatte der Hinrundenletzte Borussia Mönchengladbach schon 11 Punkte, DOPPELT so viele!
Außerdem ist das rettende Ufer 10 Punkte entfernt.
Noch ein Wort zu Turbo Wamczyk, so weit ich mich entsinnen kann ist bei Hertha die ganze Saison eine Negativserie! Oder sehe ich das falsch?

Turbo Wamczyk 05.01.2010 | 12:54

Na klar, sag ich ja. Ich sage aber auch, dass es mit einer kleinen Serie schnell wieder Anschluss geben kann, weil die anderen auch unter aller Kanone spielen. Allerdings natürlich alles graue Theorie. Und vor allem nicht übermäßig wahrscheinlich. Wenn man mal ganz ehrlich ist.

Turbo Wamczyk
Ich ärgere mich gern.
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