Uwe Kampmann

Blog von Uwe Kampmann

17.02.2011 | 00:29

Heute ist mir nicht nach Politik, heute ist mir nur nach Frau.

Ich denke an Dich

 

Die Lieblichkeit Deiner Worte erreicht mich und weckt meine Gefühle,
tief und heiss möchte ich auf Dir reisen,
auf Deinen Anhöhen ruhen.
In der Tiefe mich an Deiner Lava wärmen,
Dich von meiner Essenz kosten lassen
und Deinem inneren Blick in die Augen schauen.

Im Licht der Kerzen möchte ich dich flackern sehen,
deine Hände spüren wie sie nach der Liebe greifen,
im Wind deine Haare wehen sehen.
Wie ein Schleier liegst Du auf mir
ohne zu verbergen was uns treibt,
die Nacht verbirgt uns vor den Augen.

Du ahnst meine Waffen und glättest sie wie Seide,
ich spüre deine Scheu auf der Flucht,
deine Lippen öffnen sich zum Kuss
lang und tief, leise im Raum
betrete ich dein Gemach.
Drei Worte des Verlangens in Deinem Ohr
Dein Stöhnen sagt ja und streckt sich mir entgegen.

Meine Hände erfassen Dich von hinten,
von vorn umschliesst die Blüte den Stiel
wie eine Woge im Rausch türmt sich Dein Schrei,
das Meer reisst Dich in die Tiefe;
nass und feucht versinkst Du im Rausch Deiner Sinne
strudeln und wölben mit Glanz in den Augen,
wild liegst Du in der Seide.

 


Nichts kann uns halten, nur die Lust der Worte
begleiten uns wild, geil und ungehalten
von hier, kein Weg führt zurück
verlassen wir unsere Haut und giessen ineinander
aus dem Kelch der Blume. Der saftige Stiel
tropft wie im Regen, nass und feucht,
die Frucht unserer Liebe rinnt aus Dir.

Der Blick unserer Augen erfasst unser Lächeln,
leise verlieren sich die Worte,
die Hände suchen das Vergangene.
Ein Kuss erneuert den Bund, tief und heiss
drei Worte erreichen Dein Ohr.
Du bist noch seelig trunken von meiner Essenz,
die Träume sind wahr, wir müssen nur leben.

Gedicht von Uwe Kampmann /Offenbach am Main

 

 
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Kommentare
Knüppel schrieb am 17.02.2011 um 09:14
Soll ich - vielleicht als kleines "Gegengewicht" - eine Hommage auf einen Mann posten? (Dichten kann ich allerdings nicht) :-)

Ich mache es mir einfach (bin im Augenblick etwas faul) und verlinke zu einem älteren Text von mir, in dem ich einen Mann einen anderen Mann "anhimmeln" lasse :-)
community.zeit.de/user/knueppel/beitrag/2008/09/01/d-e-r-f-r-e-m-d-e
RatCreutz schrieb am 17.02.2011 um 09:54
Das ist so schlecht, daß man nach zehn Zeilen unmöglich noch die elfte lesen kann.

Nichts gegen ein paar Verse zum Hausgebrauch, oder im Liebesbrief an die/den Geliebte/n.
Dafür mögen die obigen Zeilen vielleicht taugen.
Wer seine Elaborate aber in die Öffentlichkeit bringt, muß sich Bewertungen gefallen lassen.
Lyrik ist kein Gefühlserguß, sondern Arbeit.
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