Wenn bis heute Abend 50.000 Menschen die Petition gegen die Vorratsdatenspeicherung mitzeichnen, kann das Anliegen öffentlich vor dem Petitionsausschuss des Bundestags vorgetragen werden. Bisher haben mehr als 47.000 Menschen gegen das geplante Überw...>> mehr
Absurd. Kein Wort beschreibt die aktuelle Situation besser als absurd. Egal, welche Zeitung man aufschlägt, welchen Sender man anstellt: Die Krise ist allgegenwärtig. Immobilien, Banken, Börse, ja sogar ganze Staaten hat sie erfasst. Seit 2008 r...>> mehr
Seit fast zwei Monaten gab es keinen Post mehr von mir, da ich mitten in der Klausuren- und Abschlussphase meines Studiums stecke. Sobald diese vorbei ist, werde ich wieder regelmäßig schreiben. Ich habe bereits verschiedene Ideen für neue Arti...>> mehr
Der gemeine Umweltheld lebt nicht von Moral allein, deswegen kollaboriere ich ab heute regelmäßig mit Monsieur Daniel und poste zum ökologisch korrekten Konsum oder wie man eine stinknormale WG in eine Öko-WG verwandelt. Ach, was soll&rsqu...>> mehr
Seit einigen Jahren haben viele Organisationen Aktionen im Internet gestartet. Die prominentesten Beispiele sind wohl Campact, Avaaz und GreenAction. Daneben erfreuen sich die Petitionen an den Bundestag immer größerer Beliebtheit, wie die Petition ...>> mehr
Es soll irgendwann einen Kompromissvorschlag geben. Momentan wehrt sich die Justizministerin gegen die Hardliner aus der CSU. Die und der Innenminister machen aber Druck. Auf die FDP würde ich mich aber ohnehin nicht verlassen. ;)
Vielleicht zeugt meine Frage von einiger Beschränktheit, aber was bedeutet denn "Ende der Mitzeichnungsfrist" die endet nämlich später. Oder habe ich die falsche Petition gezeichnet.
Das hab ich am Anfang auch nicht verstanden. Ende der Mitzeichnungsfrist bedeutet, dass ab dann die Petition aus dem System des Bundestag genommen wird und du sie nicht mehr unterzeichnen kannst. Diese Frist endet nach sechs Wochen. Die Frist von heute bezieht sich auf eine andere Reglung des Petitionsausschusses. Die besagt, dass wenn eine Petition nach der Hälfte der Zeit – also drei Wochen – 50.000 Unterschriften hat, der Einreichende in einer öffentlichen Sitzung des Ausschuss sein Anliegen vortragen darf, was eine entsprechende Außenwirkung hat. Deswegen ist diese andere Marke so wichtig. Ich weiß nicht, wer sich die Regeln ausgedacht hat, aber es wäre auch einfacher gegangen.
Ich hab jetzt mal eine Frage, die nichts mit dem Thema zu tun hat: Duzt man sich hier beim Freitag eigentlich? Ich bin das aus anderen Foren gewohnt und hab das jetzt auch ganz dreist so gemacht. Aber ein paar Mal hab ich das »Sie« schon gesehen. Deswegen die Frage nach der Netiquette.
Danke für diesen Beitrag,
ich fand vor allem schön das Möglichkeiten zur Beteiligung aufgezeigt wurden und dass dem Schlagwort Politikverdrossenheit widersprochen wurde.
Bei Ähnlichen Diskussionen...
Vielen Dank! Im Zusammenhang mit dem Schlagwort »Politikverdrossenheit« fiel in der Literatur auch immer die Kritik an den Medien. Das zentrale Problem ist, dass in den Medien die Aktualität so stark im Vordergrund steht, dass für das Erklären von Zusammenhängen einfach keine Zeit bleibt. Die nächste Kuh möchte wieder durch Dorf getrieben werden. Hier finde ich besonders die aktuelle Entwicklung bei den öffentlich-rechtlichen Sendern verwerflich. Durch die GEZ bräuchten die keine Quote, aber setzen trotzdem darauf. Gute Qualität und politische Hintergründe landen dann in den Spartensendern oder werden irgendwann um 23:00 Uhr gesendet. Das müsste sich ändern. Aber der Trend geht eher in die andere Richtung: Private und öffentlich-rechtliche Sender nähern sich immer stärker an. Bei Interesse findest du weitere Infos zu dieser Entwicklung in der aktuellen Analyse der Landesmedienanstalten: www.die-medienanstalten.de/fileadmin/Download/Publikationen/Programmbericht/2010/Programmbericht_2010.pdf
Das Thema ist natürlich aktuell - im sog Superwahljahr - und interessant, weil es auf die Frage zielt, wer in Deutschland, einer Parteiendemokratie, meinungsbildend wirkt. Dennoch, oder gerade deshalb...
Danke für die konstruktive Kritik. Zum einen muss ich sagen, dass meine Beispiele für Bürgerinitiativen und NGOs in der Tat eher mit lokalen und regionalen Themen zu tun haben, was aber nicht beabsichtigt war. Allerdings sieht man ja auch, dass bei nationalen Fragen wie Atomausstieg oder Internetsperren sich die Menschen engagieren und interessiert sind. Ich würde das also nicht auf regionale und lokale Initiativen beschränken. Was die Parteienfinanzierung angeht, denke ich, dass Menschen auch weiterhin bereit wären Mitgliedsbeiträge oder zusätzliche Spenden zu zahlen. Das würde möglicherweise zurückgehen, ist es in der Vergangenheit aber ohnehin durch die Austritte. Das müssten die Parteien natürlich bedenken und dafür Lösungen entwickeln.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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