Ja, das tut jetzt weh. Die Erkenntnis, dass die Integration der maghrebinische Zuwanderung nach Frankreich gescheitert ist. Die Banlieues sind ein Menetekel. Die Morde des selbsternannten Mudschahids Mohammed Merah waren der "Wach-auf-Ruf". Die Versprechungen der Multikultis vom ewigen bunten Straßenfest sind verhallt. Marine Le Pen vom Front National gibt dieser Verbitterung eine Stimme. Verständlich?! Nicolas Sarkozy versucht, auf dieser Welle zu reiten.
@antares56 Soll da unterstellt werden, dass der Amoklauf des durch drei Kriegseinsätze irre gewordenen US-Soldaten im Sinne der US-Militärdoktrin abgelaufen ist? Oder "im Namen der [amerikanischen] Nation"? Im Gegensatz dazu ist doch die Handlungsleitung des Mohammed M. offensichtlich. Nach seinen Aussagen handelte er als "Mudschahedin" und erwartet dafür Belohnung im Paradies.
Aiman Abdullah Mazyek vom Zentralrat der Muslime in Deutschland äußert sich ähnlich. «Das atmet den Geist der NSU. Es ist leider nicht auszuschließen, dass es in Deutschland Trittbrettfahrer gibt». Weiterhin stellt er fest, dass die Rechtsextremisten in den verschiedenen Staaten gut untereinander vernetzt seien. Der Attentäter hat der Polizei gegenüber aber nicht den Eindruck hinterlassen, dass er vom Geist der NSU beseelt sei. Nach seinen Aussagen sei er ein Mudschahedin, der einen Auftrag im Sinne der Gebote des Islams ausführe und dafür ins Paradies kommen werde. Was jetzt?
Das politisch korrekte Mantra lautet: "Hat nichts mit dem Islam zu tun." Oder besser noch: "Daran ist unsere Islamophobie schuld." Wolfgang Benz stellt gar eine Verbindung zwischen Antisemitismus und dieser erfundenen Geisteskrankheit "Islamophobie" her. Ja, da ist er wieder, der auf deutschem Boden, "von uns" begangene Völkermord. Voller Schuldbewusstsein haben wir die Köpfe einzuziehen. Jetzt möchte ich provozieren. Wie wäre denn die gleiche Studie in den Niederlanden, Frankreich oder Großbritannien ausgefallen? Mindestens genauso, wahrscheinlich hätte sie noch deutlicher die Integrationsdefizite der muslimischen Bevölkerungsanteile aufgezeigt. Der Islam, wie er in den grundlegenden, kanonischen Schriften sich darstellt, teilt die Welt in Rechtgläubige und Kuffar auf. Kuffar sind alle Nichtmuslime, mit einigen Abstufungen. Diese werden im Koran als "Affen und Schweine", als "niedrigste aller Geschöpfe" bezeichnet. Es werden in allen schrecklichen Details die Höllenqualen beschrieben, die diese Nichtmuslime beim Jüngsten Gericht zu erleiden haben. In der 9. Sure, der vorletzten, die anlässlich der Abschiedswallfahrt Mohammeds offenbart wurde, werden die Rechtgläubigen zur Vernichtung der Nichtmuslime aufgerufen, es sei denn sie konvertieren zum Islam. All dies soll also keinerlei Einfluss auf Menschen haben, die aus dem islamischen Kulturkreis kommen und jetzt in einer Gesellschaft leben, die mehrheitlich aus verabscheuungswürdigen Kuffar besteht? Das würde alle Ergebnisse der Sozialisationsforschung negieren.
Fazit: Das alles hat wieder mal nichts mit dem Islam zu tun. Da fällt mir folgendes Zitat von Bassam Tibi ein: " Man muss offen sagen, die Religion des Islam erlaubt die Integration nicht. Ein Muslim darf sich einem Nichtmuslimen nicht fügen. Wenn er in der Diaspora lebt, dann ist das eine Notsituation, und er kann sich absondern. Das besagt die normale Religion und nicht die fundamentalistische Variante." Quelle: www.focus.de/politik/ausland/ausland-4500-web-seiten-zum-gotteskrieg_aid_212212.html
David Foster Wallace wurde 2005 darum gebeten, vor Absolventen des Kenyon College eine Abschlussrede zu halten. Diese berühmt gewordene Rede gilt in den USA mittlerweile als Klassiker und Pflichtlektüre für alle Abschlussklassen – eine kleine Anleitung für das Leben, die man jedem mit auf den Weg geben möchte
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