Die Zeit der Postironie ist angebrochen. Das Schweizer Künstlerduo Com&Com, einst durch ironische Zitatwerke bekannt geworden, rief für 2009 das Jahr der Postironie aus und formuliert im postironischen Manifest erste Thesen. “Die Postironie verstehen wir als Übungsfeld und Entwurf für eine Welt, in der sich eine neue vereinte globale Kultur und ein weltoffenes Stammessystem zu formieren beginnt.
Multimediale Ironisierung und Dekonstruierung von Themen wie Heimat, Mythos, Werbung, Pop und das Starsystem mittels Fiktion und Manipulation wie etwa bei «C-Files: Tell Saga» (2000) stehen im Zentrum.
"Für uns steht Postironie für Wandel und Hoffnung auf eine bessere Welt, die weitgehend frei von Sarkasmus und Zynismus ist. Für Emotionalität und Mut zum Pathos und grossen Gefühlen. Für ganzheitliche, emotionale wie spirituelle Nachhaltigkeit und Verantwortung. Für Selbstdarstellung, als Individuum, wie in Kollaboration oder Partizipation. Sowie für völlige Vorstellungs- und Gestaltungsfreiheit”. (Quelle: www.visionae.de)
17. Januar bis 14. März 2010 – Centre Pasquart – Biel
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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