Hartz und Facebook haben die Gesellschaft weiter polarisiert
Eigentlich könnte alles so schön sein in dieser Wohlstandsgesellschaft. Der technische Fortschritt steigert jedes Jahr weiter die Produktivität, entbindet uns auf dies...>> mehr
In der Euro-Krise könnte wirklich eine Chance liegen. Schließlich führt sie nun auch uns in Europa etwas vor Augen, was anderswo in der Welt schon länger zum Teil sehr schmerzhaft zu spüren war. Mario Monti und Lucas Papademos...>> mehr
Tja,... um das Prinzip des notwendigen wachstums aufrecht zu erhalten und möglich zu machen, wird also dies mit dem Zusammenfassen immer größerer Wirtschaftsräume versucht.
Im Grunde eine einfache ...
Geschichte ist kein linearer Prozess und es gibt keine Stufenleiter, die vom Feudalismus über den Absolutismus und die bürgerliche Gesellschaft zum Sozialismus führen würde. Es gibt Rückschritte und kreiselnde Bewegungen. Auch ist die Ökonomie nicht die einzige Triebfeder für die Weiterentwicklung der Gesellschaft. Es gibt sehr viele Beharrungsfaktoren wie Religion oder Tradition.
Aber in der aktuellen Finanzkrise, die im Grunde ja schon seit dem Platzen der Dotcom-Blase 1999 anhält, zeigt sich vielleicht eine Entwicklungsrichtung. Die kleinen Nationalstaaten nicht nur im Euro-Raum sind den Finanzturbulenzen hilflos ausgeliefert. Effektive Regulierung kann nur noch in sehr großen Einheiten funktionieren, am besten in einem globalen staatlichen System.
Im Grund haben ja schon die ersten Raumflüge vor 50 Jahren das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Der Planet als Einheit, die Aufteilung in einzelne sich bekriegende Nationen als Anachronismus - das war spürbar mit dem ersten Blick von außen auf die blaue Kugel. Es kann eigentlich nicht mehr viel länger als hundert Jahre dauern, bis das Realität ist. Alle großen Unternehmen sehen den Globus schon jetzt als offenen Raum, auf dem nationale Barrieren ein störendes Relikt sind.
Um nicht missverstanden zu werden: Der Weltstaat als solcher ist noch kein erstrebenswertes Ziel, aber Entwicklungswege, die von ihm wegführen, können nicht zukunftsfest sein.
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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