Wie kein anderer Künstler der ersten Jahrhunderthälfte hat der 1904 in Osnabrück geborene und 1944 in Auschwitz ermordete Maler Felix Nussbaum alle Erfahrungen der Jahrzehnte nach dem Ersten Weltkrieg in seinen Bildern festgehalten und als Teil seiner eigenen Situation reflektiert, in die er als Jude durch die rassistische Ideologie des nationalsozialistischen Deutschland hineingestoßen wurde.
Johann Kresnik, geboren 1939 in St. Margarethen (Österreich), gehört seit vielen Jahren zu den wichtigsten Regisseuren an der Schnittstelle von Schauspiel und Tanztheater.
Eine Besonderheit bei FELIX NUSSBAUM wird sein, dass die Stationen der Malerbiografie Schauspielszenen sind, aber die Fantasiewelt Nussbaums, die sich in seinen Bildern manifestiert, tänzerisch dargestellt wird. „Wenn ich untergehe, lasst meine Bilder nicht sterben.“ (Felix Nussbaum) (Quelle: www.visionae.de)
Premiere: 30. Januar 2010 – Theater Osnabrück
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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