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Heinz-Jürgen Voß

Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts aus biologisch-medizinischer Perspektive, Januar 2010, 466 S., 34,80 €
ISBN 978-3-8376-1329-2

Geschlecht ist gesellschaftlich gemacht. Dass das auch für das biologische Geschlecht sex gilt – ein Postulat queer-feministischer Theorien –, kann dieser Band anhand biologischer Theorien erstmals dezidiert und differenziert belegen.
Die naturphilosophischen und biologisch-medizinischen Geschlechtertheorien unterschiedlicher Zeitabschnitte (Antike, beginnende Moderne, Gegenwart) werden dargestellt und mit gesellschaftlichen Geschlechterordnungen in Verbindung gebracht. Heinz-Jürgen Voß führt die miteinander ringenden Positionen differenziert aus und zeigt: Mit prozessorientierten Betrachtungsweisen sind in biologischen Theorien viele Geschlechter denkbar – statt nur zwei oder drei.

Heinz-Jürgen Voß (Dr. phil., Dipl.-Biol.) lehrt zu Geschlecht und Biologie an verschiedenen Universitäten. Forschungsschwerpunkte sind biologische Geschlechtertheorien, Queer Theory und Queer Politics.

Erste Kritiken:
»Heinz Jürgen Voß ist (...) ein großer Wurf gelungen.
›Making Sex Revisited‹ ist kein Aufruf an Bilderstürmer oder ungebildete Revolutionäre, es ist ein Appell an die Vernunft.« ( Florian Mildenberger, Gigi, 66 (2010), vollständige Rezension: dasendedessex.blogsport.de/images/Gigi66RezensionMildenbergerVossMakingSexRevisited.pdf )


»›Making Sex Revisited‹ ist ... mehr http://www.transcript-verlag.de/main/ar.gifein wichtiges und längst überfälliges Buch, das einen fundierten, historischen Überblick über die Geschlechtertheorien aus Perspektive der Biologie gibt, methodisch für naturwissenschaftliche Betrachtungsweisen von Geschlecht neue Standards setzt und grundlegend für eine Vielzahl anzuschließender Forschungsarbeiten sein dürfte.« (Jule Doan, www.transgenderradio.de , 13./27.03.2010, vollständige Rezension: www.transgenderradio.de/beitrag/making_sex_revisited.html )

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