Ja, es heißt „vom Kopf auf die Füße gestellt“. Das hofft man ja wohl auch bei dem Auftritt der Piraten und wie sie politische Bühnen entern. Doch habe ich da sehr meine Zweifel! Viele spüren und sehen, dass die Politik ...>> mehr
Wenn die Berliner Koalitionsverhandlungen zwischen SPD und GRÜNEN gescheitert sind, bleibt nicht zwangsläufig als Alternative „SPD + CDU“. Das wäre zwar die einfachste Variante mit großer Stimmenmehrheit im Abgeordnetenhaus, a...>> mehr
Am Abend findet der Staatsakt Thüringens zum Tag der Deutschen Einheit in Gothas Stadthalle statt. Eine weitere Begebenheit, die Gotha ins Rampenlicht stellen wird. Viele Erinnerungen an die Jahre dieser Einheit nach 1990 werden heute zu Freude, Bedenke...>> mehr
. . . wollen etwa 100 der Abgeordneten demonstrativ nicht im Plenarsaal sein. Na und! Was ist daran so besonders? Immer wieder kann man im TV miterleben, wie bei wichtigsten Themen schier nur eine Handvoll Abgeordneter anwesend waren/sind. Ja, manche gehen...>> mehr
Der Papst („unser Papst“ – ein Deutscher) kommt nach Thüringen. Einerseits ist es ein Staatsbesuch und andererseits der Besuch der höchsten Persönlichkeit der Katholischen Kirche. Wenn er in letzterer Funktion in Erfurt das G...>> mehr
@ udz Dass ostdeutsche Frauen nach langen Berufsjahren eine größere Rente bekommen als mitunter westdeutsche, wurde mir schon mehrfach an den Kopf geworfen. Deren Arbeitsjahre könne man doch nur als ...
Dass mit der Einheit die Ostdeutschen alles nehmen mussten, was und wie es der Westen hatte, war ebenso einschneidend wie die Tatsache, dass man aus westlicher Sicht kaum erwarten konnte, den Ostdeutschen nur Renten zu zahlen, wenn sie ins Westmodell eingezahlt hätten. Deine Argumentation ist somit zumindest ebenso hinkend. Deine und meine gegenüber gestellt zeigt zumindest die noch bestehenden Unterschiede. (Dazu ergänzend und verdeutlichend: Uns wurde einmal gesagt, dass das System der DDR hinsichtlich Altpapier/Gläser usw. auf den Prüfstand müsse. Meine Antwort, dass dann schon die Altstoffverwertungssysteme beider früheren deutschen Staaten zu prüfen seine, wurde gekontert mit: Unseres ist OK und hat sich bewährt! Eure Sachen sind es allein, die es zu prüfen gilt.) Beim Osterreiten in Bautzen erlebten wir einen Westdeutschen, der groß und laut sagte, dass er eigentlich nur da wäre, um zu sehen, was die im Osten mit seinem Solibeitrag machen. Wir meinten (ironisch), dass wir auch deswegen da seien! Er wurde laut und ging schnell weiter und uns von da an aus dem Wege. Dass der Osten mit den reingepumpten Mittel gedeiht, ist wahrlich zu sehen. Dass zumindest die großen Handelsketten durch ihre Oststandorte stellenweise mehr als 1000% Gewinne machen, die zurMutterfirma und somit IN DEN WESTEN fließen, ist Tatsache aber nicht so deutlich sichtbar. Ja, es gibt noch viel "aufzuarbeiten"!
…. Hallo, Sie finden es Super, ich eben nicht. Von mir aus sollen die Leute sich freuen über Papstbier, Ratzefummel und Papstbrot usw. Man soll aber auch nicht die Meinung des Panzerkardinal Ratzinger...
Ja, es ist sicher nicht leicht, seine Meinung oder gar Kritik an den Mann oder eine zuständige Frau, an eine Institution oder über eine Partei und schon gar in der Presse deutlich machen zu können. Aber Möglichkeiten wird man finden, wenn man möchte. Da bin ich mir sicher. Allerdings ist der Erfolg weitestgehend davon abhängig, Mitstreiter zu finden, um nicht allein dazustehen und als "Querulant" abgehakt zu werden. Ob ein Kohl die Probleme angesprichen haben wird oder die Elite von selbst kritikwürdige Themen ansprechen wird, ist sehr fraglich. Sollte man allerdings zu dem Schluss kommen, dass es nix nutzen wird, sich ins Zeug zu legen, dann sollte man auch das Thema nicht mehr ansprechen, weil es nichts bewirkt außer Zuhörer abzuschrecken und sich selbst in ein "Nölabseits" zu stellen. Aber das wissen Sie ja garantiert selbst.
…. Hallo, Sie finden es Super, ich eben nicht. Von mir aus sollen die Leute sich freuen über Papstbier, Ratzefummel und Papstbrot usw. Man soll aber auch nicht die Meinung des Panzerkardinal Ratzinger...
Auch ich bin völlig der Meinung, dass man Unrecht nicht unter den Tisch kehren sollte und ansprechen muss, wie man in diesem Zusammenhang auch für die Anerkennung des Unrechts als solches sowie die Bekämpfung seiner Folgen unnachgiebig sein muss. Aber es kommt immer auf das Wo, Wann und WIe an. Da für halte ich im speziellen Fall einen Staatsbesuch des Papstes für nicht angebracht. Im Vorfeld ansprechen, diskutieren und danach nicht locker lassen, finde ich richtig. Wenn aber der Papstbesuch missbraucht wird (ja, so sehe ich das), dann werden zahlreiche Gläubige die genannten Sachverhalte nicht sehen sondern das "Krakelen" beachten und sich gegen die wenden, die das Richtige aber eben zur falschen Zeit und an falschem Ort anbringen. Und hat man etwas dagegen, dass der Papstbesuch überhaupt stattfindet, dann ist die Adresse die Bundesregierung.
…. Hallo, Sie finden es Super, ich eben nicht. Von mir aus sollen die Leute sich freuen über Papstbier, Ratzefummel und Papstbrot usw. Man soll aber auch nicht die Meinung des Panzerkardinal Ratzinger...
Es ist mitunter schwer, den Umgangston der Kommentare im "der Freitag" zu verstehen. Da müsste ich wahrlich härter sein, wenn das an meiner Lesart / Interpretation also mir liegt. Und wo gute Beiträge stehen, lese ich sie gern, bin oft erstaunt über das umfangreiche Faktenwissen, freue mich über die Bereicherung - doch das noch zu kommentiren fehlen mir nicht selten die Worte. Einfach "prima" oder so zu schreiben, ist mir nicht entsprechend. Den Beitrag zu bewerten dann eher.
…. Hallo, Sie finden es Super, ich eben nicht. Von mir aus sollen die Leute sich freuen über Papstbier, Ratzefummel und Papstbrot usw. Man soll aber auch nicht die Meinung des Panzerkardinal Ratzinger...
Wenn man sich mit "Kardinal Ratzinger" auseinandersetzen muss / möchte / will, sollte das auf einer dementsprechenden Bühne geschehen. Wenn man das nicht schafft (oder will), ist der Papstbesuch auch kein Mittel dafür. Da er offiziell in Thüringen gern gesehen ist als Papst Benedikt XVI, sollte man diese Entscheidung respektieren. Ich finde es nachgeradezu widerlich, wenn (ganz gleich wer) offizielle Anlässe zum Krakelen bis hin zu Gewalt nutzt. Dadurch wird nicht die Sache sondern der Krakeler ins Ramoenlicht gestellt - und sonnt sich gar darin. Das ist übertrieben gesehen? Wo bleiben echte inhaltliche Auseinandersetzungen in Diskussionen oder noch besser dem eigenen beispielgebenden Handeln? Sie bleiben auf der Strecke und verwischen Ursache und Wirkung. Ich möchte nicht qualifizierte Steinewerfer, Wandschmierer und Schlimmeres. Davon gibt es auf der Welt genug. Einer Sache Gehör zu verschaffen muss anders möglich sein oder zumindest versucht werden. Im Fall des Papstbesuches kann es die Auseinandersetzung mit den ihn Genehmigenden.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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