Der Dichter Bertolt Brecht führte während seiner Emigration stets das Bild des auf einem Ochsen reitenden chinesischen Philosophen Laotse mit. Das Tier stand für den Trieb und die Aggression und sein Reiter für den menschlichen Versuch, das Unrecht gerade auch mit dem Verstand zu bekämpfen.
Gestern wie heute „ist die Güte im Lande wieder einmal schwächlich“. Die berühmte „Legende von der Entstehung des Buches Taoteking“ steht in der Mitte des erzürnten und zugleich poetischen Kaleidoskops Henzes über den zeitlosen menschlichen Widerstand.
Dem politischen Aufschrei gegen Ungerechtigkeit ist aber stets die unstillbare Sehnsucht beigegeben, jede Revolution sei zugleich ein Fest der Menschlichkeit. (Quelle: www.visionae.de)
Premiere: 16. Januar 2010 – Musiktheater im Revier – Gelsenkirchen
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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