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.. können eine nützliche Sache sein. Zum Beispiel die Nachrichten zur Informationsbeschaffung. Auch zur Unterhaltung taugt es was, das allerdings nur bedingt. Wobei man in Fragen des Geschmacks durchaus geteilter Meinung sein kann und auch sein darf ![]()
Bei manchen Sendungen kommt man allerdings über den Sinn derselben arg ins Grübeln.
Man nehme nur mal das Angebot für den Nachwuchs: Wenn man Kabelanschluss hat oder über eine Satellitenschüssel verfügt, scheint dieses schier unbegrenzt.
Mit Qualitätsproduktionen hat das allerdings manchmal wenig zu tun. Oder bin ich (36) etwa nur zu alt für so was? ![]()
Ständig flackert und quietscht und kreischt es. Die armen Kinder.. Dazwischen kommt reichlich Werbung zum Wecken von Begehrlichkeiten der lieben Kleinen. Diese Puppe und jenes Spiel und Markenklamotten natürlich auch und das alles natürlich möglichst sofort. Von der Werbung für diverse „kindgerechte“ Nahrungsmittel ganz zu schweigen. Bei foodwatch wird man eigentlich immer fündig, wenn es um Ernährung geht. Über Lebensmittel und diverse Inhaltsstoffe habe ich schon mal einen Artikel verfasst.
Es ist aber immer wieder erschreckend, wie speziell Kindernahrung beworben wird: mit knalligen Bildern und dazu passender Musik.. So dass Kinder sich davon angesprochen fühlen. Dabei sind diese „Nahrungsmittel“ wahre Zuckerbomben und triefen meistens nur so vor ungesunden Zutaten (siehe foodwatch). Also alles andere als geeignet für Kinder. Aber so sollen wohl Abhängigkeiten generiert werden..
Es wird suggeriert, dass man das beworbene Produkt auf jeden Fall braucht, da man sonst bei seinen Freunden „unten durch“ ist und total out und gar nicht mehr mitreden kann etc. So werden die Kunden von morgen herangezogen..
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Auf Erwachsene wird ebenfalls versucht Einfluss zu nehmen.
Eine Möglichkeit ist die, das Volk quasi zu verdummen. Und zwar durch Sendungen im Nachmittagsfernsehen, in welchen dafür bezahlte Leute einen wahren Seelenstriptease hinlegen und sich in meinen Augen völlig zum Affen machen. Da werden einfach alle Klischees bedient, die über das sogenannte Prekariat kursieren. Ich finde so was fürchterlich. Aber manch einer scheint das zu brauchen. Wenn man sieht, dass es jemand anderem noch schlechter geht, fühlt man sich selbst gleich viel besser.
Die Auswahl an Fernsehsendungen ist schier unüberschaubar und für jeden ist was dabei. Ich habe schon vor Jahren das Abonnement meiner Fernsehzeitung gekündigt, da mein Fernsehprogramm sowieso feststeht und ich die meiste Zeit eh am PC verbringe ![]()
Ein weiterer Aspekt sind die Printmedien. Es gibt durchaus lesenswerte Zeitungen und Zeitschriften, die sind aber recht dünn gesät. Weitaus häufiger ist die andere Art Magazine und Gazetten anzutreffen. Man nehme nur mal die diversen „Frauenzeitschriften“. Hat man eine gelesen, braucht man die anderen nicht mehr anzusehen. Steht ja sowieso in allen dasselbe drin. Ob das nun Promis betrifft mit ihren Skandalen und Skandälchen oder die neueste Methode zum Abnehmen oder das Make-up der Saison oder oder oder….
Auch gibt es da noch eine Gazette welche es sich auf die Fahne geschrieben hat, in Deutschland meinungsBILDend sein zu wollen. Die Schlagzeilen schreien einen jeden Tag geradezu an. Echter Informationsgehalt mit fundierter Recherche tendiert allerdings gegen Null… Hauptsache, man hat mal wieder was gesagt. In dieser Zeitung nehme ich höchstens den Wetterbericht und die Sportergebnisse für bare Münze ![]()
Fazit: Die meisten Medien sind mit Vorsicht zu genießen. Man sollte nicht alles glauben was man liest, hört oder sieht. Ein dumm gehaltenes Volk regiert sich einfacher. Also: Lernt selbst zu denken!
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"Lernt selbst zu denken!"
Danke für den prima Tipp. Übrigens: An wen richtet sich denn dieser Text? An eine Schulklasse? |
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Ich dupliziere hier nur Texte von meinem eigenen Blog. Und dieser hat meistens eine andere Leserschaft, wie man an den Kommentaren zum Originaltext und anderen Artikeln sehen kann. Da geht es mir manchmal wie Muhabbetci.
Die Idee zu diesem speziellen Artikel ist aus einer Diskussion mit meiner Tochter (11 Jahre alt) erwachsen. Dann noch ein Zusatzblick ins Fernsehprogramm und ich musste das erstmal niederschreiben. |
Ausgabe 22/2012
31.05.2012
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