Tycho

Tycho's Piiiioooongs

Blogbeiträge

01.06.2012 | 21:44 Tycho

Ein Tag endet nie um Mitternacht.

Es ist nicht immer leicht gewesen, den letzten Zug nach Hause zu erwischen. Manchmal kommt eine U-Bahn zu spät oder die Uhr geht falsch oder man wird anderweitig, vielleicht erfreulicherweise aufgehalten. Ich war noch sehr jung und doch schon so alt: Mein... >> mehr
06.04.2012 | 11:22 Tycho

Auschwitz, Grass, Palästinenser, Lobby, Atomkrieg, Iran = Melange

Tja, das ist doch schon mal etwas: Da schreibt unser alter West Butt mit Ostblick über den Staat Israel und über Juden und Atomwaffen und das ganze dann verpackt als närrisches Gedicht mit unerträglicher Schwere in der Überschrift: Was... >> mehr
01.01.2012 | 05:15 Tycho

Neubeginn-

und die neue welt steht vor unseren Füßen, Ganz so, all hätten wir sie allein bestritten. und hinterlassen.... tun wir Ihnen solche, die darauf mit aller Macht bestanden hätten, dass wir ihren Tod niemals erwähnt hätten wür... >> mehr
21.11.2011 | 09:12 Tycho

Politisch motivierter Mord. Kurz: Terrorismus

Kleine Distinktion zwischen Auslöser und Potential: Der Auslöser muss nicht politisch sein; das Potential schon: Am 14.06.2000 war es heiß und schön sonnig. Ein traumhafter Sommertag im Ruhrgebiet. An den Tagen zuvor drohte mal ein Hitzeg... >> mehr
21.10.2011 | 11:43 Tycho

Der goldene Colt und der Vierzig-Karäter im Pudel Diadem.

Wozu trägt man einen goldenen Colt? Und wozu steckt man seinem geliebten Haustier ein Halsband um mit einem Edelstein im Wert mehrerer Familienhäuser? Seltsame Parallelen sehe ich da. Zunächst zum goldenen Colt. Wozu ist der gut? Naja, zum Schi... >> mehr
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Kommentare

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17.04.2012 | 22:41 Tycho
Was war eigentlich heute mit dem Übersetzer auf Phönix los?
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Das Monster und seine Beschreibung

17.04.2012 | 12:34 ed2murrow
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17.04.2012 | 19:56 Lethe
ob er zum Zeitpunkt der Tat in der Lage war, “das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln“ an dieser Stelle wohnt dem Strafrecht aber eine psychologische Blindheit inne, die v...
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17.04.2012 | 22:39 Tycho
genau an jenem Satz hielt ich auch inne. ob er zum Zeitpunkt der Tat in der Lage war, “das Unrecht der Tat einzusehen oder nach dieser Einsicht zu handeln“ Das erste Gutachten mit Schuldunfähigkeit. Nun, unter der öffentlichen Last ein zweites Gutachten zur Schuldfähigkeit. Kann ein einzelner Mann ohne psychopathologische Dispostion eine solche Tat aus zivilem Umfelde heraus in einer Art Ratio, einem eigenen Maßstab der Vernunft heraus begehen? Es ist ja eine Kette von Einzeltaten auf der Insel, abgeschlossen mit der Bitte an das zugreifende Kommando, nicht zu schießen? So bitter das für mich selbst klingt: Ich halte ihn aus meinem laienhaften Verständnis heraus für schuldunfähig. Die Schwachstelle meiner Argumentation, sofern es überhaupt eine aus iuristischer Sicht sein mag, sehe ich gleichsam in der Begründung jener: Die Repetation des Mordes (Oh ja, Uniform, Heimtücke-> muss ich gleich nochmal nachschlagen Heimtücke, sehr schönes Wort) ohne Suizid bei Festnahme. Bitte höflichst um Erläuterung bei Ich finde allerdings, dass es einen erheblichen sachlichen Unterschied ausmacht, ob wir über einen Konsensbruch verhandeln, oder über Strafunfähigkeit. zwecks profundem Verständnis.
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Breiviks „Männerphantasien“

17.04.2012 | 11:04 Magda
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17.04.2012 | 17:20 Columbus
Liest man das 1500 Seiten Pamphlet des nun Angeklagten, dann kann sehr leicht verstanden werden, dass da einer in großer Einsamkeit ein fantastisches, unter Umständen krankhaftes, Tötungsprojekt zusam...
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17.04.2012 | 20:31 Tycho
Das "nüchterne(n) und sehr vernünftige(n) Verhalten der Norweger und dem ihrer Justiz," beeindruckt auch mich tief. mich auch. Süß und verlockend scheint der Ruf zur Todesstrafe für eine solche Tat, die zweifelsfrei die menschlich fassbaren Grenzen sprengt. Deshalb ist es gut und redlich, dass sich das Gericht von jenem Schöffen gleich entledigte. Es ist ebenfalls beruhigend, dass sich das Gericht in Maßen darauf einlässt, nach der Vita zu forschen, gleichwohl es für die Angehörigen nahezu unerträglich erscheinen mag. Dringend ist meiner Einschätzung nach die Frage nach der Schuldfähigkeit Breiviks. Es liegen hierzu bekanntermaßen zwei widersprüchliche Urteile unter Last der öffentlichen Meinung vor. Ich persönlich halte ihn nicht für schuldfähig. Außerdem zeige ich mich aus dem Bauch heraus rachsüchtig: Kein schnelles Ende. Ich halte die Todesstrafe für überholt und ineffektiv.
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Breiviks „Männerphantasien“

17.04.2012 | 11:04 Magda
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17.04.2012 | 20:03 Tycho
Ich verstehe diesen Artikel nicht. Breivik widerspricht sich doch in seinen Angaben. Einerseits gegen Muslime in seiner nordischen Welt, gerade weil diese Gruppe in seinen Augen einer westlichen Gesellschaft in ihrer Form diametral gegenüberstehen. (Zur westlichen Gesellschaft ist unweigerlich auch die Gleichberechtigung der Geschlechter zu subsummieren.) Dann zeigt er sich wieder von den militärischen Fähigkeiten der Al Quaida fasziniert, kämpfend für ein System, welches sich inkompatibel zu unserem verhält, gerade weil es Geschlechterrollen vorsieht. Diesem wirren Denkmuster folgend wäre eine Feministen, wäre sie nur blond und blauäugig durchaus akzeptabel und in Ihrem faschistischen Wirken legitim. Was die Nazis für ein Frauenbild hatten, wissen wir ja, aber der ist ja kein originärer Nazi, sondern so ungefähr mein Jahrgang und gewachsen in seiner Gesellschaft. So kommst du auch auf scheinbar entrechtete Männer, ganz so, als wäre das für mein Geschlecht so ein Dauerthema oder eine verstecktes Leiden. Ein paar Kommentare später geht's dann auch schon um's Regenwurm halbieren durch uns Männer und dass es doch ein sexualspezifischer Aspekt sei, der meinem Geschlecht zwangsläufig zum Trotze, mehr oder weniger ausgelebt sei. Puh, Magda, kann kaum folgen, denn schließlich haben wir es hier mit einem zweifelsfrei wahnsinnigen Massenmörder zu tun, der seine Taten mit rechtsradikalen Haltungen zu ideologisieren sucht. Das ist ein Thema. Entrechtete Väter und Antifeministen, wären besser getrennt davon zu verhandeln, will ich meinen. Und: Sicher kann einen das anfurzen, wenn Signore Gebe das kurz und knapp im ersten Comment einsilbig darlegt, dass er dem Substrat des Artikel nicht folgen kann...- Breivik als Ausnahmeerscheinung eines Killers, der solch ein Ding dermaßen perfide und unmenschlich durchzieht, als Phänomen und Ergebnis antifeministischer Haltung mit was weiss ich gepaart auszuführen greift doch zu kurz. Selbst wenn du das Irre sein als Voraussetzung für das Abknallen auf der Insel ausklammerst, stellt sich allenfalls paradigmatischer Bezug ein: Er hat dies,..er hat,..was auch andere haben. Ein Antifeminist ist aber noch lange kein Breivik, obschon er gewisse Haltungen des Breivik teilen möge. Ebensowenig sei ein Mann ein Antifeminist, nur weil er einen Penis hat. Gleichwohl ist keine Frau, nur weil sie eine Mumu hat, gleich Feministin und nicht mit grausamen Charakterzügen behaftet. Nein, Streng kausal ist's beileibe nicht. Gefährlich und kontraproduktiv finde ich, den Massenmord, den Hang zur Opferstilisierung, die Ermangelung jeglichen Mitgefühls in mentaler Verrückung, und das Quälen allgemein als originär männliches zu beschreiben. Verlockend und einfach wäre es schon, den Sadismus im allgemeinen beim männlichen Geschlecht verorten zu dürfen. Tja, Biologismen und die Zuschreibung von allgemeinen Qualitäten an eine x-beliebige Gruppe. Liest frau doch oft auch bei der Opposition, oder? peace, sex n rock'n roll, dear Magda, tycho.westworldwithalltheeasywomen ;)
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Die Osterbotschaft

07.04.2012 | 15:28 ed2murrow
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08.04.2012 | 01:42 Tycho
wenn man früh genug eine größere stadt besucht.
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Tycho
It's all now.
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Ruhrpott
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2 Jahre 50 Wochen
Zuletzt aktiv:
01.06.2012
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Kommentare: 1581
Logbuch
22:59
h.yuren hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:47
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:45
jesper mikkel kjaer hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
22:44
Theda hat gerade einen Kommentar geschrieben.
22:31
lothar.ackermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
David Foster Wallace Das hier ist Wasser Kiepenheuer & Witsch 2012

64 Seiten. Kartoniert.

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David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte >> mehr
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wir müssen reden

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