3
]
|
|
Zusammenfassung: die Belegschaft hat sich einlullen lassen und länger gearbeitet, damit Frau Schaeffler ins Kasino kann um ihre Arbeitsplätze zu verspielen?
HAHA! Mich beschleicht so langsam das Gefühl, daß die Leute es nicht anders verdienen. |
|
|
die Angst um den Arbeitsplatz läßt den Hebel wieder schrumpfen: für den bayerischen IG-Metall Chef Neugebauer sind Staatshilfen alternativlos ohne daß er daran ernste Bedingungen knüfen will, er will einfach nur Geld sehen. SPD-MdB Renate Schmidt (Herzogenaurach liegt in ihrem Wahlkreis) erwartet zusammen mit Betriebsräten und Lokalpolitikern äußerst interpretierbare "eigene finanzielle Anstrengungen der Eigentümerfamilie" (http://www.renateschmidt.de/?p=159), eine klassische sozialdemokratische Fauler-Kompromiss-Formel.
|
|
|
Blog von vomsehen vom 23.02.2009
Schaeffler - welches Exempel statuieren wir? Ich zitiere aus dem Blog: "obwohl Schaeffler keine Bank ist, spiegelt die jüngere Geschichte des Zuliefer-Riesen den Kapitalismus der Nuller Jahre beispielhaft wider. Um so befremdlicher auf den ersten Blick das Bild der vergangenen Woche, als tausende Schaeffler-Arbeiter in der bisher wohl größten deutschen Krisen-Demonstration ihrer Chefin zujubelten." Wir sollten uns diese Selbstdarstellung der Frau Schaeffler gründlich anschauen. Sie hat Tränen in den Augen als sie um Milliarden für das Familien-Unternehmen bettelt. Tun wir das nicht als eine Spielerei ab. Das wäre zu einfach. Ihr geht es wirklich um das gefährdete Große, in das alle ihre kleinen, von ihr abhängen MitarbeiterInnen eingebettet sind und denen Armut droht. Das Kapital der Familie, Ihr Eigentum ist unantastbar. Das muss als eine für sie unverrückbare Selbstverständlichkeit begriffen werden. Wandern wir zurück in vergangene Zeiten. Noch bis zu Beginn des ersten Weltkrieges gab es in Deutschland - und nicht nur hier - noch immer eine Art Leibeigene, die ihren Potentaten, Fürsten, Großgrundbesitzern, Gutsherren auf Gedeih und Verderb hörig sein mussten. Die wussten sehr wohl, dass sie von ihren Schäfchen abhängig waren und hatten Tränen in ihren Augen bei Katastrophen oder Massensterben, wenn ihnen ihr Reichtum, ihre Untertanen abhanden kamen, oder zu kommen drohten. Die Tränenattitude von Frau Schaeffler ist also ernster zu nehmen, denke ich, als nur ein absichtsvolles Spiel. Ihr Verhalten zeugt von einem altherrschaftlichen Sinn aus vergangenen Zeiten des Despotismus und hat offensichtlich keinen Platz für Demokratieverständnis. Übrigens, jubelnde Mitarbeiter, wie geschrieben wird, dumme Schafe, wie sie sich gebärden, bestätigen meine Sicht. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
keine Versandkosten
kein Aufpreis
Einzelpreis: 3.60 €
>> bestellen