Lange stand sie im Schatten ihres Kollegen und Lebensgefährten Robert Capa. Heute gilt Gerda Taro als Pionierin der Kriegsfotografie. Die Jüdin Gerda Taro, 1910 in Stuttgart geboren, war vor der existenziellen Bedrohung durch die Nationalsozialisten nach Paris geflohen.
Zusammen mit Capa bricht sie 1936 nach Spanien auf, um über den Kampf der Republikaner gegen Francos Faschisten zu berichten. Auf der Suche nach authentischen Bildern entstanden Aufnahmen, die das Leid, aber auch das Leben der spanischen Bevölkerung in und mit dem Krieg aus beeindruckender Nahsicht dokumentieren und insofern einen neuen Weg in der Kriegsberichterstattung beschreiten.
Als der Militärputsch in Spanien am 18. Juli 1936 die Welt in Atem hält, entschließen sich – wie viele andere Intellektuelle – auch Gerda Taro und Robert Capa nach Spanien zu gehen, um den Bürgerkrieg zu dokumentieren.
Am 5. August 1936 sind sie in Barcelona. In den folgenden Monaten fotografieren Gerda Taro und Robert Capa die Gräuel des Spanischen Bürgerkrieges für verschiedene internationale Zeitungen. (Quelle: www.visionae.de)
30. Januar bis 16. Mai 2010 – Kunstmuseum Stuttgart
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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