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Im Griff der Bankster

Wochenthema | 20.02.2010 | 10:30 Elmar Altvater
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20.02.2010 | 20:49 ujanssen
Wer an den Staatsschulden verdient ist hier gut dargestellt, auch wer an der Lösung des Problems verdienen wird. Das ist aber nicht überraschend. Nicht erklärt wird hier aber, warum der griechische Staat so viel mehr Geld ausgegeben hat und gibt als er einnimmt. Die Banken sind ganz sicher keine Unschuldsengel und haben es Griechenland leicht gemacht, sich ihnen auszuliefern, aber man muss immer auch sehen, wer die Schulden aufhäuft, die ihm nachher über den Kopf wachsen. Das gilt natürlich auch für die Staatsverschuldung hierzulande.
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Ein Streitraum in Rot-Rot-Grün

Positionen | 13.11.2009 | 11:45 Philip Grassmann
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15.11.2009 | 22:18 ujanssen
Hier wird wieder die falsche Frage gestellt. Es geht doch längst nicht mehr um Rot/Grün, Rot/Rot/Grün oder welche Koalition auch immer. Darüber zu diskutieren ist langweilig und führt zu nichts. Es muss um die drängenden Fragen gehen, vor denen die Gesellschaft und die Politik in Deutschland und Europa stehen. Über die ganze Erde will ich nicht gleich reden. Wege aus der Finanz- und Wirtschaftskrise, Klimaschutz, Energiewende, Bildung, um nur einige der wichtigsten Themen zu nennen. Hier gibt es viele Konzepte und Vorschläge von allen Seiten. Die wenigsten leugnen ja heute diese Herausforderungen. Doch die spannende Frage ist, welche gesellschaftlichen Konstellationen den Weg weisen werden. Das werden ganz sicher nicht Vertreterinnen der Parteien in Koalitionsrunden sein, wenn keine gesellschaftliche Bewegung oder Stimmung sie trägt. Die Aktivierung von Kräfte ist die zentrale Aufgabe und das gerade ist so schwer geworden, seit die Gesellschaft, die Arbeitswelt usw. sich so ausdifferenziert haben, dass kaum noch eine Gruppe oder Klasse allein in der Lage ist, politische oder gesellschaftliche Ziele durchzusetzen. Die kleineren spezialisierten Gruppen, wie Piloten oder Lokführer, die das (noch) können, haben ja nur ihre eigenen kurzfristigen Interessen im Blick. Solange weder die SPD noch die Linke auf diese Entwicklung eine Antwort hat, braucht über 1x/2x/Rot/Grün oder ähnliches gar nicht gesprochen zu werden. Was Schwarz/Gelb jetzt tut, ist nichts als der Versuch, mit alten Konzepten neue Fragen zu lösen. Das war schon zu Kohls Zeiten schlecht und ist heute nicht viel besser. In der Wirtschafts- und Steuerpolitik reiten sie wieder die alten neoliberalen Steckenpferde. Lasst sie reiten, bis die Stecken zersplittert sind, sie werden nicht weit kommen, denn das trägt ja auch "die Wirtschaft" nicht weit. Die Oppositionsparteien wären gut beraten die Ankündigungen z. B. für den Klimagipfel in Kopenhagen kritisch zu begleiten und ggf. auch Maßnahmen zu unterstützen. An der Vernunft führt in dem Fall kein Weg vorbei, sie wird sich durchsetzen. Schauen wir in Länder wir Brasilien und China, die trotz Aufholjagd und noch kürzlich überwiegender Wachstumseuphorie, sich zum Klima- und Umweltschutz bekennen, weil die Regierungen dort begreifen, auf welchem abschüssigen Weg die Länder sind, wenn nicht umgesteuert wird. Sie machen nicht nur in der Industrie nicht alle Fehler des Westens nach. Also führen wir lieber eine Debatte über Konzepte, als über Farbspiele. Rot/Grün war auch für mich vor 20 Jahren ein Projekt, das notwendig war. Heute hat es jenseits der Arithmetik seinen Reiz, seine Perspektive verloren.
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Liebesleben, frei zugänglich

01.03.2009 | 05:10 Aames80
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03.03.2009 | 22:04 ujanssen
Warum muss ich eigentlich auch noch auf den Seiten des Freitag diesen Käse über Bobbele und Wetten das lesen? Wer's schauen will, soll's schauen aber bisher habe ich die Leser des Freitag eher für Leute gehalten, denen anderes wichtiger ist als Klatsch aus Unterhaltungssendungen im Fernsehen. Das Medium Fernsehen ist selbstreferentiell genug, es braucht doch die Vervielfältigung durch Medien wie freitag,de oder gar die Printausgabe nicht. Ich jedenfalls will davon verschont bleiben.
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koslowski hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
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