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Wir wollten - wie es sich für Frauen gehört – über Männer reden.
Gute Gründe führten zu diesem Entschluss: Gerade hatten wir zur Kenntnis genommen, dass sich eine Gesprächsrunde in einem Berliner Kiez mal wieder mit der Frage befassen will, ob Frauen die bessern Menschen sind. Diese Frage ist – so fanden wir – nicht rasend aktuell, sie ist rückwärtsgewandt, führt eher zu den Debatten aus unmodernen, altfeministischen Epochen und Denkweisen.
Hier in „der Freitag werden Musikerinnen vorgestellt, die sich männlicher musikalischer Domänen bemächtigen. Das alles überschrieben mit. Können Sies besser? Dies eine schnell noch vollzogene Wandlung in eine Frage, nachdem da zuvor schon die blanke Feststellung zu lesen war. So geht es nicht.
Wir fanden, dass wir ein Zeichen setzen und der Männerwelt einmal ausreichend, deutlich und exklusiv huldigen sollten. In Zeiten manifester männlicher Verunsicherung sind Lob und Preis die einzig probaten Mittel gegen end- und haltlose Bezichtigungen sowie demotivierende Kritik und feministisch-feindliche Übernahmen.
Durchdacht, präzise und einleuchtend sollte das Thema behandelt werden. Schlüssig sollte erklärt werden, warum die Männer das bessere Geschlecht sind.
Gerechtigkeitssinn, strikte Orientierung an Fakten und Sachlichkeit sollten unsere Methodik bestimmen.
Tja: hm. Es ist – irgendwie – dann leider anders gekommen.
(Text: Magda. Und bitte: Große Generalentschuldigung für die Unschärfe: Sogar die Technik wehrt sich? Verantwortlich: A.)
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Immer diese Binsenweisheiten. Dabei schreiben Männer - als die besseren Schreiber - so toll über Frauen. Da ist es umgekehrt doch auch mal gerecht.
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"Dabei schreiben Männer - als die besseren Schreiber - so toll über Frauen"
Dieses Understatement ist ....very british. :-) |
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Kicher!
Und so richtig lustig ist: Selbst den Titel haben sie geklaut. Das ist die stumpfe Umkehrung von Arne Hoffmanns Buchtitel: "Sind Frauen bessere Menschen?" von 2002. Das "Können Sie es besser?" (vorher "Frauen können es besser!") bezieht sich auf einen unglaublich kreativen Schaffensprozess. COVER von Titeln, die Männer geschrieben haben. Hört sich langweilig an? Völlig richtig, und so klingt es auch. Ich denke, ich covere mal Frauenlieder. Skunk Anansie mit "Brazen" zum Beispiel: "Why don't you weep When I hurt you? Why don't you weep When I cut you? You don't bleed And the anger builds up inside" Das aus einem Männermund wäre doch richtig originell, nicht wahr?! Und wenn man die nächste Frau abserviert, wieso nicht mit Amy Winehouse: "Why do I stress a woman, When there’s so many better things at hand, We could a never had it all, We had to hit a wall, So this is inevitable withdrawal, Even if I stop wanting you, A Perspective pushes thru, I’ll be some next girl’s other man soon, I cannot play myself again, I should just be my own best friend, Not fuck myself in the head with stupid women." Yiiiihaaa! Gruß, C. |
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Ich kann Euch eigentlich irgendwie in KEINEM Punkt zustimmen.
Männer sehen in Stöckels noch bescheuerter aus als Frauen. Frauenpos sind tendenziell attraktiver, vor allem, weil sie, die Frauen, es viiiiel besser verstehen, sie zu tragen. Aber mal 'n Vorschlag, weil im Zusammenhang mit Euren Videos schon wieder die Doors auftauchen: Könnte Euch zu einem ganz besonderen Erlebnis verhelfen, hat mit den Doors zu tun und Männern, dicken, doofen Teddybären. Na, interessiert? |
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Na gut, ich will präzisieren, ich kann in allen WESENTLICHEN Punkten nicht zustimmen, als da wären: Stöckel, Popos, Autofahren, wahrscheinlich hab ich was vergessen...
Das mit dem Fußball kann ich allerdings nicht beurteilen. |
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Haltet Euch schon mal den 20. November frei, dann gibt es (vielleicht) 'Riders On The Storm' mit dem Text von 'Nils Randers' und ein Saal voller Teddybären nebst auch nicht wenigen -bärinnen hört zu...
:))> |
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"Männer sind die besseren Menschen."
Ist es nicht eher umgekehrt? Ich geh mal in den Keller, Sachen bohren. |
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Umgekehrt: Menschen sind die besseren Männer.
Kommt auch hin, ja. menschenfreundliche Grüße, Juliane |
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Slogan: Wenn schon Menschen, dann Männer.
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Mensch, Männer!
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nicht auszudenken, was hier abgehen würde, hättet ihr beispielsweise frauen als die besseren medien diskutiert. so ist es aber auch schön.
ich geh' mal raus, schuhe kaufen |
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Ich bin natürlich absolut vorbelastet, was das Thema angeht:
Ich bin im Besitz (Männer sind immer besitzergreifend,oder?) des ultimativen Chauvi-Vornamens: Hermann. Herr-Mann:-) Ich gehe dann mal in die Kneipe nebenan. Mädels angucken. Mal schauen was geht. |
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Ab der Geschichte mit der "Intellektuellen Furchenläuferei" finde ich's richtig gut. Da fällt dann der Vorhang und ihr macht euch aus vollem Herzen lustig. Vorher ist mir das ein bisschen zu bemüht.
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Ja, das war ja auch schwer, das alles so herauszuarbeiten. Siehs mal von der Seite. Wenn man nichts inszenieren will, dann muss man gewisse kleine Übergänge mit einbeziehen.
Wir hatten ja kein Drehbuch. Nur unseren festen Willen, zu huldigen, was da Zeug hält. Aber, diese Lachnummer am Ende ist ein Gottesgeschenk und wir verdanken sei meiner Jugendliebe. Das Leben ist nämlich Kunst. |
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Stimmt, Übergänge und kleine Hänger gehören zur Improvisation dazu, völlig klar.Sollte ja auch kein Vorwurf von mir sein. Ich wollte nur ein wenig Feedback geben.
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Mhm, dieses Feedback bringt mich durcheinander, die Szenen sind nämlich alle bunt durcheinander geschnitten, das was dahinter kommt ist eigentlich davor und Dinge die zusammen waren sind jetzt getrennt. Vielleicht sollten wir einen Regisseur bemühen..
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"Vielleicht sollten wir einen Regisseur bemühen.."
Jaaaaaaaaaa, das passt. Motto: Männer sind die besseren Regisseure. |
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Aber, aber - meine Bemerkung ist eine weitere kreative Anwendung unseres Mottos, dass Männer die besseren Menschen sind. Da müssen sie auch die....and so on....:-))
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"Mhm, dieses Feedback bringt mich durcheinander, die Szenen sind nämlich alle bunt durcheinander geschnitten, das was dahinter kommt ist eigentlich davor und Dinge die zusammen waren sind jetzt getrennt. "
Hm, stimmt, da waren Schnitte drin. Ist mir ihm Nachhinein wieder entfallen. Und ... und ... ihr habt die interessantesten Stellen dann dringelassen, vermute ich? Wie gesagt, das Ende gefällt mir. Auch wenn es in Wahrheit vielleicht der Anfang war. |
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Warum nicht? Es grooved und plätschert doch ganz schön dahin, sodass man prima eine Unterhaltung drüberlegen kann.
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schrieb am
10.09.2010 um 23:24
Der Hinweis auf die besser covernden Mädels ließ eigentlich eher "Satisfaction" von ... war`s Carla "Atombombe" Bruni oder eine Lady namens Katzenkraft? als passend plätschernde Unterhaltungsmusi erwarten.
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Oder Merry Clayton. Mit Unterhalten ist dann aber eher kaum:
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total trocken war er.
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schrieb am
11.09.2010 um 08:49
@wahr
Soul eignet sich doch super als U-Musi. Schwierig wird`s erst, wenn`s Scherben gibt. Schade um den lieblichen Sekt ... |
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schrieb am
11.09.2010 um 09:03
Ob das Stück Frauen besser covern können, steht m.E. außer Zweifel.
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Ich werd es mal etwas relativieren:
Männer sind die besseren Tiere. So, nun kann ich leichten Herzens zustimmen. |
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crumar, smith, eure Reflexe funktionieren prima und vor allem schnell. Stelle mir vor, ihr seiht das net rund um die Uhr durch (wie die Wale den Ozean), um ja kein Textereignis zu verpassen, in dem etwas von Frauen über Männer gesagt wird. Hab ich Recht? - Na, wenn's Spaß macht...
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schrieb am
10.09.2010 um 23:52
@goedzak
Nee du, da fehlt mir im Gegensatz zu dir die Zeit. Ich schau nur selten, heißt in Momenten der Langeweile hier vorbei. Und dann sehe ich so alberne Headlines wie "Sie machen`s besser" oder so und dann ja dann kann ich nicht anders und ... Alles ganz banal also. |
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Keine Zeit, aber Langeweile?
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Ich finde auch man sollte das verdammt noch mal sehr ernst nehmen.
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Schau mal, ich hab mir wirklich Zeit gelassen, um auf dich zu antworten! :-)
Ich finde es inzwischen lustig, wenn Frauen das "Frauen sind bessere (beliebige Tätigkeit einsetzen)" auspacken. Ein user hat eine Liste mit 130 Dingen des täglichen Lebens aus den Medien gesammelt, in denen Frauen aber dermaßen besser sind. Als Männer und Koalas zum Beispiel. Und täglich wächst diese Liste! Leider halten viele Frauen ihre eigene Propaganda inzwischen für wahr. Propaganda ist aber die Kunst, jemanden von seiner Sache zu überzeugen; der man sich selber nicht so sicher ist. Aus der unreflektierten (und ironiefreien) Tätigkeit jedoch erwachsen bizarre Marketingmaßnahmen. Das äußert sich zum Beispiel in Überschriften wie: "Sie können es besser!" für von Frauen gecoverte Titel von Männern. Womit die künstlerische Kopie zum besseren Original umgeschrieben wird. Das ist komisch (ich mutmaße unfreiwillig). Wenn man nun darauf hinweist, dass die Eigenschaften des Produktes auch das einlösen sollten, was in der Überschrift versprochen wurde, dann ist das gut, richtig und sorgt für Markttransparenz. Denn offensichtlich wurde mit - den Mitteln medialer Mehrwertproduktion in Sachen Aufmerksamkeitsökonomie - ein bestenfalls mittelmäßiges Produkt angepriesen. Und ich hoffe - als kritischer Konsument - langfristig marktbereinigend zu wirken, indem ich immer wieder sage: Das Produkt ist mittelmäßig, bedarf eines eigentümlichen Marketings und dadurch wird es nicht besser. Gruß, C. |
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Ich fühle mich be(ob)achtet.
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Eine der Eigentümlichkeiten der deutschen Sprache ist, dass Frau und Mann gleichzeitig die Beilegung der Eheleute hat. Der Italiener nicht, der spricht dann von moglie und marito, während der Mann, uomo und seine Frau, donna eher das nicht verheiratete Paar ausmachen.
Dieses Sprachspiel hat Umberto Eco erst kürzlich darauf gebracht, eine wunderbare kleine Glosse zu schreiben mit dem Titel: Ehemänner unbekannter Ehefrauen, womit ich schon hier beim Blog wäre. Denn verkürzte ich es auf unseren Sprachgebrauch ... aber das haben Sie ohnehin schon verstanden. Nicht nur will ich darauf hinaus, dass eine großartige kleine Seite, eine Frauenenzyklopädie das italienische Netz unter www.enciclopediadelledonne.it schmückt, minimalistisch und unsentimental. Sondern dass Eco einen sehr berechtigten Einwurf tätigt: Das auch in Deutschland bekannte Wort vom großen Mann, hinter dem unweigerliche eine große Frau stehe. Und wie das seltsamer Weise umgekehrt nicht funktioniere, so bezeugt bei den zwei Elisabeths von England. Oder dass eigentlich seit der klassischen Antike die Geliebten mehr Bedeutung gehabt hätten als das Gespons. Es mag an Xantippe gelegen haben, dass es noch immer kein Standardwerk über die unbekannten Frauen bedeutender Männer gibt. An dieser Stelle stoppe ich die Inhaltsangabe und verlasse die einzelnen Paare, die Eco unter die Lupe nimmt. Es führte zu weit, und das will der Blog ganz sicher nicht :) Ihr e2m |
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@ ed2murrow schrieb am 10.09.2010 um 22:27
"Eine der Eigentümlichkeiten der deutschen Sprache ist, dass Frau und Mann gleichzeitig die Beilegung der Eheleute hat. Der Italiener nicht, der spricht dann von moglie und marito, während der Mann, uomo und seine Frau, donna eher das nicht verheiratete Paar ausmachen. " Nicht ganz Lieber ed2murrow: Das Deutsche kennt das Begriffspaar Gatte/Gattin, deutlicher Ehegatte/Ehegattin, das dem italienischen moglie/marito wohl entsprechen dürfte. Will man beim Ausdruckspaar Mann/Frau die Konotation "verheiratet" wirklich ausdrücklich meinen, kann Ehemann/Ehefrau gebildet werden. Was Du "Beilegung" der Konotation "verheiratet" bei "Mann/Frau" nennst, ist wohl in der Geschichte je unterschiedlich stark bis gar nicht ausgeprägt (was wird unter "verheiratet" verstanden, wie kommt "Ehe" zustande), hängt auch stark vom schichtenmäßigen Sprachgebrauch ab. Im Deutschen ist schon die Bezeichnung "Deine Frau"/"Dein Mann" inzwischen nicht mehr eindeutig an "verheiratet sein" gebunden. |
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"Ich erkläre Euch zu Mann und Frau"
ist eine der am weitest verbreiteten Formulierungen sowohl im Standesamt als auch in Kirchen, nach wie vor. Beiläufig sprechend, ist es "mein Mann", "meine Frau", geschieden von "Freund/Freundin". Gerade bei der nun heranwachsenden Jugend, die um ein Gran puritanischer ist, ist die Distinktion ganz klar. Aber Sie wissen, dass das nicht das Thema von Eco ist, so wie ich es wiedergegeben habe. Es geht um Männer unbekannter Frauen. Diese Perspektive hielt ich im Kontext für passend. |
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@ ed2murrow am 13.09.2010 um 16:21
Verzeihungdie späte Antwort, lieber e2m: Ich habe nicht Ihrer Aussage widersprochen, "Mann" und Frau" enthielten im Deutschen die Konotation "verheiratet", sondern nur insofern eingewandt, als dass ich daruf hinweisen wollte, dass Die deutsche Sprache durchaus variantenreicher in diesem Zusammenhang sei, als Ihre Darstellung vermuten läßt. In sofern, zugegeben, vielleicht nur ein Nebenpunkt. - Jeder hat so seine Idiosynkrasien ;-) lg ut |
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Danke. Neben dem Koala ist der Mann wohl das grandioseste Geschöpf dieses Sonnensystems, möglicherweise sogar der gesamten Galaxie...
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Lieber Fro,
wenn ich Deinen Koala (auch Aschgrauer Beutelbär genannt) lange betrachte, kommt mir, ich weiß nicht warum, Englands Prinz Charles in den Sinn, dieser die Massen mitreißende Naturliebhaber. Nein, ich glaube nicht, dass es die Ohren sind. Eher das beharrlich Beobachtende, dieser Blick kann es sein, der mich auf Charles kommen ließ. Also recherchierte ich und fand heraus: das Foto hast Du bei wikipedia geklaut und Du weißt daher ganz genau: es ist eine Koala-Frau. Du willst uns also eine Frau als Mann vorstellen, um dann zu behaupten, der sei das grandioseste Geschöpf dieses Sonnensystems. Seriös ist das nicht, aber witzig und hinterf....g. |
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Koalafrauen sind die besseren Männer.
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ich finde, der Koala gleicht Sabine Christiansen
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Lieber Weinstzein
Es ging mir da um die Art Mann und die Art Koala. Und ich finde, auch bei den Koalas sehen Frauen einfach besser aus. Aber vielleicht sehen Frauen das ja anders. Zum Vergleich ein männliches Exemplar, das ein wenig aussieht, wie Boris Becker: |
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Und lieber Weinsztein, ist es nicht schöner, mit einem weiblichen Wesen auf dem „Siegertreppchen“ der Evolution zu stehen?
Sind wir Männer nicht auch der eigentliche Sinn des Urknalls. |
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Sind wir Männer nicht der eigentliche Sinn des Urknalls?
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Ja. Ohne Sinn und Verstand bekriegen wir uns verbal weil wir mehrere subaggresive Knälle haben und hüten. Das liegt in den Urknallgenen und am intellektuellem Sitzfleisch, die allzuoft Sitzfäule ansetzt und pflegt.
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Wo bleibt dein männliches Selbstbewusstsein, Nicklos.
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Oder besser: Sag den Mädels, dass wir gar nicht so schlimm sind.;-)
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Deshalb ist erwohl einen bedrohte Tierart?
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Also eure Runde ist einzigartig.... sowas hat man(n) wohl noch nicht gesehen....!
"Mann" ist ja geradezu gezwungen, desgleichen zu erwiedern. Etwa mit den "Various Artists Muskulins (oder so)".... Äh, Männer haben abstehende Ohren? Ich glaub ich geh mal vor den Spiegel.... |
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Männer haben abstehende Ohren,
damit der Autofokus besser trifft...... Nein, die Technik wehrt sich nicht, liebe Amanda, die Technik versucht die ganze Zeit, auf die Kerze scharf zu stellen (typisch Mann.... :-)) |
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schrieb am
12.09.2010 um 12:30
Oh ja, es braucht unbedingt noch mehr unscharfe Tantenfixierung.
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..... ja, Unschärfe wird zu selten gepflegt,
spätestens seit ein Mann versucht hat, sie zu berechnen: Die Heisenberg'sche Unschärferelation (hab's aber nie gelesen, ist so eine leicht abgedrehte Physik-Theorie) |
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„Wir fanden, dass wir ein Zeichen setzen und der Männerwelt einmal ausreichend, deutlich und exklusiv huldigen sollten. In Zeiten manifester männlicher Verunsicherung sind Lob und Preis die einzig probaten Mittel gegen end- und haltlose Bezichtigungen sowie demotivierende Kritik und feministisch-feindliche Übernahmen.“
Sehr lobenswert. Das brauchen wir. Es gibt glücklicherweise auch andere Frauen innerhalb der Frauenbewegung, die es gut mit den Männern meinen und ihre Qualitäten zu schätzen wissen. Man höre sich ihr euphorisches Gejohle gegen Ende des Videos an: |
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Panzerknackig, Ihr Drei!
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...manifester männlicher Verunsicherung... end- und haltlose Bezichtigungen sowie demotivierende Kritik und feministisch-feindliche Übernahmen .....
Das scheint seine Wirkung getan zu haben. |
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kann man am Beispiel Merkel oder Schröder (weibl.)l oder Will oder Christiansen oder Scheffler, oder ... sehen.
Wahrscheinlich fordern die Wortdrechsler hier demnächst, zwar auch nicht ganz neu die Umformulierunmg der Menschenrechte in ... Gott, es gibt so viel zu tun ... |
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"Gott, es gibt so viel zu tun ..."
Männer sind die mit dem besonders ausgeprägten Sinn fürs Wesentliche, sag ich doch. Gehe hin, Uwe, tu was. Maul' nicht rum, mach Deinem Geschlecht Ehre. |
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Sag mal Magda,
glaubst Du eigentlich, dass ich quasi meine gesamte Arbeit und Greizeitaktivitäten, auch, die die ich "gesellschaftlich" leiste immer hier in aller Epik ausbreiten würde oder müßte, auf dass auch Du sie bemerken und würdigen könntest, wenn Du könntest? Deine "Praxisaufrufe" an mich entbehren inzwischen nicht einer gewissen Komik, insbesondere wenn ich bedenke, dass lt. Deiner Aussage, "die Chemie zwischen Dir und mir nicht stimme" und Du daher bisher nicht wirklich versucht hast, mit mir ins Gespräch zu kommen. - Ich sehe solches Verhalten übrigens nicht als typisch weiblich oder gar besseres Menschsein an. Mit beiden Beinen auf dem Boden grüßt ut |
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Ministry of Silly Dialectics.
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@ Nicklos Luhmann am 13.09.2010 um 13:04
.. meinen Glückwunsch zum Aufstieg in der Hierarchie! Schon Minister, oder erst Ministerialdirgint ? |
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@ Amanda am 13.09.2010 um 13:13
Name: JohnCleese Ort: London Web: headcast.co.uk/ Biografie: "Yes, I am still indeed alive, contrary to rumour, and I am making video podcasts" |
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@ Amanda
„:o) John Cleese hängt in meinem Flur... „ Das würde ich nicht persönlich nehmen Amanda, Männer hängen gerne einfach mal so rum.. |
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Frau Amanda schrieb:":o) John Cleese hängt in meinem Flur..." Na hoffentlich nur leicht gesteckt und nicht genagelt wie Kollege Chapman ;)
Herr Theel schrieb:".. meinen Glückwunsch zum Aufstieg in der Hierarchie! Schon Minister, oder erst Ministerialdirgint ?" Ich gehöre noch zum Fußfolk. Als echter Linker habe ich Unterordnung gelernt sowie gutes Benehmen, wer will denn schon Drängelei in der Schlange? Abwarten und Tee trinken. |
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"glaubst Du eigentlich, dass ich quasi meine gesamte Arbeit und Greizeitaktivitäten, auch, die die ich "gesellschaftlich" leiste immer hier in aller Epik ausbreiten würde oder müßte, auf dass auch Du sie bemerken und würdigen könntest, wenn Du könntest?"
Ach, Du liebe Güte, jetzt werden hier auch noch Glaubensfragen erörtert. Männer sind - in diesem Blog halten wir es mal so - ohnehin die Glaubensfesteren. "Mit beiden Beinen auf dem Boden" Ich baumle lieber. :-)) |
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Magda schrieb am 13.09.2010 um 14:37
Baumle Du nur, aber Du kannst ja mal versuchen zu sagen, was und woher Du weißt, dass ich Deine Ratschläge brauche? Mit meiner Wahl des Verbs "glauben" wollte ich eigentlich nur ausdrücken, das ich mit der Qualifikation "Rechthabenerei" bei anderen nicht so fix bin wie du es doch auch öfters bist, außer bei Dir selbst :-) |
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"Baumle Du nur, aber Du kannst ja mal versuchen zu sagen, was und woher Du weißt, dass ich Deine Ratschläge brauche?"
Uwe, so was sagt mir mein Herz mit der Fernwärme-Leitung. :-)) |
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@ Magda schrieb am 14.09.2010 um 09:14
Uwe, so was sagt mir mein Herz mit der Fernwärme-Leitung. Liebe Magda, das läßt mich ja hoffen, kann ich doch davon ausgehen, dass die Tatsache, dass von Deiner Herzenswärme bei mir immer so fast nichts ankommt, den post-DDR-, bzw. kapitalistisch-systemisch-maroden Übertragungskanälen geschuldet ist. Kalt bleibt`s bei mir leider trotzdem. |
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@Amanda
"Er schreitet mit konzentriert gefasster Miene in Richtung Küche. Männer > Herd > A." Die radikalemanzipatorischen Männer schrecken anscheinend vor nichts zurück. Sieh dir auch das mal an – jetzt wollen sie die Frauen sogar noch von ihren Bügelbrettern vertreiben: |
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Danke für den Bügeltip!
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schrieb am
13.09.2010 um 21:53
"Frag Mutti" und Mutti antwortet.
Die Emanzipationsbewegung sitzt fest - im perfekt gebügelten Sattel. |
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Wo ist eigentlich der Hund hin, der sich am Anfang aus dem Bild trollt? In die Küche?
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Nee, der lag uns zu Füßen, meist und hat bei jedem zweiten Wort geknurrt. :-)
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Hund muss man sein, um knurren zu dürfen.
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Was Sie gemacht haben, weiß ich nicht. Soll ja Darsteller geben, die sich ihre Rolle partout nicht mehr anschauen wollen :)
Ich habe es schon, sehr gerne und gelegentlich innerlich gebrüllt, weil Großkatzen bekanntlich nicht schnurren können. |
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Ich hab mal `ne naive Frage:
Sätze wie "Männer sind dei besseren Menschen", (wir hier nicht nur als Titel, sonder sogar als Thema verendet) beinhalten die nicht einen "inneren" Rassismus, besonders, wenn sie "irgendwie" in Abgrenzung oder Gegensatz zum Sein der Fauen formuliert wird? - Das ganze gälte übrigens m.E. auch umgekehrt! P.S.: Wenn der Hund sich trollt oder knurrt, sollte das ernst genommen werden! |
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@ Amanda
"verendet" war ein Tippfehler, es ist natürlich "verwendet" gemeint. Honi soit qui mal y pense ut |
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"beinhalten die nicht einen "inneren" Rassismus, besonders, wenn sie "irgendwie" in Abgrenzung oder Gegensatz zum Sein der Fauen formuliert wird? "
Ja und? Da halten wir uns an Sarrazin: Man wird ja wohl noch sagen dürfen...dass Männer schöne Ohren haben. |
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@ Magda schrieb am 17.09.2010 um 09:34
"beinhalten die nicht einen "inneren" Rassismus, besonders, wenn sie "irgendwie" in Abgrenzung oder Gegensatz zum Sein der Fauen formuliert wird? " (Zitat: Uwe Theel) Ja und? Da halten wir uns an Sarrazin ... (Zitat: Magda) Ja, liebe Magda, das hätte ich jetzt nicht erwartet von Dir zu hören. Da kann ich ja dann ganz ohne Gefahr des Mißverständnisses schreiben: Dann halt Dich mal an Sarrazin! Frauen halten sich wohl eben irgendwie immer an die besseren Männer?! |
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Männer denken ja, die Frauen seien absichtlich weiblich, wohingegen die Frauen denken, dass die Männer aus Versehen männlich seien. Ob das jetzt besser ist? Naja, immerhin ist sicher, dass echte Männer keine Hosenträger brauchen. Echte Männer tragen ihre Hosen selber!
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Toll! selten so gelacht...
Darf mann fragen, wie viel getrunken wurde, bevor die Aufnahme begann? ;-) Achja: An Männer denke ich nur beim Sport und beim Skat, aber jetzt nicht eifersüchtig werden... |
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grand mit vier?
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Auch gern mal ohne Vier, wenn das Blatt stimmt ;-)
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Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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