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Aus gegegebnen Anlaß und weil ich ed2murrows Thema und Blog
Laufzettel Freitagtechnik XY ungelöst
nicht kapern will, stehen meine beiden Fragen anläßlich einer für mich brisanten Auskunft Jörn Kabischs im Hinblick auf den Freitag 2.0 hier
Jörn Kabisch schrieb in ed2murrows Blog am 06.09.2010 um 14:11 Uhr unter anderem
Links sind wichtig, das wissen Sie alle. Links machen eine Website relevanter, sie findet mehr Leser und sie kann bessere Preise für Werbung verlangen, da sind die Interessen gar nicht so unterschiedlich. Das ist das Gesetz der Masse, das im Internet so unangefochten herrscht. Die meisten Websiten beugen sich dem, und setzen mehr auf Aktualität (bei den Wochenmedien), Boulevard und Sensationen.
und da möchte ich ihm so antworten:
Lieber Herr Kabisch,
ich brauche Ihnen nicht zu sagen, daß sie mit dem o. zitierten Satz mit Sprengstoff hantieren.
Ich glaube, dass der Freitag sich hier in mindestens zwei Punkten redaktionell mit mehr als diesen sechs Zeilen wird erklären müssen, wenn er glaubwürdig bleiben will.
a) Ob die Boulevardisierung für eine linke Zeitung der Ausweg ist, kann sehr bezweifelt werden. Man schaue sich nur das Beispiel der immerhin "nur" ehemals linksliberalen FRANKFURTER RUNDSCHAU nach dem Verkauf durch die SPD an Dumont-Schauberg an.
b) Wenn der freitag sich tatsächlich für die werbetreibende Wirtschaft interessanter machen will oder muß, dann wird er das wohl kaum ernsthaft mit genuin linkem redaktionellen Inhalt in Print- und Onlinepräsenz schaffen - sonst hätte das bisher schon geklappt.
Für die Werbewirtschaft kann nur interessant sein, daß sie davon ausgehen kann, daß, Inhalt hin, Inhalt her, die Benutzer und Leser der Seiten potentielle Kunden für das beworbene Angebot sind. Dafür – und jetzt wird es brisant - müssen entsprechende Nutzer=Kunden-/konsumentenprofile auf die tatsächlichen Nutzer der Freitagseiten bezogen werden können. Das kann m.E. nicht ohne die Preisgabe entsprechender Angaben geschehen, die der Freitag den Werbung Platzierenden glaubhaft "vermitteln" muß.
Was kann oder muß sich sich der allgemeine wirkliche linke User dabei vorstellen?
So fragt freundlich
Uwe Theel
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Sehr geehrter Herr Theel,
wären Sie bitte so freundlich, erst einmal preis zu geben, was Sie unter einem "wirklich linken User" oder einem "genuin linken redaktionellen Inhalt" verstehen oder sich darunter vorstellen? Ferner frage ich Sie, ob die dann definierte Gruppe nicht auch ggfs. fern sieht, ins Kino geht, mit der Bahn fährt, Klopapier braucht und durch Werbung bedient wird? Schließlich frage ich Sie, ob es nicht evtl. wünschenswert wäre, möglichst viele Menschen mit Klopapierwunsch so zu erreichen, dass sie den Freitag als Begleitlektüre mit zur Verrichtung mitnehmen, nicht um das beworbene Produkt zu ersetzen, sondern weil man einfach die Lektüre nicht wegen solch banaler Frivolitäten wie physiologische Bedürfnisse unterbrechen will? Ach so, bevor ich es vergesse: Ab wann beginnt Masse? 100.000 PI, 1.000.000 oder sind es 40.000, 120.000, 3.000.000 unique visits/in welchem Zeitraum? Wenn wir das alles durch haben, geklärt haben, dann können wir uns vielleicht über Brisanz (als Wertung) unterhalten. Freundliche Grüsse, e2m |
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Sehr geehrter ed2murrow,
ich brauche hier nichts preis zu geben, werde aber gerne antworten: Die Formulierung "wirklich linker User" ist der vielleicht hilflose Versuch, Spaßvögel und die, die es mit dem linken Projekt aus ernsteren Gründen nicht so ernst nehmen, darüber zu informieren, dass ich hier keine polemische und auch keinen Spaßdiskussion im Kopf habe. Sollten Sie mir dazu einen sprachlich besser formulierte Alternative anbieten, bin ich offen dafür. Bevor ich über Klopapierbedürfnisse rede, würde ich gerne vom Freitag erfahren, wie sie sich die Zusammenarbeit mit der Werbewirtschaft vorstellt, besonders, wenn diese dann glaubte, hier eine Kundschaft für Klopapier marktrelevant auftun zu können. - Oder können Sie mir sagen, welche Zielgruppen für welche werbetreibende Wirtschaft der Freitag Ihrer Meinung nach anzubieten hätte um Klicks zu aquirieren? Was Masse sei? Das sollen Ihnen und mir die Fachleute sagen. Dann kann ich mir ein Bild machen in welchen Größenordnungen hier die Prozesse laufen. So, und nun hoffe ich zur Abwechsulung, dass es ohne Hoppla weiter gehen kann. Jetzt gehe ich zum abendesssen und grüße herzlich bis später ut |
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Herr Theel,
ich stelle aus Ihrer Antwort fest: Sie sind entweder nicht in der Lage, mir dezidierte Antworten zu geben, oder sie wollen es nicht. Es gibt in keinem Ihrer Sätze auch nur eine einzige Festlegung. Buchstäblich keine. Trotzdem operieren Sie mit solchen Begriffen. Der obigen Feststellung folgend gibt es dafür zwei Erklärungen: Entweder man will eine Diskussion art pour l'art oder sie warten auf etwaige Reaktionen, um mit dem geheimen Vorbehalt ihrer Vorstellungen konterkarieren zu können. Wäre ich Redakteur, einmal von dem abgesehen, was goedzak weiter unten um 19:34 völlug zutreffend geschrieben hat, ich würde die Fragen schlicht mit Nichtbeachtung behandeln. Warum ich schreibe? Weil dies zwar keine Spaßcom. ist, aber zumindest eine Plattform, wo man Spaß am Schreiben haben sollte, ohne gleich das Brandzeichen des "brisant" aufgestempelt zu bekommen. Das gilt fakultätsübergreifend, für Com. und Redaktion. e2m |
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@ ed2murrow am 06.09.2010 um 20:01
Lieber ed2murrow, sie können natürlich, aber Sie müssen hier nicht diskutieren. Ich bitte zu honorieren, dass ich Ihren Blog nicht für meine Fragestellungen, die offensichtlich nicht die Ihren sind genutzt habe. Sie mögen mir Unwissen und "geheime Vorbehalte" unterstellen, Das wissen wir jetzt und damit könnte dann ja wohl Ruhe sein. Wenn Sie mich aufklären können, wie es "wirklich" geht, bitte ich bin offen dafür. dann aber bitte in einem Ton, den Sie sonst nie müde werden, bei anderen einzufordern. Danke Uwe Theel |
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@ Uwe Theel
Und ich darf Sie höflich bitten, mir nicht wieder auszuweichen etwa mit dem abwegigen Argumten des bon-ton. Denn was ich getan habe, war Fragen an Sie zu stellen und angesichts dessen, dass sie nicht beantwortet wurden, meine Schlußfolgerungen öffentlich einzustellen. Das einzige Wort, das in die Nähe eines schlechten Tones geraten ist, ist "brandmarken", denn es unterstellt eine Intention. Das war untergriffig und deswegen nicht in Ordnung. Sie hätte im Übrigen Ihre Fragestellung durchaus bei mir im Blog einbetten können. Einer von drei Tags lautet dort: Bezahlnetz. Wäre es mir nicht recht gewesen, ich hätte mich schon gemeldet, keine Sorge. Bitte, e2m |
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@ ed2murrow am 06.09.2010 um 20:41
Ich weiß nicht, warum Sie so darauf aus sind, daß ich mich Ihnen gegenüber mit Antworten "festlegen" soll, wo ich, möglicherweise mich irrend, selbst erst nur besorgte Fragen an den Freitag gestellt habe, die dieser sich, folgt man Herrn Kabisch, auch selber stellt (dazu brauchte ich auch nicht der Belehrung durch goedzak) , mir aber bisher selbst nicht klar beantwortet hat. Ich dachte, hier eine hilfreiche Diskussion dazu anstoßen zu können. Der Einzige, der dies bisher im Ansatz aufnahm, war Gustlik und der wurde von Ihnen auch nicht sehr freundlich begrüßt. |
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Die Frage ist sehr wohl aufgemommen, und zwar dahingehend, dass Sie mit unbestimmten Begriffen innerhalb der Fragestellung operieren.
Um eine Frage aber eindeutig beantworten zu können, müsste zumindest Konsens über die Begriffe, die darin vorkommen, soweit herrschen, dass zumindest eventuale Alternativen in den Beilegungen als mögliche Ursache von Mißverständnissen ausgeschlossen sind. Im juristischen Terminus ist die von Ihnen verwendete Technik die der Suggestivfrage und bei der gerichtlichen Wahrheitsfindung gerne versucht, aber sehr ungern gesehen. |
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@ ed2murrow schrieb am 06.09.2010 um 20:41
Und ich darf Sie höflich bitten, mir nicht wieder auszuweichen Ich weiche Ihnen nicht aus. Sollten Sie sich für "irgendwie" links halten, definieren Sie das hier oder auch nicht. Erklären sie mir aber nach Ihrer Vorrede konkret, dass ich keine "linken" Fragen stelle (offensichtlich scheint Ihnen das klar), versuchen Sie mir in der Sache nachzuweisen, dass ich nicht "links" frage, was ihnen nach 4 Blogs und 1467 Kommentaren von mir und rund 7 Monaten sicher nicht schwer fallen wird, aber ich bitte darum nicht so abstrakt zu bleiben. Die Wege der Werbewirtschaft sind effektiv und vielfältig, die Methoden von Google und Co. nicht allgemein bekannt. Wie eine Zeitung, z.B. der freitag und damit seine Nutzer in einen Verwertungszusammenhang hineinkommen auch nur könnten, der eigentlich genuin von links zu kritisieren ist, sollte hier nicht mit so leichter Hand von Ihnen abgetan werden. Wenn Sie wissen warum das doch geht, erzählen sie es mir bitte an der Sache entlangarbeitend, nicht meine Person als unwissend brandmarkend, als wenn sie das erst entdeckt hätten, auf daß ich merkte, was ich zu tun hätte. |
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@ ed2murrow am 06.09.2010 um 20:41
ok klären wir die Begriffe: "links" im gegebenen Zusammenhang heißt, dass ich im Klaren darüber sein möchte, deshalb frage, ob der Freitag nicht mit Netzverhaltensprofilen seiner Nutzer, Werbung aquiriert, die gegenüber den Nutzern in der "üblichen" Weise intransparent blieben, welche Informationen hier wie fließen. Hier wird nämlich dann nicht nur beim Freitag Geld verdient. Schließlich verwundert mich, dass Sie meiner Expertise bedürften, um Ihre Meinung oder Schlußfolgerung ausgehnd von irgendeiner Äußerung meinerseits öffentlich zu machen; dessen hat es bisher auch nicht bedurft. Können wir jetzt nicht doch zu einem sachlichen Ton zurückkehren? Sonst, wie gesagt, war Ihnen der "bon-ton" auch nicht gleichgültig |
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@ Uwe Theel
Der Versuch, die Rollen zu tauschen, ist zu evident, als dass es nicht auffiele. Die Begriffe haben Sie in den Ring geworfen, mit Ihrem Blog. Es ist daher an Ihnen, darzutun, was Sie damit meinen, aus zwei ganz einfachen Gründen: Weil einerseits die Problemstellung als solche überhaupt nicht erkennbar wird, die Sie als "Sprengstoff" oder "brisant" bezeichnen; das ist im derzeitigen Zustand nur ein beliebiges obiter dictum, so dass eine Antwort sich erübrigte. Zum anderen müßte Ihnen daran gelegen sein, anhand objektivierbarer Aussagen und Begrifflichkeiten den ohne weiteres im Raum stehenden Schlußfolgerungen, von mir oben dargelegt, den Boden zu entziehen. |
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Nach hartnäckigem Nachfragen also das erste Zwischenergebnis:
"links" im gegebenen Zusammenhang heißt, dass ich im Klaren darüber sein möchte, ... , ob der Freitag nicht mit Netzverhaltensprofilen seiner Nutzer, Werbung aquiriert, die gegenüber den Nutzern in der "üblichen" Weise intransparent blieben, welche Informationen hier wie fließen. Da widerspreche ich Ihnen sofort. Das könnte jeden interessieren, nicht nur "Linke" oder gar "wirklich linke User" oder im Zusammenhang mit "genuin linken redaktionellem Inhalt". Aber die Frage ist gut, warum nicht gleich so? P.S.: Was meinen Sie mit "mit üblicher Weise intransparent", gibt es da eine allgemein gebräuchliche Methode? |
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@ ed2murrow am 06.09.2010 um 21:28
a) Vorweg: Ich bin sicher, keiner von uns wird mit dem anderen die Rolle tauschen b) freilich kann meine Frage "jeder" stellen, in diesem falle habe ich Sie gestellt. Ich begreife mich als Linker und versuchte dies, vielleicht ungeschickt, deutlich zu machen. ich entschuldige mich, wenn ich Ihne damit Schwierigkeiten machte, was sie jetzt sicher wieder zurückweisen könnten. c) "In der üblichen Weise intransparent" heißt im Augenblick, dass die von mir befragten Methoden des Netzes üblicherweise im üblichen Geschäftsverkehr für die Öffentlichkeit vollkommen im Dunklen bleiben oder nur verfälscht dargestellt werden. d) Mir fällt übrigens noch auf, dass meine erste Frage, die nach der Gefahr der Boulevardisierung, genauer mindestens der Entschärfung des linken Profils, die man, neben dem genannten Beispiel FR auch seit dem Wechsel in er Chefredation der taz dort in spezifischer Weise beobachten kann `), von Ihnen nicht aufgegriffen wurde, sondern sich wieder auf das Thema Ihres Blogs, das, der technischen Möglichkeiten des Netzes, Klicks ohne Betrachtung der damit transportierten oder nicht transportierten Inhalte zu generieren, konzentrierten. Dazu hätte ich in Tat in Ihrem Blog bleiben können. *) Die neue Chefredakteurin der taz agiert im presseclub des WDR etwa so auffällig unauffällig, wie z.B. Stefan Hebel von der FR es tut. |
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@ Uwe Theel
Nun haben wir den zweiten Teil der Frage, den der Boulevardisierung. Das Thema wurde schon mehrfach sehr ausführlich diskutiert, insb. im Rahmen der drei Beiträge von Jakob Augstein zum Bezahlnetz. Ich glaube, summa summarum waren es mehr als 650 Kommentare. In dem Zusammenhang werde ich mich nicht mehr beteiligen, meine prinzipiellen Ansichten habe ich mit meinem ersten Artikel hier zum web 2.0 veröffentlicht. Boulevard kann auch Stilmittel sein, nicht stil- oder sonstwie bildend. "Methoden des Netzes" sagt mir nichts, ich habe bits & bytes noch nie real gesehen. Methoden von Menschen dagegen kennt man, Weitergabe von Daten wie Namen, Anschriften etc. pp. Da habe ich hier keine Bedenken, denn ich gehe grds. von der Gesetzestreue der Menschen aus, denen ich meine Daten anvertraue. Und das sind nicht viele. Einen kleinen Tip am Rande: Wollte man jemandes evtl. unredliches bzw. "brisantes" (denn das ist ja mittlerweile die Beilegung) Verhalten hinterfragen, so sollte man vorher recherchieren, Fakten sammeln, daraus ein Bild stricken, in den Begriffen der jeweiligen Welt fit sein und dann, ganz zum Schluß, die entscheidende Frage stellen. Ich glaube, so funktioniert die journalistische Welt, und Sie Herr Theel, stellen die Frage an Profis. Ich wünsche Ihnen einen geruhsamen Abend, e2m |
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@ ed2murrow am 06.09.2010 um 22:04
ad "Bezahlnetz": In derTat, würde JA sich den von der Redaktion erstellten Content bei Netzzugriff auf ihn markgerecht bezahlen lassen, hätten wir kein Problem. Inwieweit das andere Problem lösbar wäre, dass die Nutzer für den selbsterstellten Content im Falle des Zugriffs auf ihn, auch noch bezahlen müssten, ohne für dessen Erstellung bezahlt worden zu sein, blieb auch in JAs einschlägigen Blog ungeklärt. ad "Methoden im Netz": Damit meinte ich im engeren Sinne die Möglichkeiten der automatisierten Abschöpfung von Trafficverhalten und Inhalten zur ebenso automatisierten Erstellung von Nutzerklassenprofilen in definierten Netzumgebungen. Im weiteren Sinne meinte ich damit den von Ihnen angesprochenen Komplex der geregelten, bzw. gar nicht regelbaren Weitergabe dieser Daten zwischen den Geschäftspartnern; Der Blog ist in seinen Inhalten völlig offen und kann jederzeit abgeschöpft werden. Hier mit dem Gespenst zu operieren, ich unterstellte dem Freitag, dass er, wenn es geht sogar noch personalisierte Kundendaten im eigentlichen Sinne an Dritte weitergäbe, ist schlicht lächerlich. ad "Profis": Gerade weil ich davon ausgehe, dass beim Freitag Profis sitzen, stellte ich meine beiden zentralen Fragen an ihn, in personam JK, der in seinem Kommentar öffentlich diese heißen Eisen anfasste, wofür ihm Respekt gebührt und nicht Instrumentalisierung durch Sie gegen mich, den von Ihnen wohl so eingeschätzten Non-Profi. ad "Recherche": Dieser Blog ist ein offenes Diskussionsforum, das nicht des Ausweises wissenschaftlicher Essays oder komplett ausgeführter journalistischer Artikel bedarf. - Unabhängig davon können Sie sicher sein, dass ich weder von den Bits&Bytes, noch von den inhaltlichen Fragen so unbedarft schreibe, wie Sie mich im Augenblick scheinbar begreifen. Ich wünsche ebenfalls eine ruhige Nacht. Uwe Theel |
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@ ed2murrow schrieb am 06.09.2010 um 22:04
Einen kleinen Tip am Rande: ... Wäre da sowas: "Uwe Theel schrieb am 06.09.2010 um 23:21an Gustlik" ok? |
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@Uwe Theel am 06.09.2010 um 19:46
"Die Formulierung "wirklich linker User" ist der vielleicht hilflose Versuch, Spaßvögel und die, die es mit dem linken Projekt aus ernsteren Gründen nicht so ernst nehmen, darüber zu informieren, dass ich hier keine polemische und auch keinen Spaßdiskussion im Kopf habe." Ein erstes Indiz dafür, dass Freiheitsrechte eingeschränkt werden sollen: Man schießt auf die Spaßvögel - und verkennt dabei völlig, dass spaßige Äußerung einen tiefsinnigen und ersnthaften Hintergrund haben können oder sogar sollen. Ich hoffe, Werner Finck ("Auch die Bretter, die mancher vor dem Kopf trägt, können die Welt bedeuten.") ist Ihnen ein Begriff. Ausgrenzungen und linkes Projekt ist ein Widerspruch in sich. |
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Lieber GeroSteiner,
Vorn "Ausgrenzung" war bei mir keine Rede. Alles was ich tat, war insbsondere dem hier in der FC sich selbst zum Spaßvogel erklärt Habenden, der bekannt hat, er könne die Blogbeiträge in der FC eigentlich nicht ernst nehmen, darauf hinzuweisen, dass ich hier nicht in seine so von ihm erklärten Bahnen kommunizieren wollte; hindern könnte und wollte ich ihn letzlich sowieso nicht, mir wären schon Antworten eigefallen. Da es noch andere gibt, die sich da mehr oder weniger erklärt da miteinreihen, benutzte ich den Plural. Mir hier den Werner Finck vorzuhalten, scheint Spaß, neudeutsch "fun", mit Witz/satire und/oder Humor zu verwechseln. Finck zeigte Kritisch auf die Dinge, er wollte etwas zeigen, den "Spaß" den ich mir hier nicht wünschte ist der, der den Blick verstellt. Da kann ich sehr wohl unterscheiden. Sollte ich den Tiefsinn im Spaß irgendwo übersehen haben, weisen Sie mich ruhig darauf hin. man kann über fast alles reden. |
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Schlimm wird's nur, wenn Spaßvögel Spaßvögel Spaßvögel nennen.
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@ GeroSteiner am 09.09.2010 um 17:22
Guess who`s talking! |
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@Uwe Theel am 09.09.2010 um 17:55
:-)) Sie könne ja sogar witzig sein! |
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:-)
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So ist das oft mit herausgeschnittenen Sequenzen. Diese "sechs Zeilen" lesen sich vielleicht wie eine Überlegung, wie man sich der Werbewirtschaft durch 'Boulevardisierung' andienen kann. Im vollständigen Kommentar von JK im Blog von e2m klingt das deutlich anders. Da wird dies besten-/schlimmstenfalls als eine BEGLEITERSCHEINUG größerer Bekanntheit des Freitag im web benannt, und die Mittel, diese zu erreichen, werden keineswegs im hier interpretierten Sinn angegeben.
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@ goedzak am 06.09.2010 um 19:34
Lieber Goedzak, warum so harsch, genau die "Begleiterscheinungen" würde ich mir vom Freitag gerne näher erklären lassen. Niemand in der FC oder der Redaktion würde es seltsam finden, wenn anläßlich der Zusammenabeit von Werbewirtschaft und beispielsweise DER WELT, meine Fragen gestellt würden. Was weißt Du denn über die konkreten Mechanismen nach denen die Werbewirtschaft mit Zeitungen zusammenarbeitet? |
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Was war denn jetzt 'harsch'?
Im übrigen hab ich nur was zu dem Kommentar von JK gesagt, aus dem das hier verwendete Zitat stammt, nichts über 'Mechanismen' u. dgl. m. |
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@ goedzak am 06.09.2010 um 21:27
... ok, wahrscheinlich wäre "kurz angebunden" angemessener gewesen. Natürlich weiß, dass JK, damit der Freitag sich der Problematik der Boulevardisierung bewußt ist und sie nicht will. Dass der Freitag aber seit rund zwei Jahren nicht unbedingt mehr so dezidiert kritisch ist, wie davor, steht wohl außer Frage. Diese "Entschärfung" ist natürlich nicht identisch mit Boulevardisierung, von der der Freitag freilich noch ein Stück entfernt ist. Die Gefahr angesprochen hat aber zuerst JK. Ich ahne warum, will hier aber genau nichts unterstellen wie ed2m gleich anzunehmen scheint, sondern hier gerne darüber ein rationales Gespräch führen. Linke Kritik warnt immer vor der Abhängigkeit von Geldgebern. Der Freitag ist ein Unternehmen im Kapitalismus, um es abkürzend zu sagen, und das macht es ihm in jeder Hinsicht nicht leichter. Daher "Freitag - quo vadis?" lg ut |
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Google, ganz verchromt, passt einfach nicht. Die Eurocents, die da auflaufen, richten mehr Schaden an.
Werben kann man ja, aber vorher die Fielmann-Brille aufsetzen, um die Linie zu halten. Der Freitag verkauft seine Werbeflecken über www.adscale.de. Da kann dann auch ein großer Autohersteller zuschlagen. Dessen Werbung erscheint dann neben einem Artikel über Zeitarbeit?! Abartig. Oder die Bundeswehr sucht Nachwuchs... |
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@ Gustlik
Was ist denn bitte "Linie halten" bei Werbung? Für Jutetaschen, Windkrafträder, das politisch korrekte Tampon? Abartig für Automobile Werbung einzustellen, meinen Sie das im Ernst? Oder überhaupt der gesamten Industrie, wo es sowas wie Kündigungen, Kurzarbeit u.ä. gibt, was einem die schöne Wunschvorstellung lebenslanger Garantien vom Kindbett bis ins Grab raubt? Dann dürfte der Freitag sich nicht mal selbst bewerben. Das kann ja noch sehr heiter werden, bis wolkig. |
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Vielleicht hilft ein Blick auf taz.de...
Theoretisch kann ja jeder (in Worten JEDER) auf www.adscale.de Werbung einkaufen, so dass diese dann zielgerichtet hier erscheint. Wenn da jemand meint, wir würden gern nach Österreich fahren oder Valensina trinken... Aber die FDP könnte ja auch schalten: "Wir meinen das nicht so!". Das alles ist eine Gratwanderung. Da kann man schon mal mir der schönen Freitagsausgehose hängen bleiben. ... oder die Abozahlen steigen fluchtartig. |
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@ Gustlik
Ich finde, man sollte sich schon mal erst über den Anzug Gedanken machen, den man zur Verfügung hat. Zu Tode bedenken kann man nämlich alles, vor allem ein Projekt im Werden, das so ungewöhnlich ist, dass es int. Beachtung findet. Da ist im Lernen auch viel try & error dabei, ich halte sowas für unvermeidlich. Aber es müßte mit dem Teufel zugehen, bevor hier eine Werbung, wie Sie schreiben, von Bundeswehr oder FDP erscheint. Oder meinen Sie, die Verantwortlichen von Freitag besteht aus einer Riege von Idioten? Btw: Ich könnte sie mir sogar vorstellen, endlich wieder eine Diskussion mit mehr als 500 Beiträgen, hatten wir schon länger nicht mehr. |
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Auflagensteigerung und die Erhöhung des Bekanntheitsgrades auch im web.2 sind ein Problem alles linken Printmedien, ob " Neues Deutschland", "Junge Welt" oder andere. Das dies immer eine Gratwanderung zwischen journalistischem Anspruch, der politischen Ausrichtung und wirtschaftlichen Zwängen bedeutet, ist auch klar. Der Freitag hat ja vor kurzem erst die Preise für die Printausgabe angehoben.
Ich könnte mir für den Freitag zum Beispiel, sowohl für die Print- als auch für die Onlineausgabe Werbung von Berliner Kultureinrichtungen wie Theater oder Varietes vorstellen, vielleicht in Kooperation mit redaktionellen Beiträgen über neue Stücke oder Shows. Das würde die redaktionelle Unabhängigheit und politische Ausrichtung nicht gefährden. Warum nicht auch Autos, viele Freitag-Leser dürften motorisiert sein. Umzugsfirmen, viele Freitag Leser sind mobil, oder Verlage, auch kleinere, unbekanntere, zu einem geringeren Anzeigenpreis..... Wichtig wäre nur, dass der Freitag sich nicht kaufen lässt, dass die Unabhängigkeit der Redaktion gewahrt bleibt, das sollte die Grenzlinie sein, die niemals überschritten werden darf. Mit nachdenklichen Grüssen Rolf Netzmann |
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Lieber Rolf Netzmann,
ich gebe Ihnen etwas mit, zum Nachdenken: erst kürzlich erschien doch dieser unsägliche "energiepolitische Appell", sehr populär, sehr populistisch, für den Strom, mit dem Ihr Computer und der ganze Freitag funktioniert. Mit ist nicht bekannt, dass Freitag, obwohl ganzzeitige Annonce, den publiziert hat. So weit, so folgerichtig. Wer es dagegen veröffentlich hat, waren wir User durch die Diskussion, und weil zu einer Diskussion Fakten gehören, die entsprechenden Verlinkungen. Mit anderen Worten: Wir haben die großen Vier ins Gespräch gebracht. Soweit ich weiß, ist aber einer der Grundsätze der Werbewirtschaft, keine Werbung könne so schlecht sein, als dass man nicht im Gespräch bliebe. Autsch. Ich habe in die Redaktion und die Verantwortlichen Vertrauen Punkt! Bis zur Evidenz des Gegenteils ... |
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@ rolf netzmann am 06.09.2010 um 21:31
Danke Herr Netzermann für das nachdenken in der Richtung, in die ich es anstüßen wollte. Wenn es so einfach wäre, dass sich der Freitag selbständig und unabhängig die Werbekunden im Geiste des eigenen Profils und damit "passend" zu seinen Lesern aussuchen könnte und entsprechend beauftragte, dann wäre ja auch kein Problem in Sicht. Was ich mit meinem Blog ein wenig klären wollte ist, wie sich der Freitag gegen Werbung wehren könnte, die nicht ok wäre. Ich meinen damit Werbung, die "maßgeschneidert" würde durch Analysealgorythmen der Werbungsetzenden, die z.B anhand der Bloginhalte Kaufkraft, etc ableiteten, Nachfragerprofile erstellten, d.h. im Endeffekt, zwar anonymisierte, aber doch persönliche Nutzerprofilen in Bezug auf deren angenommenes Konsumentenverhalten gewönnen und verwerten könnten. mfg ut |
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Gustlik am 06.09.2010 um 20:16
Vielen dank für den Link lieber Gustlik Da findet sich Interessantes: Auf seiner Beschreibungsseite schreibt adscale als Angebot an den "Publisher", hier also z.B. an den Freitag "Kontrolle: Entscheiden Sie, welche Anzeigen auf Ihrer Website erscheinen. Sie können jede Anzeige zuerst prüfen und dann entweder annehmen oder ablehnen." Das klingt Klasse, nur ist damit überhaupt nicht gesagt, welche Werbeangebote gemacht werden. Diese werden nämlich durch adscale "vorausgewählt", der diese dazu aus den vorgaben der "Advertiser" selbst generiert hat: "Targeting: Legen Sie das Targeting für Ihre Anzeigen mithilfe von Kategorien, Keywords und demographischen Angaben zur Zielgruppe der Kampagne selbst fest. Unsere Reichweitenschätzung zeigt Ihnen direkt die Größe Ihrer potentiellen Zielgruppe an." Jetzt möchte man gerne einmal erfahren, welche Zielgruppe auf den Seiten des "publishers" (Freitag) mit welchen "Methoden des Netzes" ausgemacht würden, und ob diese den "targets" der "advertiser entsprächen, d.h. dem Freitag überhaupt nennenswert angeboten würden, solange seine Blogs den "publishern" nichts anbieten, bzw. der redaktionelle Teil im Print ebenso eingeschätzt wird. Zum Nachlesen: www.adscale.de/inhalt/ueber-adscale |
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Lieber ed2murrow,
das stimmt, der Freitag hat diesen Appell nicht veröffentlicht. Nun ist die Frage, ob die Energiekonzerne ihm das überhaupt angeboten haben. Dass wir Blogger auf der Homepage des Freitag die großen 4 ins Gespräch gebracht haben, wie Sie schreiben, hat dem Freitag aber kein Geld gebracht, das ist der Unterschied. Wir haben darüber diskutiert, was natürlich auch diesen unsäglichen Appell bekannter machte, nur geht es in diesem Blog doch um die Frage, wie die Macher des Freitag die Einnahmen steigern können und dabei unabhängig bleiben, die politische Linie der Zeitung nicht aufgeben und ihre Blogger vor Ausspähen schützen, oder verstehe ich da was falsch :):) |
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Lieber Rolf Netzmann,
da widerspreche ich Ihnen dezidiert. Die Visits auf freitag.de sind in den letzten Monaten ungewöhnlich stark gestiegen. Die entsprechenden Zahlen sind öffentlich bei IVW einsehbar - vorausgesetzt man kann die Tendenz, wie mh es ansonsten treffend bezeichnet, über 12 Monate lesen. Das mag Kleingeld sein, aber es ist Reichweite und damit ein Pfund, mit dem Freitag in der einen oder anderen Weise wuchern kann. Die Verengung von "Unabhängigkeit" auf "Werbung" bzw. deren Inhalte ist, bitte verzeihen Sie mir das ganz klare Wort: Unsinn. Aus der bisherigen Perspektive ergibt sich die finanzielle Unabhängigkeit schlicht aus den verkauften Exemplaren, von der Auflage, von den Abos. Da ist Werbung sogar hinderlich, denn wer will schon Zeitung kaufen und unmäßig Werbung darin finden? Haben Sie, andererseits, einmal versucht, hochzurechnen, was Werbung anhand der allgemein zugänglichen Listenpreise etwa bei Spinger, Zeit etc.tatsächlich für eine Ausgabe einbringt? Ich habe die Zahlen nicht mehr im Kopf, aber mein letzter Stand ist, dass damit nicht einmal die reinen Druckkosten gedeckt werden. Deswegen ist das hier auch nur eine Stellvertreterdiskussion, denn jeder weiß (oder sollte wissen), dass bei Fehlen von Geld schlußendlich der Verlag herhalten muss. Dort entscheidet sich, volens nolens, der größte Teil von "Abhängigkeiten". |
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Lieber ed2murrow,
da widerspreche ich Ihnen überhaupt nicht, und dass wir Blogger den Freitag bekannter machen, ist ja nur positiv. In Ihrem Blog zu diesem Thema habe ich geschrieben, dass ich auf meiner Autorenhomepage einen Link zu meinem Freitag Blog habe, dass ich offen dazu stehe, auf Freitag.de zu bloggen und mein Blog zu der Elvis Show in Berlin hat sogar die Presseabteilung des größten Berliner Hotels, des Estrel Hotels, erreicht. Wir Blogger tun das unsere, um die Reichweite des Freitag zu steigern , ich lese ihn in der Berliner S-Bahn und bin schon darauf angesprochen worden, was ich da lese. All dies betrachte ich sehr positiv. Worum es mir geht ist, dass die Werbewirtschaft eine Redaktion auch "kaufen" kann, und diese Gratwanderung ist es, zwischen wirtschaftlichen Erwägungen, sprich, ohne Verlust zu arbeiten, wozu Werbeinnahmen erforderlich sind, und gleichzeitig die politische Ausrichtung als pluralistisches, unabhängiges linkes Meinungsmedium zu erhalten. Diese Unverwechselbarkeit ist das, was, sicherlich nicht nur für mich, den Freitag lesenswert macht, dafür bin ich bereit, jede Woche 3,20 € auszugeben und diese möchte ich, bei allen notwendigen wirtschaftlichen Überlegungen, erhalten wissen. Rolf Netzmann |
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@ ed2murrow schrieb am 07.09.2010 um 08:52
Lieber ed2murrow Die Visits des nutzergenerierten Contents werden von IVW seit erst November 2009 registriert Sie starteten damals mit 82.036. Im August 2010 (neueste Zahl) lagen diese bei 111.918. Das ergibt für die letzten 10 Monate - wo nimmt mh Zahlen für 12 Monate her? - eine Zahl von durchschnittlich 98.974 Visits pro Monat, d.h., sie pendelt seit ca. acht Monaten relativ stabil um ca. 99.000 - 100.000. dabei kann man eine durchschnittliche Zuwachsrate von Nov. 2009 bis Aug. 2010 von ca. 3,5 % pro Monat feststellen, die ich aber für die Zukunft so nicht weiter annehmen möchte, sondern eher von einer Stagnation um max. 100.000 ausgehen würde. Ich will das nicht kleinreden, aber wenn das ein überdurchschnittlicher Wert ist, wo lag dann nach Ihrem Wissen der Branchendurchschnittswert? Weiter schreiben Sie, dass der Freitag mit dem Pfund Zuwachs der Reichweite, die sich in solcher Zahl ausdrückte, wuchern kann. Gleichzeitig aber sagen Sie, dass dies selbst bei Springer nicht einmal die Druckkosten decken könne, dabei annehmend, dass diese Kosten bei sonst auch gleichen Verhältnissen prozentual beim Freitag so hoch liegen wie bei Springer (insgesamt?). Womit können Sie diese Annahme stützen. Und wenn es so wäre: Was nutzte da alles "wuchern"? Da ich aber hier nicht Zahlen hubern will komme ich erneut zu meinem mir interessanter erscheinenden Punkt: Der Frage, ob diese Zahlen die wir gerade betrachtet haben, rein "numerisch" reichen, um für Werbeflächen Suchende interessant zu sein, und ist der Content selbst, der da von den Usern generiert wird "inhaltlich" so interpretierbar, dass er nachfragekompetente User erschließt, die ein - ja welches Angebot konkret? - tatsächlich dann nachfragt? Dahinter erneut die Frage: Aus welcher Quelle, werden dabei beim Freitag die "kundenspezifischen Daten" (Alter, Kaufkraft, Konsumgewohnheiten, etc) wie erschlossen. Welche "Hilfeleistung" müsste der freitag für das "targeting" da erbringen? Ich halte das schon für ganz schön scharfe Fragen, auf die hier bis jetzt keiner der Experten zu antworten versucht hat. |
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Lieber Rolf Netzmann,
ich gestehe, dass mir der Gedanke, dass "die Werbewirtschaft eine Redaktion auch kaufen kann", schon sehr blauäugig vorkommt. Ich will das nicht weiter theoretisieren, sondern ganz praktisch machen. Lutz Herden, früher Chefredakteur hier, heute Politik-Autor, hat den Niedergang des Ostfernsehens sehr anschaulich in einem Essay „Landnahme in der Luft. Erinnerungen an die Abwicklung des ≫Ostfernsehens≪ vor zehn Jahren“ aus dem Jahr 2000 dargestellt. Hier der Link www.rosaluxemburgstiftung.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/2000_Sonderheft.pdf Geht man ziemlich ans Ende, dann sieht man, was Finanzierung durch Werbung auch bedeuten kann (Eine Inhaltsangabe spare ich mir, das Teil ist nicht nur lesbar, sondern vor allem empfehlenswert). Nämlich einerseits, dass es wie in jedem Bereich des Lebens auch in der „Werbewirtschaft“ durchaus mehrere Ansätze gibt, wie was zu finanzieren ist. Andererseits, dass diese Werbung sogar ein politisch ausdrücklich unerwünschtes Produkt wie das Ostfernsehen am Leben halten kann. Wäre der Werbevertrag mit Steuerung von Mitterand noch länger gelaufen, etwa auf 12 Jahre, so sinniert Herden, würde die Medienlandschaft heute möglicherweise anders ausschauen. Nun ist Lutz Herden alles andere als ein Mensch, der sich dem Verdacht aussetzte, dem kapitalistischen Prinzip, ja nicht einmal dem konventionellen do ut des hinterher zu hecheln. Und ich halte Mitterand nicht für den Ausbund sozialistischer Tugenden alleine angesichts seiner neokolonialen Afrikapolitik. Aber es war ein Geschäft zum gegenseitigen Nutzen, das da beschrieben wird, mit einem von beiden Seiten gewünschten Effekt. Die Leute (und nicht nur die „Bonzen“, sondern die Kameraleute, Assistenten, die Menschen von der Kantine) hatten Arbeit, der Franzos sein Gewissen erleichtert. Ich mag Lutz Herden (und dann auch den Freitag), wenn er Geschichten erzählt, nicht wenn er versucht, Geschichte zu (be)schreiben. Deswegen würde ich diesen Autor so, wie er es derzeit treibt, nie mit Flattr bedenken. Das sehen andere anders. Als Puffer dient die Werbeeinnahme. Sehen Sie es einfach funktional und nicht als Ausdruck von Steuerung. Wie immer anregend mit Ihnen, Ihr e2m |
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Sehr geehrter Herr Theel,
im August 2009 betrugen die Visits auf freitag.de 204.852, die Page Impressions (PI) hingegen 561.200, davon entfielen auf user-generierten Content im gleichen Monat 159.890. Im August 2010 betrugen die Visits 343.573, die PI gesamt 866.942, davon für user-generierten Inhalt 303.563. Da Sie wissen, das geben Sie zu erkennen, dass für die Reichweite im technischen Sinne die PI, eigentlich noch enger, die Unique Visits eine tragende Rolle spielen, die bei IVW nicht einmal ausgewiesen werden, ist Ihre Falschinformation über die relevanten (!) Zahlen zumindest sonderbar. Auch hier nur am Rande: mh hat mit den Zahlen nichts zu tun, ich erwähnte ihn nur, weil er einen Fimmel für Statistiken hat. Dass sie ihn nun mit der Frage bedenken, wie er zu den Zahlen komme, zeigt eigentlich, wie aufmerksam Sie lesen. Oder auch nicht. Damit nicht genug. Mit Ihrem Satz „Dahinter erneut die Frage“ tun Sie so, als ob die nachfolgende Frage tatsächlich schon einmal gestellt worden wäre. Das Gegenteil ist der Fall. Die Fragen, die Sie im Blog stellten, wurden Ihnen beantwortet. Sie stellen, rein technisch gesehen, eine Neue, die Sie wieder sehr im Ton des Boulevard (vorher war es „brisant“ jetzt ist es „scharf“), den Sie ja eigentlich nicht wollen, unterstreichen. Ich mache Ihnen als Blogger einen einfachen Vorschlag: Besuchen Sie eine der größeren Werbeagenturen dieses Landes und fragen Sie nach den „Techniken der Werbewirtschaft“. Möglichst ohne erkennen zu geben, dass Sie dahinter ganz was „scharfes“ vermuten. Es könnte sonst sein, dass die Sie zum Anlernen mit einem Sammelbüchslein wieder auf die Straße schicken. Mit einem vor Lachen fast wieder weinenden Auge, e2m |
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Oh, ich vergaß, Herr Theel, das Neueste zu berichten. Im November 2005 war der Tagesspiegel über das Bild eines typischen Freitag-Lesers bestens informiert. Ich zitiere:
"Er hat Soziologie studiert, im Bücherregal steht eine Gesamtausgabe von Habermas, er besitzt ein Abonnement der „Frankfurter Rundschau“, ist um die fünfzig oder älter, ein politisch ambitionierter Lehrer oder Beamter mit vorzeigbar konservierter Utopie. Im „Freitag“ werden all die wilden linken 70er Jahre Diskursschlachten noch einmal geschlagen." Der Chefredakteur bei Freitag war damals Lutz Herden, alter Kämpe der Aktuellen Kamera. Der wird doch nicht ... und hier erst....? Sehr kritisch, das alles, wirklich, ganz im Ernst, e2m |
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@ ed2murrow am 08.09.2010 um 17:32 und 17:37
Werter e2m, trotz des paternalistischen Tones, der sie doch deutlich umweht, herzlichen Dank für die Antwort. Zunächst zu den Zahlen und meiner "Aufmerksamkeit". Wir beide haben aus derselben tabelle beim IFV geschöpft, Sie allerdings in der obersten Abteilung "Nutzung Gesamt" und er untersten "Kategorie PIs", während ich mich auf die Werte aus der vierten Abteilung "Kategorie Visits" beschränkte, da, wie mir blogs-optimieren.de/1280/visits-statt-pi/ erklärte die "visits" aussagekräftiger als die "PIs" sind und vom IFW deshalb "nicht mehr die PageImpressions (PI) sondern die Visits zur Bewertung verwendet werden"; Näheres auf der o.a. Webseite. Viel schlauer, was diese Zahlen bedeuten sind wir jetzt aber, glaube ich, beide nicht. *** Wegen meiner Fragen: Möglicherweise, habe ich mich, da ich mich mit meinem Blogtext kurz fassen wollte, zu verkürzt ausgedrückt. Hinaus wollte ich jedenfalls auf die Fragestellung, die Sie jetzt als eine neue zu erkennen glauben. Mich dann jetzt zu einer Werbegentur schicken zu wollen, da kommen Sie ein wenig spät, sowas tat ich schon während meiner kaufmännischen Ausbildung, die ich neben der zum Lehrer besitze. Ansonsten bin ich inzwischen 60, habe keine Habermasgesamtausgabe im Regal, wohl las ich aber "Erkenntnis und Interesse" mit Freude, wenn mir dort auch das berühmte revolutionäre Subjekt etwas fehlte - lachen sie ruhig! -, das mit "konservativer Utopie" leuchtet mir jetzt weniger ein - ich muß mal in meiner Blochgesamtausgabe nachschauen - und Beamter bin ich auch nicht, die Rundschau las ich tatsächlich gut 33 Jahre lang, bis es nicht mehr ging. Das sind jetzt alles keine Geheimnisse, führen aber in der hier von mir versuchten Diskussion auch nicht viel weiter. Solange mich also die Werbefima, die der freitag als "Partner" nehmen würde nicht ins Chefzimmer vorläßt und mir Ihre Geheimnisse verrät, werde ich mich auf meine Kenntnisse in Statistik und empirischer Sozialforschung verlassen und den Freitag weiter fragen, welche der Methoden von dort er mit welchem Interesse nutzen wird, um Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Werbung er wohl wird schalten lassen können. Und: Solange sie mich nicht auslachen, oder ihnen sonst nichts einfällt, trösten wir uns mit der alten Weisheit: Lachen ist die beste Medizin. Ich wünsche einen guten Abend ut |
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Sehr geehrter Herr Theel,
soll ich Sie ernst nehmen, wenn Sie hier einen Blog einstellen, der auf eine Presseerklärung des IVW vom Juli 2009 verweist, in der lediglich angekündigt wird, man wolle die Visits mehr in den Vordergrund stellen? Ein Blog, der zudem völlig falsch (!) meint: "Dazu sollen ab diesem Zeitpunkt nicht mehr die PageImpressions (PI) sondern die Visits zur Bewertung verwendet werden"? Erstaunlich, IVW verwendet die PI weiterhin und wie. Ein wirklicher Fortschritt in der technischen Aufklärung wäre, wenn Sie mir beibringen könnten, wie das Tool von AGOF funktioniert, um die unique visits einzusehen. Denn das ist im Grunde, auch wenn cum grano salis, die Zahl einzelner, unterscheidbarer Besucher, die dem klassischen Leser entsprechen. Aus der Gesamtschau der Daten ergäbe sich, auch für die Com., wieviel hier an Inzest passiert oder tatsächlich Reichweite bedeutet. Wenn Sie so wollen, sind wir ja fast gleich gebildet. Ich habe auch ein paar Kurse Öffentlichkeitsarbeit und Presse bei einer Stiftung mitgemacht. Aber das war vor rund 30 Jahren, davon kann ich mir nichts mehr kaufen. Da gings nämlich noch richtig um Kaninchenzüchtervereine und nicht um Communities. |
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Sehr geehrter e2m,
Ihnen das Tool AGOFerklären kann ich nicht, aber ich will mich gerne mit Ihnen einigen, daß wir beide gleichermaßen irgendwie ohne letzte Erkenntnis stehen, was der freitag dann nun vorhat oder nicht, da er sich in mehr oder weniger beredtem Schweigen hüllt. Auch wollte ich nicht den Eindruck erwecken, ich hätte hier die Weisheit mit Löffeln gefressen. So wäre ich für den Augenblick Ihnen gegenüber zufrieden, wenn wir beide abwarten, was denn der Serverraum im Herbst enthüllen wird. Durchaus freundlich Uwe Theel |
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schrieb am
13.09.2010 um 19:09
Die Kaufkraft, dann m/w sind das Entscheidende. FDP und Bundeswehr würden hier nie werben. Die Konsumgüterindustrie dürfte sich nicht besonders interessieren.
Die Lösung wäre Bezahlinhalt, aber das haben wir ja schon mal des öfteren gehabt. |
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bei uns gibts am 18.9. wieder ein entenrennen ...
gewinner schon bekannt: die krebsrhilfeclowns münster. |
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Ey, die bleibt drinnen, was kann ich denn sonst zum Quietschen bringen?!
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@ lausemädchen
So richtig 2CV, Faltdach und ungemeiner Straßenlage??? Bitte Photos vom Photographen, den Sie mir recht herzlich grüssen, gell :)) |
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@ Magda schrieb am 06.09.2010 um 21:58
"Die Ente bleibt draußen". Liebe Magda et al. jeder hält sich oder den anderen für das, was er glaubt zu sehen oder zu sein, aber da hier jetzt die Spaßsektion eröffnet ist, würde ich Dich Magda als Eröffnende bitten, dass Du sie in diesem Subthread gerne weiter moderiertest Die Höflichkeit, meinen Blog jetzt nicht an allen möglichen Stellen damit aufzuheitern, kann ich vielleicht erwarten. Danke ut |
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nee,nee, nee.
nix 2cv 's mitohne dach ... die lieb ich auch, doch echtgelbe quietscheentchen, der muckeligen badewanne entrissen, werden in der kalten aa ausgesetzt, um dann, der schnellsten von ihnen, im aasee angekommenen, zu huldigen. kinder und clowns : winner. geb grüsse und fottowünsche gern weiter herzliche grüße an dich lausemädchen |
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Das Leben in der Ill-Egalität der FC ist nur im Spaß zu ertragen...
"Ist das ihr Ernst?" - "Nee, dat is min Uwe, de hätt nur min Ernsten sin Jack an." |
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"Die Ente bleibt draußen"
Enteim Offen gut. Alles gut |
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Ente im Ofen. Alle gut!
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Ente im Ofen, ja, da geht kaum was drüber! Thymian, Äppel, Backpflaumen usw., wa?
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Mein Vater hat wegen des Fensters seine Uhr rechts getragen.
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Damit Fenster und Uhr nicht verkratzen. Wir hatten vier.
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Ich wollte eine wegen Handschaltung, ging aber nicht, weil zu verrostet ("Arsch auf Grundeis"). Danach dann Visa und Visum, igitt!
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ja, so war und ist ...
herzlichgrüße lausemädchen |
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@ LauMä: :) Zuckerwatte schmilzt auch in "zuen" und "offnen" Enten.
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Ich persöhnlich würde lieber für den inhalt zahlen als mich mit Werbung zumüllen zulassen zumahl die Qualität und unabhängikeit verloren ginge und das wäre mehr als schade
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Hallo Uwe Theel,
zuerts dachte ich, in Zeiten des Konsenses zwischen links, rechts und in der Mitten, sielt es für die Werbung gar keine Rolle, wen ise da in welcher Community vor sich hat. Dein folgender Hinweis aber macht mich dankbar denkbar stutzig: "....jetzt wird es brisant - müssen entsprechende Nutzer=Kunden-/konsumentenprofile auf die tatsächlichen Nutzer der Freitagseiten bezogen werden können. Das kann m.E. nicht ohne die Preisgabe entsprechender Angaben geschehen, die der Freitag den Werbung Platzierenden glaubhaft "vermitteln" muß." tschüss Jochen |
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@ Joachim Petrick am 06.09.2010 um 23:25
Eben! lg uwe |
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Lieber Herr Theel,
da ich mich von den meisten FC-Usern verstanden weiß und meine Glaubwürdigkeit nicht sehr gefährdet sehe, möchte ich mich kurz fassen. Erstens: Nein, der Freitag aquiriert mit Netzverhaltensprofilen keine Werbung. Punkt. Zweitens: Die Frage nach dem Boulevard. Ich stimme Ihnen nicht zu, dass mehr oder weniger Boulevardisierung zu weniger oder mehr linkem Profil führen muss. Es gibt da keinen Zusammenhang. Gerade an der von Ihnen angeführten taz ist das meiner Ansicht nach gut zu verfolgen. Denn die von Ihnen beobachtete Entschärfung des linken Profils geht einher mit abnehmender Boulevardisierung der Zeitung. Es ist tatsächlich eine Stilfrage. Sie verwenden übrigens in der Überschrift dieses Blogs selbst eines der ältesten Stilmittel des Boulevards. Eigentlich muss es heißen "Quo vadis, domine!" So jedenfalls fragte Petrus seinen ihm wieder erschienenen Herrn Jesus Christus. Schon seit sehr langer Zeit also wird die Frage im Sinne eines skeptischen, schwarzmalerischen "Wohin soll das noch führen?" verwendet. Jeder versteht sofort, was gemeint ist. Zwar Lateinisch, aber doch auch Boulevard. |
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lieber kabisch,
ich danke fürs bemühen und die so-la-la-la-kommentierung. gutgrüße lausemädchen |
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@ Jörn Kabisch am 06.09.2010 um 23:54
Lieber Herr Kabisch, ich glaube ich habe deutlich genug gemacht, dass ich dem Freitag nichts unterstelle, was eine vorsätzliche Verschlechterung seiner Qualität, oder unlauteres Umgehen mit Kundendaten beinhaltete. Wenn ich aber weiß, daß Werbeanbieter wie adscale ihren Kunden der werbesetzenden Firmen anbieten: "Legen Sie das Targeting für Ihre Anzeigen mithilfe von Kategorien, Keywords und demographischen Angaben zur Zielgruppe der Kampagne selbst fest. Unsere Reichweitenschätzung zeigt Ihnen direkt die Größe Ihrer potentiellen Zielgruppe an." und mir niemand, offensichtlich auch Sie nicht, erklären kann, welche Daten beim Freitag wie abgschöpft werden würden, oder vom Freitag zur Verfügunggestellt werden müßten, damit adscale dem Freitag Anzeigen anbieten könnte, unter denen Sie dann auswählen und "Entscheiden (...), welche Anzeigen auf Ihrer Website erscheinen. Sie können jede Anzeige zuerst prüfen und dann entweder annehmen oder ablehnen." bevor Sie sie veröffentlichen und dafür Geld bekämen. Sie wissen so gut wie ich, dass Firmen wie adscale oder Google die für das "targeting" nötigen Daten aus dem offenen Content der Webseite erschließen (können). Dieser Content wäre in diesem Fall wesentlich die Menge der Texte der Blogger, die so tendenziell selbst identifizierbar werden. Wenn Sie mir sagen, dass das anders ginge, anders gemacht würde, negative Folgen ausgeschlossen seien, würde ich Ihnen das glauben und beruhigter sein, noch beruhigter wäre ich, wenn Sie mir Art und Weise dieses Prozesses "richtig" transparent machten. Was den angeblichen Vorwurf der Boulevardisierung des Freitag betrifft, so fiele das allenfalls auf Ihren Text bei ed2murrow zurück, wo Sie das Thema selbst aufbrachten, ich es jetzt nur in Ihrem Sinne als potentielle Gefahr aufgriff. Im übrigen habe ich den Begriff inzwischen schon differenziert und Beispiele gegeben, wie es sich mir an anderer Stelle praktisch darstellte. Ich nehme den begriff "Boulevardisierung" auf meiner Seite gerne zurück und halte nur die These von der tendenziellen Gefahr des Rückkgangs harter systemkritischer Texte aufrecht. Mit dieser Einschätzung stehe ich nicht alleine, unterstelle ihnen aber deswegen nicht, dass Sie dieses bewußt betrieben, oder billigend in Kauf nähmen. Ich habe das Gegenteil hier ausdrücklich im Blog geschrieben. Dass Sie dieses Phänomen bei der taz nicht beobachten, auf die FR gehen Sie nicht ein, bedürfte einer eigenen Diskussion. Selbst wenn Sie Recht haben, ist ein Sprechen über das Problem durch mich hier im Blog kein ungerechter Angriff auf den Freitag, den Sie wie o. geschehen zurückweisen müßten. Der Ausdruck der Sorge um einen guten Freund ist kein Boulevard, bloß weil man sie auf Latein und philologisch vielleicht nicht korrekt formuliert. Ich werde jetzt nicht auch noch Bibelexegese betreiben, sondern mich auf das umgangsprachliche Verständnis berufen und versichere, da Sie anderes zu unterstellen schienen, dass ich damit nichts auf welchem Boulevard auch immer nur breitreten wollte zu welchen finsteren Zwecken auch immer. Mit freundlichen Grüßen Uwe Theel |
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ja, sie haben deutlich gemacht
und schon da, begann die müdigkeit. mit-dem-kabisch-mitgelesen schnarch lm |
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@ lausemädchen schrieb am 07.09.2010 um 01:16
Schon mal irgendwann aufgewacht? ut |
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@ Jörn Kabisch am 06.09.2010 um 23:54
Lieber Herr Kabisch, ich würde mich freuen, wnn Sie im Lichte der inzischen durch axiom, e2m, netzmann und volker weiterentwickelte Diskussion und meine, hoffentlich einigermaßen gelungenen Präzisierungen doch noch einmal inhaltlicher auf die von mir aufgeworfenen Probleme eingehen könnten und nicht nur, für mich völlig unbegründet und unbegreiflich davon auszugehen, ich hätte Ihre persönliche Glaubwürdigkeit in Frage gestellt und deswegen "es kurz machen" könnten. Vielen Dank Uwe Theel |
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Quo Vadis?
Die Frage ist ja gar nicht schlecht, bedenkt man, wenn man sich so eine Community hält wie diese, Werbung anlocken ein Problem bleibt, dass mit Links und irgendwie nicht wirklich etwas zu tun. Ich fand den R4 übrigens immer irgendwie besser und mein erstes Fahrzeug war denn auch ein oller und rostiger Käfer. Cabrio - versteht sich. |
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@ Volker schrieb am 07.09.2010 um 08:36
Ich fand den R4 übrigens immer irgendwie besser und mein erstes Fahrzeug war denn auch ein oller und rostiger Käfer. Cabrio - versteht sich. Vielen Dank für den freundlichen Beitrag, vielleicht kann ja verstärktes Bloggen im Freitag über Produkte der von Dir bevorzugten Art einen entsprechenden Angebotsgedruck bei der anbietenden Industrie auslösen, die dieses Angebot dann im Freitag kräftig bewirbt? ;-) |
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Lieber Uwe
gebrauchte Artikel einer längst vollendeten Vergangenheit von der nicht einmal mehr Rost übrig blieb sind als bewerbbares Produkt schwerlich vorstellbar. Es sei denn man verkauft Bilder oder Bücher davon. Der Werbeetat dafür dürfte im Taschengeldbereich liegen. ;-) |
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Lieber volker
... war ja auch nur ein kleiner Traum :-) |
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Also zumindest was die Werbung auf der Seite angeht gibt es ja denke ich eine ziemlich einfache Lösung: Firefox mit Add-On "Add-Block Plus"
Ohne geht doch fast gar nicht mehr, das ist doch egal ob auf Freitag.de oder wo anders purer Augenkrebs. Das ändert zwar nichts am Thema Boulevardisierung oder Stilfragen oder ähnlichem... aber zumindest mal kann man sich ernsthaft darauf konzentrieren was man liest ohne von ständigem Blinken und Leuchten hirnkrank zu werden. |
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@ w.Smith schrieb am 08.09.2010 um 17:28
Also zumindest was die Werbung auf der Seite angeht gibt es ja denke ich eine ziemlich einfache Lösung: Firefox mit Add-On "Add-Block Plus" Klar kann man das, aber mir ging es eigentlich darum von der Zeitung meines Vertrauens konkret zu erfahren, wie sie mit dem user content auf ihrer site umgeht, wenn es um`s eigene Geldverdienen damit geht und nicht mehr nur darum, daß big brother google & Co sowieso drübergehen. |
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Für "irgendwie Links"* gibt es auch immer "irgendwie Produkte",
das klappte schon bei Marx & Coca Cola. :-)))) -------------------------------------------------------------------------------------------- * "irgendwie Links" = meist bezeichnete Selbstdarstellung von Leuten die sich "links" fühlen. |
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@ B.V. schrieb am 09.09.2010 um 11:55
"meist bezeichnete Selbstdarstellung von Leuten die sich "links" fühlen." Wenn ich die Anführungszeichen bei "links" fühlen richtig deute, dann mißtraust Du mehr dem Implikat von "links" als dem von fühlen? |
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Eher so: das sich fühlen ist irgendwie links. (jetzt mal ganz ohne Anführungsstriche). ;-)
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Huhu, ich dachte Gefühle hätten alle Menschen - die Tiere lasse ich jetzt mal beiseite - mal gute, mal schlechte.
Links sein hat, was mit handeln und denken zu tun. Sich dabei gut fühlen gehört dazu, löst aber kein Problem, das hoffentlich mit links "Sein" gelöst werden kann. |
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Gefühle haben alle Menschen, auch die welche sich "irgendwie Links" denken/fühlen (machen´s wir einfach dialektisch, did jeht doch imma.
Eine andere interessante Frage wäre: können Tiere links sein (vielleicht auch irgendwie)?, aber ich will jetzt nicht zu esoterisch werden. :-)))) Vielleicht bestünde die Lösung darin, indem man den Menschen zum Tier zählt, aber das ist nur eine Scheinlösung, denn gemeint sind ja die anderen (Tiere). "Links sein hat, was mit handeln und denken zu tun. Sich dabei gut fühlen gehört dazu, löst aber kein Problem, das hoffentlich mit links "Sein" gelöst werden kann." Welches Problem hat denn Links bisher gelöst? Mir scheint viele Linkser/innen sind ein Problem (und haben auch welche). :-) |
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@ B.V. schrieb am 13.09.2010 um 12:02
Hallo B.V. jetzt könnte ich mit einem, "das ist ein weites Feld, Luise." antworten, wenn ich nicht überzeugt davon wäre, dass da einen Lösung durchaus aussteht. Ich wills versuchen es kurz zu halten: Zunächst habe ich gehörige Probleme, wenn in der FC zunehmend der Ausdruck "irgendwie links" benutzt wir. Er wird zum einen von denen benutzt, die hier linkskritisch auftreten (ich meinen damit die, die dabei noch ernst zu nehmen sind), zum anderen von gemäßigten Linken, die möglicherweise glauben, sich dadurch menschlicher unangreifbarer oder sympatischer machen zu wollen. Das sind alles keine verdammenswürdigen Motive, machen in meinen Augen aber keinen Sinn. Eine Definition "irgendwie links" wäre - da sind wir uns wohl einig - ein links Sein, das sich nur so anfühlte, es aber nicht wäre. Es könnte nur von links aus kritisiert werden. Eine solche Position des "Links", die das "irgendwie Links" kritisierte, wäre also "genuin links"; dass sich dieses Links wirklicher Kritik und Selbstkritik stellen können muss, ist trivial. Ein Forum, wie die FC kann dazu der Ort sein. Der Mischmasch dieser Ausdrücke dabei aber ist nur vewirrend und nicht wirklich systematisch. Da entsteht keine Begrifflichkeit, schon gar keine Erkenntnis oder gar Praxis. Danke für die Aufmerksamkeit mfg ut |
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schrieb am
13.09.2010 um 21:47
Herr Theel, wie "links" sind Sie wirklich, können Sie überhaupt sein, wenn Sie die Diskussion in der Konkret seit 1974 nicht kennen? Die Konkret ist immerhin seit über dreißig Jahren die einzige linke Publikumszeitschrift in Deutschland mit Kontinuität (& Klasse).
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@ walter ter linde schrieb am 13.09.2010 um 21:47
Ich antworte Ihnen einmal ausnahmsweise direkt: Doch Herr ter linde, mankann links sein, wirklich links sein, wenn man kein Gremlizaner ist, oder seit 30 Jahren konkret nicht kontinuierlich gelesen hat. es gibt Alternativen. Wäre es anders, wäre es sehr traurig, schon alleine, was die Zahl der "wirklich" Linken in diesem Lande beträfe. Ich selber ziehe in Foren wie diesen konkrete Diskussionen auf theoretischer Basis gegenüber Etikettenranking oder Ingroupverhalten mit nur scheinbarer Selbstverstärkung und narzistischer Selbstbestätigung vor. ut |
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schrieb am
13.09.2010 um 22:04
"Er [der Begriff "irgendwie links"; DD] wird zum einen von denen benutzt, die hier linkskritisch auftreten (ich meinen damit die, die dabei noch ernst zu nehmen sind), zum anderen von gemäßigten Linken, die möglicherweise glauben, ..."
Ach nee, und wer bestimmt darüber, was als links zu gelten hat? Sie, vermutlich. "Eine solche Position des "Links", die das "irgendwie Links" kritisierte, wäre also "genuin links"" Hm, Ihre Position also. Auf die Idee, dass Leute sich deshalb als "irgendwie links" einordnen, weil sie nicht mit allen Positionen der Kommunistischen Plattform in der Linkspartei übereinstimmen, kommt Ihnen offenbar nicht in den Sinn. Vielleicht sind ja sogar noch ein paar versprengte Grünen-Wähler darunter, die noch immer linke Ideale vertreten. Was JA betrifft, vermute ich einfach mal, dass die Einordnung des Freitag unter "irgendwie links" verhindern soll, dass das Blatt für immer in der Sektiererecke kleben bleibt, wo es seit langem steht. Es soll ja tatsächlich noch Leute geben, deren Horizont nicht nur von Junge Welt bis Jungle World reicht. Und sogar ein paar Zeitungen, die tatsächlich etwas zur (linken) Meinungsbildung beitragen und nicht nur zur Selbstbestätigung selbsternannter "echter" Linker. |
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Die bodenständigen Ingroups schreiben "narzistisch" mit doppeltem "ss" und ängstigen sich nicht vor Verwechselungen, die einen Rechtsdrall zur großgeschrieben Waffen-. . . bedeuten könnte.
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Yell Help! Nun Habe ich selber falsch zitiert. Es sollte heißen "narrzistisch". Wahrscheinlich habe ich ein "r" weggelassen, um mich nicht selber zum Narren zu machen.
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schrieb am
13.09.2010 um 22:18
Er hat halt keine Konkret im Koffer.
Laßt ihn reisen. |
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@ Donnerstag:
Ich danke für die klare Definition von "irgendwie Links" und die der Abgrenzung dagegen, die Sie im Gegensatz zu mir ja offenbar richtig formulieren können. |
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@ k850t3 schrieb am 13.09.2010 um 22:18
Ich danke untertänigst für die Ausreiseerlaubnis Herr Grenzer k850t3 |
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schrieb am
14.09.2010 um 00:47
Aber Herr Oberförster ...
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schrieb am
14.09.2010 um 00:49
... Undank ist der Wälder Lohn ... he
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schrieb am
14.09.2010 um 00:52
Und auf Ihre Antwort:
"seit 30 Jahren konkret nicht kontinuierlich gelesen hat. es gibt Alternativen." Ees giibt Aalternativen. Jaja. Genau SIE sind mir so eine. |
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schrieb am
14.09.2010 um 01:01
Nun laß doch mal den Uwe in Ruhe. Das ist ein aufrechter Sozialdemokrat, links von der Partei. Und wenn er nicht Kommunist werden will, ist das allein seine Sache. Geh ihm nicht mit dem Richtigen hinterher. Das bringt nix. Argumente hört nur, wer schon etwas weiß. Ende der Durchsage.
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schrieb am
14.09.2010 um 01:06
Theel, ich lese gerade Dein Statement von 00:46: Ganz fit bist Du aber auch nicht, oder.
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schrieb am
14.09.2010 um 01:30
@Uwe Theel
Nichts für ungut, aber um eine "Abgrenzung" von "irgendwie links" geht es mir nicht. Ich halte diesen Ansatz für eine Wochenzeitung wie den Freitag für richtig. Wie dieses irgendwie links mit Leben gefüllt wird - d.h. über Inhalte - kann man sich streiten, die Diskussion über Begrifflichkeiten läuft ohnehin ins Leere. Bevor Sie sich gegen irgendwie links erfolgreich abgrenzen können, müssen Sie schließlich erst mal definieren, was links ist. Und da darunter eben jeder etwas anderes versteht ... Deshalb ja auch "irgendwie links". Ist doch eigentlich nicht so schwer zu verstehen. |
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schrieb am
14.09.2010 um 01:36
Der Donnerstag ist für mich der dümmste Tag der Woche, weil er einen sooo langen Schwanz hat, bei meinem REWE bis 22 Uhr.
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schrieb am
14.09.2010 um 01:40
Aber: Wie heißt Uwe Theel im Passformat? Als reale Realperson? Wirklich: Uvo Theela? Nein, ein schwacher, ja dämlicher Witz. Ich nehme ihn zurück. Ent
schuldigunk. |
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Hallo k850t3,
ich kann Dich beruhigen mich gibt es lebensgroß und real, ich strebe auch kein bestimmtes Format an ;-) |
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schrieb am
14.09.2010 um 02:04
Die Lüge ist immer und überall. Ich bin nicht gläubig, und ich glaube auch nix, was ich nicht real bekämpfen kann.
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@ k850t3 schrieb am 14.09.2010 um 02:04
Die Lüge ist immer und überall. Ich bin nicht gläubig, ... das allerdings könnte trotzdem, oder gerade deswegen sehr katholisch sein, klingt aber auch wieder verdammt nach fidelche. Ist mir aber egal. Ich danke für das Hochdrücken der Kommentarzahl und bitte zukünftig mit dem ganzen OT-Mist in Ruhe gelassen werden zu können. - Das gilt auch Für die Fans dieser W... |
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schrieb am
14.09.2010 um 02:15
Morgen, die Schüler, schnarch, weil der Lehrer schnarch macht. Och kenn ich, immer lustich ...
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... das erklärt Deine miserable Ausdrucksweise.
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schrieb am
14.09.2010 um 02:28
Hey, sind Sie auch so ein linksalternativer Duzer? Könn wa ja Hose locker, wa
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"Die Konkret ist immerhin seit über dreißig Jahren die einzige linke Publikumszeitschrift in Deutschland mit Kontinuität (& Klasse)."
-und ohne Arbeiterklasse! :-))) |
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"Er wird zum einen von denen benutzt, die hier linkskritisch auftreten (ich meinen damit die, die dabei noch ernst zu nehmen sind), zum anderen von gemäßigten Linken, die möglicherweise glauben, sich dadurch menschlicher unangreifbarer oder sympatischer machen zu wollen. Das sind alles keine verdammenswürdigen Motive, machen in meinen Augen aber keinen Sinn."
Ja, das kann ich unterschreiben. Für mich machen Links - Mitte - Rechts, außer einer sehr subjektiven, allgemeinen, unkonkreten und teilweise beliebigen politischen Ortsbestimmung kaum einen Sinn. Es bleibt alles sehr wage. Auch die jahrelangen Bemühungen "Was ist links?" zu definieren werden wohl nie zu einem Ziel führen, es sei denn man meint: der Weg ist das Ziel. Dabei kann es natürlich zu Bewußtseinserhellungen kommen, will ich gar nicht ausschließen, genauso wenn man diskutieren würde "Was ist rechts" oder "Was ist Mitte"... Ich bin da wohl eher technopolitisch, wenn mich eher Fragen nach konkreten politischen Themen & Aussagen interessieren und ich sie erstmal unabhängig vom Links-Mitte-Rechts-Schema behandele (und auch von Personen, die dem jeweiligen zugeordnet werden). |
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"---jetzt könnte ich mit einem,
"das ist ein weites Feld, Luise," antworten... --" Lieber Uwe Theel, Fontane geht immer! ;-) |
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@ walter ter linde schrieb am 14.09.2010 um 00:52
Ees giibt Aalternativen. Da geb ich dem Experten in Sachen Alternativnicks doch einmal recht! |
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Es werden halt immer wieder neue Medien geboren, die ein tatsächlich existierendes Spektrum der Öffentlichkeit bedienen. Medien machen nicht die Einstellung. Sie bedienen nur politische Gefühlslagen der Bevölkerung.
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Mensch Uwe, endlich hatte B.V. alles etwas entkrampft. Hab Deinen Beitrag ja erst heute entdeckt und mich dann bis hierher durchgeschlendert. Immer locker.
Die Sorge mit dem Umgang meiner Daten im Freitag hatte mich schon lange kalt gelassen. Es gibt nun wirklich genug Möglichkeiten sich so einigermassen zu schützen. Die Daten sind also mehr als relativ. Das Konsumverhalten von Benutzern der FC bestimmt auch ausgeglichen. Wie wär's wenn Der Freitag mal selbst Initative ergreift. FC Barcelona hat's vorgemacht wie's geht. Aber jetzt zu dem Eigentlichen: Vor ein paar Monaten hatte ich viele meiner Beiträge hier rausnehmen müssen weil ich die auf CDU Landes-Webseiten verlinkt fand. Das waren vor allem Beiträge zu Afghanistan, Gutenberg, dem "Krieger der Finsternis", McChristal, den Typen wie Özdimir und Fischer als genial erklärten usw, und auch weil sich bereits bei Gutenbergs Amtsantritt die quasi Privatisierung der Bundeswehr abzeichnete. Und mir fällt zunehmend auf das eine bestimmte Radiostation häufig mal nachguckt ob da nicht ein Thema in der FC zu saugen ist. Irgendwie hab ich den Eindruck das die "Sauger" viel grösseren Vorteil aus der FC abzocken als Unternehmen die Gewinne erzielen müssen. Ansonsten wäre es natürlich wünschenswert wenn kulturelle Einrichtungen von der Möglichkeit im Freitag Werbung zu schalten, Gebrauch machen würden. Aber ob die es sich leisten können ist ein Frage, Operetten an der Reperbahn werden's wohl nicht in einer "irgendwie" linken Zeitung tun. |
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schrieb am
13.09.2010 um 20:23
Den Saug-Eindruck möchte ich bestätigen.
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Lieber Sachichma,
Vielen Dank für den Kommentar. Beim "Datenschutz" meinte ich natürlich nicht die einzelnen personenbezogener Daten, sondern das Abschöpfen von Benutzerprofilen der Art "Typische Nutzer" beim Freitag" in "n" Klassen, eben das sogenannte "targeting". Natürlich habe ich nix gegen Werbung für gescheite Produkte beim Freitag, mir war es nur "unheimlich", dass die Werbung zwar letztlich vom Freitag "ausgesucht" werden könnte, dies aber aus einer Auswahl, die Firmen wie z.B. adscale auf mir (und dem Freitag?) völlig undurchsichtige Weise (=targeting) gewonnen hätten, abgesehen davon, dass ich mir nur schwer vorstellen könnte, welche Massenmärkte da bei einer Zeitung wie dem Freitag gesehen werden würden. Den zweiten Aspekt Deines Postings, den des "Saugens" begreife ich nicht so richtig. Ich kann mir schon schlecht vorstellen, dass ein CDU-Kreisverband auf (auch nur im weitesten Sinne) cdu-kritische Inhalte auf einer Website wie der des Freitag verlinkte, außer wenn er diese Kritik kontakarieren wollte. Dazu aber Originalquellen mit Qualitätsinhalten zu nehmen ist nicht ohne Risiko für den Sauger, da bei allem Kontakarieren, der Originaltext weiter für sich spräche. Gegen Schmäkritik oder ähnliches könnte man sich ja dann wehren. Aber vielleicht/wahrscheinlich verstehe ich nicht, wie dieses "Saugen" genau funktioniert. Könntest Du das mal kurz erklären? Danke mfg ut |
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@ walter ter linde am 13.09.2010 um 20:23
Look who`s talking: Der Tankwart aus der Lindenstraße! Wo Ihre Saugstelle sitzt ist ja bekannt: Tatort Münster. |
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schrieb am
14.09.2010 um 02:23
Herr Theel, ****
Der Kommentar wurde von der Moderation editiert
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Sehr interessant.
Und was machen Sie dann in Heppenheim? |
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schrieb am
14.09.2010 um 02:45
Bandenbier vernichten,
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schrieb am
14.09.2010 um 10:15
Na, das war ganz einfach, BigGoogle nach Alias durchsuchen. Da öffnen sich die Welten der Cybernauten. Aber es ist ja klar, alles was im Cyberspace veröffentlicht wird ist Gratis.
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Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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