verdinglichung

Blog von verdinglichung

23.10.2010 | 23:44

Die Rede von Johannes Daniel Christophorus Fretz

 

Man könnte die Rede von Johannes Daniel Christophorus Fretz als eines dieser social network/blogos sphere phenenomens abtun, denn sie taucht (noch) nicht auf innerhalb von sowohl niederländischen, als auch deutschsprachigen Tages- oder Wochenzeitungen und für den Urheber regnete es nach ihrer Veröffentlichung etwa 430 „Daumen hoch“ und knapp 200 „Freundschaftsanfragen“. Auf Youtube wurde sie innerhalb von 15 Tagen über 5000 mal angeklickt.

Klick!

Wenn in den Niederlanden die letzten Monate eine andere Wendung genommen hätten, wenn der Wahlgewinner von der VVD Mark Rutte nicht schon nach zwei Stunden, wegen „unüberbrückbarer Differenzen“, die Verhandlungen abgebrochen hätte und sich doch die Koalition „Lila Plus“ und eben nicht, wie viele Zeitungen schreiben Eine Regierung unter Wilders Gnaden (das umgekehrte NRW sozusagen) durchgesetzt hätte. Also wenn eine Regierung bestehend aus der rechtsliberalen VVD, den Sozialdemokraten PVDA, der linksliberalen Partei D66 und den Grünen GroenLinks, die zusammen sogar eine Mehrheit, also 81 Sitze erreicht hätten, ins Kabinett eingezogen wären.

Tja wenn, wenn das Wörtchen wenn nicht wär!

Aber wenn, dann wäre man vielleicht richtig kreativ geworden. Dann wäre statt  Eine Regierung unter Wilders Gnaden vielleicht auch ein Artikel mit dem Titel Die Ampel der Niederlande leuchtet zartlila: Blau, Rot, Grün, Weiß, Go! erschienen. Dann hätte man nicht nur über Mark Rutte, sondern auch über den nur knapp Zweitplatzierten Job Cohen, den Fraktionsleiter der PVDA und ehemaligen Bürgermeister von Amsterdam berichtet und eventuell sogar, die durch die Studenten Jara Enkelaar und Joëlle Raus ins Leben gerufene Facebookgruppe YES WE COHEN mit über 13.000 „Mitgliedern“ erwähnt, man hätte über die sympathische Femke Halsema von GroenLinks und vielleicht auch über ihre Twitteraktivitäten geschrieben und man hätte vor allem erklärt, was es mit dieser merkwürdigen Partei, die man auch die Akademikerpartei nennt, auf sich hat beziehungsweise warum 1966 D 66 ins politische Leben gerufen wurde. Dann würde ich im deutschsprachigen Internet vielleicht unzählige Berichte, Artikel und Blogs finden, die sich ausführlicher mit der niederländischen Politik beschäftigen und eben nicht nur bei der österreichische Zeitung Der Standard und auf dem Tazblog Meine Güte. Dann würde man den Term „Rechtsruck“ relativieren, schlicht durch auf das Wahlergebnis zu verweisen und zu erklären, dass eben nicht nur Geert Wilders Partei von Freiheit und Verantwortung, die PVV und die rechtsliberale VVD, sondern auch D66 und GroenLinks Gewinne eingefahren haben. Dann hätte man dargelegt, dass es im niederländischen Parlament 10 Parteien gibt, schon lange nicht mehr die Rede von Volksparteien sein kann und, dass bisher keine Wahl ein so uneindeutiges Ergebnis zuwege gebracht beziehungsweise, dass das Volk (Nichtwähler nicht mitgerechnet) noch nie vorher so widersprüchlich gesprochen hatte. Und vor allem hätte dann Johannes Daniel Christophorus Fretz, der eigentlich Kabarettist werden möchte, keine Rede geschrieben, gehalten und auf Facebook gepostet und ich hätte den Link  zu dieser Rede nicht im News Feed entdeckt und angeklickt.

Klick!

Ein paar Klicks oder ein paar Tage später, bin ich noch immer fasziniert von eben dieser Rede, die auf dem Malieveld in Den Haag gehalten wurde, wo sich am Freitag, den 8 Oktober 2010 ein paar tausend Studenten/Künstler versammelt hatten, um gegen die geplante Kürzung von 200 Millionen Euro innerhalb des Kunst-und Kultursektors zu demonstrieren.

 

@kritischestudentenutrecht.wordpress.com/2010/10/08/de-kunst-van-het-verzet/

Weil ich finde, dass diese im Kontext der Demonstration in Den Haag gehaltene Rede einen interessanten Einblick in oder Überblick auf die niederländische Politik der letzten Wochen eröffnet, habe ich sie in meine Muttersprache übersetzt. Auf dem Youtube-Mitschnitt wird ersichtlich, dass Fretz seinen Vortrag noch mit dem Hinweis eröffnet, dass er seine Rede von einem I-Phone ablesen wird, da er keinen Drucker besitzt, also schon eine erste Einsparung im Kunstsektor geleistet hat.

 

Kampfgeist & Verantwortung (vechtlust & veraantwoordelijkheid)

 

Eine Argumentation für mehr Nuancen und Inspiration innerhalb

der Debatte über Einsparungen im Kunst- und Kultursektor

 

Wir haben uns hier versammelt, weil wir etwas tun wollen. Wir sind in der Regel nicht die Generation, die massiv auf die Straße geht, wenn uns etwas nicht paßt. Wir sind nuancierter. Nicht im geringsten, weil wir wissen, wie unsere Eltern beschwingt (reuzegezellig) und megastoned (knetterstoned) versucht haben die Welt zu verbessern, sich aber letztlich oft als zynische Neo-Konservative und faule Salonsozialisten entpuppt haben. Wir suchen lieber Lösungen für Probleme und sehen es nicht ein, einfach nur Lärm zu machen, wenn wir eine anderer Meinung haben. Darum ist es wichtig, dass gerade wir eine Sache erkennen:

 

Natürlich ist es möglich, Einsparungen in der Kunst vorzunehmen! Das sage ich nicht gerne, aber es sind nun mal schwere Zeiten, und es wird beinahe überall gekürzt. Folglich werden auch wir in den kommenden Jahren Einschnitte zu spüren bekommen. Das Problem ist meiner Meinung nach nicht, dass gekürzt wird, sondern dass so viel gekürzt wird, und dass es ohne jegliche Vision passiert. Das Kabinett Rutte-Verhagen-Wilders macht einen dicken roten Strich durch die Kunstsubventionen. Das wollen „die Menschen“ nämlich. Aber wenn wir uns verdeutlichen, was die drei Musketiere da eigentlich tun, dann wollen „die Menschen“, so denke ich, das ganz und gar nicht. Jedoch klingt es zu den Hochzeiten von rechtem Populismus natürlich gut: 200 Millionen weg, bei etwas, was doch nur ein „linkes Hobby“ ist.

 

Richten wir uns zunächst auf den Unsinn von dem „linken Hobby“. Wenn ausgerechnet Geert Wilders im Namen seiner 1,5 Millionen Wähler die Kunst abtut als ein „linkes Hobby“, ist das nicht allein ironisch, weil es fundamental abweicht von seinem Gedankengut, es ist vor allem witzig, dass ein Mann, der davon besessen ist, die niederländische Kultur zu beschützen, schließlich die Kultur selbst beleidigt und kaputt sparen will. Und man könnte noch denken, dass der beste Mann unter Kultur: Käse und Windmühlen versteht, jedoch auch in der Landwirtschaft sowie im Bereich von regenerativen Energien will diese Regierung keinen zusätzlichen Cent ausgeben. Wir bekommen eine Tierpolizei (dierenpolitie), aber werden selbst wie Bestien behandelt. Die drei pfiffigen neuen Führer verhalten sich wie Diätisten, die uns erzählen, dass wir zu dick sind und abnehmen müssen, aber gleichzeitig 16 Millionen doppelt schlappe Hamburger auf unsere Teller schmeißen.

 

Was den Begriff vom „Linken Hobby“ selbst angeht: liegt die Beleidigung nicht im ersten Wort, denn wir sind oft auch links: weil wir eine anständige Gesellschaft vor Augen haben, worin zu große Wohlstandsunterschiede vermieden werden und nicht dazu führen, dass Menschen ihre Träume nicht mehr verwirklichen können. Die Beleidigung liegt im Wort Hobby. Mark Rutte scheint nicht schlecht Klavier zu spielen, aber entschied sich Politiker zu werden. Für ihn war Musizieren ein Hobby. Wer Fitna gesehen hat, darf schlußfolgern, dass das Regie führen für Geert Wilders auch eher ein Hobby, als ein Fach ist. Und wer letzte Woche gesehen hat, wie Maxime Verhagen auf dem CDA- Kongress seine Krokodilstränen zur Schau stellte, weiß, dass Maxime auf Amateurniveau vielleicht überzeugen kann, aber als Schauspieler: bei der Theatergruppe Amsterdam (Toneelgroep Amsterdam) auftreten, ist leider für den CDA-Führer nicht drin!

 

©dpa @http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-60331-5.html

Jedoch hier stehen größtenteils Menschen, die studiert haben oder einen Beruf erlernen, den Beruf des Künstlers, sowie eben ein hart arbeitender Automonteur gelernt hat Autos zu reparieren und ein Bäcker gelernt hat gute Brote zu bereiten. Nur im Gegensatz zu vielen anderen Sektoren kann man den Beitrag eines Künstlers in der Gesellschaft nicht ausschließlich materiell bemessen. Jemand der gerührt einen Saal oder ein Museum verläßt, liefert dem Staat keine extra Münzen, im Gegenteil: dies kostet manchmal eben gerade Geld. Aber die Kunst inspiriert ihre Bewohner auch zu großen Dingen, sie spornt an, sie spendet Trost und Hoffnung. Sie läßt die Menschen ihre Verletzungen vergessen und/oder erweckt sie wieder zum Leben. Sie begeistert die Menschen, sie schüttelt sie durcheinander, unterhält sie, läßt sie lachen, heulen, sich selbst erkennen.

 

Ich sehe unseren anstehenden Premier Mark Rutte noch sitzen, vor vier Jahren als Gast beim Niederländischen Film Festival während der Aufführung seines niederländischen Lieblingsfilms: Cloaca von dem verstorbenen Willem van de Sande Bakhuyzen. Ein Film, der ihn tief berührt hatte, wie er dem Publikum im Saal erzählte, und der ihm Schmerz und Trauer auf menschlich Weise nahe bringen konnte. Leider müssen wir heute feststellen, dass so ein Film unter seiner Regierung vielleicht gar nicht mehr produziert werden kann. Hat dieser Film Gewinne eingespielt? Nein. Hat dieser Film Millionen von Besuchern in die Kinos gelockt? Nein. Hat dieser Film inspiriert, bewegt, etwas ausgelöst bei Menschen? Ja, und das ist, worum es hier heute geht!

 

Es geht um das Unberührbare. Wir können nicht ohne Musik, Film, Theater, Literatur und bildende Kunst. Es ist der Sauerstoff für die Seele. Und es spielt keine Rolle, ob Du im Zentrum (Grachtengordel) von Amsterdam aufgewachsen bist und Dir komplexe Theaterstücke anschaust oder ob Du verträumt durch das Malerviertel (Schilderswijk) von Den Haag spazierst oder ob Dich der Film Kommt eine Frau zum Doktor (Komt een Vrouw bij de Dokter) zu Tränen rührt. Das Gefühl, dass Kunst heraufbeschwören kann ist universell.

 

Und so sollten wir aber auch nicht denken, dass Unternehmer, Liberale, böse Menschen aus benachteiligten Bezirken und Konservative unsere Feinde sind. [Dies bezieht sich wahrscheinlich auch auf den VPRO-Moderator Anil Ramdas, der für Talkshowstoff gesorgt hatte, nachdem er die VVD-Wähler als „white trash“, als „primitive, nachtragende, rechte und extrem rechte Typen ohne Moral, Prinzipien oder Ideale“ umschrieben hatte. Anm. der Übers.]

Beispiel: im Konzertgebäude (Schouwburg) von Amsterdam ist ein prächtiger Saal benannt nach seinen Hauptsponsor: der Rabobank. Unternehmer sind sich also nicht zu Schade um in eine Gesellschaft zu investieren, worin Kunst und Kultur prominente Rollen spielen. Im Prinzip ist jeder Mensch bereit sich hin zu geben, für etwas, dass größer ist als er selbst, so lange auch seine persönlichen Interessen anerkannt werden. Folglich ist es aber auch an uns, lautstark einzufordern, dass uns Menschen mit höheren Einkommen unterstützen sollen. Des Weiteren müssen wir uns fragen warum Menschen aus Mittel- und Unterschichten manchmal so abfällig über Kunst reden. Und wir müssen vor allem wagen eine umfassendere Sprache (bredere taal) zu sprechen, nicht nur jene von selbstbewußten Künstlern untereinander.

 

Denn wir können diese Debatte gewinnen, auch auf ökonomischen Gebiet. Ganz einfach mit guten Argumenten. Und wenn später ganze Orchester und Theatergruppen auf der Straße stehen, wo müssen die Musiker und Schauspieler dann hin? Sollen diese Musiker und Schauspieler dann Arbeitslosengeld (WW-uitkering) bekommen und für Jobs in der Gastronomie oder Bildung umgeschult werden? Und wenn ja, Mark Rutte, kostet dies nicht viel mehr Geld als die visionslosen Einsparungen, die unsere Gesellschaft nicht weiterbringen werden? Hat keiner dieser drei intelligenten Männer – denn es sind kluge Männer – während der Kabinettsformation bedacht, dass nicht nur Arbeitsplätze auf den Bühnen, sondern auch in den verwandten Sektoren verloren gehen? Beim Personal von Theatern und Galerien, bei den Reinigungskräften, Kassierern, Türstehern, Bühnenbildnern, Verleihern, Cateringbetrieben, Gaststätten und Cafés. Diese feige rote Strich wird doch nur noch mehr rote Zahlen produzieren! Nur große Reden schwingen hilft nicht beim Löcher stopfen, schon gar nicht innerhalb eines Haushaltsplans.

 

Das gilt aber auch für uns: Wir dürfen nicht nur große Töne spucken. Wir können uns VPRO-Mützen aufsetzen und alte linke Klischees verbreiten. Wir können dem Moderator Rutger Castricum und POWNED-News  ein paar herrliche Fragmente liefern von naiven Künstlern, die versuchen ihren Arsch durch ein paar hohle Phrasen und prätentiöse Lügen zu retten. Aber dann arbeiten wir den Befürwortern von diesen Einsparungen nur in die Hände. „Na sehen Sie!“ werden sie sagen, „Das elitäre Pack macht Krawall auf dem Malieveld!“ Wir können viel mehr als das!

 

Natürlich werden Künstler immer sagen, dass mehr Geld für die Kunst nötig ist. Sowie sich auch ein Polizist für mehr Beamte auf der Straße und ein Unternehmer für die Aufweichung des Kündigungsschutzes ausspricht, aber wir müssen auch neue Ideen formulieren, politisch bewußter werden und uns beteiligen an einer konstruktiven Opposition, so daß wir auf die anstehenden Beschlüsse Einfluß nehmen können. Wir müssen darum aber auch das Verteilungssystem von Subventionen für Kunst und Kultur kritisch hinterfragen und erkennen, dass teilweise in sich selbst gekehrte Mechanismen aufrecht erhalten werden. Nur dann kommen wir weiter.

 

Zum Abschluß dieses besonderen Tages sollten wir vor allem eine Sache des neuen Kabinetts umarmen: den Begriff Verantwortung aus dem Motto „Freiheit und Verantwortung“. Die Verantwortung um sich bewußt mit der Reformierung des Kunstsektors auseinanderzusetzen. Die Verantwortung um uns nicht in einem elitären Kokon einzuschließen, sondern um zu versuchen unser Werk mit mehr Menschen kommunizieren zu lassen. Durch hier nicht nur dreiste Statements zu verkünden, sondern zusammen zu kommen, Pläne zu schmieden, Ideen klarer zu formulieren, relevant zu bleiben. Denn letztendlich können nur wir selbst unsere Daseinsberechtigung unter Beweis stellen. Durch die bedingungslose Hingabe an Kreativität, werden wir auch weiterhin in der Lage sein Menschen zu begeistern. Mehr Geld erzeugt nicht per Definition bessere Kunst und so sehr wir heute auch streiten gegen die absurd hohen Einsparungen die wie ein Damoklesschwert über uns schweben, wir sind keine Opfer! Wir sind nicht die Parias der niederländischen Gesellschaft. Wir werden voran schreiten beim Nehmen von Initiativen, um auch weiterhin Sinnvolles in und über diese Zeit gestalten zu können, weil es unsere Zeit ist!

 

Also Mark Rutte, Premier Rutte: natürlich kann der Kunst- und Kultursektor reformiert werden, genauso wie die Pflege, die Bildung, die Bürokratie und der Immobilienmarkt. Sowie Sie dies mit großen Ambitionen in ihrer makellosen Kampagne angekündigt haben, aber leider nicht tun! Seit Sie den Regierungsakkord unterschrieben haben, haben Sie all Ihre Ambitionen über Bord geschmissen, Sie schieben alle notwendigen Reformen vor sich her und lassen inzwischen ihre beiden Partner ein paar Mal kräftig mit der Faust auf den Tisch hauen und durch schlecht durchdachte Beschlüsse punkten, die de facto kaum Geld einbringen, aber unser Land nur grimmiger, kälter und ökonomisch schwächer machen werden. Und es ist nicht so, dass wir hier als linkes Pack stehen und ein rechtes Kabinett ausbuhen. Sie haben nämlich nicht mal ein rechtes Kabinett: es ist Nichts, es ist ja nur eine leere Hülle. Sie sagen Freiheit und Verantwortung und verwenden diese Freiheit um mit einen Regierungsakkord raus zu rücken, womit jeder, von Unternehmer bis zum Arbeiter, vom Künstler bis zum LKW-Fahrer, vom Student bis zum Rentner ausgebremst wird. Weil es eine Erklärung von ängstlichen Männern ist, die selber stillstehen und darum rückwärts gehen. Premier Rutte, Hobbyist, tun sie ihre Arbeit, bevor sie unsere kritisieren!

 

Und sowie wir uns hier und heute versammelt haben um unsere Stimmen laut und klar für die Kunst erklingen lassen, so werden wir auch der politischen Linke neues Leben einflössen und nicht mehr niederknien vor dem feigen Rechtspopulismus von der PVV und der platten Scheinheiligkeit von der CDA. Wir legen die Dogmas auf die Seite, steigen über unsere Schatten und schauen nach vorn, denn wenn Sie das Volk nicht inspirieren und zusammenbringen, keinen Trost und keine Hoffnung bieten, dann werden gerade wir dies tun. Unser Schattenkabinett ruft: Kampfgeist und Verantwortung, mit Nuancen, Spannkraft und Leidenschaft. Die Zukunft ist von uns und ab jetzt ist es vorbei mit der Opferrolle, mit dem linken Zynismus (zuurheid) und mit der Hilflosigkeit. Freunde, Künstler, Liebhaber ich lade euch ein: Nimm die Zügel in die Hände, alleine und gemeinsam, mit 200 Millionen weniger oder mehr, gib nicht auf, richte dich auf und gib alles, gib alles für die Kunst!

 

(N.B. Die Rede darf verteilt werden – gerne sogar – aber wenn, dann am liebsten vollständig (integraal). Ich würde mich freuen, wenn ich Links von Blogs empfange, worauf mein Text publiziert wird. Es wäre großartig, wenn dieser Artikel auch Menschen außerhalb des Kunstsektors erreicht. Ich lade jeden ein mich auf Facebook zuzufügen, denn ich und andere, Politiker und Künstler, wollen in der kommenden Zeit verschiedene Veranstaltungen organisieren und ich fände es schön, wenn ihr zahlreich erscheinen würdet. Ich werde euch über Facebook auf dem Laufenden halten. Ihr könnt mir auch folgen auf Twitter via: @Johanfretz und wenn ihr Fragen über Publikationen habt, dann könnt ihr Emails schreiben an : johanfretz@gmail.com. Vielen Dank für die liebevolle Aufmerksamkeit und die zahlreichen Reaktionen, ich sprach aus meinem Herzen![und aus meinem! Anm. der Übers.])

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