George Balanchine – 1902 in St. Petersburg geboren, 1983 in New York gestorben – zählt zu den bedeutendsten Choreographen des 20. Jahrhunderts.
Bis heute ist es für jedes Ensemble eine große Auszeichnung und Herausforderung, ein Ballett aus seinem insgesamt 425 Werke umfassenden Oeuvre präsentieren zu können.
Auf geradezu magische Weise öffnet sich die Tür in die Welt des klassischen Balletts mit einer äußerst simplen Aktion: 17 bewegungslos in sich versunkene Tänzerinnen in hellblauen, dreiviertellangen “Sylphides”-Tütüs nehmen unisono die Erste Position des klassischen Kanons ein.
Mit unerschöpflichem Erfindungsreichtum und einer klaren, von allem äußerlichen Beiwerk befreiten Bewegungssprache, die in wehmütigem Glanz von einem romantisch-verträumten Sehnen spricht, entfalten sich der Zauber und die Schönheit des puren Tanzes. (Quelle: www.visionae.de)
Premiere: 23. Januar 2010 – Theater Duisburg
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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