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Nichts hält mehr zusammen, was Männer gebaut haben und wofür sie stehen. Erst marschierten sie im Irak ein und hinterließen ein politisches Chaos. Dann sank das World Trade Center vor den Augen der Welt in sich zusammen. Bohrinseln havarieren im Meer und lösen eine Ökokatastrophe aus. In Deutschland gehen in fliegendem Wechsel die Repräsentanten von Bord, zuletzt ihr oberster. Und nun, hören wir, dass gegen den Vorsitzenden der Katholischen Bischofskonferenz, Zollitsch, ermittelt wird wegen Beihilfe zum sexuellen Missbrauch. Wo leben wir eigentlich, wenn die höchsten Stellvertreter des Souveräns oder Gottes die Segel streichen, fahnenflüchtig werden oder in den Knast gehen? Herrgott, fragt eine, die einmal Blumenteppiche zu Fronleichnam gestreut hat, wo leben wir eigentlich?
Es hat nicht nur mit den Männern zu tun. Ich weiß. Aber ist ein Zufall, dass die Jungs sich alle mitten in einer gigantischen Krise verabschieden? Dass sie kalte Füße kriegen, weil der Euro dahinschwindet (Köhler), die Aussicht auf Macht (Koch), dass sie auf Tauchstation gehen und vom Staatsanwalt wieder an die Oberfläche gehievt werden müssen (BP und die Katholische Kirche)?
Und jetzt also die mannigfaltigen Phantasien darüber, dass es Frauen richten werden. Dass sie den Karren aus dem Dreck ziehen, dass sie säubern und aufräumen werden. Das haben sie ja schon immer getan, nach den Kriegen, in Krisenzeiten, überhaupt. Sie gelten als die Heilsbringerinnen in großer Not. Und jetzt: Merkel, Käßmann oder von der Leyen? Neue Leitsterne? Und wie ist es mit der Bischofskonferenz? Wird der demnächst auch eine Frau vorstehen?
„Weiblichkeit als Putz- und Entseuchungsmittel“, hat die einmal deutungsmächtige Feministin Christina Thürmer-Rohr das vor fast 25 Jahren genannt. Sie meinte damit zwar die weiblichen Eigenschaften, an denen Männer damals genesen wollten. Und kritisierte, dass da wieder mal etwas überhöht wird, was eigentlich gar nicht so geschätzt ist: Das Beziehungsmäßige und die Werte, die in der Wettbewerbsgesellschaft eigentlich gar nicht gefragt sind. Die zusammen bringen, was zusammengehört – oder gerade auch nicht zusammengehört.
An deutschem Wesen kann die Welt nicht genesen: Das war allerspätestens 1945 klar. Und an weiblichem Wesen? Gewiss auch nicht. Aber die Hoffnung ist unendlich, wenn das Feminine als Säuberungsmittel lockt. Es ginge, sagte Thürmer-Rohr damals, um die Entseuchung einer Weiblichkeit, die eben nicht befriedet und wiederherstellt, was Männer verbockt haben. Oder Gierschlünde. Oder „der Markt“. Oder eben alle diejenigen, die Strukturen zuarbeiten und dienen, die Unterdrückung, Armut, Ungerechtigkeit heraufbeschwören.
Wir sind keine „Putzfrauen der Männerzivilisation“ (TR). Naja, Zivilisation... Aber ich wundere mich, warum das nicht schon massenhaft durch die Republik getwittert wird.
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"Aber ich wundere mich, warum das nicht schon massenhaft durch die Republik getwittert wird."
Vielleicht weil Frau Baureithel und Frau vdL abgesehen von einem doppelten x-Chromosom so wenig gemeinsam haben...? |
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@ merdeister - "Vielleicht weil Frau Baureithel und Frau vdL abgesehen von einem doppelten x-Chromosom so wenig gemeinsam haben...?"
Ach, Mensch - diese "Teile und herrsche"-Scheiße. |
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Ich teile ohne zu herrschen.
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Nu, weil das immer so charmant klingt, wenn die jungs sagen, wir könnten das doch nur zusammen.....?
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"Nu, weil das immer so charmant klingt, wenn die jungs sagen, wir könnten das doch nur zusammen.....?"
Trifft eigentlich nur auf den Sex zu, alles andere ist charmante Lüge. Also ist es verlogen und auch gar nicht ernst gemeint. Einfach zu durchschauen. |
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Da spricht Frau Baureithel einen richtigen Punkt an.
Zu ergänzen wäre allerdings noch die Missbrauchgeschichte "Lena". Nichts gegen den Jugendtraum einer 19-Jährigen, der in Oslo in Erfüllung gegangen ist. Auch nichts gegen das Geschäftsgebaren von Raab. Aber man musste sich schon ganz schön die Augen reiben, in welcher Weise, kaum war der Vorhang von Oslo gefallen, Mann und Maus versuchte, das Ereignis zu vereinnahmen. Den Vogel haben wohl jene Kommentare abgeschossen, die die Göre Lena zum Phänomen aufblähen und damit die Euro-Krise und insbesondere Deutschlands Miesepeter-Image kuriert sehen wollten. Die Fräuleins sollen jetzt die deutsche Hässlichkeit wegpolieren. Kann nicht mal irgend jemand was machen, ohne dass sich Deutschland (gut, die Bild-Zeitung kann nicht anders) und das deutsche Feuilleton Fragen über Deutschland stellt? Burkhard Müller-Ulrich hat dabei im DLF den Punkt benannt, der hübsch verschwiegen wird. (www.dradio.de/dlf/sendungen/kulturheute/1193177/) Dass Jungen und Mädchen einen neuen altersgemäßen Star haben, ist das eine. Das andere ist, dass die seit Wochen von Männern professionell angeheizten "Fräulein"-Aufregung vollgesogen ist mit erotischer Männerfantasie, die aus dem imaginären Vollen von Lolita über Marlene bis "unverbrauchtes" (Wie oft ist dieses Adjektiv gefallen!?) Frischfleich schöpft. |
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Unverbraucht sagen und jungfräulich meinen, beim jungen Fräulein.
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Für Lolita ist sie zu alt.
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Vielleicht sollte man den Männern erstmal ihre beliebtesten Spielsachen wegnehmen und ihre Spielplätze umwidmen ?
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genau! putzfrauen müssen eben auch mütter sein, erzieherinnen sowieso. und einfach entscheiden.
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"Vielleicht sollte man den Männern erstmal ihre beliebtesten Spielsachen wegnehmen und ihre Spielplätze umwidmen ?"
Friedlich und ohne Gewalt? Oder doch weibliche Gewaltphantasie? :-) |
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Bravo bravissimo. Die Putzfrauen sollten vielleicht lieber zur Putztruppe werden.
Das wäre was. |
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@merdmeister: schon richtig; aber trotdem ist es doch ein phänomen, dass die letzte hoffnung auf dem sinkenden schiff nun auf den frauen liegt.
@ alex: "... dass die seit Wochen von Männern professionell angeheizten "Fräulein"-Aufregung vollgesogen ist mit erotischer Männerfantasie, die aus dem imaginären Vollen von Lolita über Marlene bis "unverbrauchtes" (Wie oft ist dieses Adjektiv gefallen!?) Frischfleich schöpft." ... vielleicht gibts da ja Verbindungen zu der vorigen Missbrauchs-Geschichte. Müsste man mal drüber nachdenken. @magda: Ist Putztruppe nicht was ähnliches? |
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ne, jedenfalls nicht von frankfurt-main-frankfurt aus gesehen.
daran dachte ich übrigens auch. wenn schon putzen, dann richtig! |
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"Ist Putztruppe nicht was ähnliches?"
Ach ja und ach nee. Putztruppe hat ein bisschen mehr Schärfe. Man darf doch mit was schmeißen. Und wenns der Scheuerlappen ist . |
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putztruppe beinhaltet auch, sich gegens ver- und weggeputzt zu wehren. mit allem, was zum equipement gehört und in dem bestreben, dies zu erweitern.
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Wenn alles zerfällt was Männer bauten wie kannst du denn noch im Internet jetz lesen? Was willste Ziehen den Karren warte ich bring dir noch ne Karrotte mit Stange und wenn du Schnupfen hast ruf ich dir zu
Zieh Hoch dein Hirn brauch Nahrung. |
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Männerverachtung verpackt in vielen nicht schönen Worten
Was möchten sie ?den Kampf der Geschlechter wer ist besser ,schlechter? Emanzen Republick Deutschland ist das ihr Ziel? Da tretten ein Politkasper und ein gruss politiker zurück und ihr müsst den Karren aus den Dreck ziehen. Hm meinen Standpunkt behalte ich für mich sonst vergreife ich mich in der Betonung der Wahrheit |
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prust!
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Ich pruuuuuuuuuuuste gleich mit.
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ich kaufe ein komma, und noch eins, und noch ....
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Ich kaufe ein "e" und löse: "Daneben"
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Liebe Frau Baureithel,
sin die ersten zwölf Zeilen Ihres Blogs die Formulierung, die Sie für die "Systemfrage" halten? Sind Die weiteren Fragen und Thesen das ganze Material, dass Sie zu seiner Antwort, mindestens orientierend anbieten? Da war der Feminismus einer frühen Alice Schwarzer aber spannender, wenn in meinen Augen auch nicht unbedingt treffender; das wäre aber einen andere Diskussion. Wundern Sie sich nicht, dass offenbar heute wieder niemand, nicht einmal Sie in Ihrem Artikel eine Antwort auf die Frage geben, nicht einmal wirklich die Frage stellen, warum, die Frauen, die nicht mehr putzen, sondern putzen lassen ( = herrschen) sich von Männern allenfalls noch durch die Wäsche, die sie tragen unterscheiden und manschmal nicht mal darin? Niemandem fällt auf, wie auch immer mehr Männer nur noch putzen, zugegebn immer noch bei leicht besserem Stundenlohn, aber die Frau muß inzwischen mitputzen, genau wie er ein Leben lang an vielen Stellen und gleichzeitig. Die idee war eigentlich eine Ende der Herrschaft des Menschen über den Menschen |
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ut, ich kann mich irren, aber darum geht es doch gar nicht, um die zugehfrau?! eher doch um die wegschaff-kollegin, oder?
ich habe die ersten 12 zeilen als den schmutzberg gesehen, den es abzutragen gilt (im übertragenen sinn). |
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@ kay.kloetzer am 03.06.2010 um 00:22
ganz richtig, was Du sagst. ich habe meinen Text nur in der Sprache der von Frau Baureithel durch den Bezug auf Christina Thürmer-Rohr aufgebauten Metapher weitergeschrieben: Putzen = dienen (geknechtet sein) Putzen lassen = herrschen (ausbeuten) und auf die "Leerstelle" in ihrem Text gedeutet. Der "Schmutzberg", den Du nennst, ist in Wahheit der Mehrwert und der wird nicht weggeschafft von den Putzfrauen. ut |
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sorry, dann habe ich Sie missverstanden.
warum irak-krieg, 9/11 und ölkatasrophe ein mehrwehrt sein sollen, verstehe ich zwar trotzdem nicht, aber vielleicht ist mir gerade der humor ausgegangen. ich mach gleich eine neue flasche auf. |
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Liebeb kay,
ist keine Frage des fehlenden Humors, möglicherweise schreibe ich zu metaporisch ;-) Der "Schuttberg", den Frau Baureithel am Anfang beschwört ist die (Droh)Kulisse hinter der der Kapitalismus den Mehrwert anhäuft, der einige wenige "putzen lassen läßt" und den vielen nur das "Putzen läßt" und da sind m.E. Männer und Frauen eigentlich ganz gleich und ganz gleich betroffen. Ich bin der Meinung, dass Frau Baureithel sich darauf von diesem Schuttberg etwas die Sicht verstellen läßt. Aber vielleicht antwortet Sie ja noch einmal selbst. ut |
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verstehe. die frage, ob frauen diesen schutt- oder schmutzberg überhaupt anhäufen würden, ist ja noch hypothetisch. was das wegräumen betriffft, mögen Sie recht haben. hoffe ich. wobei es meiner meinung nach nicht darum geht, wer putzt oder putzen lässt, sondern dass überhaupt geputzt werden muss, wird.
die verstellte sicht sehe ich nicht. ulrike baureithel wird deutlich, was ich gut finde. das kann gern auch polemisch sein. sonst wird ja nüscht. |
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Lieber Uwe Theel,
nein, es geht nicht ums Putzen. Und wie ich weiter unten in meinem Beitrag angedeutet habe, durchaus auch um die Systemfrage, die an einem Phänomen, das in der Eingangspassage rhretorisch aufgeworfen wird. Es scheint nämlich ziemlich weit unten angekommen zu sein, das politische "System", wenn die Männer ihren Dienst quittieren. Übrigens bin ich mit meiner Meinung nicht allein, ausgerechnet Hans Olaf Henkel, sonst nicht unbedingt mein Gewährsmann, den ich zitieren würde, hat Köhlers Abgang als Fahnenflucht vor der Euro-Misere gedeutet. Im übrigen, das gilt auch für ähnliche Kommentare hier, ist das "Putzen" symbolisch gemeint. Ich dachte, soviel Bildhaftigkeit sollte verständlich sein. |
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"ausgerechnet Hans Olaf Henkel, sonst nicht unbedingt mein Gewährsmann, den ich zitieren würde, hat Köhlers Abgang als Fahnenflucht vor der Euro-Misere gedeutet"
Ja, stimmt, das war bei Beckmann. Fand ich auch einleuchtend. |
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"Die idee war eigentlich eine Ende der Herrschaft des Menschen über den Menschen" -
Ja Kuckuck, da isser wieder, der Hauptwiderspruch. Und immer so daneben. Manchmal kriegt man bei bestimmten männlichen Ansagen einen Befreiungsimpuls, aber so vehement und unabweisbar, da kann einen kein Hauptwiderspruch abhalten. |
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befreiungsimpuls unter anderem aus solchem
"aber die Frau muß inzwischen mitputzen, genau wie er ein Leben lang an vielen Stellen und gleichzeitig." heraus begründet. denn das klingt nach: kommt er abends nach hause, fragt, ob das essen fertig sei, weil heute hätte er die revolution vollendet und habe daher einen bärenhunger. im übrigen solle sie sich keine sorgen machen, ab morgen komme dann ihre befreiung dran. |
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schrieb am
03.06.2010 um 13:27
Ulrike Baureithel am 03.06.2010 um 8:58
"Ich dachte, soviel Bildhaftigkeit sollte verständlich sein" Phantasie ist dem Mehrheitsmenschen weitgehendst abhanden gekommen. Aber die brauchen wir jetzt am dringendsten. Fast jeder scheint nur noch in seinem eigenen kleinen Not-Kosmos zu leben und viele velegen sich umso mehr auf ihr persönliches Rechthabern, weil sie alles andere davonschwimmen sehen. Aber ob das jetzt was geschlechterspezifisches ist, möchte ich mal bezweifeln. Die Korithenkakkerei macht da nicht viel Unterschiede. Allerdings sollen die Matriarchate immer friedlicher gewesen sein. Z.B. die Hochkultur der DRAWIDAS in Indien vor 8-10 000 Jahren. Die haben viele Jahrtausende völlig unblutig,ohne Waffen, von Pflanzenkost gelebt. Und im Gegensatz zu uns haben sie immer Flora und Fauna zu schützen und zu erhalten gesucht. Sie waren ihnen heilig. Dann kamen von Asien Nomaden aus Asien, die Arier und haben die friedliche Drawida-Kultur weitgehendst verdrängt. Die vedische Kultur führte das strenge Kastenwesen ein und war ein Patriarchat. Tiere wurden auch wieder geschlachtet dann dort. |
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@ Ulrike Baureithel am 03.06.2010 um 08:58
Liebe Frau Baureithel, Vorweg: Dass "putzen" symbolisch gemeint war, war mir von Anfang an klar, ich habe es in meinem Kommentar am 03.06.2010 um 00:31 Uhr ganz deutlich definiert und auch sonst auf meinen metaphorischen Sprachgebrauch hingewiesen. Wo Sie die "Systemfrage", d.h. die Frage nach der Ablösung des Kappitalismus stellen, habe ich noch nicht so richtig entdeckt in Ihrem Text. Sie stellen Die Frage, warum immer mehr Männer "hinschmissen", untermauern ihre Antwort mit einer Interpretation Henkels zum Rücktritt des Horst Köhler, die falscher nicht sein könnte. Köhler ist nicht zurückgetreten, weil er die Schnauze vom Kapitalismus vollgehabt hätte, sondern weil er dem System selbst etwas zu sehr in die Quere gekommen ist, sich selbst zu erhalten. Die erhellende Ironie in dieem Fall ist , dass wir wissen, dass Köhler das system nie in Frage stellte, es allenfalls einhegen wollte; Sein Afrika-Engagement, kann da die Bewertung nicht ändern. Wenn es heute scheint, dass die Männer immer häufiger hinschmeissen, statt "ihren Mann zu stehen" - eine sehr feministische Position übrigens - dann deswegen, weil das System auch die eigenen Protagonisten immer schneller verschleißt - eine schöne Analogie können sie im hochfrequenten Trainerwechselspiel im Profifußball erkeben. Das Auswechslengeschieht nicht immer, weil diese Leute nicht mehr "anschaffen" könnten, aber im Rahmen der Selbstrepräsentation des Systems und der ständigen "Neuaufstellung" in einem völlig "neurotischen " Markt, ist dies unausweichlich. Die Umschlagsgeschwindigkeit des Kapitals steigt mit jedem Zyklus. Dass an diesem Ausstiegsszenario so wenig Frauen beteiligt sind, liegt daran, dass sie insgesamt in dieen Etagen weniger vertreten sind. Die Gründe sind die alten. Ut P.S.: Bleiben Sie dabei, Henkel nicht als Gewährsmann zu wählen |
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@ Rahab am 03.06.2010 um 10:24
Vielleicht putzt Dein Mann zuwenig, bei mir hättst Du`s besser, auch mit dem Kochen. Ansonsten ist Deine feministische Argumentation im 60 - 70iger-Jahre-Mief der CDU-Landfrauenschaft offensichtlich steckengeblieben, wenn Du glaubst mir mit solchen "Argumenten" kommen zu müssen. Dan lohnt keinen Antwort. |
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weißte: es wäre von vornherein besser gewesen, du hättest dir deinen in aufklärerischer pose vorgetragenen mief der 50-ger geschenkt!
geh mann besser putzen. |
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"Dan lohnt keinen Antwort."
Das sagst Du immer, wenn Dir nischt mehr einfällt. :-)))))))))) Jedenfalls frage ich mich immer, welchen fortschrittlichen Genderaspekt linke Männer wie Du eigentlich zu bieten haben. Nischt, garnischt . Nur Gemaule, nichts anders als der bürgerliche Stammtisch. |
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"Die erhellende Ironie in dieem Fall ist , dass wir wissen, dass Köhler das system nie in Frage stellte, es allenfalls einhegen wollte; Sein Afrika-Engagement, kann da die Bewertung nicht ändern."
Und dann die Verkündung von Binsenweisheiten, die jeder und jede selbst weiß. Merkst Du das nicht, Herr Theel, dass Du die Leute belustigst mit Deinen Belehrungsarien? |
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Aber hier muss ich Theel recht geben, Magda. Abgesehen davon verkündest Du auch Binsenwahrheiten vom Feinsten:
"Immer wenn ein Berufsfeld oder die Politik nicht mehr Prestige bringt oder an Bedeutung verliert, wird der Einstieg für Frauen leichter. Und wenn es wieder an Bedeutung gewinnt, jammern die Männer und Maskulisten, die Frauen hätten alles an sich gerissen, dann wollen sie das alles wieder zurück." Diese Behauptungen hätte ich gerne stichaltig belegt- ansonsten: 70er-Jahre Dünkel ohne Fundament. |
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@Magda am 03.06.2010 um 20:21
Mir nischt mehr einfällt. ????? :-)))))))))) |
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@ Magda am 03.06.2010 um 10:14
@ Magda schrieb am 03.06.2010 um 10:14 Ja Kuckuck, da isser wieder, der Hauptwiderspruch. Und immer so daneben. Liebe Magda, eine freundliche Bitte: Wenn Du schon Dein offenbar nur äußerst rudimentäres Wissen um marxistische Theorie in kümmertlichen Ein- bis Zweizeilern mir glaubst um die Ohren hauen zu können, dann lass das doch lieber, solange Du mir weder den Irrtum meiner Auffassung in der Sache inhaltlich nennen kannst, noch Deine Gegenauffassung intelligibel formulieren kannst. Deine persönlichen Angriffe stattdessen sind wenig hilfreich, offenbaren mir aber, dass Deine Basisschulung zur Abwehr von Westkontakten allenfalls unzureichend funktioniert: Als Botschafterin des Sozialismus kannst Du den angenommenen Klassenfeind weder argumentativ, noch kommunikativ erreichen. Vielleicht rezipierst Du, um beim Thema zu bleiben, erst einmal die Diskussion um Haupt- und Nebenwiderspruch bei Clara Zetkin oder sagst sonst irgendwie, was Du eigentlich meinst, außer das es Dir nicht gefällt, auf meine Kommentare zu treffen. ut |
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@ut
nimm doch einfach den hinweis aus dem blog-artikel auf und lies Thürmer-Rohr. die schreibt aus der zeit nach den tomatenwürfen.... |
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"Wenn Du schon Dein offenbar nur äußerst rudimentäres Wissen um marxistische Theorie in kümmertlichen Ein- bis Zweizeilern mir glaubst um die Ohren hauen zu können,"
Lieber Uwe Theel, und wenn Du glaubst, Dein Wissen über Marxismus in breiten Wendungen hier auszubreiten, sage ich Dir: Tu das, aber ich finds komisch und gravitätisch und albern. Halten zu Gnaden. Nebenher: Wir sind alle irgendwo rudimentär, aber diesen Brustton der Überzeugung finde ich nur bei Dir. |
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"Diese Behauptungen hätte ich gerne stichaltig belegt- ansonsten: 70er-Jahre Dünkel ohne Fundament."
Lass mich in Ruhe lieber THX mit Deinen 70er Jahren, ich kann es nicht mehr lesen. In den siebziger Jahren war ich völlig woanders. Der Reinhard Kreissl, ein Bildungsforscher hat diese These mehrfach unterstrichen. Wenns eine Frau gewesen wäre und dazu noch aus den 70ern hätte ich mir das alles verkniffen. Ich suche auch noch einen passenden Link. Und - davon mal abgesehen - guck Dir die Welt an, da findest Du auch Beispiele. Massenhaft . |
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im blog da isses manchmal heiter /
meistens geht man besser weiter |
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so ist's brav,
lieber hinrich :-)) |
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Magda schrieb am 03.06.2010 um 23:15"... aber diesen Brustton der Überzeugung finde ich nur bei Dir."
Na, ist das weniger "brusttonig?: Magda: "Ja Kuckuck, da isser wieder, der Hauptwiderspruch. Und immer so daneben." |
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Ergo kannst Du gar nichts von diesen Behauptungen belegen.Einfach mal wat aus der Luft greifen und weiterverarbeiten.
Hauptdsache, ihr könnt immer jede Verantwortung weit von Euch weisen. Beton. Mann, ich wünschte mir, die Welt wär' so einfach, wie Ihr sie Euch denkt. Sorry, aber das musste jetzt einfach mal raus. |
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grins
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"Diese Behauptungen hätte ich gerne stichaltig belegt- ansonsten: 70er-Jahre Dünkel ohne Fundament."
Ewig gestrig gibt es eben auf verschiedenen Ebenen. |
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"so ist's brav,
lieber hinrich :-))" Es ist nicht nur brav sonder auch richtig (das zu tun). :-))) |
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"Herrgott, fragt eine, die einmal Blumenteppiche zu Fronleichnam gestreut hat, wo leben wir eigentlich?"
immer hin: Lernprozess. By the way: Fronleichnahm: ein von Maennern (ehm Paepsten) sehr künstlich hergestelltes Fest. |
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bitte nicht mit halb-wissen ablenken, ja?
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... aber ich habe die Blumenteppiche als Kind geliebt.
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hibou: lernprozession?
gar -kompression in processio? |
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@ rahab: sprichst Du für Dich?
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>>Es scheint nämlich ziemlich weit unten angekommen zu sein, das politische "System", wenn die Männer ihren Dienst quittieren.<<
So ist es. Und ich will deren kaputtes Spielzeug nicht haben, nur damit sie gleich wieder danach grapschen wenns repariert ist. Lieber ordentlich auf den Putz hauen, als Putzfrau... |
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Liebe Ulrike Baureithel;
hat dieses Phänomen, dass Sie ansprechen, nicht auch etwas mit der Sozialisation von Frauen zu tun? Dass Frauen früh dazu erzogen werden, das große Ganze zu sehen, und darauf getrimmt, dass jede von ihnen übernommene Aufgabe auch eine Pflicht ist, die sie leisten (müssen)? Ein Dienst an der Allgemeinheit, ihren Mit-Menschen? Während Männer so eine Aufgabe AUCH aus persönlicher Eitelkeit übernehmen. Auf der Suche nach Respekt, Ruhm und Ehre. (Testosteron?Während Frauen immer noch geliebt werden wollen, und sich nicht trauen, mit eingekniffenem Schwanz von der öffentlichen Bühne zu verschwinden... Ausnahmen gibt es natürlich auf beiden Seiten. Im Prinzip tun es beide, Frauen wie Männer, um etwas zu bekommen. Bei Frauen lauert aber eben noch die moralische Instanz im Hintergrund, mit der sie bewertet werden. Das macht den vorzeitigen Abgang immer ziemlich schwer. Von der Leyen hat offensichtlich Lust am Gestalten. Merkel hat Lust am... ja, das weiss ich genau. Persönliche Eitelkeit konnte ich bei beiden bisher nicht so offen feststellen. Während Roland Koch... :) |
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Korrigiere (stilistisch): ...lauert eben immer noch die moralische Instanz, DURCH die sie bewertet werden...
Persönliche Eitelkeit zeigen beide nicht, jedenfalls nicht offen... |
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Ja, das hat auch mit Erziehung zu tun, liebe Annette Lack. Allerdings hat sich auch Köhler"gefreut, dem Lande gedient haben zu dürfen. Und persönliche Eitelkeit sind auch unseren Politikerinnen nicht abzusprechen, oder? Auf Testosteron würde ich das alles jedenfalls nicht reduzieren wollen, sondern auf Strukturen oder "Objektive", in denen Männer und Frauen agieren. Aber eben als Männer und Frauen.
Der Witz an der politischen Situation ist aber doch, dass kaum mehr etwas zu "gestalten" ist. Und da kommen Frauen ins Gespräch. |
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"Der Witz an der politischen Situation ist aber doch, dass kaum mehr etwas zu "gestalten" ist. Und da kommen Frauen ins Gespräch."
Das ist der Punkt. Darüber haben schon viele Wissenschaftler meditiert. Immer wenn ein Berufsfeld oder die Politik nicht mehr Prestige bringt oder an Bedeutung verliert, wird der Einstieg für Frauen leichter. Und wenn es wieder an Bedeutung gewinnt, jammern die Männer und Maskulisten, die Frauen hätten alles an sich gerissen, dann wollen sie das alles wieder zurück. |
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"Immer wenn ein Berufsfeld oder die Politik nicht mehr Prestige bringt oder an Bedeutung verliert, wird der Einstieg für Frauen leichter.
Und wenn es wieder an Bedeutung gewinnt, jammern die Männer und Maskulisten, die Frauen hätten alles an sich gerissen, dann wollen sie das alles wieder zurück." Magda, für diese Behauptungen hätte ich jetzt gerne stichhaltige Beweise und Belege, bitte! Ansonsten ordne ich sie dem üblichen, sorry, feminsitischen Dünkel zu, der vor dreissig Jahren noch Mode war. |
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@ Ulrike Baureithel schrieb am 03.06.2010 um 13:13
"Allerdings hat sich auch Köhler"gefreut, dem Lande gedient haben zu dürfen." Wer ist frei von Eitelkeiten? Aber das ist nicht zentral. Der von Ihnen referenzierte Satz Köhlers ist für mich nur ein Indiz mehr, dass Köhler - auch mit seinem IWF-Hintergrund (=US-Hintergrund) hier nur reflexartig am Ende seines amerikanischen Traums , den Satz sagte, den jeder US-Offizier oder Soldat zu seinem Vorgesetzen sagt, wenn die Mission erfüllt ist. Insofern ist dieser Satz hochpolitisch und nicht einfach persönlicher Eitelkeit geschuldet. Köhler will die "Realpolitik", die amerikanische Präsidenten bis incl. Obama vertreten auch für Deutschlabd sehen. Im Fall des Plädierens für die Option, wirtschaftliche Interessen auch mit (nationaler) militärischer Macht zu verfolgen, hat er den Boden des Grundgesetzes verlassen. Wenn das in Nato-Papieren längst schon so steht, hat ein deutscher Bundespräsident längst kein Mandat das nämliche zur innenpolitischen Botschaft zu machen. |
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Lieber THX,
Guck mal lieber weiter oben. Den entsprechenden Link suche ich noch. Und once again - vor dreißig Jahren war ich ganz woanders. Dieses permanenten Verweisen auf altmodische (Unterton: alte) Feministinnen kotzt mich langsam auch an. Ich komme nicht aus der Ecke. Ich erlebe die Dinge jetzt und hier so wie sie sind. |
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Liebe Magda
Natürlich weiss ich, aus welcher "Ecke" Du kommst. Trotzdem- und das nervt mich langsam wirklich, egal wer's sagt- muss man immer wieder so Sachen lesen, wie das von mir Kritisierte. Und da Du ja eben nicht aus dieser "Ecke" kommst, warum adaptierst Du dann Sätze, die aus einer Zeit kommen, die mit Dir nichts zu tun hat? Es wirkt und bleibt alt-modisch, miefig, undifferenziert, vereinfachend und bequem. Denkschablonen anstelle eigener Denke. Manchmal habe ich den Eindruck, dass "ihr Frauen" immer zuerst tausenundeine Ausrede sucht, warum ihr keine Verantwortung übernehmen wollt. Es gäbe aber mindestens eine handvoll Gründe, warum man etwas tun sollte. Endlich. Blabla, das kennen wir langsam, sorry. Man kann das auch nervtötendes Genörgele nennen. |
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"Es wirkt und bleibt alt-modisch, miefig, undifferenziert, vereinfachend und bequem. Denkschablonen anstelle eigener Denke. "
Das kann ich Dir zurückgeben. Wenn ich um das Gejammer um die armen Jungen in der Schule verfolge, die nur Lehrerinnen ausgesetzt sind. Das ist erst miefig. Und was fällt den Kritikern ein? Man muss den Status und die Besoldung dieses Berufes ändern, dann werden auch wieder mehr Männer Lehrer. Belegt aufs Beste meine oben angedeutete These. www.perlentaucher.de/buch/3114.html Kreissl, Reinhard, Die ewige Zweite, Warum die Macht den Frauen immer eine Nasenlänge voraus ist. Droemer Knauer, München 2000 Und hier im Wortlaut kleine Inhaltsbeschreibung von der Böll-Stiftung: "Kreissl belegt mit anschaulichen Beispielen, dass alle Bereiche, in die Frauen erfolgreich eindringen, entwertet werden. Nur kann er nicht so richtig darlegen, warum das so ist, auch, weil er eine merkwürdige Definition von Macht hat. Er glaubt, Macht sei halt seit Jahrhunderten männlich konnotiert, und Frauen würden weder die Sprache der Macht sprechen noch ihre Zeichen verstehen oder die nötigen Verhaltensweisen beherrschen." |
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thx...
eigene denke? mit fremder leute statistiken? mich lächerts grad ganz gewaltig. |
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"mit fremder leute statistiken?"
Gott im Himmel, Rahab: Und Du fertigst wohl Deine eigenen Statistiken an, wa?!?! Wo beziehst Du denn Deine Informationen? Wie bildest Du Dir eine eigene Meinung? Auf selbst Gefertigtem, selbst Gebasteltem..?! Wohl kaum. Auf welcher Basis versuchst Du jeweils, der Wirklichkeit auf den Grund zu gehen? Magda, hast Du mich je zu diesem sog. Jungenproblem etwas sagen gehört? Hier beim Freitag? Und auch sonst wo? Nie! Dieses Problem halte ich m. E. für eine Konstruktion von der Männerbewegung. |
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wir?
und: muß ich den 'annehmen'? |
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'annehmen': darauf kann nur die wunder bare rahab kommen!
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kannste halten wiene dachdeckerin
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männer treten die zarten gebilde solange nieder, bis sie von der erde, auf welcher sie lagen, nicht mehr zu unterscheiden sind
frauen greifen, je nach stand der elektrifizierung und ausstattung zum staubsauger (bei größeren teppichen auch zu dem mit industrie davor) oder aber zum guten alten besen, und führen auf diese weise die zarten gebilde der kompostierung zu kinder warten, bis der wind die ganze pracht verweht |
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Wieviel Prozent der gesamten Zivilisationsgeschichte bestehen eigentlich aus Katastrophen? Die Antwort: Weder Kriege noch Krisen bilden den Regelfall, sondern die Ausnahme. Doch man kann natürlich die ganze Zivilisationsgeschichte auf ihren kleinsten, negativen Nenner reduzieren.
Also ich sitze zum Beispiel ganz gerne in einem gut geheizten Wohnzimmer vor einem Computer auf einem schönen Stuhl von Eames. Ich weiss nicht, wie es Euch geht- doch in der Höhle war's wahrscheinlich nicht so gemütlich, wie heute. |
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Und wenn diese Welt schon so böse männlich verlassen daher kommt, Frau Baureithel, dann gehen Sie doch jetzt bitte mit gutem Beispiel voran- und fordern Sie von Jakob Augstein, mindestens 40 Prozent aller Führungspositionen beim Freitag mit Frauen zu besetzen.
Na? |
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Vielleicht überrascht er Sie demnächst ja noch ...
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Vielleicht überrascht er Sie demnächst ja noch. Es gibt übrigens eine Verlagsleiterin.
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Das klingt vielversprechend: Wenn ich jetzt das Haar in der Suppe suchen tät, dann müsste ich jetzt fragen- unter der Annahme, dass ihm das Männerhaus Freitag erst in seinem ehemaligen Beitrag über Frauen bewusst geworden ist: Warum musste man ihn zuerst darauf hinweisen, dass sich der Freitag in Männerhand befindet (das war seinerzeit Titta)?
Aber ist gut: Das ist der richtige Anfang! |
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"Nichts hält mehr zusammen, was Männer gebaut haben und wofür sie stehen..." eine nette Provokation.
Als junge Studentin habe ich mal Herbert Marcuse kennengelernt. Da ging es auch darum, dass die Frauen jetzt ran müssten und alles anders machen sollten. Ich verstehe, dass wenig Frauen Lust haben, an Bord eines untergehenden Schiffes zu stehen, nachdem die Kollegen es auf Grund gefahren haben. Warum auch sollten sie die Suppe auslöffeln? Denn das ist doch gerade die Illusion: Frauen sind doch nicht anders, nur weil sie Frauen sind! Trotzdem fällt auch mir auf, dass sich nur wenige Frauen ins Rampenlicht wagen. Zum einen ist das ja auch sehr anstrengend und zum anderen sehr undankbar. Wie hier im Blog auch, wird den Frauen dann gerne Eitelkeit unterstellt. Sie werden nicht nur von den Männern angegriffen, sondern auch gerne mal von anderen Frauen. Und die Debatten sind ja schnell beinhart. Da wird gern unter der Gürtellinie geboxt. Das empfinde ich immer als besonders unangenehm – diese persönliche Vernichtungsstrategie, dieses rechthaben-müssen, dieses besserwissen. Bei allem was „Männer“ so tun sind doch irgendwo immer Frauen dabei – im Hintergrund vielleicht, aber doch. Aber dann, wenn den Männern die Puste ausgeht, sollen die Frauen bereit stehen. Geht es wieder besser, sollen sie, die Ersatzarmee, aber doch besser wieder verschwinden, sonst gibt es vielleicht Schwierigkeiten mit der männlichen Identität... Das kann also so gar nicht gehen. Entweder, Gleichheit setzt sich durch und dann spielt es auch keine Rolle mehr, ob Mann oder Frau den Job / das Kind / den Haushalt macht oder … ja, oder die Damen lassen die Herren schuften und gehen lieber zum Friseur. Ich versteh’s. |
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liebe a., dass die ausputzerinnen auch mittäterinnen sind, hatte ich nicht in frage gestellt, im gegenteil. Aber gleichheit gibt, es glaube ich, überhaupt nur, wenn die strukturen egalitär und eben nicht hierarchisch sind. Und davon sind wir weit, weit entfernt. Mich nervt ja nur die organisierte verantwortungslosigkeit und der ruf nach der "starken frau".
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schrieb am
04.06.2010 um 12:39
Das peinliche an diesem Ruf nach der starken Frau ist für mich, dass ihre Abwesenheit dadurch so deutlich wird. Und zugleich ist es auch naiv. Weil das was Männer sich unter stark oftmals vorstellen, von den wenigsten Frauen so geliefert wird. Der Stil ist eben anders, wie man an Merkel ja gut sieht.
Mit fällt dazu noch ein, dass bei uns niemand einen Kopf größer sein darf als die anderen. Dass außergewöhnliche Leute schnell weggebissen werden. Auch von Frauen. Mir scheint, wir sind in Dtl. gutes Mittelmaß in fast allem. Das ist nicht schlecht. Aber weltspitze Unis kriegt man so nicht und herausragende Persönlichkeiten von Gewicht auch nicht. Und starke Frauen sind dann auch eher selten. Aber wir haben einige wenige oder? Wer, frag ich mich, würde wohl zu diesem erlauchten Kreis zählen können? Die Springer Witwe, Merkel, und und und …? |
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was, ihr jungs, ist eigentlich der unterschied zwischen eurer kritik und diesem hier?
www.freitag.de/wochenthema/1022-rechts-liegen-gelassen was unterscheidet euch von Nolte? dazu hätte ich gern mal was substantielles gelesen! |
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Ich kann mit dem Begriff konservativ gar nichts mehr anfangen- das würde ja bedingen, dass da noch irgendwo irgendetwas ist, auf das man sich berufen kann, was gesellschaftlich von Bestand, von dauerhaftem Wert ist. Und mit Rinks und Lechts schon gar nichts mehr. Eher noch mit oben und unten.
Nolte beschreibt sich selber als "neokonservativ", ohne genau zu sagen, was er darunter versteht. |
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schrieb am
04.06.2010 um 09:27
Das bezieht sich auf die Conservative Party - haben grad die Wahlen in England gewonnen - remember ?!?
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@ Rahab schrieb am 03.06.2010 um 23:45
was, ihr jungs, ist eigentlich der unterschied zwischen eurer kritik und diesem hier? >>> Paul Nolte Liebe Rahab, Bevor Du "uns", "uns Jungs" - wie würdest Du reagieren, wenn ich Dich mit "Mädel" anspräche?" -,hier nicht nur auf einen völlig unqualifizierten Text verweist, ja damit identifizierst, was mindestens als nicht ganz freundlicher Akt zu werten ist, würde ich Dich doch bitten, Deine eigene Position zum von Frau Baureithel andedachten Thema mit mehr als zwei Sätzen zu erklären und dann inhaltlich und analytisch auf konkrete Aussagen in den Texten der von Dir inkriminierten Positionen hier im Blog einzugehen, bzw. die Identität von Noltes Aussagen mit den von THX1138 oder mir zu belegen. Ich kann z.B. nicht verstehen, was Deine mehr persönlich zu verstehenden Polemiken mit beispielsweise meiner Argumentation zu tun haben, die ich Frau Baureithel in meinem Beitrag vom am 03.06.2010 um 19:54 vorhielt, oder wie sie mit Noltes Geschwurbel gleichzusetzen wäre. Das muß Du belegen, wenn Du es behauptest, bevor ich das Gegenteil beweisen müßte. MfG ut |
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mit jungs und so, welche immer noch nicht über die erste emma-nummer raus und courage dafür nie in der hand hatten - ich weiß langsam wirklich nicht mehr, wie ich mit denen noch reden könnte. andere sprache, andere welt - von vorvorgestern im vorvorvergangenen jahrhundert. wie Nolte - der will nun auch an "die Ressourcen" ran.
Das ist herrschaftsdenken. woran der witz ist, dass die, welche so denken, auch keine herrschaft haben. mensch Uwe, lies doch erst mal Thürmer-Rohr und versetze dich dadurch in die lage, frau Baureithels text verstehen zu können! vielleicht hörst du dann endlich auf, frauen die welt erklären zu wollen, in welcher sie leben. |
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Liebeb Rahab,
Frau Baureithel sagt "Es ginge, sagte Thürmer-Rohr damals, um die Entseuchung einer Weiblichkeit, die eben nicht befriedet und wiederherstellt, was Männer verbockt haben. Oder Gierschlünde. Oder „der Markt“. Oder eben alle diejenigen, die Strukturen zuarbeiten und dienen, die Unterdrückung, Armut, Ungerechtigkeit heraufbeschwören." Klingt gut, gleichzeitig scheint TR aber keinen Vorschlag zu machen, wie es denn ginge, denn Frau Baureithel schreibt auch, dass TR deutlich machte, dass der "weibliche" Putzfaktor nicht und auch nicht die (angeblich; ut) von der mänchlichen verschieden seiende Art der Kommunikation und "Beziehungsarbeit" der Motor, mindestens Treibstoff der Revolution sein könnte. Ich versuchte daher hier im Blog den Blick wieder auf den "klassischen" Zusammenhang des Mechanismus der Subsumtion unter das Kapital zu lenken, dem Männlein und Weiblein in ihrem Unterschied letzlich egal sind. Wie, wer, wie lange zu welchem "Preis" ausgebeutet wird ist eine historische, keine Genderfrage. Wenn es aber eine weibliche Eigenschaft gibt, die hier gegenüber der männlichen Verfasstheit imhistorischen Prozess überlegen ikst, dann würde ich diese - und gerade als Mann - einmal benannt und atuell historisch belegt bekommen. LG ut P.S.: Alice Schwarzer hat mich nie überzeugt, wenn sie auch historisch mit was bewegt hat, das notwendig war und ist. - Und bitte: Über meine Lektüre, etc urteile doch bitte immer erst nach Rückfrage. Oder einfacher, stelle eine klare These auf, begründe sie - durchaus durch Verweis auf eine Quelle, dann sehe ich worum es geht und kann (ebenso) antworten. Immer wenn Du - im weitesten Sinne - im Bereich juristischer und Kulturhistorischer, theologioscher Fragen argumentierst, konnte ich dieses bei dir auch beobachten. Warum sollte es in Fragen der Kritik der politischen Ökonomie nicht genauso gehen? |
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seh schon, muß dir doch das lesen abnehmen... ich geh dann mal bei Thürmer-Rohr blättern...
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schrieb am
04.06.2010 um 18:21
Lieber Uwe,
Du schreibst "Wenn es aber eine weibliche Eigenschaft gibt, die hier gegenüber der männlichen Verfasstheit imhistorischen Prozess überlegen ikst, ...einmal benannt und atuell historisch belegt bekommen." Da möchte ich doch gerne wissen, ob es Deiner Meinung nach eine männliche Eigenschaft gibt, die die Männern überlegen macht? Mir scheint, es dreht sich weniger um Charaktermerkmale oder Biologie, sondern um sozialen Kontext. In diesem steht jeder Mann, egal wie schwach, immer besser da als eine Frau. |
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@ baumhoff schrieb am 04.06.2010 um 18:21
"Da möchte ich doch gerne wissen, ob es Deiner Meinung nach eine männliche Eigenschaft gibt, die die Männern überlegen macht?" Lieber baumhoff, ich kann und will diese Frage nicht beantworten, zum einen, weil ich die darin enthaltenen Behauptung nier aufgestellt habe, zum andren, weil ich sie auch nicht umgedreht für das weibliche Geschlecht aufgestellt habe. Ich habe meine Frage an die feministische Position gestellt, da mir dort ein solcher Standpunkt ( sui generis verschieden zu sein, die besseren Lösungsverfahren anbieten zu können) intendiert erscheint, ich mich da aber wesentlich näher an den in Deinem Schlußsatz geäußerten Gedanken orientieren würde. mfg ut |
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siehe unten
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ich setzte hier einfach von Thürmer-Rohr ein:
„Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ sind historische Geschlechtskrankheiten. Die Addition der einen Krankheit mit der anderen ergibt keine Genesung, sondern die Ausbreitung der Krankheit mit immer neuen überraschenden Symptomen. Die Krankheiten sind nicht erträglicher zu machen oder gar zu heilen durch gegenseitige Ergänzung. Denn nicht die Teilung, die Hälftung, die Nicht-Hanzheit macht das wesentliche dieser Krankheit aus, sondern die Unmoral des Ausbeutens und Sich-Ausbeutenlassens. Die Geschlechtercharaktere sind nichts als ihr Ergebnis. Männer versuchen, sich aus dieser Geschichte herauszustehlen. Sie wollen den Einblick in die eigene Tätergeschichte, diese lange Arbeit, überspringen, indem sie sich mit dem – von ihnen selbst ausgegrnzten – „Andersartigen“ zu ergänzen trachten, bzw. sich aus diesem Andersartigen diejenigen Partikel heraussuchen wollen, die ihnen günstig und angenehm erscheinen, um ihre Defekte zu übertünchen. So blähen sie sich auf zu einem Eineinhalb-Wesen: ein mal männlich plus ein halb mal weiblich, oder: ein mal männlich plus ein mal weiblich minus Sklaventum und minus Schmerz: eine neue Frankenstein-Variante. Die Verhaltenszutat „feminin“ für Männer, diese fragwürdige Erweiterung ihres Verhaltensrepertoires, könnte allenfalls zum kurzfristien Anschein einer schäfchenweichen Schmusegesellschft mit hartem Kern führen. In ihr würde nichts stimmen, der Mann würde allerdings auf den esten Blick unkenntlicher, so als sei seine Geschichte Vergangenheit geworden. (aus: Feminisierung der Gesellschaft – Weiblichkeit als Putz- und Entseuchungsmittel) dazu icke: ist zwar noch nicht die Antwort. Aber der Weg dorthin. Der geht über „Zweifel als Methode – eine fremde Praxis“. |
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@ Rahab am 04.06.2010 um 14:05
Liebeb Rahab, danke für die Lektürehilfe, sorry für die späte Antwort, mußte tatsächlich Drainagerinnen im Garten betonieren. Zu T.-R.: Ich gestehe, der Text mutet mich sehr seltsam an. Zum einen, dass Männlichkeit und Weiblichkeit im historischen Prozess plötzlich als Krankheiten, d.h. Anomalien angesehen zu werden scheinen. Dass der historische Prozess - immer von Menschen gestaltet - unter Bedingungen der Entfremdung, Fetischisierung und Verdinglichung alles in seinen Unsinn verkehrt, ist wahr, so ist Männlichkeit, die in Unsinn verkehrt wird, Unsinn und keine Krankheit mit dem Namen "Männlichkeit". Ein Karzinom ist auch nicht mehr Darm(gewebe), wenn es malignes Gewebe ist, wir reden dann vom Krebs, der Darm wird aufgefressen. Machte man den Unsinn, den T.-R. in dem Textausschnitt beschreibt, könnte man das metaphorisch gesprochen allerdings wirklich krank nennen. T.-R beschreibt die Folgen dieser "Krankheit" beeindruckend richtig. Ich kenne nur niemanden, den ich ernst nehmen könnte, der die "Feminisierung der Gesellschaft" versucht hat als Theorie, linke zumal auszugeben. - Ich jedenfalls bin nie auf solche Ideen gekommen. gehen wir davon aus, dass Mann, wie Frau von Anfang anTeile der ersten Natur sind, dann sollten sie im Evolutionsprozess genauso angepasst sein, sich auf natürliche Weise ergänzen, wie Rind und Kuh, mit den bekannten Unterschieden zwischen Mensch und Tier neben ihren Gemeinsamkeiten. Was sei der Weg wohin? Ich glaube weder dass der Mann, oder dass die Gesellschaft einen Prozess der Feminisierung durch machen sollte, gar könnte. Marx formulierte "den Weg" einmal so, als allgemeinen menschlichen: »Der Kommunismus als positive Aufhebung des Privateigentums als menschlicher Selbstentfremdung und darum als wirkliche Aneignung des menschlichen Wesens durch und für den Menschen; darum als vollständige, bewußt und innerhalb des ganzen Reichtums der bisherigen Entwicklung gewordne Rückkehr des Menschen für sich als eines gesellschaftlichen, d.h. menschlichen Menschen. Dieser Kommunismus ist als vollendeter Naturalismus Humanismus, als vollendeter Humanismus Naturalismus, er ist die wahrhafte Auflösung des Widerstreites zwischen dem Menschen mit der Natur und mit dem Menschen, die wahre Auflosung des Streits zwischen Existenz und Wesen, zwischen Vergegenständlichung und Selbstbestätigung, zwischen Freiheit und Notwendigkeit, zwischen Individuum und Gattung. Er ist das aufgelöste Rätsel der Geschichte und weiß sich als diese Lösung.«(aus: Karl Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte, MEW, Ergänzungsband, 1. Teil, S. 536) *********** "De omnibus dubitandum." ("An allem ist zu zweifeln.") soll wohl ein Wahlspruch von Karlchen gewesen sein. |
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schrieb am
05.06.2010 um 01:23
"An allem ist zu zweifeln."
... nur nicht am Zweifel, wie good old Descartes schon festhielt. Es ist wohl auch daran zu zweifeln, dass Frau Baureithel in einem von Männern erbauten, wohltemperierten Haus lebt bzw. schreibt, das Internet und die Energieversorgung nutzt ... jedoch, an einem ist nicht zu zweifeln: dass sie und "TR" in jenem Haus putzen (fremde Praxis). Ja, der Zweifel – nichts als ein Konstrukt "phallischer Hegemonie". Zum verzweifeln - so sehr, dass die Bischöfin mit 1,2 Promille des Nächtens bei Rot über die Kreuzung donnern muss. Hält eben nich mehr, für was Käßmänner so stehen. |
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Thürmer-Rohr klingt für mich nach Taliban- allerdings mit anderen Mitteln und anderem Gegenstand.
Unsinn: Genauso verscherzt man sich als Gender-Vertreterin sämtliche (Rest)Sympathien. |
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taliban? - für wie viele männliche hältst du sie denn?
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schön, Smith,
dass du dich als der outest, welcher die ganzen einstürzenden neu- und altbauten zu verantworten hat. alle selbst gebaut, echt? welch eine leistung! |
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ich hab's jetzt nen paar mal versucht, Uwe, dein geschriebenes zu verstehen. aber es will mir nicht gelingen.
es fängt damit an, dass du dem text-ausschnitt von Thürmer-Rohr etwas zu propagieren unterstellst, was er ja gerade ablehnt - nämlich eine "feminisierung der gesellschaft". und es hört mit dem pastoral-artigen karlchen auf - wirkliche aneignung des menschlichen wesen? - vollendeter naturalismus? - reichtum der bisherigen entwicklung? - aufgelöste rätsel der geschichte? wovon redet der kerl? |
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schrieb am
05.06.2010 um 13:39
"schön, Smith,
dass du dich als der outest, welcher die ganzen einstürzenden neu- und altbauten zu verantworten hat." Hab ich das? Nee. Einstürzende Neubauten - wie wär`s damit: Was soll ich jetzt mit euch, ihr Wellen, ihr, die ihr euch nie entscheiden könnt, ob ihr die ersten oder letzten seid? Die Küste wollt ihr definieren mit eurem ständigen Gewäsch, sie zisilieren mit eurem Kommen, eurem Gehen. Und doch weiss niemand wie lang die Küste wirklich ist, wo das Land aufhört, das Land beginnt, denn ständig ändert ihr die Linie, Länge, Lage, mit dem Mond und unberechenbar. |
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haste nicht? und ich dachte, ich könnte dich für die schlechte wärmedämmung und die steigenden heizkosten verantwortlich machen. Schiet! Wieder nix!
dein verslein über das land, welches nicht weiß, was es ist und wo anfang und ende, ist auch recht nett. beim nächsten vers könnteste noch die plattentektonik und den andreas-graben unterbringen, ja? |
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schrieb am
05.06.2010 um 20:13
Schlechte Wärmedämmung? Kein Wunder bei deinen Thürmer-Rohren. Ansonsten einfach Fenster schließen, wenn`s kalt wird, Kindchen.
Hier noch ein Schlaflied für dich: |
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das war jetzt eindeutig makulatur, smittie.
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Liebeb rahab,
ich versuch`s mal ganz einfach: Wenn T.-R. die Feminisierung der Gesellschaft (Was wäre das? Putzen ja nicht!; ut) ablehnt, weil sie den Frauen nicht weiterhilft, und wenn Sie die "männlich" Haltung der Männer, sich aus deren Täterhaltung wegstehlen zu wollen kritisiert, dass T.-R. keine "Ergänzung" des Mannes durch die Frau legitimieren will, das habe ich ja, falls es Deiner Lektüre nach so ist, verstanden und kann es nachvollziehen und ebenfalls für kritisch halten. Gleichwohl meine Frage bleibt immer: Was hält uns der Feminismus als weibliche Fähigkeit vor, zu der Männer nicht fähig sind, die aber die Geschichte positiv beeinflussen würde, z.B. den ("männlichen" ???) Fehler des Kapitalismus nicht weiter zu treiben (gib eigenen beispiele, wenn das zu blöd ist), wenn "mann" sie denn nur ließe. Und: Welche Art der, mindestens "Zusammenarbeit" - nicht "Ergänzung" von Mann und Frau gäbe es dann, wie wäre sie anders, als ihr verkehrtes Pendent zur Zeit? Ich habe keine Antwort darauf. Mein Karlchen-Zitat, war nur zur Formulierung der Aufgabe erinnert, die Lösung harrt ihrer. LG ut |
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ich hätt a auch noch ne aufgabe:
www.boeckler.de/pdf/v_2009_01_10_knapp.pdf (Gudrun Axeli-Knapp zu geschlechterungleichheiten in betrieb und gesellschaft) dieselbe zu u.a. intersektionalität www.querelles-net.de/index.php/qn/article/view/695/703 leicht zu ergoogeln ist auch ihr aufsatz bei der uni Wien: Gudrun-Axeli Knapp „Intersectionality“: Feministische Perspektiven auf Ungleichheit und Differenz im gesellschaftlichen Transformationsprozeß.“ Überhaupt lohnt es sich, mal hier reinzugucken: Ilse Lenz/ Michiko Mae: Die Frauenbewegung in Deutschland: Abschied vom kleinen Unterschied. Eine Quellensammlung (auch als google-book zu finden) auch von Axeli-Knapp: „ In der jüngeren Wissenschaftsgeschichte war die Psychologie das klassische Fach für die Erforschung von Geschlechterunterschieden auf der Persönlichkeitsebene, und just diese psychologische Forschung scheint gescheitert zu sein. Das Ausmaß der empirisch festgestellten Unterschiede zwischen den Geschlechtern erweist sich immer wieder als gering im Vergleich zu interindividuellen Unterschieden. Dies bezieht sich auch auf solche Variablenbereiche, in denen üebrhaupt nennenswerte Differenzen festgestellt wurden, etwa die vielzitierten Unterschiede in räumlich-visuellen und verbalen Fähigkeiten (Hagemann-White 1984). Der Psychologe Hans-Martin Trautner resumiert in einem Forschungsüberblick: „Wenn psychologische Untersuchungen statt nach Unterschieden nch Ähnlichkeiten suchen würden, würde noch deutlicher, dass die meisten psychischen Variablen ein weit höheres Maß an Ähnlichkeit als Verschiedenheit aufweisen“ (Trautner 1991). Sandra Bem, eine amerikanische Psychologin, die zu den bekannteen Autorinnen im Feld der psychologischen Erforschung von Eigenschaftsdifferenzen gehört, hat in ihrem Buch ‚The Lenses of Gender’ (1993) die Konsequenz aus dem Scheitern der ‚Wer-ist-wie-Forschung’ gezogen. Ziel zukünftiger Forschung sollte es sein „to enable us to look at cultures hender-lenses rather than through them.“ (Bem 1993). Damit vollzieht sie eine sozialkonstruktivistische Wende: Anstatt wie bisher Subjekte unter dem Gesichtspunkt ihrer femininen oder maskulinen Merkmale zu untersuchen bzw. – im Rahmen von Androgynitätskonzepten – deren Mischungsverhältnissen nachzuspüren, werden jetzt die vielfältigen Prozesse studiert, durch welche feminine oder maskuline Merkmale eines Objektes/Subjekts konstruiert und reifiziert werden. Dieser Wechsel von einer direkt objektbezogenen Perspektive hin zu einer Metaperspektive, die die Bedingungen der Möglichkeit von objektbezogenen Aussagen reflektiert, ist charakteristisch für die meisten neueren Ansätze feministischer Kritik. Anstatt in Forschungsprozessen und Interpretationen immer schon von den bekannten Vorstellungen von ‚Männlichkeit’ und ‚Weiblichkeit’ auszugehen, sie als Interpretationsresssource anzuwenden, werden hier die Prozesse und Mechanismen des Unterscheidens selbst zum Gegenstand erhoben.“ (Aus: Differenz ohne Differenzierung? Anmerkungen zur Debatte um eine ‚weibliche Moral’. In : D.Horster (Hg), Weibliche Moral – ein Mythos?) So, das soll’s fürs erste mal gewesen sein. Frag mal Karlchen, was ihm dazu so einfällt. |
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Liebe Rahab,
Versprochen, werde mich bilden, werde mich melden Karlchen ist immer dabei: ![]() Der auf dem Bild ist Roland Meier, der Karikaturist von dem dahinter |
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lieber Uwe,
feminisierung der gesellschaft kommt beispielsweise so daher: www.novo-magazin.de/45/novo4512.htm da wenden sich selbst ausgewiesene differenz-feministinnen mit grausen ab. |
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schrieb am
06.06.2010 um 09:42
Die Axeli-Knapp kannste mal den Kita-Aufseherinnen dieses Landes empfehlen. Die bolzen nämlich nicht mit, weil das ja so schlecht geht in den Pumps und ev. Schweissausbrüche verursacht mithin Schmincke und gülden Haar versaut.
So wie Genderpädogogik die Spielzeugkisten der Kitas kontrolliert, sollte sie es auch beim Personal tun. Heißt, zukünftig trägt das Kita-Personal eine intersexuelle Gender-ErzieherInnenuniform bestehend aus knielangen, moosgrünen Rock, flachen festen Schuhwerk und signalfarbenen Poloshirt. |
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smittie,
kannst du einfach mal dein hate-speech lassen und sachlich diskutieren? tsik - warum müssen männer nur immer so emotional sein? *kopf-schüttel* *zunge-schnalz* |
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schrieb am
06.06.2010 um 11:34
"smittie,
kannst du einfach mal dein hate-speech lassen und sachlich diskutieren?" Oho, und das aus radabs friedenstiftenden Munde. Erzieherinnen verwenden Jungen gegenüber z.B. kürzere Sätze: "Lass das!" oder "Hör auf!" Mit Mädchen sprechen sie eher in langen Sätzen. Das schreibt die schwedische staatliche Delegation für Gleichberechtigung in der Vorschule in ihrem Abschlussbericht. Das nenn ich "hat-speech". So, und nu werd mal sachlich, radab. |
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nu, ich bin keine erzieherin. aber vielleicht sollte ich dann, wenn du auftauchst, auch einfach nur den kurzen befehls-satz 'shut up' verwenden. wenn das wirkt und du das brauchst, smittie.
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@ Rahab schrieb am 06.06.2010 um 12:49
Liebe Rahab, sei versichert, dass ich nichts getan habe, dass Smith, den meinst Du ja wohl, sich von mir als "Mitstreiter" vereinnahmt, oder als solcher gerufen fühlen könnte. Umgekehrte Avancen hat es auch nie gegeben. - Meinen Quellen lege ich gemeinhin auch offen, also bitte, bitte keinen Spekulationen und schhon gar keinen Aufträge zur Administration des Blogs hier. Ich stehe für meinen Texte alleine gerade und wenn ich mich anderen im Argument verbunden fühle, dann benenne ich dies(e) genauso wie die Ansatzpunkte und Autoren meiner Kritik. Schönen Sonntag ut |
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"Thürmer-Rohr :
„Männlichkeit“ und „Weiblichkeit“ sind historische Geschlechtskrankheiten..."usw. Ziemlich ideologischer Tobak ehrlich gesagt . |
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schrieb am
09.06.2010 um 06:47
denkt das auch.
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so liest sich das, wenn ideologischer tobak beschrieben wird. stark.
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schrieb am
10.06.2010 um 16:45
Irgendwie reist mich das hier alles nicht vom Hocker. Wenn ich in der Ztg. lese, wie Sarah Palin die Frauen in Amerika mobilisiert - eine Art feministische Rechte - wird doch deutlich, dass das die Welt sich ganz woanders hin bewegt. Mir ist es da schon wichtiger, was für inhaltliche Positionen jemand vertritt und da ist mir dann ein Obama lieber als eine Hillary Clinton. Nett, dass Merkel regiert. Aber im Grunde ist es doch eigentlich wurschtttt ...
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Nicht nur in Deutschland wird das so empfunden. Der Man, der während des Interviews in der zweiten Hälfte auftaucht ist tatsächlich mit der intervieweten Dame verheiratet.
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Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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