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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Meine Frau weint

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Angela Schanelec

Drama

Deutschland, Frankreich 2026

93 Minuten
ab dem 11. Juni im Kino!

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Die Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Nach dem Rücktritt von Generalsekretär Lindner, treffen sich Merkel und Gabriel zu einem Krisengespräch im Kanzleramt. Mit dabei sind die Fraktionchefs Kauder und Steinmeier.

Merkel: Alles muss ich allein machen, zuerst den Euro retten und auch noch alleine Regieren. Die FDP ist ja nur ein Schatten von sich selbst und selbst der löst sich auf.

Gabriel: Das ist ja drollig, Frau Bundeskanzlerin, zuerst stutzen Sie die FDP auf Bonsai-Format und dann beschweren Sie sich darüber, dass der Zwerg in der Versenkung verschwindet.

Kauder: Ich bitte um etwas mehr Sachlichkeit. Wir befinden uns in einer ernsten Lage und da sind Lösungen gefragt und keine Schuldzuweisungen.

Steinmeier: Apropos Lösung, das mit dem Euro-Gipfel war wohl ein Schlag ins Wasser. Die Einen haben zugestimmt, weil sie sich an ihre Zusagen nicht halten wollen und der Cameron hat sich schmollend auf seine Insel zurückgezogen und wird von denen geprügelt, die er doch mit Glaceehandschuhen gebauchpinselt hat..

Kauder: Nun, in Europa wird wieder Deutsch gesprochen, da bin ich mir sicher.

Gabriel: Ob das zur Verständigung beträgt, wage ich doch eher zu bezweifeln. Die Finanzmärkte haben jedefalls ihre Sprache nicht verstanden. nachdem die Zinsen weiter steigen.

Merkel: Ich kann jetzt alles andere gebrauchen als instabile Verhältnisse und ihnen meine Herren sitzen die Grünen, die Linken und jetzt auch noch die Piraten im Nacken.

Steinmeier: Also, Neuwahlen sind nicht zwingend in unserem Interesse. Das gilt aber gleichermaßen für die CDU/CSU, nachdem ihnen der Koalitionspartner abhanden gekommen ist.

Merkel: Die FDP ist zum unkalkulierbaren Risiko geworden. Ich strebe deshalb eine Übergangsregierung an, die bis zum regulären Wahltermin in 2013 die Regierungsgeschäfte übernimmt.

Gabriel: Und wenn wir nicht mitmachen?

Kauder: Dann lassen Sie es eben bleiben und warten ab, bis die Konkurrenz links und rechts der SPD ihnen das Wasser abgräbt. Und in der Mitte sind wir, damit das klar ist.

Steinmeier: Wenn wir mitmachen, was kriegen wir dafür?

Merkel: Die Steuersenkungen für 2013 sind vom Tisch, der Mindestlohn kommt, allerdings ist das Sache der Tarifpartner, wir führen die Fianzmarktregeln vor der Deregulierung der Schröder-Regierung wieder ein, stimmen der Finanzmarkttransaktionssteuer zu und erhöhen den Spitzensteuersatz auf 47% zzgl. 3% Reichensteuer.

Gabriel: Ich bin beeindruckt, Frau Bundeskanzlerin, das ist ja mehr als der Seeheimer Kreis uns gestattet.

Kauder: Ist das jetzt unser oder ihr Problem?

Steinmeier: Bliebe da noch die Verteilung der Kabinettsposten.

Merkel: Zur Not opfere ich auch den Schäuble, der kann dann endlich Bundespräsident werden.

Gabriel: Ich nehme das Wirtschaftsministerium, allerdings mit mehr Kompetenzen als bisher und fungiere als Vizekanzler.

Kauder: Ein gestutzter Steinbrück sozusagen.

Merkel: Auf welchem Gebiet sich die SPD kannibalisiert, kann mir egal sein.

Steinmeier: Ich freue mich auf die neue, alte Aufgabe und kann nach Westerwelle nur dabei gewinnen.

Gabriel: mein Rede, Frank-Walter.

Merkel: Na denn meine Herren, dann warten wir mal ab, bis Rösler die Nerven verliert.

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