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"Mit Facebook & Körnerbrot mehr Deutsche aus den USA zum Wählen bringen."
Arne Jungjohann (Bündnis 90/Die Grünen)
Die erste Augustwoche ist rum. Zuletzt hatte der US-Kongress erbittert um die Gesundheitsreform von Barack Obama gestritten. Jetzt beginnt in den USA die politische Sommerpause. Für uns Grüne hier in Washington aber geht der Wahlkampf los: Als erste deutsche Partei werben wir mit einer Kampagne direkt um Stimmen von in den USA lebenden Deutschen.
Es geht uns dabei auch darum, das Interesse der Deutschen im Ausland an politischer Teilhabe zu wecken. Von den mehr als 200.000 Stimmberechtigten in den USA haben vor vier Jahren nur rund 5.000 ihre Stimme per Briefwahl abgegeben. Das ist zu wenig und etwa so, als ob eine große Universitätsstadt einfach nicht wählen geht. Das wollen wir ändern!
Wie wollen wir das hinbekommen? Natürlich haben wir uns viel bei den US-Demokraten abgeguckt. Internet, Twitter und soziale Netzwerke wie Facebook bespielen wir mit der Kampagne. Aber wir haben etwas, dass Obama nicht hatte: Auf der Suche nach Bratwurst und Körnerbrot haben sich viele unserer Landsleute schon selbst in eigenen deutschen Internetgruppen organisiert, an die wollen wir ran.
Außerdem habe ich beim googeln entdeckt, dass es etliche deutschsprachige Zeitungen zwischen New York und San Francisco gibt. Die werden wir jetzt auch anschreiben.
Es gibt viel zu tun! Mal sehen, wie das mit der Sommerpause hier wird… ;)
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mich würde interessieren wie die amis "Jungjohann" aussprechen.
mfg mh |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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