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Er wollte ein ganz neuer Typ Politiker sein. Jedenfalls sollte ihn die Öffentlichkeit so sehen: immer schneidig und wahrhaftig. Und dann stolpert Karl-Theodor (KT) zu Guttenberg über die sogenannte Plagiatsaffäre.
Seine Chefin, Doktor Angela Merkel, will ihn halten und verweist darauf, dass ein Verteidigungsminister ja nicht wissenschaftlich arbeitet, und schon gar keinen Doktortitel braucht. Wenn er selbst sein eigener Chef in dieser Sache wäre: na dann, Mast- und Schotbruch. - Das Volk ist mehrheitlich auf seiner Seite. Alles korrekt, also, schließlich leben wir in einer Demokratie, oder? Und dass Horst Seehofer ihm die Stange hält, ist auch klar: wer opfert schon gerne einen Hoffnungsträger?
KT ist halt auch nur ein Mensch. Und ein ganz normaler Politiker, der um seine Karriere kämpft, bis es nicht mehr geht. Wahrhaftig muss man als Politiker schließlich nicht sein. Aber immer ganz schneidig.
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Sogenannte Plagiatsaffäre?
Ok. Ist ja auch ein mutmaßlicher Doktor. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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