Ulrike Baureithel

Blog von Ulrike Baureithel

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Kommentar zu

Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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29.01.2012 | 17:32 Ulrike Baureithel
Liebe KommentatorInnen, ob substanziell oder nicht, danke für eure lebhafte Entrüstung. Und danke auch für die vereinzelten Verteidigungsreden. Die Auseinandersetzung könnte in der Community immerhin...
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31.01.2012 | 18:41 Ulrike Baureithel
"Als eine echte Protestpartei, d.h. eine die das Sprachrohr außerparlamentarischer Opposition sein könnte, sehe ich sie nicht und glaube auch nicht, daß die Kokettierei der Führungsspitze damit irgendwie wahlrelevant werden könnte." Wohl wahr. Und ich habe auch gar nicht bestritten, dass die Piraten einer gewissen Klientel "zu ihrem Ausdruck verhilft". Aber wenn sie es nötig haben, die Gesellschaft grundierende Widersprüche zu leugnen und daraus noch eine Ideologie machen, muss das schon Gründe haben. Wenn Frauen zu Sachthemen mit ihnen zusammenarbeiten wollen - wohl denn. Wir werden sehen, was dabei herauskommt. PS. Ich lese gerade, dass die Piraten künftig in Sachen Gesundheit mit der Rentnerpartei zusammenarbeiten wollen. www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regioline_nt/hamburgschleswigholstein_nt/article13843390/Piraten-und-Rentnerpartei-ruecken-zusammen.htmlAlte und Junge, wohl denn. Es soll ja auch Rentnerinnen geben...
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29.01.2012 | 17:32 Ulrike Baureithel
Liebe KommentatorInnen, ob substanziell oder nicht, danke für eure lebhafte Entrüstung. Und danke auch für die vereinzelten Verteidigungsreden. Die Auseinandersetzung könnte in der Community immerhin dazu führen, das Piraten-Gewese (vor Ort) genauer zu verfolgen, ich scheue auch den Aug-in-Aug-Streit nicht mit ihnen. Wenn 5 Prozent der Bevölkerung offenbar relativ blind bereit sind, die Piraten zu wählen, lohnt sich das schon - und übrigens nicht nur hinsichtlich ihrer frauenpolitischen Positionen, sondern auch im HInblick auf das Einpunktprogramm "Transparenz", diesem Kampfbegriff zur Vernebelung tatsächlicher Verhältnisse. Wer es aber mit wirklicher Transparenz hält, sollte nicht zu feigen anonymen Anwürfen und Schlimmerem im Netz greifen. Oder was meinen Sie?
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27.01.2012 | 11:39 Ulrike Baureithel
Ich bin doch immer wieder überrascht, dass ein solch kleiner Einwurf, der nie vorgab, eine Gesamtanalyse der Piraten (samt ihres Musikgeschmacks, für den ich mich auch nicht kompetent fühle) zu sein, solche Erregungszustände hervorrufen kann. Mit dem letzten Satz sollte übrigens nur angedeutet werden, dass, wollen die Piraten sich auf Dauer stellen, sie doch an den Frauenstränden fischen müssen, es sei denn, sie wollen als viriles Fähnlein weitersegeln. Mich überzeugt die fehlende Netz-Affinität von Frauen übrigens nicht; es ist eher das damit verbundene Sozialverhalten, das Frauen abschrecken dürfte.
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Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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27.01.2012 | 02:00 Joscha Bach
Mir scheint, dass der Beitrag übers Ziel hinausschiesst. Das Assoziieren der zumeist männlichen Piraten mit dem Maskulismus geschieht hier primär aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Das geht ja w...
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27.01.2012 | 09:39 Ulrike Baureithel
Indem z.B. Frauen-Netzwerke in der Partei unterbunden werden; das geht aus den Äußerungen von Leena Simon hervor, die deshalb von den Partei-Gurus wegen "parteischädigenden Verhaltens" verwarnt wurde. Um nur ein Beispiel zu nennen. Es muss ja Gründe geben, warum Frauen keine Lust haben, sich in dieser Partei zu engagieren.
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Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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27.01.2012 | 02:00 Joscha Bach
Mir scheint, dass der Beitrag übers Ziel hinausschiesst. Das Assoziieren der zumeist männlichen Piraten mit dem Maskulismus geschieht hier primär aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit. Das geht ja w...
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27.01.2012 | 08:43 Ulrike Baureithel
Wer reale Widersprüche und Ungleichheiten nicht zur Kenntnis nimmt, indem er sie einfach leugnet, ist nicht nur realitätsblind, sondern muss sich den Vorwurf gefallen lassen, sich auf diese Weise Privilegien zu sichern. Genau das ist auch das Ziel der sich als Opfer gerierenden Maskulisten. Wer also argumentiert hier mit welchen Versatzstücken aus welcher Rumpelkammer?! Ich würde nicht behaupten wollen, dass Weisband die Partei verlässt, weil sie sexistisch ist - aber ich nehme sie beim Wort: Sie sagt, dass sie "aus gesundheitlichen Gründen" geht und weil sie ihr Diplom machen will. Es waren mal Frauen, die männliche Politikstrukturen, die mit "dem Leben" unvereinbar sind, kritisiert haben. Aber auch das ist - wie so vieles - vergessen.
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Postgender? Damit sind die Piraten von gestern

Alltag | 26.01.2012 | 13:00 Ulrike Baureithel
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26.01.2012 | 14:41 Hotel Ostoria
"Haben auch die Piraten, Inbegriff selbstgewisser Männlichkeit, vor Frauen in ihren eigenen Reihen einfach nur Angst? Halten sie sie deshalb "unter Deck"?" Konkret - mit welchen Mitteln halten die Pi...
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27.01.2012 | 08:36 Ulrike Baureithel
Hier wie sonst im Leben gilt wohl: Mann macht lächerlich, was er nicht erträgt - z.B. durch Diminutive.
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Zum Abschied von Christa Wolf

Kultur | 14.12.2011 | 11:00 Ulrike Baureithel
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14.12.2011 | 14:41 aleata
Ein sehr schöner Artikel, und, liebe Magda: Für die ARD und das ZDF (die Buchstaben stehen ja nun laut Moderator und Koch Steffen Hensler für "Zentrum Der Freude"; es fehlt nur noch der Nachsatz "Koch...
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14.12.2011 | 14:57 Ulrike Baureithel
witzig; ich hab das neue buch von sabine gruber gerade besprochen.
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Zum Abschied von Christa Wolf

Kultur | 14.12.2011 | 11:00 Ulrike Baureithel
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14.12.2011 | 13:22 koslowski
Danke für den informativen Bericht. Es ist zu hoffen, dass Christa Wolfs Texte bleiben und sie als politische Intellektuelle Respekt erhält. Aber sicher ist das nicht. In der „Frankfurter Rundschau“ k...
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14.12.2011 | 14:24 Ulrike Baureithel
ja, das war auch meine Beobachtung. Aber ich frage mich eben auch, ob Christa Wolf diese Sinnstiftung wirklich hätte bedienen können. Da ist zu viel vorangegangen, wofür sich einige hätten schämen müssten - oder zumindest hätten sagen müssen: Das bereue ich. Keine Tugend in diesem Land...
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Wenn Täter mitentscheiden

Politik | 01.12.2011 | 13:56 Ulrike Baureithel
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02.12.2011 | 10:53 Flori
Liebe Frau Baureithel, mit der Überschrift setzen Sie den wesentlichen Punkt. Dafür vielen Dank! - Da ich Sie als Autorin schätze, würde ich mir wünschen, einen genaueren Artikel zum Thema bei Gelegen...
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03.12.2011 | 20:52 Ulrike Baureithel
Danke. Letzteres stimmt. Am sehr frühen Morgen.
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Wenn Täter mitentscheiden

Politik | 01.12.2011 | 13:56 Ulrike Baureithel
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01.12.2011 | 22:01 ed2murrow
Sehr geehrte Frau Baureithel, so berechtigt die Enttäuschung der Opfer und ihrer Verbände auch ist: Die Forderung nach einer vollständigen Aufhebung der Verjährungsfrist, die Sie mit Ihrem Artikel z...
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01.12.2011 | 23:25 Ulrike Baureithel
ich habe nichts gerechtfertigt, sondern einen Standpunkt referiert, der nachzulesen ist. Es geht im übrigen um das Strafrecht. Die Erfahrung mit Opfern sexueller Gewalt zeigt aber, dass es oft jahrzehntelang dauert, bis sie sprechen (und klagen) können. Deshalb plädieren Opferverbände für gut vorbereitete Sammelklagen.
Ulrike Baureithel
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